Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück - Lelord, Francois

Francois Lelord 

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Übers. v. Ralf Pannowitsch. Gelesen und mit Musik von August Zirner
Audio CD
 
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Produktbeschreibung zu Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, dass er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er die gleiche Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? - Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector 23 Antworten - und dass nichts einfacher ist als wahres Glück.

Produktinformation


  • ISBN-10: 3869520248
  • Best.Nr.: 27967716
  • Laufzeit: 242 Min.

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Bei Francois Lelords "Hectors Reise" hat es Susanne Messmer nach eigenem Bekunden geschafft, ihr Grauen vor Erbauungsliteratur in Teilen zu überwinden. Die Geschichte eines Mannes, der die Welt auf der Suche nach dem Glück umreist, fand Messmer nicht nur schnell, sondern auch relativ amüsant erzählt, und bei den kleinen Lektionen, die der Protagonist auf seiner Reise lernt, konnte sie das eine oder andere Mal auch lachen. Das Büchlein sei zwar nicht davon freizusprechen, stellenweise "moralinsauer", "allzu politisch korrekt und globalisierungskritisch" zu sein, aber dennoch ist die Rezensentin der Meinung, "Hectors Reise" gehe in Ordnung.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Wenn man dieses Buch gelesen hat ich schwöre es Ihnen ist man glücklich" Elke Heidenreich

"Wenn man dieses Buch gelesen hat ich schwöre es Ihnen, ist man glücklich." Elke Heidenreich

»Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre es Ihnen -, ist man glücklich.« Elke Heidenreich

»Wenn man dieses Buch gelesen hat ? ich schwöre es Ihnen ?, ist man glücklich.« Elke Heidenreich
François Lelord, geboren 1953, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloss jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er lebt in Paris und Hanoi, wo er Psychiater an der französischen Klinik ist.

Leseprobe zu "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"

François Lelord

Hectors Reise

oder die Suche nach dem Glück

Hector ist nicht zufrieden

Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß und mit sich nicht besonders zufrieden war.

Hector war unzufrieden, und doch sah er wie ein richtiger Psychiater aus: Er trug eine Brille mit kleinen runden Gläsern, die ihm einen intellektuellen Anstrich verlieh; er verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene zuzuhören und dabei "Hmm ..." zu machen, ja er hatte sogar einen kleinen Schnurrbart, an dem er herumzwirbelte, wenn er sehr nachdachte.

Sein Sprechzimmer sah ebenfalls aus wie das eines richtigen Psychiaters: Es gab dort eine altertümliche Couch (ein Geschenk seiner Mutter, als er die Praxis eingerichtet hatte), Nachbildungen von ägyptischen oder hinduistischen Figuren und eine große Bibliothek voller Bücher, die schwer zu lesen waren, manche von ihnen so schwer, daß er sie gar nicht erst gelesen hatte.

Viele Leute wollten bei Hector einen Termin haben, nicht bloß, weil er wie ein richtiger Psychiater aussah, sondern weil er ein Geheimnis kannte, von dem alle guten Ärzte wissen und das man an der Universität nicht lernt: Er interessierte sich wirklich für seine Patienten.

Wenn die Leute zum ersten Mal einen Psychiater aufsuchen, sind sie oftmals ein wenig verlegen. Sie haben Angst, er könnte sie für verrückt halten, obgleich sie doch wissen, daß er solche Leute gewohnt ist. Oder manchmal fürchten sie auch, ihr Fall wäre in seinen Augen nicht schlimm genug, und er würde ihnen sagen, sie sollten sich anderswo behandeln lassen. Aber weil sie nun einmal den Termin ausgemacht haben und gekommen sind, entschließen sie sich doch, von ihren wunderlichen kleinen Manien zu erzählen, von den seltsamen Gedanken, die ihnen durch den Kopf gehen und die sie noch niemandem anvertraut haben, obwohl sie ihnen große Schmerzen bereiten, von den großen Ängsten oder den mächtigen Traurigkeiten, die ihnen ein gutes Leben unmöglich machen. Sie fürchten auch, nicht richtig erzählen zu können und den Arzt zu langweilen. Und man muß schon sagen, daß Psychiater manchmal gelangweilt oder ermüdet aussehen. Wenn man das nicht gewohnt ist, kann man sich sogar fragen, ob sie einem überhaupt zugehört haben.

Aber bei Hector war das fast nie so: Er schaute die Leute an, wenn sie ihre Geschichte erzählten, er nickte ermutigend, machte seine kleinen "Hmm"s und zwirbelte dabei den Schnurrbart, und manchmal sagte er sogar: "Warten Sie, erklären Sie mir das. Ich habe es nicht genau verstanden." Außer an den Tagen, an denen Hector sehr müde war, spürten die Leute, daß er wirklich hinhörte und ihre Geschichten sogar interessant fand.

Und so kamen die Leute von neuem in seine Sprechstunde, machten viele Termine aus, reichten seinen Namen an Freunde weiter oder sprachen mit ihrem Hausarzt darüber, der andere Patienten an Hector überwies. Bald brachte Hector lange Tage damit zu, anderen Leuten zuzuhören, und er begann, eine Menge Steuern zu zahlen, selbst wenn er die Konsultationen nicht sehr teuer in Rechnung stellte. (Seine Mutter sagte ihm immer, er solle mehr Geld verlangen, aber ihm war das peinlich.)

Eine Konsultation kostete bei ihm beispielsweise weniger als bei Madame Irina, die eine ziemlich berühmte Hellseherin war. Übrigens hatte auch sie ihm geraten: "Doktor, Sie sollten Ihre Tarife anheben!"

"Na so was", hatte Hector entgegnet, "das haben mir schon andere gesagt."

"Ich spreche zu Ihnen wie eine Mutter; ich sehe, was gut für Sie wäre, Doktor."

"Ja genau, wie steht es denn im Moment mit Ihrem Sehen?"

Dazu muß man erklären, daß Madame Irina in Hectors Sprechstunde gekommen war, weil es ihr nicht mehr gelang, in die Zukunft zu schauen. Sie hatte großen Kummer gehabt wegen eines Herrn, der sie verlassen hatte, und seither sah sie nicht mehr wirklich in die Zukunft.

Zwar schaffte sie es dennoch, pfiffig, wie sie war, ihren Kunden irgend etwas Interessantes zu erzählen, aber weil auch ein wenig Ehrgefühl in ihr steckte, verdroß es sie, nicht mehr so hellsehen zu können wie früher. Also gab ihr Hector Pillen für Leute, die allzu traurig sind, und sie begann wieder ein bißchen zu sehen.

Hector wußte nicht recht, was er davon halten sollte.

Er war nicht nur erfolgreich, weil er es verstand, den Leuten zuzuhören. Er kannte auch die Tricks und Kniffe seines Metiers.

Zunächst einmal wußte er, wie man eine Frage mit einer Frage beantwortet. Fragte ihn beispielsweise jemand "Glauben Sie, daß ich da wieder rauskommen kann, Herr Doktor?", dann erwiderte er: "Was heißt für Sie wieder rauskommen?" Das zwang die Leute, über ihren Fall nachzudenken, und so half ihnen Hector, die Mittel zu finden, mit denen sie "wieder rauskamen".

Dann wußte er auch gut über die Medikamente Bescheid. In der Psychiatrie ist das ziemlich einfach, weil es dort nur vier große Gruppen von Medikamenten gibt: Pillen, die man nimmt, wenn man zu traurig ist - die Antidepressiva -, Pillen, die man nimmt, wenn man zu viel Angst hat - die Anxiolytika -, Pillen, die man nimmt, wenn man wirklich zu bizarre Gedanken hat oder Stimmen hört - die Neuroleptika -, und dann Pillen, mit denen man die allzu hohen Höhen und die allzu tiefen Tiefen vermeidet - die Stimmungsstabilisierer. Nun ja, etwas komplizierter ist es schon, denn für jede Art von Medikamenten gibt es wenigstens ein Dutzend verschiedene Präparate mit komischen Namen, die sich eigens jemand ausgedacht hat, und der Psychiater muß jene Marke finden, die einem am besten zusagt. Mit den Medikamenten ist es ein bißchen wie mit Desserts: Es mag nicht jeder die gleichen.

Wo Medikamente nicht ausreichten oder die Leute ganz einfach keine benötigten, hatte Hector ein anderes Hilfsmittel, die Psychotherapie. Das ist ein kompliziertes Wort, aber es besagt einfach nur, daß man den Leuten hilft, indem man ihnen zuhört und mit ihnen spricht. Aber aufgepaßt: nicht so, wie man alle Tage miteinander redet, sondern nach einer speziellen Methode. Wie bei den Pillen gibt es auch bei den Psychotherapien verschiedene Arten. Manche wurden von Leuten erfunden, die schon lange tot sind. Hector hatte eine Psychotherapie erlernt, deren Erfinder noch lebten, obgleich auch sie schon ziemlich alt waren. Es war eine Methode, bei der sich der Psychiater mit seinen Patienten unterhielt, und auch das mochten die Leute, denn manchmal hatten sie schon Psychiater angetroffen, die so gut wie nicht mit ihnen sprachen, und daran hatten sie sich nicht gewöhnen können.

Bei Madame Irina hatte es Hector kaum mit der Psychotherapie versucht, denn sobald er ihr eine Frage stellen wollte, sagte sie: "Doktor, ich weiß schon, was Sie mich fragen wollen."

Am schlimmsten war, daß sie häufig recht hatte (wenngleich nicht immer).

Mit den Kniffen seines Berufes, den Medikamenten, den Psychotherapien und seinem Geheimnis, sich wirklich für die Leute zu interessieren, war Hector also ein ziemlich guter Psychiater, was bedeutet, daß er zu den gleichen Ergebnissen gelangte wie ein guter Arzt, ein guter Herzspezialist beispielsweise: Manche seiner Patienten heilte er völlig; andere hielt er bei ordentlicher Gesundheit unter der Bedingung, daß sie jeden Tag ihre Pille einnahmen und von Zeit zu Zeit vorbeikamen, um mit ihm zu reden; einigen schließlich konnte er gerade mal helfen, ihre Krankheit zu ertragen, indem er versuchte, diese Krankheit so wenig schlimm werden zu lassen wie möglich.

Und trotzdem war Hector mit sich nicht zufrieden. Er war nicht zufrieden, weil er ganz deutlich sah, daß er die Leute nicht glücklich machen konnte.

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CD 1
1 Titel 1
2 Titel 2
3 Titel 3
4 Titel 4
5 Titel 5
6 Titel 6
7 Titel 7
8 Titel 8
9 Titel 9
10 Titel 10
11 Titel 11
12 Titel 12

CD 2
1 Titel 13
2 Titel 14
3 Titel 15
4 Titel 16
5 Titel 17
6 Titel 18
7 Titel 19
8 Titel 20
9 Titel 21
10 Titel 22

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Kundenbewertungen zu "Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von Horst aus Bad Berka am 30.07.2011 ***** ausgezeichnet
Der Psychiater Hector begibt sich auf eine Weltreise in 23 Kapiteln und ist auf der Suche nach dem Glück. Er war auch schon auf der Suche nach der Liebe, aber diesmal sucht er das Glück. Zu beginn beschreibt er einige seiner Patienten und warum sie unglücklich sind, obwohl sie Arbeit, Familie und Freunde haben und nicht " alles mögliche Zeug tranken oder ganz üble Pillen einnahmen." Schließlich begibt er sich auf eine Reise nach China und stellt bereits im Flugzeug fest, jeder sieht das Glück anders und stellt somit seine ertse Lektion auf: "Vergleiche anzustellen, ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen." Edouard, sein Freund in China, hilft ihm, sich in China zurechtzufinden. Während seines Aufenthaltes lernt er Ying Li kennen, und Hector zeigte ihr, dass er sich wirklich für sie interessiert und diese Geschichte geht sehr rührig weiter, denn schließlich hatte sich Hector gerade verliebt. Nur leider erfährt er kurze Zeit später die schonunglose Wahrheit von Edouard und dann ist er unglücklich. Und dann ist da auch noch Clara, zu Hause. Hector setzt seine Reise fort und nimmt uns mit, z. Bsp. in die Berge zu den Mönchen oder in das Land, wo es ganz viel zu lernen gibt, über das Unglück. Wo Kinder alleine sind, dunkelhäutig und von den Reichen Weißen weggesperrt. Auch das zeigt uns Hector, es geht uns gut, anderen nicht. Am Ende seiner Reise erzählt er seinen Patienten von seiner Reise, aber nie das Ende, das müssen diese selbst finden.Und er heiratet. Aber wen?
Das Buch war ein Fenuß für die Sinne. Besonders für die, die man manchmal vergißt. Wieviel Glück hat man eigentlich? Das ist von jedem selbst abhängig. Schön fand ich auch, dass die Aufzählung der Lektionen zum Glück in jedem Kapitel zum ständigen Wiederholen und Begreifen dargestellt sind. Viele Sätze sind im einfachen Erzählstil geschrieben. es läßt sich leicht lesen. Es ist klar strukturiert und bautr sich zum Ende hin auf. Zu empfehlen für Jeden, auch für den der meint, er hat kein Glück.

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Bewertung von sweethoney393 aus Witten am 12.06.2011 ***** sehr gut
Meine Meinung:
Ein sehr schönes Buch über einen Psychiater Hector, der
auf die Reise geht um in vielen verschiedenen Lebensarten,
deren Glückempfinden zu suchen und zu verstehen.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, da man immer
das Gefühl verspürt, man muss wissen wie es weitergeht, bzw
wo er nun wieder ist und dort das Glück sucht.
Was ich leider etwas schade fand war, das man nur erahnen konnte wo
er sich grade befand, denn er hat nicht genau benannt wo er sich
befindet.
In vielen Situationen mußte ich stoppen und habe viel nachdenken
müssen....viele situationen konnte ich aus meinem Leben wiederspiegeln
lassen..ein sehr gelungenes Buch...nun lese ich voller Erwartungen
Band zwei.

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Bewertung von JED aus Berlin am 11.06.2011 ***** ausgezeichnet
Wer fragt sich nicht gelegentlich, ob er glücklich ist? Aber was ist Glück? Ist Glück messbar? "Hectors Reise" bringt uns der Beantwortung dieser Fragen ein wenig näher.

Mit einer Liste, auf der Hector seine Überlegungen und Erkenntnisse festhält, macht er sich auf in die Welt - und während ich dieses Buch las, war ich permanent geneigt, meine eigene Liste zu schreiben, fragte mich selbst den ganzen Tag, was Glück für mich bedeutet.

Mit "Hectors Reise" kommt man sich selbst ein wenig näher. Auch wenn es manchmal wie ein Kinderbuch wirkt, nimmt Lelord einen mit diesem Kunstgriff doch an der Hand und zeigt wirklich nur die Dinge auf, auf die es zu achten gilt. Auf die Art werden unwichtige Details ausgeblendet, von denen wir uns selbst im Alltag wohl viel zu oft ablenken lassen. Wir bleiben auf dem Weg Hectors. Denn die Lektionen, die er lernt, ruhen auch in jedem von uns, doch übersehen wir sie leicht.

Wie der "Kleine Prinz" schon lehrte: Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar. Hector öffnet sie wieder ein wenig!

Wenn Sie einen Menschen glücklich machen wollen, dann schenken Sie ihm dieses Buch!

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Bewertung von Siegfried Krumpek aus 61381 Friedrichsdorf am 08.11.2010 ***** ausgezeichnet
Ein Geschenk meiner Frau an einen, von dem sie glaubt, dass er dem Glück nachläuft bzw. immer noch nicht so richtig von seinem großen Glück überzeugt ist. Ich habe das Buch verschlungen, einfach köstlich zu lesen. Diese Sprache versteht sogar ein IT-Spezialist :-)))

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Bewertung von sophie2 aus Bad Berka am 19.09.2010 ***** sehr gut
chon wieder naht ein verregneter Novembertag, an dem die Sonne sich hinter den dicken, grauen Wolken versteckt und man in Melancholie und Sentimentalität versinkt. Genau dann kommt Elke Heidenreich und sagt: „Wenn man dieses Buch gelesen hat – ich schwöre es Ihnen - ist man glücklich.“ Das Rezept: „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord. Der Roman erzählt die Geschichte eines jungen Psychiaters, der unzufrieden mit sich und seiner Arbeit ist. Eigentlich erledigt er seinen Job recht gut, doch immer wieder muss er feststellen, dass es ihm nicht gelingt, die Menschen wirklich glücklich zu machen. Hector sieht so viele unglückliche Menschen, die überhaupt keinen Grund für ihre Traurigkeit haben. So begibt er sich auf eine Reise durch die verschiedensten Länder der Welt, um herauszufinden, was Glück eigentlich ist und was man zum Glücklichsein braucht. „Sind Sie glücklich?“, fragt Hector nicht nur die Leute, die er trifft, sondern auch den Leser: Was ist dir wichtig? Hast du das erreicht, was du immer wolltest? Und überhaupt: Bist du damit glücklich? Wann bist du zufrieden? Hector bekommt seine Antworten: 23 Lektionen, welche die grauen Wolken am Novemberhimmel vertreiben.
„Auf der Suche nach dem Glück“ – das klingt vielleicht etwas ausgewaschen, schon viel zu lang im Sortiment. Doch dieses Buch besticht mit seiner Naivität, Leichtigkeit und Freude an den kleinen Dingen. Es ist ein ‚Schmunzelbuch‘ ohne großer, dramatischer, weltbewegender Problematik. Weltbewegend könnte es allerdings sein, wenn sich jeder die 23 Lektionen zu Herzen nimmt. Zuerst ist jedoch der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Alles wirkt wie in einem Kinderbuch, auch die Wiederholungen sind auffällig. Aber vielleicht ist Glücklichsein ja kinderleicht? Reich an Lerneffekten ist dieses Buch allemal: „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ könnte ein Glückslexikon im ‚Was-mache-ich-aus-meinem-Leben-Regal‘ sein, egal ob im Kinder-, Jugend- oder Wohnzimmer.

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 23.06.2010 ***** sehr gut
Ich fand das Buch herrlich, in vielen Lektionen erkannte ich mich wieder, nicht als der Psychiater sondern in dem "nach glück suchende". Hier nun ein paar Lektionen die mich immer wieder zum Schmunzeln bewegen:
Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen.
Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.
Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen.
Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.
Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.
Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.
Glück ist, wenn man richtig feiert.
Glück wäre, wenn man mehrere Frauen gleichzeitig lieben könnte.
Glück ist eine Sichtweise der Dinge.
Natürlich ist es kein Wegweiser, wer das erwartet, befindet sich im falschen Genre. Ich werde es sicherlich in ein paar Jahren wieder lesen!

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Bewertung von anna_12 aus Hattersheim am 26.03.2010 ***** ausgezeichnet
die reise nach glück was ist glück warum brauchen wir glück wieso suchen wir nach glück wann sind wir im glück?

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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 07.11.2009 ***** gut
Hector begegnet in seiner Praxis immer wieder Menschen, die unglücklich sind obwohl ihnen kein großes Unglück widerfahren ist.
Deshalb begibt er sich eines Tages auf eine Reise und möchte auf verschiedenen Kontinenten herausfinden was Glück bedeutet, wo und wie man es finden kann.
So entstehen 23 Lektionen / Beobachtungen zum Thema Glück, die an sich nicht neu oder bahnbrechend sind aber leicht in Vergessenheit geraten. Mit Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück lässt es sich noch leichter lächeln.

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 20.10.2009 ***** weniger gut
Grundsätzlich: eine nette Idee. Wer ist nicht auf der Suche nach dem Glück und hätte gerne etwas Hilfe dabei? Völlig neue und überraschende Erkenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, im Großen und Ganzen sind wohl alle Ratschläge, Empfehlungen in irgendeiner Form schon in anderen Büchern erschienen.
Wirklich gestört haben mich zwei Dinge: Zum einen, dass es auf der Suche nach dem Glück scheinbar dazugehört, sich bei jeder Gelegenheit zu verlieben und eine Affäre zu beginnen (immerhin mit einem ganz kleinen schlechten Gewissen gegenüber seiner Freundin daheim). Ist das die Quintessenz? Gehe ausser Haus, koste dein Leben aus ohne Rücksicht auf das/die Zurückgebliebene/n um das wahre Glück zu finden?
Wesentlich störender fand ich jedoch die Sprache: Das gesamte Buch ist in einem Ton verfasst, der an einen Erwachsenen erinnert, der versucht, Kindern etwas nahe zu bringen. Wenn ich mir vorstelle, jemand würde versuchen sich auf diese Art und Weise mit mir zu unterhalten, wäre das Gespräch nach spätestens 5 Sätzen beendet.
Fazit: Idee gut, Umsetzung schlecht.

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Bewertung von Tessa am 18.05.2008 ***** weniger gut
Nachdem ich viele gute Kritiken gelsen hatte, beschloss ich mir das Buch, das einem die Reise nach dem Glück und das Glück selbst offenbaren sollte, durchzulesen. Ich stellte jedoch fest, dass man dieses Buch nicht gelesen haben muss, um zu wissen was Glück ist. Und glücklicher hat es mich wirkllich nicht gemacht, sondern eher gelangweilt. Die Essenz liegt in einer Liste, die von Hector auf seiner Reise erstellt wird und die quasi als ein Rezpt für Glück gelesen werden kann. Die Liste ist wenig spektakulär und die Geschichte, die um die Glückssuche herum gebaut wird, birgt wenig Spannung in sich.
Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Buch sehr enttäuscht hat.

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Francois Lelord 

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück

Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück - Lelord, Francois

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  • Erscheinungstermin: 2010
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Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß. Er trug eine kleine, intellektuelle Brille und verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene und echtem Interesse zuzuhören. Hector war ein ziemlich guter Psychiater. Und trotzdem war er mit sich nicht zufrieden. Weil er ganz deutlich sah, dass er die Leute nicht glücklich machen konnte. Kurz entschlossen begibt sich Hector auf eine Weltreise, in der Hoffnung, das Geheimnis des Glücks zu entdecken. Und allen, denen er begegnet, stellt er die gleiche Frage, die bei Männern meist Belustigung, bei Frauen eher Tränen hervorruft: Sind Sie glücklich? - Warum träumen wir so oft von einem glücklicheren Leben? Liegt das Glück im beruflichen Erfolg oder im privaten? Hängt es von den Umständen ab oder von unserer Sichtweise? Am Ende seiner Abenteuer weiß Hector 23 Antworten - und dass nichts einfacher ist als wahres Glück.

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Hector ist nicht zufrieden

Es war einmal ein junger Psychiater, der Hector hieß und mit sich nicht besonders zufrieden war.

Hector war unzufrieden, und doch sah er wie ein richtiger Psychiater aus: Er trug eine Brille mit kleinen runden Gläsern, die ihm einen intellektuellen Anstrich verlieh; er verstand es, den Leuten mit nachdenklicher Miene zuzuhören und dabei "Hmm ..." zu machen, ja er hatte sogar einen kleinen Schnurrbart, an dem er herumzwirbelte, wenn er sehr nachdachte.

Sein Sprechzimmer sah ebenfalls aus wie das eines richtigen Psychiaters: Es gab dort eine altertümliche Couch (ein Geschenk seiner Mutter, als er die Praxis eingerichtet hatte), Nachbildungen von ägyptischen oder hinduistischen Figuren und eine große Bibliothek voller Bücher, die schwer zu lesen waren, manche von ihnen so schwer, daß er sie gar nicht erst gelesen hatte.

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4 von 5 Sterne bei 11 Bewertungen *****
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Bewertung von Horst aus Bad Berka am 30.07.2011
*****
ausgezeichnet
Der Psychiater Hector begibt sich auf eine Weltreise in 23 Kapiteln und ist auf der Suche nach dem Glück. Er war auch schon auf der Suche nach der Liebe, aber diesmal sucht er das Glück. Zu beginn beschreibt er einige seiner Patienten und warum sie unglücklich sind, obwohl sie Arbeit, Familie und Freunde haben und nicht " alles mögliche Zeug tranken oder ganz üble Pillen einnahmen." Schließlich begibt er sich auf eine Reise nach China und stellt bereits im Flugzeug fest, jeder sieht das Glück anders und stellt somit seine ertse Lektion auf: "Vergleiche anzustellen, ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen." Edouard, sein Freund in China, hilft ihm, sich in China zurechtzufinden. Während seines Aufenthaltes lernt er Ying Li kennen, und Hector zeigte ihr, dass er sich wirklich für sie interessiert und diese Geschichte geht sehr rührig weiter, denn schließlich hatte sich Hector gerade verliebt. Nur leider erfährt er kurze Zeit später die schonunglose Wahrheit von Edouard und dann ist er unglücklich. Und dann ist da auch noch Clara, zu Hause. Hector setzt seine Reise fort und nimmt uns mit, z. Bsp. in die Berge zu den Mönchen oder in das Land, wo es ganz viel zu lernen gibt, über das Unglück. Wo Kinder alleine sind, dunkelhäutig und von den Reichen Weißen weggesperrt. Auch das zeigt uns Hector, es geht uns gut, anderen nicht. Am Ende seiner Reise erzählt er seinen Patienten von seiner Reise, aber nie das Ende, das müssen diese selbst finden.Und er heiratet. Aber wen?
Das Buch war ein Fenuß für die Sinne. Besonders für die, die man manchmal vergißt. Wieviel Glück hat man eigentlich? Das ist von jedem selbst abhängig. Schön fand ich auch, dass die Aufzählung der Lektionen zum Glück in jedem Kapitel zum ständigen Wiederholen und Begreifen dargestellt sind. Viele Sätze sind im einfachen Erzählstil geschrieben. es läßt sich leicht lesen. Es ist klar strukturiert und bautr sich zum Ende hin auf. Zu empfehlen für Jeden, auch für den der meint, er hat kein Glück.
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Bewertung von sweethoney393 aus Witten am 12.06.2011
*****
sehr gut
Meine Meinung:
Ein sehr schönes Buch über einen Psychiater Hector, der
auf die Reise geht um in vielen verschiedenen Lebensarten,
deren Glückempfinden zu suchen und zu verstehen.
Ich habe dieses Buch regelrecht verschlungen, da man immer
das Gefühl verspürt, man muss wissen wie es weitergeht, bzw
wo er nun wieder ist und dort das Glück sucht.
Was ich leider etwas schade fand war, das man nur erahnen konnte wo
er sich grade befand, denn er hat nicht genau benannt wo er sich
befindet.
In vielen Situationen mußte ich stoppen und habe viel nachdenken
müssen....viele situationen konnte ich aus meinem Leben wiederspiegeln
lassen..ein sehr gelungenes Buch...nun lese ich voller Erwartungen
Band zwei.

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von JED aus Berlin am 11.06.2011
*****
ausgezeichnet
Wer fragt sich nicht gelegentlich, ob er glücklich ist? Aber was ist Glück? Ist Glück messbar? "Hectors Reise" bringt uns der Beantwortung dieser Fragen ein wenig näher.

Mit einer Liste, auf der Hector seine Überlegungen und Erkenntnisse festhält, macht er sich auf in die Welt - und während ich dieses Buch las, war ich permanent geneigt, meine eigene Liste zu schreiben, fragte mich selbst den ganzen Tag, was Glück für mich bedeutet.

Mit "Hectors Reise" kommt man sich selbst ein wenig näher. Auch wenn es manchmal wie ein Kinderbuch wirkt, nimmt Lelord einen mit diesem Kunstgriff doch an der Hand und zeigt wirklich nur die Dinge auf, auf die es zu achten gilt. Auf die Art werden unwichtige Details ausgeblendet, von denen wir uns selbst im Alltag wohl viel zu oft ablenken lassen. Wir bleiben auf dem Weg Hectors. Denn die Lektionen, die er lernt, ruhen auch in jedem von uns, doch übersehen wir sie leicht.

Wie der "Kleine Prinz" schon lehrte: Das Wesentliche bleibt für die Augen unsichtbar. Hector öffnet sie wieder ein wenig!

Wenn Sie einen Menschen glücklich machen wollen, dann schenken Sie ihm dieses Buch!
Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch
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Bewertung von Siegfried Krumpek aus 61381 Friedrichsdorf am 08.11.2010
*****
ausgezeichnet
Ein Geschenk meiner Frau an einen, von dem sie glaubt, dass er dem Glück nachläuft bzw. immer noch nicht so richtig von seinem großen Glück überzeugt ist. Ich habe das Buch verschlungen, einfach köstlich zu lesen. Diese Sprache versteht sogar ein IT-Spezialist :-)))
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Bewertung von sophie2 aus Bad Berka am 19.09.2010
*****
sehr gut
chon wieder naht ein verregneter Novembertag, an dem die Sonne sich hinter den dicken, grauen Wolken versteckt und man in Melancholie und Sentimentalität versinkt. Genau dann kommt Elke Heidenreich und sagt: „Wenn man dieses Buch gelesen hat – ich schwöre es Ihnen - ist man glücklich.“ Das Rezept: „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ von Francois Lelord. Der Roman erzählt die Geschichte eines jungen Psychiaters, der unzufrieden mit sich und seiner Arbeit ist. Eigentlich erledigt er seinen Job recht gut, doch immer wieder muss er feststellen, dass es ihm nicht gelingt, die Menschen wirklich glücklich zu machen. Hector sieht so viele unglückliche Menschen, die überhaupt keinen Grund für ihre Traurigkeit haben. So begibt er sich auf eine Reise durch die verschiedensten Länder der Welt, um herauszufinden, was Glück eigentlich ist und was man zum Glücklichsein braucht. „Sind Sie glücklich?“, fragt Hector nicht nur die Leute, die er trifft, sondern auch den Leser: Was ist dir wichtig? Hast du das erreicht, was du immer wolltest? Und überhaupt: Bist du damit glücklich? Wann bist du zufrieden? Hector bekommt seine Antworten: 23 Lektionen, welche die grauen Wolken am Novemberhimmel vertreiben.
„Auf der Suche nach dem Glück“ – das klingt vielleicht etwas ausgewaschen, schon viel zu lang im Sortiment. Doch dieses Buch besticht mit seiner Naivität, Leichtigkeit und Freude an den kleinen Dingen. Es ist ein ‚Schmunzelbuch‘ ohne großer, dramatischer, weltbewegender Problematik. Weltbewegend könnte es allerdings sein, wenn sich jeder die 23 Lektionen zu Herzen nimmt. Zuerst ist jedoch der Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Alles wirkt wie in einem Kinderbuch, auch die Wiederholungen sind auffällig. Aber vielleicht ist Glücklichsein ja kinderleicht? Reich an Lerneffekten ist dieses Buch allemal: „Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück“ könnte ein Glückslexikon im ‚Was-mache-ich-aus-meinem-Leben-Regal‘ sein, egal ob im Kinder-, Jugend- oder Wohnzimmer.
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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 23.06.2010
*****
sehr gut
Ich fand das Buch herrlich, in vielen Lektionen erkannte ich mich wieder, nicht als der Psychiater sondern in dem "nach glück suchende". Hier nun ein paar Lektionen die mich immer wieder zum Schmunzeln bewegen:
Vergleiche anzustellen ist ein gutes Mittel, um sich sein Glück zu vermiesen.
Viele Leute sehen ihr Glück nur in der Zukunft.
Manchmal bedeutet Glück, etwas nicht zu begreifen.
Es ist ein Irrtum zu glauben, Glück wäre das Ziel.
Glück ist, wenn man dafür geliebt wird, wie man eben ist.
Glück ist, wenn man sich rundum lebendig fühlt.
Glück ist, wenn man richtig feiert.
Glück wäre, wenn man mehrere Frauen gleichzeitig lieben könnte.
Glück ist eine Sichtweise der Dinge.
Natürlich ist es kein Wegweiser, wer das erwartet, befindet sich im falschen Genre. Ich werde es sicherlich in ein paar Jahren wieder lesen!
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Bewertung von anna_12 aus Hattersheim am 26.03.2010
*****
ausgezeichnet
die reise nach glück was ist glück warum brauchen wir glück wieso suchen wir nach glück wann sind wir im glück?
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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 07.11.2009
*****
gut
Hector begegnet in seiner Praxis immer wieder Menschen, die unglücklich sind obwohl ihnen kein großes Unglück widerfahren ist.
Deshalb begibt er sich eines Tages auf eine Reise und möchte auf verschiedenen Kontinenten herausfinden was Glück bedeutet, wo und wie man es finden kann.
So entstehen 23 Lektionen / Beobachtungen zum Thema Glück, die an sich nicht neu oder bahnbrechend sind aber leicht in Vergessenheit geraten. Mit Hectors Reise oder die Suche nach dem Glück lässt es sich noch leichter lächeln.
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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 20.10.2009
*****
weniger gut
Grundsätzlich: eine nette Idee. Wer ist nicht auf der Suche nach dem Glück und hätte gerne etwas Hilfe dabei? Völlig neue und überraschende Erkenntnisse sind jedoch nicht zu erwarten, im Großen und Ganzen sind wohl alle Ratschläge, Empfehlungen in irgendeiner Form schon in anderen Büchern erschienen.
Wirklich gestört haben mich zwei Dinge: Zum einen, dass es auf der Suche nach dem Glück scheinbar dazugehört, sich bei jeder Gelegenheit zu verlieben und eine Affäre zu beginnen (immerhin mit einem ganz kleinen schlechten Gewissen gegenüber seiner Freundin daheim). Ist das die Quintessenz? Gehe ausser Haus, koste dein Leben aus ohne Rücksicht auf das/die Zurückgebliebene/n um das wahre Glück zu finden?
Wesentlich störender fand ich jedoch die Sprache: Das gesamte Buch ist in einem Ton verfasst, der an einen Erwachsenen erinnert, der versucht, Kindern etwas nahe zu bringen. Wenn ich mir vorstelle, jemand würde versuchen sich auf diese Art und Weise mit mir zu unterhalten, wäre das Gespräch nach spätestens 5 Sätzen beendet.
Fazit: Idee gut, Umsetzung schlecht.
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Bewertung von Tessa am 18.05.2008
*****
weniger gut
Nachdem ich viele gute Kritiken gelsen hatte, beschloss ich mir das Buch, das einem die Reise nach dem Glück und das Glück selbst offenbaren sollte, durchzulesen. Ich stellte jedoch fest, dass man dieses Buch nicht gelesen haben muss, um zu wissen was Glück ist. Und glücklicher hat es mich wirkllich nicht gemacht, sondern eher gelangweilt. Die Essenz liegt in einer Liste, die von Hector auf seiner Reise erstellt wird und die quasi als ein Rezpt für Glück gelesen werden kann. Die Liste ist wenig spektakulär und die Geschichte, die um die Glückssuche herum gebaut wird, birgt wenig Spannung in sich.
Alles in allem kann ich sagen, dass mich das Buch sehr enttäuscht hat.
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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

11.09.2004

Bei Francois Lelords "Hectors Reise" hat es Susanne Messmer nach eigenem Bekunden geschafft, ihr Grauen vor Erbauungsliteratur in Teilen zu überwinden. Die Geschichte eines Mannes, der die Welt auf der Suche nach dem Glück umreist, fand Messmer nicht nur schnell, sondern auch relativ amüsant erzählt, und bei den kleinen Lektionen, die der Protagonist auf seiner Reise lernt, konnte sie das eine oder andere Mal auch lachen. Das Büchlein sei zwar nicht davon freizusprechen, stellenweise "moralinsauer", "allzu politisch korrekt und globalisierungskritisch" zu sein, aber dennoch ist die Rezensentin der Meinung, "Hectors Reise" gehe in Ordnung.

© Perlentaucher Medien GmbH

Rezensionen und Kritik

"Wenn man dieses Buch gelesen hat ich schwöre es Ihnen ist man glücklich" Elke Heidenreich

Rezension

"Wenn man dieses Buch gelesen hat ich schwöre es Ihnen, ist man glücklich." Elke Heidenreich

Rezensionen und Kritik

»Wenn man dieses Buch gelesen hat - ich schwöre es Ihnen -, ist man glücklich.« Elke Heidenreich

Rezensionen und Kritik

»Wenn man dieses Buch gelesen hat ? ich schwöre es Ihnen ?, ist man glücklich.« Elke Heidenreich

Autorenporträt zu "Francois Lelord"

François Lelord, geb. 1953 in Paris, studierte Medizin und Psychologie und wurde Psychiater, schloß 1996 jedoch seine Praxis, um sich und seinen Lesern die wirklich großen Fragen des Lebens zu beantworten. Er ist viel auf Reisen, besonders gerne in Asien, und lebt nach einem Jahr in Kalifornien heute in Paris und Hanoi, wo er seit 2004 Psychiater an der französischen Klinik ist.

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