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Mit dem Brandmal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, führt die 14-jährige Piara ein vorsichtiges Leben: Sie soll stets wachsam sein, nicht weiter als ins umliegende Gebirge gehen und niemandem verraten, warum sie ständig diese ungewöhnliche Frisur trägt. Rigoras hingegen ist ein Freigeist, der Regeln nur zu gerne umgeht. Als Sohn des obersten Clanführers seiner Heimat liegt ihm die Welt zu Füßen. Dennoch teilen die beiden ein gemeinsames Schicksal, ohne einander überhaupt zu kennen: Um sie herum häufen sich Widersprüche und seltsame Geschehnisse. Ihre Familien zerbrechen, Wissen ve...
Mit dem Brandmal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, führt die 14-jährige Piara ein vorsichtiges Leben: Sie soll stets wachsam sein, nicht weiter als ins umliegende Gebirge gehen und niemandem verraten, warum sie ständig diese ungewöhnliche Frisur trägt. Rigoras hingegen ist ein Freigeist, der Regeln nur zu gerne umgeht. Als Sohn des obersten Clanführers seiner Heimat liegt ihm die Welt zu Füßen. Dennoch teilen die beiden ein gemeinsames Schicksal, ohne einander überhaupt zu kennen: Um sie herum häufen sich Widersprüche und seltsame Geschehnisse. Ihre Familien zerbrechen, Wissen verschwindet, einzelne Landesteile verderben; und niemand sagt ihnen die Wahrheit. Selbst Piaras Brüder schweigen über ihre Beweggründe, als einer der beiden überstürzt mit ihr die Provinz verlässt. Mitaeria wird auch der goldene Kontinent genannt, doch Piara entdeckt bei ihrer Suche nach Antworten nichts als dunkle Abgründe. Denn in dieser friedlichen Welt wird nicht jeder geduldet. Diejenigen, die kritisch hinter den Schleier des Wohlstands blicken, werden gerichtet - schließlich zweifeln nur Ketzer an der endlosen Güte Corasils. Die Vergangenheit ihrer Familie offenbart Piara die Kehrseite der Gesellschaft. Und je tiefer sie gräbt, desto deutlicher zeichnet sich ab, wovor sie ihr Leben lang behütet wurde; wenn auch vergeblich.
Juliet May wurde 1990 in Wien geboren. Aufgewachsen zwischen Videospielen und Büchern entdeckte sie schon früh zahlreiche Welten und Paralleluniversen, die sie zum Träumen anregten. Sie absolvierte das Studium der Germanistik und Psychologie an der Universität Wien, um sich nach Jahren des wissenschaftlichen Schreibens schließlich ihrem ersten Fantasyroman zu widmen: Dem Auftakt der mehrteiligen Reihe »Askeria«.
Produktdetails
- Verlag: Nova MD
- Artikelnr. des Verlages: EDJM001
- Erstauflage
- Seitenzahl: 552
- Erscheinungstermin: 16. September 2019
- Deutsch
- Abmessung: 224mm x 207mm x 26mm
- Gewicht: 890g
- ISBN-13: 9783964434555
- ISBN-10: 3964434558
- Artikelnr.: 57467854
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
"Den Frieden wiederzufinden ist um ein so Vielfaches schwerer, als einen Krieg zu beginnen - einen Krieg, der auf Unterschiedlichkeiten beruht, in einer Welt, in der nur noch bewertet, verurteilt und Macht angstrebt wird."
Vor langer Zeit einmal lebten Menschen und Ceri im Einklang …
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"Den Frieden wiederzufinden ist um ein so Vielfaches schwerer, als einen Krieg zu beginnen - einen Krieg, der auf Unterschiedlichkeiten beruht, in einer Welt, in der nur noch bewertet, verurteilt und Macht angstrebt wird."
Vor langer Zeit einmal lebten Menschen und Ceri im Einklang miteinander auf der Welt. Doch eines Tages entzweiten sich die beiden Völker, und während die Menschen den Kontinent Mitaeria mit all seiner Fruchtbarkeit für sich beanspruchten, wurden die Ceri auf die andere Seite des Ozeans verbannt, nach Malluma, wo niemals die Sonne scheint und das Leben zur Qual wird. Die Ceri und alles, was mit ihnen zu tun hat, sind den Menschen verhasst und gefürchtet, und so wurde eine restlose Vernichtung von Büchern u. Ä. angeordnet, die von ihnen und der Magie berichten, derer sie sich bedienen. Auch umfassendes Wissen über die Geschichte der beiden Völker ging verloren und wurde durch Lügen ersetzt.
Etwa 150 Jahre später wird das Mädchen Piara mit einem Zeichen der Ceri an sich geboren - denn sie besitzt Hörner. Nach dem tragischen und geheimmnisvollen Tod ihrer Eltern wird Piara liebevoll von ihren Brüdern Souta und Ineas aufgezogen und muss schon früh lernen, ihre Hörner vor anderen Menschen zu verbergen. Ihre eigentlich schöne Kindheit endet abrupt, als sie und Souta plötzlich aus ihrer Heimat fliehen müssen und Piara sich bald darauf ganz alleine wiederfindet. Zurückgelassen mit all ihren Fragen macht sich das junge Mädchen auf die Suche nach ihren Brüdern und nach Antworten - doch was sie entdecken wird, übertrifft ihre Erwartungen bei Weitem.
Vom ersten Moment an bin ich tief in diese Geschichte eingetaucht und konnte mich ihr von da an nicht mehr entziehen. Die Idee selbst, die hinter der Geschichte steckt, ist eine sehr gute, und es gelingt Juliet May von der ersten Seite an, den Leser damit zu packen. Die vielen verschiedenen Protagonisten, aus deren Sicht wechselseitig erzählt wird, sorgen immer für Abwechslung und ermöglichen es, ein sehr komplexes Handlungsgeflecht aufzuziehen. Einblicke in die Vergangenheit beleuchten das Ganze zusätzlich aus einer komplett anderen Perspektive und liefern viele wichtige Informationen. Alle Figuren sind sehr vielschichtig und individuell, früher oder später kann man gar nicht mehr anders, als jede einzelne von ihnen einfach für ihre ganz persönliche Art schätzen zu lernen. Die Welt, in welcher "Askeria" spielt, ist bemerkenswert ausführlich beschrieben und anspruchsvoll gestaltet. Juliet May wartet immer wieder mit überraschend detailreichen Erläuterungen auf, sodass es ein Leichtes wird, sich perfekt in diese Welt hineinversetzen zu können.
Insgesamt also ein mehr als gelungene Auftakt einer großartigen Fantasy-Reihe, von der man sicherlich noch Einiges hören wird! Ich freue mich bereits sehr auf die Folgebände, denn für mich persönlich ist "Askeria" eines der besten Bücher, die ich seit Langem gelesen habe!
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Bei Jedroyas eisigen Flüssen, meine monatelange Leseflaute ist endlich vorbei! Ich hab's wirklich versucht. Buch aufgeklappt und wieder zugeklappt. Unzählige Male, bis ich dieses Schätzchen hier in den Händen hielt und es nicht mehr weglegen konnte. Yääääy!
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Mit Hörnern gezeichnet
Piara ist mit dem Mal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, weshalb sie immer vorsichtig sein muss. Sie darf nicht verraten warum sie immer diese ungewöhnliche Frisur trägt. Und sie darf nicht weiter, als ins umliegende Gebirge gehen. Rigoras ist hingegen …
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Mit Hörnern gezeichnet
Piara ist mit dem Mal einer verstoßenen Rasse gezeichnet, weshalb sie immer vorsichtig sein muss. Sie darf nicht verraten warum sie immer diese ungewöhnliche Frisur trägt. Und sie darf nicht weiter, als ins umliegende Gebirge gehen. Rigoras ist hingegen jemand, der Regeln gerne umgeht. Außerdem ist er der Sohn der obersten Clanführers seiner Heimat. Doch teilen beide, ohne sich zu kennen ein gemeinsames Schicksal: Es häufen sich Widersprüche und seltsame Geschehnisse um sie herum. Ihre Familien zerbrechen und einzelne Landesteile verderben, Wissen verschwindet. Keiner sagt ihnen die Wahrheit. Auch Piaras Brüder schweigen, als einer von ihnen mit ihr überstürzt die Provinz verlässt. Der goldene Kontinent, so wird Mitaeria auch genannt, doch sie entdeckt bei ihrer Suche nach Antworten nur dunkle Abgründe. Nicht jeder wird in dieser friedlichen Welt geduldet. Jeder der kritisiert wird als Ketzer gerichtet, denn es zweifeln ja nur diese an der Güte des Gottes Coralis. Piara erfährt von der Vergangenheit ihrer Familie. Und je mehr sie wissen will, desto deutlicher wird, wovor sie ihr Leben lang behütet wurde, wenn es auch vergeblich war.
Meine Meinung
Zwar ließ sich das Buch leicht , flüssig und angenehm weglesen. Es gab auch keine Unklarheiten im Text. (Fußnoten). Allerdings fehlte mir in weiten Teilen des Buches richtige Spannung. Klar kam hie und da etwas Spannung auf, aber in sehr geringem Maße. Es war durchaus interessant und ich war auch schnell in der Geschichte drinnen, auch wenn mir lange Zeit nicht klar war, worum es überhaupt ging. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen. In Piara, die nicht verstand was ihren Bruder Souta zu seinem Tun bewog. In eben gerade diesen, der seine Schwester nur beschützen wollte. Rigoras, den Sohn des Clanführers, der eine Frau heiraten musste, die er nicht wollte. Wie gesagt, war dieses Buch in bis etwa 100 Seiten vor dem Ende nur mäßig spannend, aber trotzdem unterhaltsam. Die richtige Spannung kam erst etwa hundert Seiten vor Schluss auf. Es hatte drei Handlungsstränge: Souta, Rigoras und Piara und dann noch Ineas, Soutas Zwillingsbruder. Da es ja ein Mehrteiler geben soll, sind die Handlungsstränge noch nicht alle beisammen. Als ich noch im Buch bei den weniger spannenden Teilen war, war ich überzeugt, keinen weiteren Band dieser Reihe lesen zu wollen. Doch jetzt wo es am Ende letztendlich doch richtig spannend geworden ist, überlege ich mir das noch einmal, denn es interessiert mich schon, wie diese Sache weitergehen soll. Doch gerade weil dieses Buch überwiegend nur mäßig spannend daherkam, kann ich mit viel gutem Willen gerade mal vier von fünf Sternen geben. Drei sind mir dann doch zu wenig also runde ich auf vier auf.
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Die 14 jährige Piara wird nach dem Tod ihrer Eltern von ihren Zwillingsbrüdern großgezogen. Schon früh musste sie lernen ihre Hörner vor anderen zu verstecken. Ohne zu wissen was das eigentlich zu bedeuten hat. Als ihr Dorf plötzlich angegriffen wird, gelingt Piara mit …
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Die 14 jährige Piara wird nach dem Tod ihrer Eltern von ihren Zwillingsbrüdern großgezogen. Schon früh musste sie lernen ihre Hörner vor anderen zu verstecken. Ohne zu wissen was das eigentlich zu bedeuten hat. Als ihr Dorf plötzlich angegriffen wird, gelingt Piara mit Hilfe ihres Bruders Souta die Flucht. Ineas, ihr anderer Bruder bleibt zurück. Doch was hat das alles zu bedeuten? Was versuchen ihre Brüder zu verheimlichen? Warum hat der Orden das Dorf angegriffen? Und wieso hat sie als einzige in der Familie diese Hörner? Auf diese und noch mehr Fragen versucht Piara eine Antwort zu finden, denn sie lassen ihr keine Ruhe mehr.
Währenddessen bekommt Rigoras, ein Jäger und angehender Clanführer, den Auftrag ein Kind zwischen 12-16 Jahren zu suchen, welches eine Verbindung zu dem Volk der Ceri haben soll. Denn dieses Volk wird schon seit langer Zeit von den Menschen gefürchtet und wurde deswegen verbannt. Alle Aufzeichnungen und Verbindungen zu den Ceri sind verboten.
Meine Meinung:
Der Anfang des Buches hat mich sehr neugierig gemacht. Man startet mitten im Geschehen und begleitet Piara und ihren Bruder auf der Flucht. Danach beginnt für das Mädchen eine spannende Zeit in der sie versucht Antworten auf ihre Fragen zu finden.
So rasant die Geschichte auch anfing, verlor sie bald darauf leider an Spannung und kam nur langsam voran. Obwohl ich so neugierig war, fiel es mir schwer in die Geschichte reinzufinden. Die Beschreibungen der Umgebung waren wunderschön bildhaft und detailreich. Doch gerade zu Anfang waren sie für mich zu ausführlich und haben mich von der eigentlichen Geschichte abgelenkt. So ging viel Spannung verloren. Glücklicherweise wurde das Buch später wieder sehr viel unterhaltsamer und konnte mich doch noch richtig packen.
Die Welt wurde sehr komplex gestaltet. Man lernt unterschiedliche Regionen kennen und merkt ganz deutlich, dass sich die Autorin hier sehr viele Gedanken über die Eigenheiten der verschiedenen Städte und die Umgebung gemacht hat. Mit der Zeit kommen in der Geschichte ein paar düstere Elemente hinzu, die dem Ganzen eine etwas unheimliche Stimmung verleihen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Meine Lieblingsstelle ist die in der Ineas seiner kleinen Schwester ein faszinierendes Buch über Träume vorliest. Dieser Abschnitt hat eine kleine Gänsehaut bei mir hinterlassen.
Besonders schön fand ich auch, dass versucht wird durch Märchen und Kinderbücher die Wahrheit herauszufinden. Ein sehr schöner Ansatz. Denn in Geschichten steckt ja oft viel wahres.
Die Erzählweise ist sehr geheimnisvoll. In kleinen Häppchen, durch Zeitsprünge, Rückblicke und Perspektivwechsel werden immer mehr Einzelheiten enthüllt, die dabei helfen das große Ganze zu verstehen. Das hat mich zu Beginn etwas irritiert, doch später fand ich es genial. Die Autorin hat das wirklich sehr geschickt umgesetzt. Diese spezielle Erzählweise und die einzigartige Geschichte machen das Buch für mich zu etwas Besonderem.
Das Buch ist ein Mehrteiler, endet aber glücklicherweise nicht mit einem Cliffhanger sondern macht einfach neugierig auf den zweiten Teil.
Alle die Gedichte mögen werden sich freuen, denn davon tauchen so einige in diesem Buch auf. Mein Fall waren sie nicht unbedingt, aber das ist ja Geschmackssache.
Fazit:
Ein sehr geheimnisvolles Buch mit interessanten Charakteren und ein paar düsteren Elementen. Zeitsprünge, Rückblicke und Perspektivwechsel enthüllen immer mehr Einzelheiten. Der Beginn einer spannenden neuen Fantasy-Reihe.
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eBook, ePUB
Der Schreibstil ist wundervoll und man kann direkt in die Welt eintauchen. Flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Am Anfang ist man von den vielen neuen Eindrücken erstmal etwas verwirrt, aber im Laufe der Geschichte wird einiges klarer. Die Autorin hat ihr eine wunderbare Welt …
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Der Schreibstil ist wundervoll und man kann direkt in die Welt eintauchen. Flüssig geschrieben und angenehm zu lesen. Am Anfang ist man von den vielen neuen Eindrücken erstmal etwas verwirrt, aber im Laufe der Geschichte wird einiges klarer. Die Autorin hat ihr eine wunderbare Welt erschaffen, die ich mir im Verlauf der Geschichte immer besser vorstellen konnte. Piara ist ein tolles Mädchen, was ihrem Alter entsprechend nicht immer überlegt handelt. Sie wächst an ihren Aufgaben und ich konnte sie nur in mein Herz schließen. Das Buch hält viele Überraschungen bereit und hatte für mich Wendungen mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, begeht euch zusammen mit Piara auf eine unglaubliche Reise und kommt den Geheimnissen auf die Spur. Ich freue mich jetzt schon auf den 2. Teil.
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eBook, ePUB
"Askeria - Die letzte Generation“ ist Juliet May's Debüt-Roman und der erste Teil einer Fantasy-Reihe der 2019 erschienen ist.
Bereits auf der ersten Seite wurde ich von der Autorin mitten ins Geschehen geworfen und habe Piara und ihren Bruder Souta auf der Flucht vor den …
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"Askeria - Die letzte Generation“ ist Juliet May's Debüt-Roman und der erste Teil einer Fantasy-Reihe der 2019 erschienen ist.
Bereits auf der ersten Seite wurde ich von der Autorin mitten ins Geschehen geworfen und habe Piara und ihren Bruder Souta auf der Flucht vor den Inquisitoren des Ordens begleitet.
Die Spannung war für mich sofort greifbar.
Juliet May erzählt die, sehr komplexe Geschichte, in mehreren Handlungssträngen. Es wechseln jedoch nicht nur die Sichtweisen, sondern sie springt auch immer wieder in die Vergangenheit, um den Leser nach und nach mit Hintergrundinformationen zu versorgen.
Der Schreibstil und die Ausdrucksweise der Autorin waren für mich gewöhnungsbedürftig und ich musste etliche Sätze und Abschnitte nochmals lesen und konzentriert dabei bleiben, um die Handlung zu verstehen.
Nehmt euch also auf jeden Fall die nötige Ruhe und die Zeit, um euch auf die Geschichte einzulassen.
Die Charaktere sind facettenreich, detailliert und sehr lebendig beschrieben. Ich konnte mich gut in Piara hineinversetzen und ihre Enttäuschung über das fehlende Vertrauen ihres Bruders verstehen. Bei Souta hat es etwas länger gedauert, bis ich mich mit ihm anfreunden konnte. Er verheimlicht seiner Schwester viel und erst nach und nach erfährt man die Gründe dafür.
Neben Piara und Souta verfolgte ich die Geschichte auch aus der Perspektive von Rigoras. Er ist der Sohn eines Regenten aus der Provinz Fayon und es gibt eine besondere Verbindung zwischen ihm und Piara. Rigoras, den man meistens in Begleitung seines zahmen Wildschweins Truffel (eine tolle Idee!) sieht, ist mein Lieblingsprotagonist. Er ist ein sehr sympathischer junger Mann, der pflichtbewusst und hilfsbereit ist. Vermisst habe im Plot seinen Leibwächter Rad, der der beste Freund von Rigoras ist, aber leider nach einem kurzen Auftritt nicht wieder in Erscheinung tritt.
Das imposante Worldbilding ist gut durchdacht und von der Autorin sehr detailliert und bildgewaltig beschrieben. Auch die Atmosphäre hat sie gekonnt eingefangen.
Alles ist jedoch sehr miteinander verflochten. Die ständigen Wechsel der Perspektiven und die Zeitsprünge verwirrten mich oft etwas. Mir fehlte der rote Faden und ich habe zwischendurch den Überblick verloren.
Es passierte mir teilweise auch zu wenig und dadurch kam, vor allem im mittleren Teil, kaum Spannung auf.
Piara und Souta halten sich zum Beispiel lange in Ascot auf, ohne das groß etwas geschieht. Souta hält seine Schwester immer wieder hin und es gibt kaum Erklärungen. Auch in Myrefall zieht sich die Handlung sehr in die Länge.
Erst im letzten Viertel des Buches fesselte mich die Geschichte wieder richtig und ließ mich bis zum Schluss nicht mehr los.
Fazit
"Askeria - Die letzte Generation" hat mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte gemacht. Ich bleibe mit vielen offenen Fragen zurück und deshalb bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Für Band 1 gibt es 3,5 Sterne aufgerundet auf 4 Sterne und eine Leseempfehlung für alle Fantasy-Fans.
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