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| Bewertung von Bischi am 25.10.2011 | |
| das war mein zweites buch von Judith Lennox, am dritten bin ich gerade und es wird nicht das letzte sein, sehr spannend |
| Bewertung von Kristina aus Hannover am 26.07.2010 | |
| Ein wunderbares Urlaubsbuch. Über Liebe und Lebenswege. Man versinkt in der Geschichte und möchte auch Tage nach dem Ende noch nicht wieder ganz auftauchen... |
1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von anne60 aus verden am 11.07.2010![]() |
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| Mein erstes Buch von dieser Autorin und ich war wegen der überwiegend guten Bewertungen schon sehr gespannt. Doch leider gefiel mir das Buch gar nicht. Es wird zwar flott erzählt und es passiert auch einiges, aber die Figuren/Charaktere bleiben überaus blass. Die Personen wachsen einem nicht ans Herz und so interressiert es eigentlich auch nicht, was ihnen wiederfährt. Ich würde mir kein weiteres Buch von dieser Autorin kaufen. |
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| Bewertung von goldfisch am 27.09.2009 | |
| Ein fesselnder Familienroman Judith Lennox ist ein fesselnder Familienroman gelungen, der den Leser in die Zeit vor dem ersten Weltkrieg bis in die Mitte des zweiten Weltkriegs entführt. In einem kleinen Dorf im englischen Devon begegnen sich die beiden Hauptfiguren Isabel Zeale und Richard Finborough. Isabel war als Haushälterin angestellt und ist sehr zurückhaltend. Ihr Arbeitgeber ist gerade gestorben und sie ist im Dorf sehr unbeliebt. Richard hingegen ist sehr selbstsicher, Sohn eines Landbesitzers in Irland und selbst Unternehmer in London. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten und Isabels Ablehnung finden die beiden zusammen. Sie heiraten in London und gründen eine Familie. All das in einer Zeit großer gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und politischer Veränderungen. Judith Lennox versteht es, ihre Figuren zum Leben zu erwecken und Klischees zu vermeiden. Isabel, die es nicht schafft, ihre Geheimnis rechtzeitig mit Richard zu teilen und die sich in der höheren Gesellschaft sehr unwohl fühlt. Richard, der in ganz anderen Verhältnissen aufwuchs als Isabel und der miterleben muss, wie sich die Gesellschaft verändert und altvertraute Werte und Freunde verschwinden. Ihre drei Kinder, die durch gesellschaftliche Konventionen und die schnellen Veränderungen Wege einschlagen (müssen), die weder sie sich gewünscht haben, noch ihre Eltern. Gleichzeitig bieten ihnen sich durch diese Veränderungen auch Möglichkeiten, die nur wenige Jahre zuvor noch undenkbar gewesen wären, insbesondere im privaten Bereich. Die Beziehungen zwischen Kindern und Eltern, Ehepartnern und deren Freunden spielen eine wichtige Rolle, sowie die Positionen, die jeder innerhalb der Familie einnimmt. Alle sind sehr willensstarke Persönlichkeiten und müssen im Lauf des Romans mehr als einmal über ihren Schatten springen. Stets zwischen dem Wunsch, eigenständig zu sein und doch der Familie loyal zu bleiben. Auf der Flucht (vor alten Geheimnissen, Zwängen, Konventionen und der Familie) und gleichzeitig auf der Suche (nach alten Geheimnissen, einem Weg, es allen Recht zu machen und dem eigenen Glück). Am Ende des Buches hatte ich das Gefühl liebgewonnene Freunde verlassen zu müssen. Selten kam mir ein Buch mit knapp 600 Seiten so kurz vor. Es hätten locker noch hundert oder zweihundert Seiten mehr sein können und mir wäre trotzdem nicht langweilig geworden. Stattdessen werde ich jetzt Ausschau nach anderen Werken von Judith Lennox halten und freue mich schon auf die Lektüre. Eine einzige Frage blieb am Ende noch offen: Wer ist die blonde Frau auf dem Titelbild? Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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Bewertung von hrafnaklukka aus Rüthen am 21.05.2009![]() |
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| Kuss und Schluss: Die meisten Liebesgeschichten enden mit dem Happy End – für Judith Lennox ist es jedoch erst der Anfang. „Das Haus in den Wolken“ ist das nicht ganz so traumhafte Leben, das nach dem lang ersehnten Kuss folgt. England, 1909: Nur ein Zufall - durch eine Autopanne lernen sich der reiche Richard Finborough und die selbstbewusste Isabel Zeale kennen und – nach Isabels anfänglichem Zögern- auch lieben. So begleiten wir Richard und Isabel während ihrer Ehe, der Geburt ihrer Kinder Philip, Theo und Sara, den Ausbruch des ersten Weltkriegs und Richards Einberufung. Er wird verwundet, doch sein Freund Nicholas Chance rettet ihm das Leben. Aus Dankbarkeit nimmt die Familie schließlich noch Ruby, die Tochter des mittlerweile verschwundenen Nicholas Chance auf, da ihre Mutter geistig verwirrt ist. Letzendlich scheitert die Ehe der beiden an Isabels großem Geheimnis, mit dem Richard nicht umgehen kann, und auch die vier Kinder müssen lernen, ihre eigenen Wege zu gehen. „Das Haus in den Wolken“ ist kein einfacher Roman, sondern eher eine Familiensaga um die Liebe, Sorgen und das Leid der Familie Finborough. Einfühlsam beschreibt die Autorin die verschieden Lebensphasen der Familie, ohne in den Kitsch abzugleiten, und trotzdem geht sie tief unter die Oberfläche. Mit einfachen Worten zieht sie den Leser in die Geschichte, und schon bald hat man das Gefühl, mittendrin statt nur dabei zu sein. Dabei versteht sie es meisterhaft, die einzelnen Personen mit all ihren Vorzügen, Fehlern und Schwächen zu zeichnen um sie dann in ein stimmiges Gesamtbild einzufügen. Trotz einiger Klischees wie „reicher Mann trifft armes Mädchen“ wirkt die Geschichte sehr glaubhaft und nicht konstruiert, und auch der Zeitgeist des jungen zwanzigsten Jahrhunderts, in dem zwei große Kriege statt gefunden haben, die Probleme jener Tage, die Rezession und die gesellschaftlichen Umbrüche werden glaubhaft dargestellt. Historische Fakten wurden richtig wiedergegeben und die Geschichte eingebunden. Das Buch ist flüssig geschrieben, ohne Lücken oder gar Längen, und die liebenswerten Charaktere mit Ecken und Kannten machen es zu einem echten Lese-Erlebnis. Ein trüber Herbstnachmittag, auf dem Sofa eingekuschelt - wer ein Buch zum Entspannen sucht, das man trotzdem nicht mehr aus der Hand legen mag, für den ist „Das Haus in den Wolken“ genau das richtige. Für mich war es sicher nicht das letzte von Judith Lennox. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von stjerneskud aus Stuttgart am 16.04.2009 | |
| Englische Familiensaga in den Jahren 1909 bis 1942 Während Richard Finborough nach einer Autopanne in einem Küstenstädtchen in Devon festsitzt, begegnet er Isabel Zeale, die ihm wie eine Königin erscheint und verliebt sich Hals über Kopf in sie. Richard beginnt um sie zu werben, aber Isabel weist ihn ab, weil sie aus einfachen Verhältnissen stammt und es in der Vergangenheit nicht leicht hatte. Als er aber nicht locker lässt, willigt sie schließlich ein ihn zu heiraten. Die Höhen und Tiefen im Leben der Finboroughs kann in den Jahren von 1909 bis 1942 miterleben werden. Vorher hatte ich noch nie etwas von Judith Lennox gelesen und bin sehr positiv überrascht worden, denn ich hatte nicht gedacht, dass mir der Roman zusagen würde. Die ersten Seiten ließen nicht erahnen, welche interessante und mitreißende Geschichte sich daraus entwickeln würde und ich bin froh, dass ich das Buch nicht gleich wieder aus den Händen gelegt habe. Je weiter ich in der Geschichte vorankam, desto mehr ergriff sie mich, und ich konnte richtig in sie eintauchen, so dass ich die Welt um mich herum vergessen konnte. Die Figuren sind in keiner Weise oberflächlich geschildert und ich konnte mir gut vorstellen, dass die Personen zu jener Zeit charakterlich so gewesen sind. Durch den Perspektivenwechsel erhält man einen Einblick in die jeweilige Figur, ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Somit kann man ihnen auch als eine Art Schatten überall mit hinfolgen und ein Empfinden für sie entwickeln, das einen für sie mitleiden, bzw. -freuen lässt. Von Isabels und Richards Seite her, endet der Roman an einer akzeptablen Stelle, aber von den anderen Familienmitgliedern würde man gerne noch mehr erfahren, wie sie sich weiterentwickeln und was die letzten Kriegs- bzw. Nachkriegsjahre für sie bereithalten. Das Buch kann ich allen uneingeschränkt weiterempfehlen, die gerne Familienromane lesen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Leserin aus Deutschland am 06.02.2009 | |
| Das Haus in den Wolken - eine anglo-irische Familiensaga Die Leseprobe und auch die Kurzbeschreibung lesen sich fast wie eine triviale Liebesgeschichte. Armes Mädchen mit geheimnisvoller Vergangenheit trifft reichen Mann. Die beiden heiraten und bekommen Kinder. Hinter dem mich wenig ansprechenden Cover und Titel verbirgt sich ein unerwartet spannendes und interessantes Buch. Die Autorin schafft es, mir eine Zeit näherzubringen, die mir bisher völlig fremd war. Die Familie Finborough vermittelt mir viel anschaulicher als der Geschichtsunterricht, wie stark sich innerhalb der beschriebenen gut 30 Jahre die Welt verändert hat. Die erste Hälfte des 20. Jahrhundert ist eine faszinierende Kulisse, vor der Judith Lennox auch ihr neustes Buch ansiedelt. Eine Zeit der Umbrüche, sowohl gesellschaftlich als auch wirtschaftlich. Die beiden Hauptfiguren, die anderen Familienmitglieder und ihre Freunde werden sehr plastisch beschrieben. Am Ende des Buches hatte ich fast das Gefühl, ich würde sie persönlich kennen. Die Ereignisse der damaligen Zeit greifen tief in das Leben der Figuren ein. Der Leser erlebt mit, wie die Familie Finborough und ihre Freunde die Höhen und Tiefen durchleben. Als ich das Buch zuschlug, tauchte ich wie aus einer anderen Welt wieder in unsere heutige Zeit ein. Judith Lennox gelang es, mir das Gefühl zu geben, ich hätte diese Zeit selbst miterlebt. Ein sehr beeindruckendes Buch, das ich ohne vorablesen.de sicherlich nicht in die Hand genommen hätte. Und mit Sicherheit nicht das letzte Buch, das ich von Judith Lennox gelesen habe. (Zur Sprache kann ich nur wenig sagen, da ich die englische Fassung gelesen habe. Die Leseprobe gefiel mir aber sehr gut und die Übersetzung schien mir außergewöhnlich gut zu sein.) Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Sillesoeren aus Hürth am 29.01.2009 | |
| Eine nette Familiensaga für Abende am Kamin Das Buch beginnt, wie viele Groschenromane oder Kinofilme (z.B. Pretty Woman) beginnen: Reicher Mann trifft arme Frau und verliebt sich in sie. Wer jetzt das Schlimmste fürchtet, wird von der Autorin angenehm überrascht. Der wohlhabende Geschäftsmann Richard Finborough ist ein Frauenheld. Umso erstaunter ist er, als er bei einer Autopanne die schöne, aber unnahbare Isabel kennen lernt. Vielleicht ist es für ihn nun der besondere Reiz, um diese kühle Schönheit zu werben. Auch ihre gesellschaftliche Herkunft als Dienstmädchen kann ihn nicht davon abhalten, sie unbedingt heiraten zu wollen. Was in anderen Romanen schon ein Happy End wäre, steht hier am Anfang: Richard und Isabel heiraten. Wie wir Leser es von einer anständigen Familiensaga erwarten können, folgen nun einige eher harmonische Jahre mit der Geburt dreier Kinder. Als Richard sich nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges als Freiwilliger meldet, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Seine Kriegsverwundung, die Aufnahme einer Pflegetochter und ein dunkles Geheimnis aus Isabels Vergangenheit führen zu Lebenswegen der Familienmitglieder, die etwas die schicksalgebeutelten Buddenbrooks erinnern. Doch Richards Familie hat eher die Fähigkeit, selbst in schwierigen Zeiten aufeinander zuzugehen und miteinander zu sprechen. Dieser Liebes-, Familien- und Schicksalsroman las sich mitunter fast wie ein Krimi. Die Erzählperspektive ist gut gewählt, mit einem Ich-Erzähler wäre es deutlich platter ausgefallen. Judith Lennox hat mit diesem Roman eine stimmige Geschichte erzählt - mit einer großen Vielfalt an Gefühlen wie Liebe, Hass, Verlangen, Sehnsucht, Gleichgültigkeit, Schuld und Abhängigkeit. Die Handlungszeit ist gut gewählt, die beiden Weltkriege konnten so prima als Handlungsrahmen genutzt werden. Die Beschreibungen des Handlungsortes sind nicht nur geografisch korrekt, sondern so liebevoll geschrieben, dass ich beim Lesen am liebsten meine Koffer gepackt hätte und mich auf den Weg auf die Britischen Inseln gemacht hätte. Sogar das Cover passt, es könnte Isabel auf dem Weg zu ihrem Haus zeigen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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| Bewertung von Silke B. aus Köln am 05.01.2009 | |
| "Das Haus in den Wolken" ist ein Gesellschaftsroman und eine Familienchronik der Zeitspanne von 1909 bis 1942. In vier Teilen wird hier die Geschichte der Familie Finborough aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert. Die Erzählung ist dabei nahezu ohne zeitliche Lücken und sehr fließend wiedergegeben. Die Schilderung der Ereignisse wirkt realistisch für die Zeitepoche. Besonders die Kapitel, die den weiblichen Familienmitgliedern gewidmet sind fand ich sehr interessant. Sicherlich auch aus dem Grund, da ich als weibliche Leserin hier einen direkten Vergleich anstellen konnte zwischen dem Leben wie ich es kenne und wie es in der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts für Frauen war. Als etwas verwirrend empfand ich die vielen Nebencharaktere. Häufig musste ich bei einem Namen erst noch einmal überlegen, wer diese Person nun wieder war. Einen Glossar hätte ich an dieser Stelle hilfreich gefunden. Als interessant empfand ich die Sichtweise der Figuren auf tatsächliche Begebenheiten, wie die Abdankung von König Edward, oder den Machtantritt Hitlers. Politische Diskussionen und Auseinandersetzungen mit den unterschiedlichen Gesellschaftsformen finden durchaus statt. Judith Lennox lässt sich hier keineswegs auf das Genre Liebesroman einengen. Den Titel konnte ich leider in keinen direkten Zusammenhang zum Inhalt bringen, ich finde ihn daher nicht sehr treffend. Der Originaltitel "Before the Storm" scheint mir eher passend. Das Cover gefällt mir jedoch gut. Fazit: Ein Zeitzeugnis aus britischer Sicht, das auf interessante Art und Weise Geschichte und Familienchronik miteinander verbindet. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
| Bewertung von hasewue aus .... am 26.12.2008 | |
| „Das Haus in den Wolken“ von Judith Lennox war mein erstes Buch von ihr. Obwohl ich die Leseprobe zunächst eher mäßig fand, habe ich das Buch dann später dennoch gelesen. Die Geschichte handelt von einer Familiengeschichte, im Hintergrund die Weltkriege. Die Atmosphäre des Buches ist gut und der Verlauf der einzelnen Personen ist spannend erzählt. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und auch sehr vielschichtig, was der eher dahinplätschernden Handlung gut tut. Den Anfang und den Schluss fand ich gut und packend, den Mittelteil eher mäßig bis langweilig. Sprachlich ist der Roman wunderschön gestalt, nur finde ich die Geschichte im Ganzen doch eher durchschnittlich. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundenes Buch |
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