1Q84 / Buch 1 und 2 - Murakami, Haruki

Haruki Murakami 

1Q84 / Buch 1 und 2

Roman

Aus d.Japan. v. Ursula Gräfe
Gebundenes Buch
 
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1Q84 / Buch 1 und 2

1984. Aomame hat zwei verschieden große Ohren. Beim Rendezvous mit einem reichen Ölhändler zückt sie eine Nadel und ersticht ihn - ein Auftragsmord, um altes Unrecht zu sühnen. Tengo ist Hobby-Schriftsteller. Er soll einen Roman der exzentrischen 17-jährigen Fukaeri überarbeiten, damit sie einen Literaturpreis bekommt. Der Text ist äußerst originell, aber schlecht geschrieben - ein riskanter Auftrag. Aomame wundert sich, warum die Nachrichten ihren Mord nicht melden. Ist sie in eine Parallelwelt geraten? Um diese Sphäre vom gewöhnlichen Leben im Jahr 1984 zu unterscheiden, gibt Aomame der neuen, unheimlichen Welt den Namen 1Q84.


Produktinformation

  • Buch.1&2
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 1021 S.
  • Seitenzahl: 1021
  • Deutsch
  • Abmessung: 215mm x 147mm x 46mm
  • Gewicht: 996g
  • ISBN-13: 9783832195878
  • ISBN-10: 3832195874
  • Best.Nr.: 29503922
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.10.2011

Unser Schicksal lauert im Untergrund

Von der einen Realität in die andere nehmen Sie am besten die Autobahn: Haruki Murakamis vorläufiger Abschluss seines gewaltigen Romanprojekts "1Q84".

In seiner japanischen Heimat bezeichnet man Haruki Murakami (nicht immer freundlich) als den westlichsten unter den einheimischen Literaten. Und bei uns gilt der Autor zwar als Exot, aber als einer, der uns die enigmatische japanische Kultur zugänglich macht. Beides ist ein Irrtum, allerdings jeweils ein hochproduktiver. Er führt diesen Büchern Leser zu, die sich ansonsten wohl hätten abschrecken lassen: in Japan die Avantgardisten, im Westen die Traditionalisten.

Nehmen wir als Beispiel Murakamis neuestes Buch: den dritten Teil von "1Q84", seines gewaltigen Romanzyklus, dessen erste beide Teile genau vor einem Jahr zu einem Band zusammengefasst auf Deutsch erschienen sind (F.A.Z. vom 16. Oktober 2010). Darin zieht Murakami in der Tat alle Register dessen, was man gern postmodernes Erzählen nennt - nicht zuletzt dadurch, dass "1Q84" auch die Geschichte seiner eigenen Entstehung als Roman im Roman ist. Aber die angeblich westlich beeinflusste …

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kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Jahrelang hat der Konsensautor der Twentysomethings seine Fans warten lassen, um ihnen wieder einen richtig fetten Ziegelstein vorzuknallen. Und selbst der kryptische Titel dürfte nur wenige Murakami-Jünger abschrecken, denn das Wortspiel ist schnell erklärt: Der Buchstabe Q wird auf Japanisch wie die Zahl 9 ausgesprochen. Womit natürlich der Bezug zu George Orwell hergestellt ist, der einst eine beklemmende Vision über das Jahr 1984 veröffentlicht hat. Murakami reist nun in der Zeit zurück, mit einer ganz eigenen Vorstellung davon, wie das Jahr 1984 hätte sein können. Dabei fährt er Motive auf, die Fans bestens vertraut sind: Es gibt eine Parallelwelt, das Ende der Welt, wie wir sie kennen und einen so düsteren wie unheimlichen Roman im Roman, in dem seltsame kleine Wesen aus dem Maul eines toten Schafs kriechen und das Schicksal der Menschheit beeinflussen wollen. "1Q84" ist eine scharfe Gegenwartskritik und Murakamis bisher politischster Roman. Wer will, kann dem Autor sicher eine konservative Grundhaltung unterstellen: Er macht den Wandel einer linkspolitischen Studentengruppe zu staatsfeindlichen Fundamentalisten für die Weltenwende verantwortlich. Selbst hinter …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Nach Ansicht von Rezensent Andreas Platthaus bestätigt der dritte Teil von "1Q84", was seine Vorgänger bereits versprachen: die Lektüre von Haruki Murakami ist ein Gewinn. Auch dieser Teil, so berichtet der Rezensent, spielt wieder in der mit 1Q84 bezeichneten Parallelwelt, erzählt also eher eine fantastische, als eine dezidiert japanische Geschichte. Dies ermögliche Murakami von allgemein menschlichen Verhaltensweisen zu erzählen, so handele der dritte Teil dieses gewaltigen Romanprojektes - endlich - vom Triumph der Liebe zwischen der Auftragskillerin Aomame und dem Schriftsteller Tengo Kawane. Bis es so weit ist, so lässt der Kritiker wissen, muss erneut gegen die bereits aus den Vorgängern bekannte Sekte gekämpft werden, in diesem Fall gegen die neu eingeführte Figur des Ushikawa, der schließlich in der "stärksten Szene" dieses Bandes auf grausame Weise ermordet wird.  Entsprechend unverblümt und pathetisch erscheinen dem Rezensenten auch Murakamis inzwischen fast traditionelle, offenherzige Schilderungen von Sexualakten. Platthaus würdigt Murakami als "Pathologen", dem es wie keinem japanischen Schriftsteller zuvor gelinge, unter die Oberfläche der heimatlichen Gesellschaft und Kultur zu blicken. Und auch für die Ursula Gräfes Übersetzung kann der Kritiker nur lobende Worte finden.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 16.11.2011

Wie man abwesende Frauen schwängert
Im Winterschlaf der Handlung: Der dritte Teil von „1Q84“, Haruki Murakamis monumentalem Roman-Zyklus
Der voriges Jahr erschienene, über tausend Seiten umfassende Doppelband „1Q84“ von Haruki Murakami hatte einigermaßen als Cliffhanger geendet. Die beiden Protagonisten Tengo (Mathematiker und Verlagslektor) und Aomame (persönliche Trainerin im oberen Preissektor sowie Kontraktkillerin) hatten sich, seit sie einander als Grundschüler in einer kritischen Situation die Hand gehalten hatten, zwanzig Jahre lang nicht gesehen; aber das Buch ließ keinen Zweifel daran, dass sie zum Paar bestimmt waren. Von zwei Seiten her, immer in abwechselnden Kapiteln, waren sie ins selbe Abenteuer hineingeraten, einander immer näher kommend – doch begegnet waren sie sich nie.
„IQ84“ war, trotz seiner Länge, ein sehr schnelles Buch gewesen. Immer geschah etwas, schon gleich zu Beginn, als Aomame den „Leader“ einer geheimnisvollen Sekte, der sich von ihr massieren ließ, mit einem haarfeinen Nadelstich tötete. Tengo hingegen bekam es mit der siebzehnjährigen, leicht autistischen Fukaeri und deren Romanmanuskript „Die Puppe …

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"Sämtliche Register des Erzählens (...) Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen." -- FAZ

"Murakami galt dieses Jahr als einer der Kandidaten für den Nobelpreis. Es ist schade, dass er ihn nicht bekommen hat (...) "Murakami weiß seine Geheimnisse zu bewahren. Aber es sind, kraft seiner tiefen Humanität, Geheimnisse für die ganze Welt." -- SZ

"Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander fehlen (...)die beiden könnten zu Romeo und Julia unseres Jahrtausends werden (...)Nicht nur in quantitativer Hinsicht ein Opus Maximum". -- Die (literarische) Welt

"Murakami ist einer der wenigen Großschriftsteller, die über die Liebe noch so schreiben, als könne sie einen erlösen." -- WAMS

"Ein Hochgenuss." -- COSMOPOLITAN

"Ein großes, freundlich protzendes Feuerwerk der Einfälle." -- STERN

"Gewalt und Liebe: ein komplexes Werk." -- KULTURSPIEGEL

"Ein ebenso verstörendes wie großartiges Buch, das federleicht in Abgründe führt." -- NEON

"So suggestiv wie in seinem neuen Roman 1Q84 hat Haruki Murakami lange nicht mehr geschrieben. [...] Tengo und Aomame heißen sie, die Helden Haruki Murakamis [...], und sie sind der schöne Trost für Menschen mit vorübergehender bis anhaltender Orientierungsschwäche. [...] Es wäre zu schön gewesen, wenn Haruki Murakami den Nobelpreis bekommen hätte." -- TAZ

"Die ersten Kritiken gab es vorab von den mehr oder weniger lieben Kollegen. Denn Seite für Seite durften sich deutsche Autoren den neuen Murakami vorknöpfen und das beträchtliche Epos noch vor der Veröffentlichung in Deutschland auszugsweise via Internet begutachten. [...] Der Umfang des Romans, sein Titel, der Werbegag und der japanische Verkaufserfolg - das alles sind Eigentümlichkeiten, die zu diesem Buch passen. Denn der neue Roman des Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami ist das vielleicht merkwürdigste Buch dieses Jahres, eine Mischung aus Fantasy und Krimi, es ist absurd und spannend, ein schillerndes Abbild vom Chaos unserer Welt. [...] Dieses Buch ist ungeheuerlich, unvergleichlich [...]." -- RHEINISCHE POST

"Dass die Lektüre von Murakami-Texten Spaß macht, unterhält und - wie es japanische Leser häufig behaupten - sogar entspannt oder therapiert, sei hiermit bestätigt." -- NEUE ZÜRCHER ZEITUNG

"Fantastisch!." -- EMOTION

"Ein Märchen aus unserer Zeit, balanciert scharf zwischen Kitsch und Kälte und trifft den magischen Ton wohliger Traurigkeit, der süchtig macht." -- DIE ZEIT

"1Q84 ist großartig in seiner Dramaturgie und Komposition. Wie ein langer Sommertag, der mit einer zarten Morgenröte beginnt, den erwachenden Vögeln, deren Gesang wie eine Verheißung klingt, und der doch bereits zu Beginn von einer dunklen Ahnung begleitet wird und an dessen Ende ein vernichtendes Unwetter heraufzieht." -- NDR

"Ein Mix aus "Lost", "Twin Peaks" und "Alice im Wunderland" - und ein Feuerwerk an Einfällen." -- MYSELF

"Sämtliche Register des Erzählens (...) Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen." FAZ "Murakami galt dieses Jahr als einer der Kandidaten für den Nobelpreis. Es ist schade, dass er ihn nicht bekommen hat (...) "Murakami weiß seine Geheimnisse zu bewahren. Aber es sind, kraft seiner tiefen Humanität, Geheimnisse für die ganze Welt." SZ "Eine beeindruckende Reflexion über Gewalt und Religion, verhüllt in ein schillerndes Erzählpanorama". SPIEGEL "Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander fehlen (...)die beiden könnten zu Romeo und Julia unseres Jahrtausends werden (...)Nicht nur in quantitativer Hinsicht ein Opus Maximum". DIE (literarische) WELT "Murakami ist einer der wenigen Großschriftsteller, die über die Liebe noch so schreiben, als könne sie einen erlösen." WAMS "Ein Hochgenuss." COSMOPOLITAN "Ein großes, freundlich protzendes Feuerwerk der Einfälle." STERN "Gewalt und Liebe: ein komplexes Werk" KULTURSPIEGEL "Ein ebenso verstörendes wie großartiges Buch, das federleicht in Abgründe führt." NEON "So suggestiv wie in seinem neuen Roman 1Q84 hat Haruki Murakami lange nicht mehr geschrieben. [...] Tengo und Aomame heißen sie, die Helden Haruki Murakamis [...], und sie sind der schöne Trost für Menschen mit vorübergehender bis anhaltender Orientierungsschwäche. [...] Es wäre zu schön gewesen, wenn Haruki Murakami den Nobelpreis bekommen hätte." TAZ "Die ersten Kritiken gab es vorab von den mehr oder weniger lieben Kollegen. Denn Seite für Seite durften sich deutsche Autoren den neuen Murakami vorknöpfen und das beträchtliche Epos noch vor der Veröffentlichung in Deutschland auszugsweise via Internet begutachten. [...] Der Umfang des Romans, sein Titel, der Werbegag und der japanische Verkaufserfolg - das alles sind Eigentümlichkeiten, die zu diesem Buch passen. Denn der neue Roman des Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami ist das vielleicht merkwürdigste Buch dieses Jahres, eine Mischung aus Fantasy und Krimi, es ist absurd und spannend, ein schillerndes Abbild vom Chaos unserer Welt. [...] Dieses Buch ist ungeheuerlich, unvergleichlich [...]." RHEINISCHE POST "Dass die Lektüre von Murakami-Texten Spaß macht, unterhält und - wie es japanische Leser häufig behaupten - sogar entspannt oder therapiert, sei hiermit bestätigt." NEUE ZÜRCHER ZEITUNG "Fantastisch!" EMOTION "Ein Märchen aus unserer Zeit, balanciert scharf zwischen Kitsch und Kälte und trifft den magischen Ton wohliger Traurigkeit, der süchtig macht." DIE ZEIT "1Q84 ist großartig in seiner Dramaturgie und Komposition. Wie ein langer Sommertag, der mit einer zarten Morgenröte beginnt, den erwachenden Vögeln, deren Gesang wie eine Verheißung klingt, und der doch bereits zu Beginn von einer dunklen Ahnung begleitet wird und an dessen Ende ein vernichtendes Unwetter heraufzieht." NDR "Ein Mix aus "Lost", "Twin Peaks" und "Alice im Wunderland" - und ein Feuerwerk an Einfällen." MYSELF "Konstruiert wie eine Komposition von Bach." HAIDE TENNER, SPECTRUM/DIE PRESSE

"Sämtliche Register des Erzählens (...) Murakami ist in formaler Hinsicht zweifelos einer der gewieftesten Erzähler, den wir haben und 1Q84 diesbezüglich sein Meisterwerk. Wie hier Topoi und Strukturen aus Literatur, Religion und Musik vermischt werden, wie die Perspektiven gewechselt, die Zeiten miteinander verschliffen werden, das hat man noch nie gelesen." FAZ "Murakami galt dieses Jahr als einer der Kandidaten für den Nobelpreis. Es ist schade, dass er ihn nicht bekommen hat (...) "Murakami weiß seine Geheimnisse zu bewahren. Aber es sind, kraft seiner tiefen Humanität, Geheimnisse für die ganze Welt." SZ "Eine beeindruckende Reflexion über Gewalt und Religion, verhüllt in ein schillerndes Erzählpanorama". SPIEGEL "Eine Liebesgeschichte zweier Menschen, die einander fehlen (...)die beiden könnten zu Romeo und Julia unseres Jahrtausends werden ( )Nicht nur in quantitativer Hinsicht ein Opus Maximum". DIE (literarische) WELT "Murakami ist einer der wenigen Großschriftsteller, die über die Liebe noch so schreiben, als könne sie einen erlösen." WAMS Ein Hochgenuss. COSMOPOLITAN "Ein großes, freundlich protzendes Feuerwerk der Einfälle." STERN Gewalt und Liebe: ein komplexes Werk" KULTURSPIEGEL Ein ebenso verstörendes wie großartiges Buch, das federleicht in Abgründe führt. NEON "So suggestiv wie in seinem neuen Roman 1Q84 hat Haruki Murakami lange nicht mehr geschrieben. [...] Tengo und Aomame heißen sie, die Helden Haruki Murakamis [...], und sie sind der schöne Trost für Menschen mit vorübergehender bis anhaltender Orientierungsschwäche. [...] Es wäre zu schön gewesen, wenn Haruki Murakami den Nobelpreis bekommen hätte." TAZ "Die ersten Kritiken gab es vorab von den mehr oder weniger lieben Kollegen. Denn Seite für Seite durften sich deutsche Autoren den neuen Murakami vorknöpfen und das beträchtliche Epos noch vor der Veröffentlichung in Deutschland auszugsweise via Internet begutachten. [...] Der Umfang des Romans, sein Titel, der Werbegag und der japanische Verkaufserfolg - das alles sind Eigentümlichkeiten, die zu diesem Buch passen. Denn der neue Roman des Nobelpreiskandidaten Haruki Murakami ist das vielleicht merkwürdigste Buch dieses Jahres, eine Mischung aus Fantasy und Krimi, es ist absurd und spannend, ein schillerndes Abbild vom Chaos unserer Welt. [...] Dieses Buch ist ungeheuerlich, unvergleichlich [...]." RHEINISCHE POST Dass die Lektüre von Murakami-Texten Spaß macht, unterhält und wie es japanische Leser häufig behaupten sogar entspannt oder therapiert, sei hiermit bestätigt. NEUE ZÜRCHER ZEITUNG Fantastisch! EMOTION Ein Märchen aus unserer Zeit, balanciert scharf zwischen Kitsch und Kälte und trifft den magischen Ton wohliger Traurigkeit, der süchtig macht. DIE ZEIT 1Q84 ist großartig in seiner Dramaturgie und Komposition. Wie ein langer Sommertag, der mit einer zarten Morgenröte beginnt, den erwachenden Vögeln, deren Gesang wie eine Verheißung klingt, und der doch bereits zu Beginn von einer dunklen Ahnung begleitet wird und an dessen Ende ein vernichtendes Unwetter heraufzieht. NDR Ein Mix aus Lost , Twin Peaks und Alice im Wunderland und ein Feuerwerk an Einfällen. MYSELF Konstruiert wie eine Komposition von Bach. HAIDE TENNER, SPECTRUM/DIE PRESSE
Haruki Murakami, geb. 1949 in Kyoto, die Eltern sind Lehrer für japanische Literatur. Studium der Theaterwissenschaften und des Drehbuchschreibens in Tokyo, aufkeimendes Interesse an amerikanischer Literatur und Musik. 1974 Gründung des Jazzclubs 'Peter Cat', den er bis 1982 betreibt. 1978 erste erfolgreiche Buchveröffentlichung. In den 80er Jahren dauerhaft in Europa ansässig (u.a. in Frankreich, Italien und Griechenland), geht er 1991 in die USA, ehe er 1995 nach Japan zurückkehrt. 2006 erhielt Haruki Murakami den Franz-Kafka-Literaturpreis. 2009 wurde ihm der Jerusalem Prize für sein literarisches Werk verliehen.

Kundenbewertungen zu "1Q84 / Buch 1 und 2" von "Haruki Murakami"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Dionysos' Braut aus Stuhr am 27.12.2011 ***** gut
Bulgakow ist wieder da: der Meister alias Tengo (einer schreibt die Geschichte über Pontius Pilatus, der Andere über die Little People), Margarita alias Aomame und deren rettende Ktaft der Liebe, Professor Voland alias Leader-Fukada (ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft-oder eben umgekehrt) usw. usw.

Eine kurze Hindeutung über die Little People auf der Seite 416-ich hielt meinen Atem an...Weil der Autor immer wieder philosophische Exkurse unternommen hat, dachte ich, er wolle jetzt aus diesen Little People die litterarischen Bilder zu Heideggers "man" entwickeln. So habe ich wohl vorbei geträumt.

Was die Fantasien über Dauererektionen und Ejakulationen und Geschlechtsverkehr als eine gründliche Reinigung der seele betrifft, davon haben wir als Schulkinder genug stellenweise in "Das dekameron" von Ciovanni Boccaccio gelesen, in der Mädchenumkleidekabine vor und nach dem Sportunterricht... Wie man den teufel in die Hölle reintreibt usw.

Bei den Auftritten der alten Dame hat man das Gefühl, einer Benefiz-Gala über "ein Herz für Kinder" beizuwohnen.

Allerdings würde ich für Sätze wie: "Was einer ohne Erkärung nicht versteht, versteht er auch nicht, wenn man es ihm erklärt" (S. 719) kein Buch mit 1022 Seiten lesen. Außerdem leben wir in einer Zeit, in der man,wenn man zwei bücher gelesen und verstanden hat, das Dritte schon selber schreibt. In einer Zeit, in der es erst den Preis gab und dann das buch…

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 02.06.2011 ***** ausgezeichnet
Aomame ist 29 Jahre alt und arbeitet in einem Fitness-Studio. Doch gerade jetzt steckt sie im Stau zu einem ganz anderen Termin. Denn Aomame ist auf einer Mission: Sie sühnt begannenes Unrecht. Doch nach und nach bemerkt sie kleine Veränderungen in der ihr bekannten Welt, sei es die Uniformen von Polizisten, die plötzlich anders aussehen oder an bestimmte Ereignisse, von denen sie nichts weis. Sie beginnt zu forschen und kommt zu der Erkenntnis: Sie ist nicht mehr in ihrer Welt im Jahr 1984, sondern in einer ähnlichen, die sie 1Q84 nennt. Bis sie einen Weg zurückfindet, lernt sie, sich in dieser Welt anzupassen.

Dann ist da noch Tengo. Er ist Mathematiklehrer und Hobby-Schriftsteller. Er hat Talent, jedoch noch nichts eigenes veröffentlicht. Ein Verleger bittet ihn ein Buch zu überarbeiten, damit dieses die Chance hat, einen Literaturpreis zu gewinnen - und tatsächlich. Das Buch gewinnt den Preis und wird zum Bestseller.

Doch dieser Bestseller, der eine fantastische Geschichte erzählt, ist realer als vorerst angenommen und durch die Veröffentlichung schweben sowohl Aomame, wie auch Tengo in höchster Gefahr ...


Was für ein Buch, noch immer bin ich sprachlos. Dieses Buch, ja dieser Schreibstil hat mich so gepackt und nicht mehr losgelassen. Die sprachliche Gestaltung ist derart mitreißend, wortgewaltig und auch bildgewaltig, so etwas habe ich lange nicht mehr erlebt. Ich konnte mir wirklich jede Szene dieses Buches haargenau bildlich vorstellen - einfach Wahnsinn. Auch die Protagonisten dieses Buches sind sehr detailliert dargestellt, ohne dass es übertrieben oder es langweilig wird. Der 3. und letzte Band erscheint am 12.10.2011 und ich weiß: Den muss ich lesen.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 08.03.2011 ***** schlecht
Wer Murakami liebt, sollte hier die Finger lassen - denn dies ist bei Leibe ein sehr müder, umständlicher und so garnicht guter Murakami.
Die Handlung ist schnell erzählt (nicht hier) und bietet auch einen schönen Hintergrund, um sich erzählerische auszutoben. Dann hört es aber auf, es plätschert harmlos und Seite um Seite vergeht mit stehender Handlung. Kaum nimmt die Geschichte an Fahrt auf, der Leser empfindet Spannung, da wird diese in endlosen, langweiligen und so ganz konstruiert-dummen Dialogen erstickt.

Die Liebes-, Sex- und inneren Erotikszenen sind dermaßen unbeholfen, daß man sich hier fragt, wie Murakami jemals einen so lebhaften und stilvoll erotischen Roman wie "Naokos Lächeln" schreiben konnte.

Weiterhin werden an zuvielen Stellen die ewig gleichen Passagen über Moral, vorgeschobene, moralische Ausreden (die dann aber nicht beachtet werden), gesellschaftliche Ansichen etc. wiederholt - das langweilt und passt so garnicht zu der Erzählperspektive des allwissenden Erzählers. Es charakterisiert weniger die Personen, kann irgendwann nicht mehr als Stilmittel gelten, sondern lässt den Autor einfach nur unbeholfen wirken.
Die Sprache ist einfach gehalten, was aber irgendwann auch geradezu störend wird, weil es nur den fanden Gesamteindruck verstärkt und auch nicht zweckdienlich eingesetzt wird.
Zu allem Übel negativ fällt der wirklich geradezu hässliche Einband auf - das hat kein gebundenes Buch für imerhin 32 EUR verdient.

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Bewertung von Max aus Penzberg am 04.11.2010 ***** ausgezeichnet
Haruki Murakami hat mit 1Q84 wieder ein absolut herausragendes Werk geschrieben. Schon nach der Lektüre der ersten Seiten erkennt man den unvergleichlichen Ton von Murakami wieder und wundert sich, wie er das macht. So einfache Sätze, aber doch so unverwechselbar.
Im Leseverlauf zeiht es einen immer mehr in das Universum des Buches, das in Tokio in 1984 angesiedelt ist. Allerdings widerfahren den beiden Hauptfiguren Tengo und Aomame so seltsame Dinge, dass sie beschließen, bis zur endgültigen Klärung, wann und wo sie leben, die Zeit als 1Q84 zu bezeichnen.
Ich finde, eine längere Inhaltsangabe ist überflüssig, einfach loslesen und treiben lassen!

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leichte Gebrauchsspuren 11,21 5,10 offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung moosbrugger21 99,7% ansehen
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