Der Meister / Jane Rizzoli Bd.2 - Gerritsen, Tess

Der Meister / Jane Rizzoli Bd.2

Roman

Tess Gerritsen 

Aus d. Amerikan. v. Andreas Jäger
Broschiertes Buch
 
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Der Meister / Jane Rizzoli Bd.2

Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den "Chirurgen", einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete - nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der "Chirurg" sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat ...

Ein Psychothriller der Extraklasse - brillant konstruiert, glänzend geschrieben - und Nerven zerreißend spannend!

"Äußerst spannend - ein hervorragender Thriller!" - Publishers Weekly

"Tess Gerritsen ist besser als Robin Cook und - ja wirklich! - Michael Crichton." - Stephen King

"Ein spannender Medizin-Thriller - für Mimosen ungeeignet." - Der Spiegel


Produktinformation

  • Verlag: BLANVALET
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 412 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 416
  • Blanvalet Taschenbuch Bd.36284
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 30mm
  • Gewicht: 329g
  • ISBN-13: 9783442362844
  • ISBN-10: 3442362849
  • Best.Nr.: 13382784
"Äußerst spannend - ein hervorragender Thriller!" Publishers Weekly

"Tess Gerritsen ist besser als Robin Cook und - ja wirklich! - Michael Crichton." Stephen King

"Ein spannender Medizin-Thriller - für Mimosen ungeeignet." Der Spiegel


"Ein spannender Medizin-Thriller - für Mimosen ungeeignet.""Ich verspreche Ihnen, dass Sie selten zuvor einen derart bis auf die letzte Seite spannenden Medizin-Thriller gelesen haben."„Dieses Buch ist der helle Wahnsinn! Nach ‚Die Chirurgin' ein weiterer spannungsgeladener Psychothriller von Tess Gerritsen. Meisterhaft gut und grausam.“
Andreas Jäger ist nach dem Studium der Ethnologie, Politikwissenschaft, Soziologie, Anglistik und Germanistik in Freiburg, Saarbrücken, Sheffield und Brighton und einer Ausbildung als Verlagskaufmann seit 2000 als freier Übersetzer aus dem Englischen und Französischen tätig. Seine Promotion verfasste Andreas Jäger zur englischen Lyrik

Leseprobe zu "Der Meister / Jane Rizzoli Bd.2" von Tess Gerritsen

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Prolog

Heute habe ich einen Mann sterben sehen.

Es war ein unerwartetes Ereignis, und ich staune immer noch darüber, dass sich dieses Drama direkt zu meinen Füßen abspielte. So vieles von dem, was unserem Leben Würze gibt, ist nicht vorhersehbar. Deshalb müssen wir lernen, die Schauspiele, die es für uns bereithält, zu genießen, wann immer sie geboten werden, und die seltenen Momente des Nervenkitzels als Lichtblicke im sonst so monotonen Fluss der Zeit zu schätzen. Und meine Tage vergehen quälend langsam hier hinter diesen Mauern, wo Menschen nur Zahlen sind, wo man uns nicht nach unseren Namen oder unseren von Gott verliehenen Talenten unterscheidet, sondern nur nach der Art unserer Vergehen. Wir tragen identische Kleidung, essen die gleichen Mahlzeiten, lesen die gleichen zerfledderten Bücher von ein und demselben Bibliothekswagen. Ein Tag ist wie der andere. Und dann erinnert uns plötzlich ein ungewöhnlicher Vorfall daran, zu welch überraschenden Wendungen das Leben fähig ist.

So geschehen heute, an diesem zweiten August, der zu einem wunderbar heißen und sonnigen Tag herangereift ist, so wie ich es liebe. Während die anderen Männer schwitzen und träge umherschleichen wie Vieh auf der Weide, stehe ich in der Mitte des Gefängnishofs, das Gesicht zur Sonne gewandt, wie eine Eidechse, die die Wärme gierig aufsaugt. Ich habe die Augen geschlossen, weshalb ich den Messerstich selbst nicht sehe; und ich sehe auch nicht, wie der Mann taumelt und hinterrücks zu Boden fällt. Aber ich höre das aufgeregte Stimmengewirr um mich herum und schlage die Augen auf.

In einer Ecke des Hofs liegt ein Mann blutend auf der Erde. Alle anderen weichen zurück und setzen ihre gewohnten Masken der Gleichgültigkeit auf - nichts sehen und nichts wissen ist ihr Motto.

Nur ich gehe auf den Gefallenen zu.

Einen Moment lang stehe ich da und blicke auf ihn herab. Seine Augen sind offen, er ist bei Bewusstsein; ich muss ihm wie ein dunkler Schattenriss vor dem Hintergrund des strahlend blauen Himmels erscheinen. Er ist jung, mit weißblondem Haar, sein Bart kaum dichter als Flaum. Als er den Mund aufmacht, quillt rosafarbener Schaum heraus. Auf seiner Brust breitet sich ein roter Fleck aus.

Ich knie neben ihm nieder und reiße sein Hemd auf, um die Wunde freizulegen, die sich unmittelbar links vom Brustbein befindet. Die Klinge ist sauber zwischen zwei Rippen eingedrungen und hat mit Sicherheit die Lunge durchbohrt, vielleicht auch den Herzbeutel verletzt. Die Wunde ist tödlich, und er weiß es. Er versucht etwas zu sagen. Seine Lippen bewegen sich lautlos, seine Augen mühen sich verzweifelt, mich zu fixieren. Er will, dass ich mich näher zu ihm herunterbeuge, vielleicht um seine letzte Beichte zu hören, aber ich bin nicht im Geringsten daran interessiert, was er mir zu sagen hat.

Stattdessen habe ich nur Augen für seine Wunde. Für sein Blut.

Ich bin mit Blut bestens vertraut. Ich kenne es in- und auswendig, ich weiß Bescheid über seine Zusammensetzung. Ich habe zahllose Röhrchen mit dieser Flüssigkeit in den Händen gehalten, habe seine vielen verschiedenen Abstufungen von Rot bewundert. Ich habe es in der Zentrifuge geschleudert und in zweifarbige Säulen von dicht gepackten Zellen und strohblassem Serum getrennt. Ich kenne seinen Glanz, seine seidige Konsistenz. Ich habe seinen schimmernden Strom aus frischen Schnitten in der Haut fließen sehen.

Das Blut strömt aus der Brust des Mannes wie wundertätiges Wasser aus einer heiligen Quelle. Ich drücke den Handteller auf die Wunde, bade meine Haut in der feuchten Wärme, und das Blut überzieht meine Hand wie ein scharlachroter Handschuh. Er glaubt, dass ich ihm helfen will, und Dankbarkeit blitzt in seinen brechenden Augen auf. Dieser Mann hat in seinem kurzen Leben sehr wahrscheinlich nur wenig Nächstenliebe erfahren. Welche Ironie, dass ausgerechnet ich einem Sterbenden als das Antlitz der Barmherzigkeit erscheine.

Hinter mir höre ich das Scharren von Stiefeln und eine Stimme, die in barschem Ton befiehlt: "Zurück! Alles zurücktreten!"

Irgendjemand packt mich am Hemd und reißt mich hoch. Ich werde nach hinten gestoßen, weg von dem sterbenden Mann. Staub wirbelt auf, und die Luft ist von Schreien und Flüchen erfüllt, während man uns in einer Ecke zusammenscheucht. Das Werkzeug des Todes, das Messer, liegt unbeachtet auf der Erde. Die Wachmänner traktieren uns mit Fragen, aber niemand hat etwas gesehen, niemand weiß etwas.

Nie weiß irgendjemand irgendetwas.

Während sich auf dem Hof tumultartige Szenen abspielen, stehe ich ein wenig abseits von den anderen Gefangenen, die mich von Anfang an gemieden haben. Ich hebe die Hand, von der noch das Blut des toten Mannes trieft, und atme seinen süßlichen, metallischen Duft ein. Allein der Geruch verrät mir, dass es junges Blut ist, aus jungem Fleisch geflossen.

Die anderen Insassen starren mich an und rücken noch weiter von mir ab. Sie wissen, dass ich anders bin; sie haben es schon immer gespürt. So verroht diese Männer auch sein mögen, mir gehen sie voller Argwohn aus dem Weg, weil sie wissen, wer - und was - ich bin. Ich lasse den Blick über ihre Gesichter schweifen, suche meinen Blutsbruder in ihren Reihen. Ich sehe ihn nicht, nicht hier, nicht einmal in diesem Haus voller Monster in Menschengestalt.

Aber er existiert. Ich weiß, dass ich nicht der Einzige meiner Art auf dieser Erde bin.

Irgendwo ist noch ein anderer. Und er wartet auf mich.

1

Die Fliegen waren schon zur Stelle. Nach vier Stunden auf dem aufgeheizten Pflaster von South Boston war das zerschmetterte Fleisch regelrecht gar gekocht und strömte das chemische Äquivalent eines Essensglöckchens aus, was ganze Schwärme summender Insekten angelockt hatte. Obwohl das, was von dem Körper übrig geblieben war, inzwischen mit einem Tuch abgedeckt war, fanden die Aasfresser noch reichlich herumliegendes Gewebe, an dem sie sich gütlich tun konnten. Klümpchen grauer Gehirnmasse und andere, nicht identifizierbare Fragmente waren in einem Radius von zehn Metern über die Straße verstreut. Ein Schädelsplitter war in einem Blumenkasten im ersten Stock gelandet, und an den parkenden Autos klebten Fleischfetzen.

Detective Jane Rizzoli hatte schon immer einen kräftigen Magen gehabt, aber selbst sie brauchte einen Moment, um sich zu fangen. Mit zusammengekniffenen Augen und geballten Fäusten stand sie da, wütend auf sich selbst wegen dieses Moments der Schwäche. "Nicht schlappmachen. Bloß nicht schlappmachen". Sie war die einzige Kriminalbeamtin in der Mordkommission des Boston Police Department, und sie wusste, dass die Scheinwerfer immer gnadenlos auf sie gerichtet waren. Jeder Fehler würde sofort von allen bemerkt, ebenso wie jeder Triumph. Ihr Kollege Barry Frost hatte zu seiner Schande bereits vor aller Augen sein Frühstück zurückgehen lassen. Jetzt saß er zusammengekrümmt im klimatisierten Einsatzfahrzeug und wartete darauf, dass sein Magen sich wieder beruhigte. Sie konnte es sich einfach nicht leisten, ebenfalls von Übelkeit überwältigt zu werden. Als einzige Polizeibeamtin am Tatort zog sie alle Blicke auf sich, und die Schaulustigen, die sich hinter dem Absperrband drängten, registrierten jede ihrer Bewegungen, jedes Detail ihrer äußeren Erscheinung. Sie wusste, dass man ihr ihre vierunddreißig Jahre nicht ansah, und sie war peinlich darauf bedacht, so viel Autorität wie möglich in ihr Auftreten zu legen. Was ihr an Körpergröße fehlte, versuchte sie mit ihrem durchdringenden Blick und ihrer straffen Haltung wettzumachen. Sie hatte die Kunst gelernt, eine Szene zu beherrschen, und sei es nur durch die schiere Intensität ihrer Ausstrahlung.

Aber diese Hitze zehrte an ihrer Entschlossenheit. Sie war wie üblich in einem schlicht-eleganten Kostüm erschienen, die Haare sorgfältig gekämmt. Aber jetzt hatte sie den Blazer längst abgelegt, ihre Bluse war zerknittert, und die Luftfeuchtigkeit hatte ihre Haare zu widerspenstigen Locken gekräuselt. Sie fühlte sich von allen Seiten attackiert - von dem Gestank, den Fliegen, der brennenden Sonne. Sie musste sich auf zu vieles gleichzeitig konzentrieren. Und dann all diese Augen, die sie auf Schritt und Tritt verfolgten.

Laute Stimmen zogen ihre Aufmerksamkeit auf sich. Ein Mann mit Cityhemd und Krawatte versuchte einen Streifenbeamten zu beschwatzen, ihn vorbeizulassen.

"Hören Sie, ich muss zu einer Vertreterkonferenz, okay? Ich bin sowieso schon eine Stunde zu spät dran. Aber Sie wickeln zuerst mein Auto mit Ihrem verdammten Absperrband ein, und jetzt wollen Sie mir erzählen, dass ich nicht wegfahren darf? Das ist mein Wagen, zum Donnerwetter!"

"Es handelt sich hier um den Tatort eines Verbrechens, Sir."

"Es war ein Unfall!"

"Das haben wir noch nicht geklärt."

"Und Sie brauchen den ganzen Tag, um das rauszufinden? Warum hören Sie uns nicht einfach mal zu? Die ganze Straße hat doch mitgekriegt, wie es passiert ist."

Rizzoli trat auf den Mann zu, dessen Gesicht mit einer glänzenden Schweißschicht überzogen war. Es war halb zwölf; die Sonne stand schon fast im Zenit und brannte wie ein zornig starrendes Auge auf sie herab.

"Was genau haben Sie gehört, Sir?", fragte sie.

Er schnaubte verächtlich. "Dasselbe, was alle anderen auch gehört haben."

"Einen lauten Knall."

"Ja. Gegen halb acht. Ich kam gerade aus der Dusche. Ich hab aus dem Fenster geschaut, und da lag er, mitten auf dem Gehsteig. Sie sehen ja selbst, was für eine gefährliche Stelle das hier ist. Diese Schweine kommen mit einem Affentempo um die Kurve gerast. Muss ein Lkw gewesen sein, der ihn erwischt hat."

"Haben Sie einen Lkw gesehen?"

"Nee."

"Oder gehört?"

"Nee."

"Und einen Pkw haben Sie auch nicht gesehen?"

"Lkw, Pkw." Er zuckte mit den Achseln. "So oder so, es war ein Unfall mit Fahrerflucht."

Es war dieselbe Geschichte, die sie schon dutzendfach von den Nachbarn des Mannes zu hören bekommen hatten. Irgendwann zwischen sieben Uhr fünfzehn und sieben Uhr dreißig war auf der Straße ein lauter Knall zu hören gewesen. Es gab keine Augenzeugen für das, was passiert war. Sie alle hatten lediglich das Geräusch gehört, und dann hatten sie die Leiche des Mannes entdeckt. Rizzoli hatte die Möglichkeit, dass der Mann sich in den Tod gestürzt hatte, bereits in Betracht gezogen, aber gleich wieder verworfen. Der Straßenzug bestand nur aus zweistöckigen Gebäuden; kein Punkt lag hoch genug für einen Sturz mit derart verheerenden Folgen. Und es waren auch keine Spuren einer Explosion zu entdecken, die einen menschlichen Körper dermaßen zerfetzt haben könnte.

"He, kann ich jetzt vielleicht mein Auto hier wegfahren?", fragte der Mann. "Es ist der grüne Ford da hinten."

"Der mit den Hirnspritzern auf der Motorhaube?"

"Ja."

"Was glauben Sie denn?", fuhr sie ihn an. Dann ließ sie ihn einfach stehen und ging hinüber zu dem Gerichtsmediziner, der in der Mitte der Straße kauerte und den Asphalt absuchte. "Das sind doch alles Arschlöcher hier in der Straße", sagte Rizzoli. "Das Opfer ist ihnen völlig schnuppe. Und es weiß auch niemand, wer er ist."

Dr. Ashford Tierney blickte nicht zu ihr auf; er starrte weiter unbeirrt auf die Straße. Unter den spärlichen grauen Haarsträhnen glitzerte sein Schädel von Schweiß. Noch nie war ihr Dr. Tierney so alt und müde vorgekommen. Als er sich jetzt aufzurichten versuchte, streckte er die Hand nach ihr aus; eine stumme Bitte um Hilfe. Rizzoli ergriff sie, und sie konnte das Knirschen und Knacken der ermüdeten Knochen und Gelenke spüren, das sich durch seine Finger auf ihre übertrug. Er stammte aus Georgia; ein Südstaaten-Gentleman der alten Schule, der mit der direkten Art der Bostoner, wie Rizzoli sie verkörperte, nie recht warm geworden war, ebenso wenig wie sie mit seiner Förmlichkeit. Das Einzige, was sie verband, waren die sterblichen Überreste der Menschen, die auf Dr. Tierneys Autopsietisch landeten. Aber als sie ihm nun aufhalf, registrierte sie seine Gebrechlichkeit mit einem Anflug von Traurigkeit, und sie musste an ihren eigenen Großvater denken, dessen Lieblingsenkelin sie gewesen war - vielleicht, weil er in ihrem unbeugsamen Stolz und ihrer hartnäckigen Zielstrebigkeit sich selbst wiedererkannte. Sie erinnerte sich daran, wie sie ihm aus dem Sessel aufgeholfen hatte, an seine vom Schlaganfall gelähmte Hand, die wie eine Klaue auf ihrem Arm geruht hatte. Selbst ein vor Energie strotzender Mann wie Aldo Rizzoli war von den unerbittlichen Mühlen der Zeit schließlich in ein Häuflein brüchiger Knochen und knackender Gelenke verwandelt worden. Sie konnte den gleichen Effekt an Dr. Tierney beobachten, als er nun schwankend in der Mittagshitze stand und sich mit seinem Taschentuch den Schweiß von der Stirn wischte.

"Das ist ja ein Prachtexemplar von einem Fall; genau das Richtige zum Abschluss meiner Karriere", sagte er. "Übrigens, Detective, werden Sie auch zu meiner Abschiedsparty kommen?"

"Äh ... zu welcher Party?", fragte Rizzoli.

"Zu der, mit der Sie alle mich überraschen wollen."

Sie seufzte. Und gab zu: "Ja, ich bin dabei."

"Ha. Von Ihnen habe ich noch immer eine offene Antwort bekommen. Ist es nächste Woche?"

"In zwei Wochen. Und Sie wissen es nicht von mir, okay?"

"Ich bin froh, dass Sie es mir gesagt haben." Er blickte auf den Asphalt hinab. "Ich mag Überraschungen nicht besonders."

"Also, was haben wir denn hier, Doc? Unfall mit Fahrerflucht?"

"Dies hier ist offenbar der Aufschlagpunkt."

Rizzoli betrachtete den ausgedehnten Blutfleck. Dann wanderte ihr Blick zu der verhüllten Leiche, die in fast vier Meter Entfernung auf dem Gehweg lag.

"Sie meinen, er ist hier aufgeprallt und dann bis dort drüben geschleudert worden?", fragte Rizzoli.

"So sieht es aus."

"Muss ja ein ziemlich großer Lkw gewesen sein, der den armen Kerl so zu Matsch gefahren hat."

"Kein Lkw", war Tierneys rätselhafte Antwort. Er begann mit gesenktem Blick die Straße abzuschreiten.

Rizzoli folgte ihm, während sie die Schwärme von Fliegen zu verscheuchen suchte, die um sie herumschwirrten. Nach etwa zehn Metern blieb Tierney stehen und zeigte auf einen grauen Klumpen, der am Bordstein hing.

"Noch mehr Hirnmasse", stellte er fest.

"Es war also kein Lkw?", fragte Rizzoli.

"Nein. Und auch kein Pkw."

"Was ist denn mit den Reifenspuren auf dem Hemd des Opfers?"

Tierney richtete sich auf und ließ den Blick über die Straße, den Gehsteig und die Häuser schweifen. "Fällt Ihnen an dieser Szenerie irgendetwas Interessantes auf, Detective?"

"Sie meinen, abgesehen von der Tatsache, dass da hinten ein toter Mann liegt, dem sein Gehirn abhanden gekommen ist?"

"Sehen Sie sich den Aufprallpunkt an." Tierney deutete auf den Fleck auf dem Asphalt, neben dem er anfangs gekauert hatte. "Können Sie das Verteilungsmuster der Leichenteile erkennen?"

"Ja. Er ist in alle Himmelsrichtungen gespritzt. Der Aufprallpunkt liegt in der Mitte."

"Richtig."

"Es ist eine viel befahrene Straße", sagte Rizzoli. "Die Autos kommen mit zu hoher Geschwindigkeit dort um die Kurve geschossen. Und das Opfer weist Reifenspuren auf dem Hemd auf."

"Sehen wir uns diese Spuren doch noch einmal an."

Als sie zu der Leiche zurückgingen, gesellte sich Barry Frost zu ihnen, der endlich wieder aus dem Van hervorgekrochen war. Er sah bleich und ein wenig betreten aus.

"Oh, Mann", stöhnte er.

"Geht's Ihnen wieder besser?", fragte sie.

"Ob ich mir wohl eine Magen-Darm-Grippe eingefangen habe oder so?"

"Oder so." Sie hatte Frost immer gemocht, hatte sein sonniges Gemüt und seine duldsame Art schätzen gelernt, und es tat ihr weh, ihn so in seinem Stolz verletzt zu sehen. Sie klopfte ihm auf die Schulter und schenkte ihm ein mütterliches Lächeln. Frost schien Mutterinstinkte geradezu herauszufordern, selbst bei der so gar nicht mütterlichen Rizzoli. "Das nächste Mal nehme ich eine Kotztüte für Sie mit", erbot sie sich.

"Ach, wissen Sie", meinte er, während er hinter ihr hertappte, "ich glaube wirklich, dass es bloß ein Virus ist ..."

Sie standen vor der verstümmelten Leiche. Tierney ging ächzend in die Knie; seine Gelenke protestierten gegen diesen neuerlichen Anschlag, während er das Tuch zur Seite zog. Frost wurde noch blasser und trat einen Schritt zurück. Rizzoli musste gegen den dringenden Wunsch ankämpfen, das Gleiche zu tun.

Der Rumpf war in Höhe des Nabels in zwei Teile zerrissen. Die obere Hälfte, bekleidet mit einem beigefarbenen Baumwollhemd, war von Osten nach Westen ausgerichtet, während der untere Teil, der in Bluejeans steckte, in Nord-Süd-Richtung lag. Die beiden Hälften waren nur noch durch ein paar Haut- und Muskelstränge miteinander verbunden. Die inneren Organe waren herausgerissen worden und lagen auf dem Asphalt, zu einer breiförmigen Masse zerquetscht. Durch den Aufprall war der Hinterkopf zerschmettert, das Gehirn herausgeschleudert worden.

"Jung, Geschlecht männlich, dem Anschein nach hispanoamerikanischer oder mediterraner Herkunft, Alter zwischen zwanzig und vierzig", sagte Tierney. "Ich erkenne offensichtliche Frakturen der Brustwirbelsäule, der Rippen, der Schlüsselbeine und des Schädels."

"Könnte nicht auch ein Lastwagen so etwas anrichten?", fragte Rizzoli.

"Es ist zweifellos möglich, dass ein Lastwagen derart massive Verletzungen bewirkt." Aus seinen blassblauen Augen sah er Rizzoli herausfordernd an. "Aber niemand hat ein solches Fahrzeug gehört oder gesehen, habe ich Recht?"

"Ja, leider", gab sie zu.

Frost brachte endlich auch einen Kommentar heraus. "Wissen Sie was, ich glaube, das sind gar keine Reifenspuren da auf seinem Hemd."

Rizzoli nahm die schwarzen Streifen auf der Vorderseite des Hemds noch einmal in Augenschein. Sie berührte einen der verschmierten Streifen mit ihrer behandschuhten Hand und inspizierte anschließend den Finger. Etwas von der schwarzen Farbe war an dem Latexhandschuh hängen geblieben. Sie starrte den Fleck noch einen Moment lang an, während sie die neue Information verarbeitete.

"Sie haben Recht", sagte sie. "Das sind keine Reifenspuren. Es ist Schmierfett." Sie richtete sich auf und blickte sich auf der Straße um. Nirgends konnte sie blutige Reifenspuren oder Autoteile entdecken. Keine Glas- oder Plastiksplitter, wie sie nach einer so heftigen Kollision mit einem menschlichen Körper zweifellos zurückgeblieben wären.

Eine Zeit lang sagte niemand etwas. Sie sahen einander nur an, während allen dreien allmählich die einzig mögliche Erklärung dämmerte. Wie um die Theorie zu bestätigen, flog in diesem Augenblick ein Düsenjet donnernd über ihre Köpfe hinweg. Rizzoli legte den Kopf in den Nacken und sah mit zusammengekniffenen Augen eine 747 vorüberfliegen, im Landeanflug auf den etwa acht Kilometer nordöstlich gelegenen Flughafen Logan International."O mein Gott", sagte Frost, der sich die Hand schützend über die Augen hielt. "Was für ein Abgang. Bitte sagen Sie mir, dass er schon tot war, bevor er hier unten ankam."


Kundenbewertungen zu "Der Meister / Jane Rizzoli Bd.2" von "Tess Gerritsen"

16 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.4 von 5 Sterne bei 16 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von tassieteufel am 01.09.2013   sehr gut
Ein Jahr ist vergangen, seit Warren Hoyt alias der Chirurg sein Unwesen in Boston trieb, nun ist wieder ein schwül-heisser Sommer in Boston und Jane Rizzoli, die immer noch mit den Ereig nissen des letzten Jahres zu kämpfen hat, bekommt es mit einer neuen Mordserie zu tun, die eigenartige Parallelen zu den Morden des Chirurgen aufweist.
Obwohl es auch hier wieder jede Menge blutige und grausame Details gibt, kommt das Buch für mich nicht an den Vorgänger heran, unvorhergesehene Wendungen gibt es keine und der Plot folgt eigentlich nur dem Schema F aus dem Vorgänger. Ich hatte das Gefühl, nochmal die gleiche Geschichte nur mit einem anderen Täter zu lesen. Das leicht gruselige Thema Nekro philie sorgt allerdings für einen Gänsehauteffekt und bei jedem neuen Opfer fragt man sich un willkürlich, was die arme Frau wohl noch nach dem Tod für Demütigungen ertragen mußte.
Jane Rizzoli kommt in diesem Buch doch wesentlich sympathischer rüber als im ersten Teil, das lag vielleicht auch zum Teil daran, das Thomas Moore hier so gut wie gar keine Rolle spielt und Rizzoli sich mit einem recht undurchsichtigen FBI Typen rumschlagen muß. Das sie noch seelisch angeschlagen ist von ihrem ersten Zusammentreffen mit Hoyt und sich das auch einge stehen kann, läßt sich menschlicher erscheinen.
Als eindeutiges Manko empfand ich aber, das man so gut wie nichts über den Mörder erfährt, sein Hintergrund und wieso und weshalb er mordet, bleiben völlig ungeklärt, dafür nimmt Warren Hoyt wieder sehr viel Raum ein, der ja hier eigentlich nur eine Nebenrolle spielt.

Fazit: mit detailierten Szenen wird nicht gegeizt, das Buch ist zeitweise auch recht spannend, aber im Großen und Ganzen war es für mich enttäuschend, ich konnte mich nicht des Gefühls erwehren, das hier der erste Teil nochmal aufgewärmt und mit ein paar anderen Details versehen wurde.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 07.07.2010   sehr gut
Beschreibung:
Detective Jane Rizzoli wird in ein Bostoner Villenviertel gerufen, wo sie die Leiche des Arztes Richard Yeager vorfindet. Die Untersuchung ergibt, dass Gail Yeager vor den Augen ihres Mannes vergewaltigt wurde, bevor der Täter ihm die Kehle durchschnitt. Der perverse Mord erinnert Jane an den »Chirurgen«, einen psychopathischen Serienkiller, den sie ein Jahr zuvor verhaftete - nachdem sie ihm beinahe selbst zum Opfer gefallen wäre. Der »Chirurg« sitzt im Gefängnis, aber der neue Mord trägt eindeutig seine Handschrift. Und Jane weiß, dass er noch eine Rechnung mit ihr offen hat ..

Wieder ein wunderbarer "Gruselroman" der "Meisterin" Tess Gerritsen.

Während der Lektüre kann einem schon mal der eine oder andere Gruselschauer über den Rücken laufen

Reihenfolge der Jane-Rizzoli-Bände:

1) Die Chirurgin
2) Der Meister
3) Todsünde
4) Schwesternmord
5) Scheintot
6) Blutmale
7) Grabkammer

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • anne60 aus verden am 28.11.2010
    Endlos suchte ich nach der Reihenfolge der Bände, weil ich damit beginnen will! Endlich hat mal jemand (bücher.de hat es nicht geschafft!) die Reihenfolge aufgelistet! Danke!

    (Inhalt anstößig?)

22 von 27 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von la_caramela88 aus Osnabrück am 03.07.2010   ausgezeichnet
Der Meister ist ausgezeichnet. Ich habe bissher viele Bücher von Tess Gerritsen gelesen und Der Meister ist wieder ein spannender Fall! Man muss noch nicht mal die anderen Teile lesen um erstmalig reinzukommen in dem Buch. Der Meister ist spannend, interressant und reallistisch was bestimmte Fälle angeht.

P.S.: Für Mimosen ungeeignet! ;-)

3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Nicole aus GE am 19.09.2009   ausgezeichnet
wie eigentlich jedes buch der autorin ist auch dieses wirklich empfehlenswert! super spannend geschrieben und wirklich fesselnd, muss jane einen neuen grausigen fall lösen..........

4 von 7 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Janina aus Vogt am 26.05.2008   ausgezeichnet
Ich hab schon viele Bücher von Tess Gerritsen gelesen. Aber "Der Meister" schießt den Vogel ab. So spannend und klasse zu lesen, ich konnte von dem Buch gar nicht mehr ablassen. Einfach weltklasse.

8 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Nadine aus Rheinfelden am 06.10.2007   ausgezeichnet
Ich bin eigentlich kein Fan von Fortsetzungsromanen, dieser hat jedoch meine Erwartungen übertroffen. Sehr spannend, wie alle, die ich bisher von Tess gelsen habe.

5 von 8 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Polar aus Aachen am 05.09.2007   sehr gut
Auch verurteilte Psychopathen können weiterhin eine Gefahr darstellen. Das wissen wir nicht erst seit Hannibal Lecter. Tess Gerrittsen schafft es allerdings in diesem Roman nicht bloß einen erfolgreichen Plot als Sequel in die zweite Runde zu schicken. Sie verquickt die Geschichte aus der Chirurgin gekonnt mit den krankhaften Auswüchsen eines zweiten perversen Mörders, so daß Jane Rizzoli es am Ende mit einem Duo zu tun hat, die einander zur Luststeigerung benötigen. Dabei muß Rizzoli sich ihren Ängsten erwehren, die eine Folge der ersten Verhaftung des Chirurgen ist. Spannend geschrieben und in seinen Wendungen überraschend. Auch wenn das Verhältnis zwischen Meister und Lehrling etwas zu kurz kommt.

6 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Matheis aus Rosi am 04.09.2007   weniger gut
Als Nachfolger von "Die Chirurgin" war ich von diesem Buch eher enttäuscht. Die Ermittlungen waren etwas langweilig und es kam keine so richtige Spannung auf.
Die Geschichte war etwas unglaubwürdig und an den Haaren herbeigezogen.
Kann gar nicht verstehen wie dieses Buch so viel positive Kritik bekommen konnte !!!!!

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Bewertung von Daniela N. am 26.08.2007   ausgezeichnet
Dieses Buch ist verdammt spannend, wenn man einmal anfängt kann man nicht mehr aufhören.

Tess Gerritsen ist eine super Autorin.

5 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Krissi am 02.08.2007   sehr gut
Wem "Die Chirurgin" gefallen hat, wird auch dieses Buch verschlingen.. Ich werde auf jeden Fall weitere Tess Gerritsen Bücher lesen..

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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