Garou, 5 Audio-CDs - Swann, Leonie
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Leonie Swann 

Garou, 5 Audio-CDs

Ein Schaf-Thriller. Gekürzte Lesung. 375 Min.

Sprecherin: Sawatzki, Andrea
Audio CD
 
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***** ausgezeichnet
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Produktbeschreibung zu Garou, 5 Audio-CDs

Das neue, große Abenteuer der Schafe von 'Glennkill' kann beginnen...Es ist soweit: für die Schafe von Glennkill beginnt ein neues, wollsträubendes Abenteuer. Gemeinsam mit ihrer Schäferin Rebecca haben sie die irische Heimat verlassen und ihre ersehnte Europareise angetreten! In Frankreich beziehen sie Winterquartier im Schatten eines entlegenen Schlosses, und eigentlich könnte es dort recht gemütlich sein - wären da nicht die Ziegen auf der Nachbarweide, die mysteriöse Warnung eines fremden Schafes und das allgemeine Unbehagen vor dem Schnee. Ein Mensch im Wolfpelz! - wispern Ziegen und Menschen. Ein Werwolf! Ein Loup Garou! Oder doch nur ein Hirngespinst? Als dann ein Toter am Waldrand liegt, ist nicht mehr klar, wer gefährlicher ist: der Garou oder seine Jäger. Fest steht, dass die Schafe schnell Licht ins Dunkel bringen müssen, um sich selbst und ihre Schäferin zu schützen. Und schon bald folgen sie mit bewährter Schafslogik einer ersten Spur, die sie durch die Gänge des Schlosses und das Schneegestöber der Wälder führt ...

" (...) liebenswerte Krimistory." -- Inlife

"Insgesamt eine wunderbare Mischung aus Spannung und Krimiatmosphäre, sowie Erkenntnissen, die eben nur ein Schaf gewinnen kann. Auch Dank Andrea Sawatzki ein toller Hörgenuss!" -- www.buchsaiten.de

"Poetisch, bittersüß und komisch - ein tierisches Vergnügen!" -- Lea

Produktinformation


  • ISBN-10: 3837102238
  • Best.Nr.: 26924436
  • Laufzeit: 375 Min.
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Schafe sind die besseren Ermittler. Das wissen wir spätestens seit dem Bestseller "Glennkill". Und es ist ja auch nur logisch, denn sie haben einfach mehr Wollensstärke, allen voran Cloud. Als das wolligste Schaf der Herde aus Angst vor dem Tierarzt in den Wald flüchtet, wollen die anderen es natürlich finden. Und den Garou, den Werwolf, wie die Menschen munkeln, am besten gleich dazu. Denn wer Rehe brutal hinrichtet, macht sicher auch vor Schafen nicht halt. Und vielleicht ja nicht mal vor ihrer schönen Schäferin Rebecca! An der hängen die Schafe nach Georges Tod sehr - auch wenn sie mit der Wahl ihres neuen Quartiers in Frankreich wenig einverstanden sind und Mama, die sich seit Wochen in Rebeccas Schäferwagen eingenistet hat, mit ihren Karten und ihren zweiten und dritten Gesichtern ganz schön Unruhe ins einst beschauliche Schafsleben bringt. Swann erzählt erneut mit Wahn- und Wortwitz, wie die Schafe ihrer ganz eigenen Logik folgen, damit gleich mehrfach in die Irre laufen und letztlich doch genau richtig liegen. Fast schon philosophisch ist es, wie die Schafe uns Menschen betrachten. Kein klassischer Krimi - aber ein klasse Krimi! (kab)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rechtschaffen gelangweilt hat sich Rezensent Peter Lückemeier mit Leonie Swanns zweitem Schafsroman. Zu viele Schafe, zu viele Namen von Schafen, darüber schläft Lückemeier beim Zuhören spürbar beinahe ein. Ständig passiert nichts, klagt er, keines der Schafe wird als eigener Charakter wirklich erkennbar. Weil er ein redlicher Rezensent ist, lässt Lückemeier die Tatsache, dass es durchaus gelungene "poetische" Momente gibt, nicht unerwähnt. Und die Grundidee des "Perspektivwechsels" vom Menschen  zum Schaf findet er spannend, nur mache Swann viel zu wenig daraus. Am wenigsten Schuld an der Malaise trägt seiner Ansicht nach allerdings die Vorleserin Andrea Sawatzki, die die Stimmen der Schafe - und die der Ziege erst! - fein zu differenzieren verstehe.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Poetisch, bittersüß und komisch - ein tierisches Vergnügen!"

"Auch im zweiten Teil ('Garou') sorgen sie mit rührenden Sprachfehlern und Handicaps für viel Heiterkeit: Maud, das Geruchs-Schaf (hat die beste Nase), Mopple the Whale, das dickste Schaf mit fieser Essstörung und dem besten Gedächtnis, Eso-Schaf Cordelia, Sir Ritchfield (seniler Leitwidder) und natürlich Othello: das schwarze Schaf der Herde. Unterhaltsam gelesen von Andrea Sawatzki, wie geschaffen für ausgedehnte Badewannen-Sessions."
Leonie Swann wurde 1975 in der Nähe von München geboren. Sie studierte Philosophie, Psychologie und Englische Literaturwissenschaft in München und Berlin. Die Idee zu ihrem Buch entstand während eines Aufenthaltes in Paris, als sie plötzlich eine große Sehnsucht nach dem Landleben überkam - und nach Schafen, mit denen sie auf einer Irlandreise Bekanntschaft geschlossen hatte. Ihr Debüt-Roman sorgte auf Anhieb auch international für Furore.

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Kundenbewertungen zu "Garou, 5 Audio-CDs" von "Leonie Swann"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Nina [libromanie.de] am 19.02.2011 ***** ausgezeichnet
Nachdem die Schafe in »Glennkill« ihren ersten Mordfall aufgeklärt haben, lassen Sir Richfield, Cloud, Miss Maple und Co. Irland hinter sich und beziehen im Schatten eines unheimlichen Schlosses ihr Winterquartier in Frankreich. Sieht man über den Schnee und die vorlauten Ziegen auf der Weide nebenan hinweg, sind die Schafe dort eigentlich auch ganz glücklich. Rebecca, die Tochter ihres verstorbenen Schäfers George erweist sich als recht passable Nachfolgerin, die ihnen aus den bei den Schafen sehr beliebten Pamela-Romanen vorliest und das Kraftfutter manchmal ungewollt großzügig verteilt. Da stört man sich als Schaf auch nicht an einem einsamen Schrank auf der Weide oder dem noch einsameren Ungeschorenen, bei dem man sich nicht sicher ist, ob es sich nun um ein Schaf handelt oder nicht.
Eines Tages jedoch wird im umliegenden Wald ein totes Reh entdeckt – zu Tode gehetzt und zerfetzt. Es folgen weitere Rehe. Und dann ein Mensch. Ist das tatsächlich das Werk eines Loup Garou, wie die Ziegen behaupten? Die Schafe beginnen zu ermitteln. Doch sie sind bald schon nicht mehr die Einzigen, die dem vermeintlichen Werwolf auf die Schliche kommen wollen und geraten selbst ins Visier des Bösen…

War »Glennkill« noch eine süße Geschichte, die hauptsächlich von ihren wolligen Protagonisten und deren charmanten Eigenheiten getragen wurde, spielt der Kriminalfall in »Garou« eine deutlich größere Rolle, wenngleich er auch diesmal wieder etwas stark konstruiert wirkt und das Auftreten etlicher menschlicher Mitspieler leicht für Verwirrung sorgen kann. Hier ist definitiv Konzentration gefordert, um nicht den Faden zu verlieren und den teils sehr verworrenen Handlungssträngen noch folgen zu können.
Hinzu kommt, dass die Geschichte ohne viel Vorgeplänkel ins Rollen kommt. Ein möglicher Verdächtiger wird eingeführt, das erste Opfer wird gejagt und so herrscht schon von Anfang an eine düsterere Atmosphäre als noch auf der Weide in Irland.

Auch die Schafe werden weniger ausführlich vorgestellt. In diesem Punkt ist es hilfreich, wenn man den Vorgänger bereits gelesen hat, allerdings erschließt sich auch Ersthörern mit der Zeit, welches Schaf welche Rolle einnimmt. Ihre Charaktere sind noch ausgeprägter als im ersten Teil und vor allem im Vergleich zu den menschlichen Figuren wesentlich stärker gezeichnet.
Obwohl die Schafe eine treuherzige und naive Sicht auf die Dinge haben und einer ihrer größten Träume es zum Beispiel ist, das Gras wachsen zu hören, kommen sie auf ziemlich verquere Weise nicht selten zum richtigen Ergebnis oder bieten dem Hörer Hinweise auf eine mögliche Lösung des Falles. Das ist nicht nur spannend bis zum Schluss, sondern in erster Linie äußerst amüsant und einfach nur entzückend. Schon nach wenigen Kapiteln möchte man die Schafe nicht mehr missen und wünscht sich in einen dritten Teil herbei. Oder vielleicht auch ein Buch über Ziegen, denn die wachsen dem Hörer mit ihrer liebenswert-verrückten Art nicht minder ans Herz.

Und als ob das alles nicht schon genug wäre, setzt Andrea Sawatkzi mit ihrer brillianten Betonung dem Ganzen auch noch das Sahnehäubchen auf. Ob meckrige Ziegen, verwirrte Schafe oder schrullige Schäferinnenmütter – kaum eine Sprecherin ist in ihrer Stimme so wandelbar und verleiht den Figuren so viel Leben und Herz wie die charismatische Schauspielerin. Da trüben auch die zwischenzeitlichen Aufnahmefehler, bei denen ein Satz gleich zwei Mal gesprochen wird, das Vergnügen nicht.

FAZIT: Ein origineller Hörgenuss der ganz besonderen Art!

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