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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 10.03.2013 |
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“Die Liebe bewegt die Sonne und alle Sterne.” Gegenwart trifft auf Vergangenheit. Historie und Liebe verbinden sich. Ein außergewöhnliches Zeitreiseabenteuer, das einen sofort gefangen nimmt und in seinen Bann zieht. Die Geschichte wird uns aus Sicht der Protagonistin Cat erzählt. Wir haben es hier mit den typischen Themen eines Jungendlichen zu tun: Beliebtheit in der Schule, Rivalität unter Schüler und natürlich die große Liebe. Die Ich-Perspektive hat mir den Einstieg in die Geschichte sehr erleichtert, weil mir die Gedankengänge von Cat sofort sympathisch waren. Sie besitzt eine erfrischende Art von Humor und hat mich mehrmals zum Schmunzeln gebracht. Die Spannung baut sich von Anfang an kontinuierlich auf. Wir befinden uns, nach einem kurzen Prolog, mitten im Geschehen. Das Buch ist ein echter Page-Turner und man kann sich gar nicht davon losmachen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass die Auflösung für mich persönlich zu früh kommt. Der Nachspann ist dann ein bisschen zu lang bzw. konnte mich dann nicht mehr richtig fesseln. Cat hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Sie war spritzig und hat die Vergangenheit mit ihrem Temperament gehörig aufgemischt. Trotzdem hat sie ziemlich viel Mut bewiesen als es darauf ankam (teilweise auch, weil sie keine andere Wahl hatte). Auch die restlichen Charaktere waren insgesamt stimmig und sehr liebevoll ausgearbeitet. Das historische Bamberg, was die Autorin erschafft, muss eine Menge Recherchearbeit nach sich gezogen haben, denn ich hatte fast einen Film vor Augen, wenn die Umgebung beschrieben wurde. Die Details werden sehr geschickt mit der Handlung verwoben, sodass es keine längeren Passagen von Beschreibungen gibt, was ich positiv empfunden habe. Wer sich zusammen mit Cat auf eine Zeitreise ins Bamberg zu Zeiten der Hexenverbrennung begeben und darüber hinaus noch einen gefühlvollen Roman mit einer Prise Humor lesen möchte, liegt mit diesem Buch genau richtig. |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 20.02.2013 |
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Hexe, Hexe du sollst brennen ..... Wir haben hier einen wirklich faszinierenden Zeitreiseroman in der ein junges Mädchen in das Jahr 1632, die Zeit der Hexenverbrennung in Bamberg reisen muss, um den Fluch zu lösen, den der Halreif um ihren Hals ausgelöst hat. Caitlin, genannt Cat (wobei sie mir alleine schon dadurch supersympathisch ist, da unsere jüngste Tochter auch Caitlin heißt ♥) ist neu in Bamberg und wird von ihren Mitschülerinnen gemobbt. Die Idee sie im Drudenhaus einzusperren fand ich schon sehr krass. Lange werden die Kerzen nicht mehr brennen und dann wird es sehr dunkel sein in ihrem Gefängnis. Wollen die Mitschülerinnen ihr nur Angst einjagen? Cat findet in einem alten Mauerwerk einen alten Halsreif, den sie in ihrer Neugier natürlich umlegt und ein bedrucktes Stück Leder. Nichtsahnend das es sich um einen alten Fluch handelt, murmelt sie den Spruch vor sich hin und befindet sich urplötzlich, nachdem sie durch einen purpurfarbenen Strudel durch die Zeit gerast ist mitten auf dem Marktplatz in Bamberg wieder, wo sich viele Schaulustige eingefunden haben um einer Hexenverbrennung beizuwohnen. Den Abscheu den ich und auch Cat dabei empfunden habe, muss ich sicherlich nicht näher beschreiben, oder? Im Buch kommt sehr gut rüber, das sich die Obersten der Stadt oft am Besitz des Angeklagten / der Angeklagten bereichert haben und sie sich auch bewusst waren, das viele unschuldig verbrannt worden sind. Es konnte jeden treffen, denn im Schmerz der Folter verriet der Nachbar seinen Nachbarn, der Freund seinen Freund .......... Ein klein wenig hat mich das Buch an "Die Seelen im Feuer" erinnert. Auch dieses Buch spielt in Bamberg und hat mir beim Lesen regelrecht die Schuhe ausgezogen durch all die Grausamkeit der damaligen Zeit. Heike Eva Schmidt erzählt hier zwar eine fiktive Geschichte, die aber dennoch das eine oder andere Fünkchen Wahrheit enthält. "Purpurmond" ist eine runde, wunderbare Geschichte, die aufzeigt wie es damals wirklich hätte sein können, vermischt dies mit Fantasy und ganz viel Liebe und Herzschmerz. Ich habe das Lesen sehr genossen und hatte das Gefühl, das ich förmlich durch das Buch gerast bin, da ich unbedingt wissen wollte, ob Cat es schafft den Fluch zu bannen. Für Fantasyfans kann ich dieses Buch wirklich empfehlen. Es ist eine wirklich geniale Zeitreise für Jugendliche und junge gebliebene. Keine langweilige Story, sondern eine runde Geschichte, die einem den Atem stocken lässt über den Wahnsinn der damaligen Zeit und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird, über eine ganz besondere Liebesgeschichte! Absolut LESENSWERT! |
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Bewertung von Sam aus Berlin am 02.01.2013 |
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In dem Buch geht es um ein Mädchen namens Cat, dass gerne dazu gehören will. Deshalb geht sie zu einer kleinen "Party", wo die angesagten Mädchen auf sie warten. Sie treffen sich an einem Ort, wo früher Hexenprozesse stattgefunden haben. Mittlerweile ist es schon eine Ruine geworden. Keiner geht mehr dort rein, weil man sagt, dort spucke es. Als Cat ankam sperrten die anderen Mädels sie ein und ließen sie nicht mehr herraus. Cat sucht verzweifelt nach einem Ausgang und findet in einer Spalte ein Lederstück und ein Halsband. So neugierig wie sie ist, legt sie sich das Halsband um und betrachtet das Lederstück, wo etwas reingeschrieben wurde. Als sie es laut vorliest wurde das Halsband fester und sie konnte es nicht mehr ablegen, denn unter dem Halsband lag ein Fluch, der nun zu einem großen Problem für Cat wurde. Durch das Halsband reiste sie in das alte Babelsberg und begibt sich auf eine sehr schwere Reise, wo die Menschen von Hexenmächten besessen waren und wegen jeder Kleinigkeit, jemanden als Hexe oder Ketzer betrachteten. Das Problem, was für Cat immer größer wurde, war die Tatsache, dass das Halsband immer änger wurde und langsam ihren Hals zerquetschte. Sie trifft Dorothea und ihren Bruder Jakob, die ihr helfen dieses Halsband loszuwerden. Das Buch ist sehr schön und beschreibt wie schlimm das Leben war, wo noch viele an Hexerei glaubten. Die Geschichte ist sehr spannend und man will am liebsten das Buch garnicht aus der Hand nehmen. Ich würde es jedem weiter empfehlen, der sich vielleicht auch für Geschichten von Früher oder Hexerei interessiert. Man muss sich aber nicht unbedingt dafür interessieren um dieses Buch gut zu finden. |
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Bewertung von joshi_82 aus Olbersdorf am 20.10.2012 |
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Das Debüt von Heike Eva Schmidt lässt mich zugegebenermaßen ein wenig zwiegespalten zurück. Die Idee der Geschichte finde ich wirklich toll, doch leider ist die Umsetzung nicht so gut gelungen, wie ich mir das gewünscht hätte. Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht der Protagonisten im Bamberg des Jahres 1630 und aus Sicht von Cat, die hier als Ich-Erzählerin fungiert, erzählt. Dabei haben mir die Stellen, die 1630 spielen sehr gut gefallen, wenn sie auch stellenweise ein wenig vorhersehbar waren und manchmal nicht ganz logisch. Ich weiß nicht warum, aber ich wurde mit Cat als Protagonistin einfach nicht warm. Zwar gab es Momente in denen ich schmunzeln musste, da es schon witzig war, wenn Cat Sprüche klopfte, die 1630 noch kein Mensch versteht, doch stellenweise kam sie mir einfach zu aufgesetzt vor. Sie soll taff wirken, stark und gleichzeitig verletzlich, doch ihre Handlungen sind stellenweise so unrealistisch für eine 17jährige, die eigentlich total geschockt sein müsste, wenn sie sich plötzlich in einer für sie vollkommen fremden Zeit befindet und dann auch noch zusehen muss, dass sie einen Kupferreif losbekommt, der sich immer enger um ihren Hals zuzieht. Sie findet sich fast sofort zurecht, auch wenn sie erstmal Startschwierigkeiten wegen der altmodischen Sprache hat und das ging mir einfach viel zu schnell. Ebenso schnell verliebt sie sich in einen wildfremden Jungen, den sie gerade einmal gesehen hat. Die Gefühlsentwicklungen im allgemeinen gingen mir hier viel zu flott voran. Sei es Freundschaft oder auch Liebe (zb. würde ich mich ganz sicher nicht von einem wildfremden Mann küssen lassen, wenn ich ihn gerade einmal gesehen habe und er plötzlich vor meiner Tür steht und wenn er noch so toll aussieht...). Leider sind alle Charaktere relativ flach geblieben, nur Dorothea ist für mich recht liebenswert und wohl die einzige Protagonistin, die hier ein wenig länger im Gedächtnis bleibt (schon deshalb, weil es sie wirklich gab und ihr Schicksal ziemlich dramatisch ist). Die Darstellung der damaligen Zeit ist der Autorin gut gelungen und gerade diese Stellen haben mir am meisten Spaß gemacht, da sie detailreich waren, ohne zu langweilen und ich mich gut in diese Zeit hineinversetzen konnte. Auch der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, wenn auch nicht unbedingt etwas besonderes. Fazit: Eine tolle Idee für ein Buch, doch leider hat es hier ein wenig an der Umsetzung geschwächelt. Ich wurde mit den meisten Protagonisten nicht warm und war stellenweise schon ein wenig genervt von ebenjenen. Es gibt durchaus auch Lichtblicke in diesem Buch, doch schaffen diese es nicht, über die Schwächen hinwegzutäuschen. |
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Bewertung von Claudias Bücherregal aus Schleswig-Holstein am 27.07.2012 |
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Caitlin findet in einem alten Bamberger Gemäuer einen Halsreif und kann der Versuchung nicht widerstehen, diesen anzulegen. Schade nur, dass dieses Schmuckstück verflucht ist und es Cat über 300 Jahre in die Vergangenheit zurück transportiert. Cat muss sich erst einmal im Bamberg des Jahre 1630 zurecht finden, eine Zeit, in der Frauen nichts zu sagen hatten und Hexenverbrennung nahezu an der Tagesordnung stand. Mit Hilfe neuer Bekanntschaften versucht sie den Fluch zu lösen, denn nicht nur, dass sie sich dort gleich mächtige Personen zum Feind gemacht hat, nein auch der Halsreif wird enger und enger, bis ihr das Atmen immer schwerer fällt. "Purpurmond" ist ein Zeitreiseroman mit einer jugendlichen Protagonistin namens Cailtin. Durch den Fluch des Schmuckstückes wird sie immer wieder ins Bamberg vor 300 Jahren befördert, um irgendwann wieder in ihre Zeit zurück zu gelangen. Den ganzen Roman über springt sie zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her. Zusätzlich werden noch ein paar Kapitel aus der Sicht von Dorothea geschildert, welche im alten Bamberg lebt und die Kräuterkunde beherrscht. Diese unterschiedlichen Erzählperspektiven und -zeiten fand ich sehr interessant und auch angenehm, denn die Sprünge erfolgen nicht zu oft und verwirren daher nicht beim Lesen, sondern gestalten es interessanter. "Der Geruch nach altem Schweiß ließ mich kurz würgen, aber es war jetzt nicht der Moment, um Prinzessin auf der Erbse zu spielen." (Seite 202) Was ich an diesem Roman am meisten möchte, war die gewagte, aber durchaus gelungene Kombination verschiedener Aspekte durch Heike Eva Schmidt. Der Leser trifft auf eine Verknüpfung zwischen einem historischen und einem Jugendroman, welcher mit der Hexenverbrennung ein ernstes Thema anspricht, aber auch vor Humor strotzt, welcher stets passend eingebaut wurde. Cat ist eine tolle Figur und durch ihren lebendigen, selbstbewussten Charakter peppt sie die Story richtig auf. Es ist also ein moderner, aber gleichzeitig auch historischer Jugendroman, bei dem es auch einen Hauch Liebesgeschichte gibt. Dass man diese Thematiken verbinden kann, hat die Autorin mit ihrem Roman ohne Frage bewiesen. Fazit: "Purpurmond" kann mit seiner historischen Thematik und dem modernen Humor überzeugen und damit für einigen tollen Zeitreiselesestunden sorgen. Gebundene Ausgabe: 352 Seiten Verlag: PAN (1. März 2012) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3426283662 ISBN-13: 978-3426283660 Vom Hersteller empfohlenes Alter: 12 - 15 Jahre |
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| Bewertung von AmyMaus87 am 04.07.2012 | |
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Als Cat einen alten Halsreif findet, legt sie ihn sich neugierig um. Dumm nur, dass das Schmuckstück mit einem Fluch belegt ist und sie geradewegs in die Vergangenheit befördert. Zu allem Überfluss lässt sich der Kupferreif auch nicht mehr von ihrem Hals entfernen. Wären da nicht die Kräuter kundige Dorothea und deren Bruder Jakob, der Cats Herz schneller schlagen lässt, würde sie wohl verzweifeln, vor allem, da der Halsreif sich immer enger zusammenzieht..(Klappentext) MEINUNG: In Heike Eva Schmidt Debütroman, taucht der Leser in eine Zeitreisegeschichte ab, die sich zwischen dem alten Bamberg im 17. Jahrhundert (Zeit der Hexenverbrennung) und dem heutigen Bamberg abspielt. Der Roman wird in zwei verschiedene Erzählperspektiven beschrieben. Einmal in der Ich Form von Cat und in der Erzähler Form von Dorothea, sodass auch ein umfassender Blick in ihr Leben und ihre Zeit gegeben ist. Und mir dadurch auch klar wurde, worum es sich letztendlich in diesem Buch drehen wird. Ihr Schreibstil ist frech und unterhaltsam, genau wie die Hauptprotagonisten Cat, die auch im 17. Jahrhundert mit ihrer Kleidung und ihren Sprüchen für großes Aufsehen sorgt. Das hat mich das ein und andere Mal zum Grinsen gebracht. Gerade, da die junge Flockin Dorothea und ihr geliebter Daniel erst vollkommen verwirrt waren, von Cats offenen Äußerungen.Denn solch ein Benehmen wie damals, ist heute, 300 Jahre später, so fremdartig geworden. Besonders geschickt finde ich die Vermischung zwischen dem alten und neuen Jahrhundert. Sodass cat mit verschlissener Kleidung ankam und ohne modernes "Spielzeug" aus dem 21. Jahrhundert und jedes moderne Wort nicht über ihre Lippen kam, sondern in ein zeitgemäßes umgewandelt wurde. Das hat mich sehr oft zum Lachen gebracht und den Roman herrlich aufgefrischt. Die Liebesgeschichte zwischen Cat und Jakob spielt bis fast zum Schluss eher eine nebensächliche Rolle. Geht es doch vielmehr darum, dass Cat endlich von diesem Fluch des Halsreifens befreit werden muss und ihre lieb gewonnene Freundin Dorothea vor dem Scheiterhaufen bewahren will. Der Schluss des Buches wurde mir dann doch etwas zu kitschig, für eine Geschichte, die doch eher abenteuerlich verlaufen war. Rutschte dies plötzlich zu sehr in einen Liebesroman ab. Schön fand ich auch, dass Heike Eva Schmidt alte geschichtliche Sachen aufgriff, die es wirklich gab. Wie die junge Flockin Dorothea, die leider in der Wirklichkeit nicht dem Scheiterhaufen entgehen konnte und dem Drudenkeller, den es wirklich einmal in Bamberg gab. FAZIT "Purpurmond" ist ein schöner erfrischender und vor allem gut durchdachter Zeitreiseroman, der Abenteuer und eine zarte Liebesgeschichte gut miteinander kombiniert. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der sich gerne in eine andere Welt voller Magie entführen lässt. |
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