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Anderswo / NOX Bd.2
Roman
Übersetzung: Singh, Stephanie
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Eine düstere Welt und der Wunsch nach FreiheitAufgewachsen in der Unterstadt, getrennt vom Sonnenlicht durch die dichte Wolke der Nox, waren Lucen und Gerges einst beste Freunde. Doch Gerges Mutter kam bei einem Bombenattentat ums Leben. Gerges macht Lucen für den Angriff verantwortlich und kennt seitdem nur eins: Rache an seinem alten Freund. Selbst als Lucen zu sechsmonatiger Zwangsarbeit in den Silos der verseuchten Wälder und zum anschließenden Tod verurteilt wird, bleibt Gerges voller Groll. Dieser steigert sich ins Unermessliche, nachdem er von Lucens geglückter Flucht in die Oberst...
Eine düstere Welt und der Wunsch nach Freiheit
Aufgewachsen in der Unterstadt, getrennt vom Sonnenlicht durch die dichte Wolke der Nox, waren Lucen und Gerges einst beste Freunde. Doch Gerges Mutter kam bei einem Bombenattentat ums Leben. Gerges macht Lucen für den Angriff verantwortlich und kennt seitdem nur eins: Rache an seinem alten Freund. Selbst als Lucen zu sechsmonatiger Zwangsarbeit in den Silos der verseuchten Wälder und zum anschließenden Tod verurteilt wird, bleibt Gerges voller Groll. Dieser steigert sich ins Unermessliche, nachdem er von Lucens geglückter Flucht in die Oberstadt erfährt. Wird es Lucen etwa gelingen, dort seine Freundin und das gemeinsame Kind zu finden? Wird Ludmilla, das reiche Mädchen aus der Oberstadt, dem Flüchtigen helfen? Und was bedeutet der Brief, der Lucens angebliche Unschuld beweist?
Aufgewachsen in der Unterstadt, getrennt vom Sonnenlicht durch die dichte Wolke der Nox, waren Lucen und Gerges einst beste Freunde. Doch Gerges Mutter kam bei einem Bombenattentat ums Leben. Gerges macht Lucen für den Angriff verantwortlich und kennt seitdem nur eins: Rache an seinem alten Freund. Selbst als Lucen zu sechsmonatiger Zwangsarbeit in den Silos der verseuchten Wälder und zum anschließenden Tod verurteilt wird, bleibt Gerges voller Groll. Dieser steigert sich ins Unermessliche, nachdem er von Lucens geglückter Flucht in die Oberstadt erfährt. Wird es Lucen etwa gelingen, dort seine Freundin und das gemeinsame Kind zu finden? Wird Ludmilla, das reiche Mädchen aus der Oberstadt, dem Flüchtigen helfen? Und was bedeutet der Brief, der Lucens angebliche Unschuld beweist?
Yves Grevet, geboren 1961 in Paris, wuchs in Vitry-sur-Seine in Val-de-Marne auf. Nach Abschluss seines Studiums ging er für zwei Jahre nach Ankara, um anschließend in Frankreich als Lehrer zu arbeiten. Yves Grevet ist verheiratet und hat drei Söhne. Seine dystopische Romantrilogie um den jungen Méto wurde in Frankreich innerhalb kurzer Zeit zum Bestseller.
Produktdetails
- dtv Taschenbücher Bd.65017
- Verlag: DTV
- Seitenzahl: 332
- Altersempfehlung: ab 14 Jahren
- Erscheinungstermin: 17. August 2015
- Deutsch
- Abmessung: 210mm x 135mm x 26mm
- Gewicht: 412g
- ISBN-13: 9783423650175
- ISBN-10: 3423650176
- Artikelnr.: 42638148
Herstellerkennzeichnung
Die Herstellerinformationen sind derzeit nicht verfügbar.
»Einfach nur: wow!«
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 31.08.2015
Susann Fleischer, literaturmarkt.info 31.08.2015
Eine Welt voller Lügen und Fallen.
Inhalt:
In dem Nachfolgeroman zu "NOX - Unten" geht die Geschichte weiter:
Lucen wurde unschuldig eines Verbrechens verurteilt.
Firmie hat ein Kind zur Welt gebracht und erhofft für sich und ihr Kind eine "bessere Welt".
Gerges …
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Eine Welt voller Lügen und Fallen.
Inhalt:
In dem Nachfolgeroman zu "NOX - Unten" geht die Geschichte weiter:
Lucen wurde unschuldig eines Verbrechens verurteilt.
Firmie hat ein Kind zur Welt gebracht und erhofft für sich und ihr Kind eine "bessere Welt".
Gerges bleibt aktives Mitglied der Miliz und trägt zum Erhalt der bestehenden Verhältnisse bei.
Ludmilla wird "gezwungen" als Spionin zu agieren.
Permanent werden die Personen in dieser dystopischen Welt belogen; und permanent wird mit allen Mitteln versucht sie in irgendwelche Fallen zu locken, um sie dann unter Druck setzten zu können.
Es gibt die Aktiven: Die Lügner und Planer und Fallensteller.
Und es gibt diejenigen, denen ständig Fallen gestellt und Lügen aufgetischt werden.
So ist das Leben ein einziges Spießrutenlauen und es stellt sich permanent die Frage, wem man (noch) trauen kann.
Die Folge ist die Bildung von Netzwerken; und die "andere Seite" versucht permanent diese Netzwerke zu unterlauen oder zu infiltrieren, um sie somit aufzusprengen.
Meine Meinung:
Der zweite und letzte Teil der Romanreihe wird wieder aus den Perspektiven der Jugendlichen erzählt.
Sehr gut gefallen hat mir die vom Autor ausgearbeitete Darstellung der o.g. "Fallen": Bspw. eine "unschuldig" vorgebrachte Bitte entpuppt sich als sehr subtiler Hinterhalt.
Die gesamte Romanreihe bietet politische Inhalte wie der Auswirkungen einer willkürlichen Machtausübung und es werden Verhältnisse dargestellt, in denen korrupte Machenschaften das gesellschaftliche Leben bestimmen und damit den moralischen Verfall bewirken.
Diese Dystopie hat mir im Grunde sehr gut gefallen und ich kann die Romanreihe sehr gut an im weitesten Sinne politischen Themen interessierte jugendliche Leser empfehlen.
Die sozialkritische Aussage des Romans finde ich sehr gut.
Aber der Sprachstil des Autors ist wahrscheinlich nicht so ganz jedermanns Sache: Ein eher emotionsloser (ohne Farbe oder Begeisterung) Berichtstil. Und auch das, was die Protagonisten tun oder sprechen, kommt ebenfalls emotionslos rüber und wirkt dadurch etwas unecht.
Aber es wird hier ja auch von einer anderen Welt erzählt.
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Der zweite Teil dieser Dystopie beginnt nahtlos dort, wo der erste endete, was es für NeueinsteigerInnen etwas problematisch machen dürfte, der Geschichte ohne Verständigungsschwierigkeiten zu folgen. Während im ersten Teil ausführlich die Gesellschaft wie auch die …
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Der zweite Teil dieser Dystopie beginnt nahtlos dort, wo der erste endete, was es für NeueinsteigerInnen etwas problematisch machen dürfte, der Geschichte ohne Verständigungsschwierigkeiten zu folgen. Während im ersten Teil ausführlich die Gesellschaft wie auch die Entwicklung der Personen beschrieben wurde, ist man zu Beginn von NOX - Anderswo sofort mitten in der Geschichte. Die früher engen Freunde Lucen und Gerges stehen nun auf entgegengesetzten Seiten, wobei Gerges Lucen nichts sehnlicher als den Tod wünscht. Lucen muss aufgrund einer Intrige sechs Monate in den verseuchten Wäldern arbeiten, bevor sein Todesurteil vollstreckt wird, während seine schwangere Freundin versucht, sich und ihr Kind zu retten. Ludmilla, das Mädchen aus der Oberstadt, findet sich plötzlich in Dinge verwickelt, die sie an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen.
Während das erste Buch den Schwerpunkt auf die Entwicklung der Hauptpersonen legte, geht es nun ums nackte Überleben. Die obere Gesellschaft gegen die untere, die Mächtigen gegen die Machtlosen, die Starken gegen die Schwachen. Wer das Pech hatte, auf der falschen Seite geboren worden zu sein, muss sehen wo er/sie bleibt. Gerechtigkeit gibt es nicht und Solidarität herrscht bei den Meisten nur innerhalb ihrer eigenen Gruppe. Ob Ähnlichkeiten zur aktuellen Weltlage gewollt sind - wer weiß.
Wie schon zuvor erzählen die Hauptpersonen stets abwechselnd das von ihnen Erlebte, wobei die Überschneidungen hier deutlich geringer sind als im ersten Teil, was sicherlich den auseinanderstrebenden Lebenswegen geschuldet ist. Zu den bisherigen drei Protagonisten ist noch Firmie, die Freundin Lucens, hinzugekommen, die wie die Anderen ziemlich kühl und sachlich berichtet. Selbst die größten Ängste und Schmerzen werden beinahe emotionslos mitgeteilt, was mir beim Lesen immer wieder merkwürdig vorkam. War das im ersten Teil auch so? Vielleicht gab es dort aber auch einfach weniger solcher Situationen.
Insgesamt ist dieses Buch sicherlich fesselnder als der erste Band, dennoch gefiel mir jener besser. Es gibt einfach viele Dinge, die mir zu gewollt waren: junge Mädchen morden von jetzt auf gleich; ein brutaler Vater wandelt sich beinahe ins Gegenteil; am Ende Gedanken an Brüder, die die 300 Seiten vorher nie ein Thema waren; Happyend für Alle usw. So bleibt es bei einer Dystopie, die mit viel Potential begann, das zum Ende hin jedoch bedauerlicherweise nicht ausgeschöpft wurde.
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Inhalt:
Gerges hat nur ein Ziel, Rache an Lucen, seinem damaligen besten Freund.
Die beiden waren damals beste Freunde, doch bei einem Bombenattentat kam Gerges Mutter ums Leben und Gerüchten zufolge hatte Lucen einige Teile für die Bombe gebaut. Seitdem will Gerges nur eines: Lucen am …
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Inhalt:
Gerges hat nur ein Ziel, Rache an Lucen, seinem damaligen besten Freund.
Die beiden waren damals beste Freunde, doch bei einem Bombenattentat kam Gerges Mutter ums Leben und Gerüchten zufolge hatte Lucen einige Teile für die Bombe gebaut. Seitdem will Gerges nur eines: Lucen am Galgen baumeln sehen.
Lucen wird geschnappt und zu sechsmonatiger Zwangsarbeit im Seuchenwald verurteilt. Sollte er diese Zeit überleben, soll er danach am Strick enden und sterben.
Eine Entscheidung die Gerges nicht versteht und seinen Groll schürt, als er dann auch noch von Lucens Flucht in die Oberstadt erfährt, steigert sich dieser Groll ins unermessliche.
Gerges wird alles tun um Lucen aufzuspüren, wird er es schaffen? Was wird aus Lucen und seiner Freundin mit ihrem gemeinsamen Kind?
Meine Meinung:
Ich war vom ersten Teil schon sehr begeistert, daher bin ich froh den zweiten und auch Abschlussband der Reihe gelesen zu haben.
Die Geschichte um Lucen und seine Freundin Firmie, Ludmilla und Gerges hatten es mir im Vorgänger schon angetan und ich musste wissen wie es weitergeht und ganz besonders was mit Lucen passiert.
Die Geschichte setzt dort ein, wo der Vorgänger endete. Lucen wird der Prozess gemacht und er wird zu sechsmonatiger Zwangsarbeit im Seuchenwald mit anschließender Tötung verurteilt.
Ein Umstand mit dem Gerges und sein Vater nicht klarkommen, denn sie wollen ihn sofort am Galgen sehen.
Während seiner Arbeit im Seuchenwald, versucht er alles um zu fliehen. Dabei bekommt er auch Unterstützung und nach sehr langer Zeit gelingt ihm die Flucht.
Als Gerges dies erfährt, kocht sein Groll über und er folgt Lucen in die Oberstadt.
Doch Gerges ahnt nicht, dass Lucen dort sehr viele Kontakte hat um ihm durch die Lappen zu gehen.
Firmie gibt die Hoffnung nie auf, dass sie Lucen wiedersehen kann. Leider ist sie bei Dimitr an den falschen geraten, denn er verlangt etwas sehr schlimmes von ihr.
Das Leben von Ludmilla ist in der Oberstadt, seitdem ihr Lucen über den Weg gelaufen ist, auch nicht mehr dasselbe. Sie hat Kontakte zu Kriminellen und ihr Vater nutzt diese aus. Auch Lucen braucht ihre Hilfe.
Für mich ist die Geschichte schon wegen ihrer Welt interessant, diese Unterschiede zwischen Unten und der Oberstadt.
Es dreht sich zwar alles um Lucen, doch finde ich alle Geschichtsstränge sehr interessant.
Bei Ludmilla dreht sich alles um ihre Beziehung zu einer Gruppe, die Aufträge erhalten um einer anderen Gruppe zu Schaden.
Gerges und sein Vater versuchen mit der Miliz Lucen habhaft zu werden und Lucen tut alles um Firmie und sein Kind wiederzusehen.
Alle Schicksale sind voller Emotionen, die der Leser auch spüren kann. Sehr interessant und spannend erzählt, so dass ich das Buch recht flott durchgelesen hatte.
Mein Fazit:
Eine Geschichte über zwei Welten voller Intrigen und Freundschaften.
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