Ein plötzlicher Todesfall - Rowling, Joanne K.
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Joanne K. Rowling 

Ein plötzlicher Todesfall

Roman

Aus d. Engl. v. Aeckerle, Susanne; Balkenhol, Marion
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Ein plötzlicher Todesfall

Eine Stadt in Aufruhr – Joanne K. Rowling: Ein plötzlicher Todesfall

Nach dem Welterfolg Harry Potter erscheint nun ihr erster Roman für Erwachsene: Joanne K. Rowlings "Ein plötzlicher Todesfall" steht der Geschichte über den Zauberschüler Harry in nichts nach. Der Kriminalroman ist spannend und berührend zugleich!

Die Einwohner der Kleinstadt Pagford sind entsetzt über den plötzlichen Tod von Barry Fairweather, der mit Anfang vierzig plötzlich stirbt. Die englische Stadt scheint auf den ersten Blick ruhig und friedlich zu sein, eine Stadt, der Aufregung fremd ist. Doch Schein ist nicht Sein: Hinter der schönen Fassade verbirgt sich Krieg zwischen den Armen und Reichen, Kindern und Eltern, Schülern und Lehrern sowie Frauen und Ehemännern. Mit Barrys Tod wird wieder ein Sitz im Gemeinderat frei – und die Schlacht beginnt. Wer wird den mit Leidenschaft geführten Wahlkampf gewinnen, der voller unerwarteter Offenbarungen steckt?



Produktinformation

  • Verlag: (Carlsen)
  • 2012
  • 1. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 574 S.
  • Seitenzahl: 600
  • Deutsch
  • Abmessung: 218mm x 149mm x 51mm
  • Gewicht: 854g
  • ISBN-13: 9783551588883
  • ISBN-10: 3551588880
  • Best.Nr.: 35064706
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.09.2012

Sperrangelweit offen stehende Damenmorgenmäntel
"Ein plötzlicher Todesfall": J. K. Rowlings Roman entzaubert die Autorin

Ich habe nichts von J. K. Rowling gelesen, keine einzige Zeile der sieben "Harry Potter"-Bände. Ich habe nicht einmal einen der acht Filme gesehen. Ich habe mich nie überwinden können, mich für diesen streberhaften Zauberlehrling zu interessieren. Und doch nähere ich mich ihrem ersten Roman für Erwachsene "Ein plötzlicher Todesfall" nicht vollkommen unvoreingenommen. Angesichts der Wirkung ihrer Werke wäre das auch kaum möglich gewesen; es sei denn, ich hätte die vergangenen fünfzehn Jahre im Koma gelegen.

Ich weiß, dass sie, gemessen an den Verkaufszahlen, die erfolgreichste Autorin aller Zeiten ist, eine der reichsten Frauen Großbritanniens, ein Global Player, die erste Schriftstellerin, die mit ihren Büchern biblische Dimensionen erreicht: 450 Millionen verkaufte Exemplare. Noch immer habe ich die Bilder einer kollektiven Infantilisierung im Kopf, Bilder von vor Buchhandlungen campierenden Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, die um Mitternacht das Erscheinen eines neues Bandes erwarten wie die Rückkehr des …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 29.09.2012

Schwarze Fliegen, die an Schädeln kleben
Kann man in diesen Zeiten noch einen moralischen Roman schreiben? Mitten in der englischen Provinz?
Man kann: „Ein plötzlicher Todesfall“, Joanne K. Rowlings erster Roman für Erwachsene
  Auf Seite 346, nicht lang nach der Mitte des Romans, fällt der Satz, der an das Frühwerk von J. K. Rowling anschließt und die Leser, die sie mit ihren sieben „Harry Potter“-Büchern und den nachfolgenden, effektgeilen Verfilmungen sanft durch die Pubertät geleitet hat, mit der Vertreibung aus dem fantastischen Hogwarts versöhnen kann: „Gaia kam sich vor, als wäre sie durch ein Tor in ein vergessenes Land gefallen.“ Das vergessene Land aber ist diesmal nicht in einem Zauberwald zu finden, sondern in einer ohne weiteres wiedererkennbaren, wenn auch zum Glück den meisten Lesern nicht vertrauten Gegenwart.
  Auch wenn sich die Autorin mit aller Gewalt von der Potterei absetzen will, schließt sie doch an die einzig wahre, die Pubertätsliteratur an. Rowlings erster Post-Potter-Roman führt erneut in ein fantastisches, den ganz und gar Erwachsenen unzugängliches Märchenreich, nur dass es diesmal …

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"Christian Berkel bereichert den Stoff dank seiner unaufgeregten, nicht zu tiefen oder zu dominanten Stimme. Während der 19 Stunden Lesezeit wird er zur Seele der Zeilen."

[Christian Berkel hat] wahrlich Ausdauer bewiesen, indem er 19 Stunden lang die 576 Seiten des Buches gelesen hat. Dabei hat er die Herausforderung, zig verschiedene Charaktere sprechen zu müssen, brillant gemeistert. literaturmarkt.info

[Christian Berkel hat] wahrlich Ausdauer bewiesen, indem er 19 Stunden lang die 576 Seiten des Buches gelesen hat. Dabei hat er die Herausforderung, zig verschiedene Charaktere sprechen zu müssen, brillant gemeistert. literaturmarkt.info
Joanne K. Rowling, geboren 1965, hatte schon als Kind den Wunsch, Schriftstellerin zu werden. 1983 studierte sie Französisch und Altphilologie. Während einer Zugfahrt erfand sie 1990 die Romanfigur Harry Potter.
1991 ging Rowling nach Portugal. In dieser Zeit arbeitete sie viel am ersten ihrer geplanten sieben Harry-Potter-Bücher. 1992 Heirat, die Ehe währte jedoch nur kurz - 1993 Geburt der Tochter Jessica.
Rowling ging nach Großbritannien zurück. Als allein erziehende Mutter lebte sie zunächst von Sozialhilfe. 1997 wurde "Harry Potter und der Stein der Weisen" veröffentlicht. Nur drei Tage danach ersteigerte der US-Verlag Scholastic überraschend die amerikanischen Rechte.
2000 verkaufte Rowling alle Vermarktungsrechte einschließlich der Filmrechte, behielt jedoch die Verlagsrechte sowie ein Mitspracherecht bei den Filmen.
2001 heiratete Rowling den Arzt Neil Murray mit dem sie 2 Kinder hat.
Inzwischen wurden ihre Harry-Potter-Romane in mehr als 60 Sprachen übersetzt.
2010 hat die Autorin in Odense (Dänemark) den ersten Hans-Christian-Andersen-Literaturpreis in Empfang genommen.

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Kundenbewertungen zu "Ein plötzlicher Todesfall" von "Joanne K. Rowling"

17 Kundenbewertungen (Durchschnitt 2.5 von 5 Sterne bei 17 Bewertungen **** gut)
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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 18.02.2013 ***** gut
Getragen von britischem schwarzen Humor voller Überraschungen

Als Barry Fairbrother mit Anfang vierzig plötzlich stirbt, sind die Einwohner von Pagford geschockt. Denn auf den ersten Blick ist die englische Kleinstadt mit ihrem hübschen Marktplatz und der alten Kirche ein verträumtes und friedliches Idyll, dem Aufregung fremd ist. Doch der Schein trügt. Hinter der malerischen Fassade liegt die Stadt im Krieg. Krieg zwischen arm und reich, zwischen Kindern und ihren Eltern, zwischen Frauen und ihren Ehemännern, zwischen Lehrern und Schülern. Und dass Barrys Sitz im Gemeinderat nun frei wird, schafft den Nährboden für den größten Krieg, den die Stadt je erlebt hat. Wer wird als Sieger aus der Wahl hervorgehen – einer Wahl, die voller Leidenschaft, Doppelzüngigkeit und unerwarteter Offenbarungen steckt?
J.K. Rowlings erster Roman für Erwachsene ist getragen von britischem schwarzen Humor, stimmt nachdenklich und steckt voller Überraschungen.
Ungekürzt gelesen von Christian Berkel.
(3 mp3-CDs, Laufzeit: 19h)
Joanne K(athleen) Rowling, 1965 in Chipping Sodbury (Gloucestershire) geboren, ist die Erfolgsautorin der Jahrtausendwende. Bereits mit sechs Jahren begann sie, ihre ersten kleinen Geschichten zu schreiben. Sie las mit neun Jahren alle Romane von Ian Fleming – dem Erfinder von James Bond. Zu ihren Lieblingsautorinnen gehört noch immer Jane Austen.
Joanne K. Rowling ist in Wales aufgewachsen, studierte in Exeter (Devon) und arbeitete nach dem Abschluss als Englisch- und Französischlehrerin in Paris und Portugal. 1993 wurde ihre Tochter geboren, mit der sie – mittlerweile geschieden – von Portugal aus nach Edinburgh zog. Die allein erziehende Mutter begann, die seit etwa 1992 gedanklich entwickelte Geschichte Harry Potters niederzuschreiben, und schickte das Manuskript an mehrere Verlage. Der erste Band kam 1997 heraus und brachte ihr viele Autorenpreise ein, u. a. den British-Book-Award. Joanne K. Rowling wurde zur gefeierten Autorin, die mit jedem weiteren Buch der Potter-Reihe eine immer größer werdende Fangemeinde um sich versammelt. Die Bücher der Reihe sind in 47 Sprachen übersetzt und in 200 Ländern weit über einhundert Millionen Mal verkauft worden.

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Bewertung von catnip aus Bayern am 31.01.2013 ***** weniger gut
Naja hab mir mehr davon versprochen fand ich jetzt eher zäh als Hörbuch !!!

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 22.01.2013 ***** weniger gut
Beschreibung

Das Gemeinderatsmitglieg Barry Fairbrother stirbt Anfang vierzig vollkommen überraschend. Die Einwohner der kleinen Gemeinde Pagford sind geschockt. Obwohl Pageford ein friedliches Örtchen ist macht sich schnell Aufregung breit und der Kampf um Barrys Sitz im Gemeinderat beginnt.

Es gibt einige Kandidaten die sich um den frei gewordenen und heiß begehrten Platz reisen. Doch jeder will der Sieger sein – ein dreckiger Krieg zwischen den Kontrahenten entbrennt. Familiengeheimnise werden gelüftet, Intrigen gesponnen und Soziale Brennpunkte stehen plötzlich im Mittelpunkt.

Meine Meinung

Obwohl mich “Ein plötzlicher Todesfall” mit seinem unschönen Cover und dem Rückentext, der auf einen Krimi hindeutet, nicht besonders begeistern konnte musste ich das Buch einfach lesen da es schließlich aus der Feder meiner geliebten Jugenbuchautorin Joanne K. Rowling’s stammt.

Leider entpuppte sich der ca. 600 Seiten starke Roman als wahre Enttäuschung. Gleich zu Beginn verstirbt Barry Fairbrother eines plötzlichen Todes und somit wären wir auch schon beim Höhepunkt der Geschichte angelant. Ein Krimi ist “Ein plötzlicher Todesfall” nun also nicht, Spannung = Fehlanzeige.

Stattdessen wird man mit einer Fülle verschiedener Protagonisten überschüttet und es dauerte eine Weile bis man sich daran gewöhnt hat, und sich nicht immer fragen muss “Wer war das denn nochmal?”. Nachdem ich mir nun ein Bild von den verschiedenen Familien machen konnte wurde ich mit gähnender Langweile belohnt, die sich tapfer bis zum Schluss hielt.

Die Sprache die Joanne K. Rowling verwendet ist ziemlich hart und sie spricht ohne Beschönigung sozialkritische Themen an. Diese wurden jedoch lediglich unliebsam aneinandergestückelt und erzielen bei mir nicht den gewünschten “Wow ich muss unbedingt weiterlesen-Effekt”.

Ich weiß auch nicht was sich die begabte Autorin beim schreiben dieses Werkes dachte – mich konnte sie damit auf keinen Fall begeistern. Die Figuren sind zwar schön gestaltet und haben Kanten und Ecken wie ich es liebe aber der Handlungsverlauf ist einfach zum einschlafen. Von mir gibt es lediglich 2,5 von 5 Grinsekatzen.

Mir bleibt nur zu sagen: ,,Das nächste mal aber bitte wieder etwas besser Frau Rowling!”

Über die Autorin

Joanne K. Rowling ist mittlerweile die weltweit wohl bekannteste Schriftstellerin. Ihre Harry-Potter-Bände sind in 73 Sprachen erschienen und über 450 Millionen mal verkauft. Joanne K. Rowling lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Schottland. (Quelle: Carlsen)

Fazit

Leider ist Joanne K. Rowlings Geschichte genauso enttäuschend wie das nichtssagende Cover.

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© Bellas Wonderworld; Rezension vom 22.01.2013

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 16.01.2013 ***** ausgezeichnet
J.K. Rowling hat mit Harry Potter den Vogel abgeschossen...............aber dieser Roman
ist wage formuiert 'stinklangweilig'!

Ich kann nur sagen ' Schuster bleib bei deinen Leisten!!! Einfach nur peinlich!

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Bewertung von Leseratte aus Stralsund am 27.12.2012 ***** gut
Was erwartet man von einem Buch, das von Joanne K. Rowling geschrieben wurde? Wahrscheinlich viel. Sofort zieht man Verbindungen zu ihren Harry Potter Romanen. Doch ihr neues Werk "Ein plötzlicher Todesfall" richtet sich eher an Erwachsene (obwohl es genauso gut ein Jugendroman sein könnte).

Der Schreibstil ist unverkennbar Joanne K. Rowling. Schnell reißt das Buch einen mit und man taucht ein in die Welt von Pagford, in der nichts so ist wie es auf den ersten Blick scheint.
Die Geschichte wird duch die vielen Charakere zwar interessant, aber leider auch schnell unübersichtlich. Wer gehört zu wem? Wer hat was gegen wen? Es ist müßig, der Handlung bis zum Ende zu folgen. Oftmals habe ich mich an einigen Stellen sehr durch das Buch gequält. Dadurch verliert das Buch auch schnell an Reiz. Dafür hat das Ende wieder einiges gutmachen können.

Insgesamt hat das Buch seine Höhen und Tiefen. Ich würde es wohl in die Kategorie "Ganz nett, aber man hat nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat" einordnen.

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Bewertung von Sternchen74 aus Grömitz am 10.12.2012 ***** sehr gut
Das Buch hat folgendes Problem: Es ist von J.K. Rowling. Deshalb ist es wohl auch so schwer, eine neutrale Beurteilung zu schreiben, weil viele die Messlatte sehr hoch (zu hoch) anlegen. Es hätte mich sehr interessiert, wie die Beurteilungen verlaufen wären, wenn man nicht dauernd Harry Potter im Hinterkopf hat.
Also ich habe das Buch an einem Wochende durchgelesen. Insgesamt liest es sich leicht, obwohl manchmal muss man sich doch stark zusammenreißen und konzentrieren, da doch sehr viele Charaktere darin vorkommen (Wer war das nun noch? Wie steht der im Verhältnis zu dem?) Aber man kommt dann schon rein. Sehr interessant die "Gedankengänge" der Personen zu verfolgen - hier gibt es die gesamte Bandbreite der menschlichen Abgründe und macht die Sache spannend. Hier kann man nur hoffen, dass das Ding nicht verfilmt wird, denn diese Zusammenhänge auf den Bildschirm zu bringen, ist schlicht nicht möglich.
Zwischendurch hat man allerdings auch mal den Gedanken: Nun kommt mal zum Punkt, was wiederum die Spannung erhöht. Denn normalerweise sind Bücher ziemlich vorhersehbar. Da hier kein Mörder gesucht wird und "Gut" und "Böse" nicht klar voneinander zu trennen sind, war mir bis zum Schluss nicht klar, wie die Sache zuende gebracht wird.
Also liebe Leser: Schraubt Eure Erwartungen nicht zu hoch, lest und genießt und lächelt bei der Stelle, an der Euch bei einer kurz erwähnten "Ligusterhecke" in den Kopf schießt: Ach ja, ist ja von Mrs Rowling!

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Bewertung von sunlight aus köln am 01.12.2012 ***** schlecht
Schlicht u. einfach grottenschlecht:
- Geschichte kommt nicht "in gang"
- v. klein auf kleinst
- immer wieder neue, unwichtige Details

Ein Buch f. jeden, d.d. Lust am lesen verlieren will.

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Bewertung von R.E.R. am 18.11.2012 ***** gut
Pagford, malerische Kleinstadt im Südwesten Englands, ist stolz darauf unabhängig von der großen Nachbarstadt Yarvis zu sein. Etwas gibt es allerdings, dass den konservativen Kleinstädtern ein Dorn im Auge ist. Die Sozialsiedlung Fields, die sich in den Gemeindegrenzen Pagfords befindet und von Yarvis zwangsweise dort angesiedelt wurde. Die Ansammlung heruntergekommener Häuser mit ihren drogensüchtigen Bewohnern soll aus der beschaulichen Gemeinde verschwinden. Einzig Gemeinderat Barry Fairbrother, in Fields aufgewachsen und zu einem geachteten Bürger Pagfords geworden, tritt charismatisch für den Erhalt der Siedlung ein. Als er überraschend stirbt und sein Sitz im Gemeinderat frei wird, entbrennt ein erbitterter Wahlkampf, der den inneren Frieden des kleinen Ortes zerstört und seine Bewohner an den Rand der Verzweiflung treibt.

Ich brauchte etwa bis Seite sechzig um mich in diesem Buch “warm zu lesen”. Zu diesem Zeitpunkt hat man alle maßgeblichen Figuren kennen gelernt und die grundlegenden Handlungswege verstanden. Die Familie Mollison möchte ihre derzeitige Vormachtstellung ausbauen. Bürgermeister Howard Mollison will den vakanten Platz, mit tatkräftiger Unterstützung seiner Frau Shirley, für seinen Sohn Miles sichern. Dessen Wahlkampf wird von seiner Frau Samantha boykottiert, die damit die verhasste Schwiegermutter ärgern will. Miles Geschäftspartner Gavin tröstet derweil die trauernde Witwe und stößt damit seine Freundin Kay vor den Kopf, die sich als Sozialarbeiterin für den Erhalt von Fields einsetzt.

Simon Price möchte mit seiner Kandidatur gewinnträchtige Korruptionsquellen anzapfen, was sein Sohn Andrew heimlich zu verhindern sucht. Colin Wall stellt sich zur Wahl um dem Kampf seines besten Freundes Barry weiterzuführen. Er wird dabei von der indischen Ärztin Jaminder Parwana unterstützt, die dafür sehr persönliche Gründe hat. Walls Frau Tessa steht dem Unterfangen ihres Mannes mit hilfloser Skepsis gegenüber, während der Sohn Stuart seinen Hass auf den Vater durch Mobbing an Sukhvinder Parwana, der Tochter der Ärztin kompensiert.

Zündstoff bietet zudem das Schicksal der sechzehnjährigen Krystal Weedon aus Fields, die von dem toten Gemeinderat protegiert wurde. Das Mädchen kämpft auf verlorenem Posten gegen Armut, Verwahrlosung und die Drogensucht der Mutter. Um den drohenden Verlust des Zuhauses und des kleinen Bruders zu verhindern, trifft sie eine verzweifelte Entscheidung die zu einer Katastrophe führt, die den Ort und seine Bewohner in den Grundfesten erschüttert.

All diese Schicksale werden unaufgeregt, in einem bedächtigen Tempo, geschildert. Rowling nimmt sich Zeit Situationen und Szenen aus dem Alltag zu schildern, die sich so oder ähnlich auch hinter deutschen Türen abspielen könnten. Ihre Fülle an Figuren lässt ihr dabei allerdings nur wenig Raum in die Tiefe zu gehen. Die Charaktere bleiben daher oberflächlich. Sprachlich ist der Roman einfach, anspruchslos und leicht lesbar. Rowling präsentiert sich wie immer als gute Erzählerin. In weiten Teilen fehlt aber das Spannungsmoment, das auch nicht durch psychologische Raffinesse oder einzigartige Charaktere kompensiert wird.

Mir hat “ein plötzlicher Todesfall” dennoch gefallen. Ich war gespannt wie der Wahlkampf ausgehen würde und neugierig welches Schicksal Rowling für ihre Helden vorsieht. Wer dieses Interesse nach den ersten sechzig Seiten nicht verspürt, kann das Buch getrost ungelesen zur Seite legen. Es entgeht ihm nichts weltbewegendes. Schon gar nichts, was einen derartigen Hype wie vor Erscheinung des Romanes rechtfertigen würde.

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Bewertung von FriedrichKaiser aus Berlin am 12.11.2012 ***** gut
Ich kann die hier abgegeben Bewertungen nur teilweise verstehen.

Ich habe dass Buch jetzt auch durch und bin teilweise zufrieden.

Ich fande es jetzt teilweise wie angemerkt wirklich deutlich zu viel und langatmig also wirklich langweilig.

Und die vielen Charaktere machen dass Lesen nicht gerade einfach.

Habe auch 5 Tage gebraucht um dass Buch durchzulesen was auch bei mir ungewöhnlich ist.

Aber dennoch 1 Stern ist jetzt wirklich zu wenig es ist ein Buch was man nicht gelesen haben muss aber was lesbar ist.

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Bewertung von Haserl aus Bayern am 07.11.2012 ***** schlecht
Oh mein Gott... war dieses Buch schlecht.

Ich musste mich praktisch durch die gesamte Geschichte hindurch quälen.

Leider musste ich zu meinem Entsetzen auch noch feststellen, das ich 2 Wochen dazu gebraucht habe. Normal ist ein Buch dieses Formats in 3 Tagen durch. Zumindest bei mir.

Die ersten 20 Seiten waren noch sehr viel versprechend,ja sogar Spannend.Wobei ich sagen muss das die Geschichte erst ab der Seite 9 begann. De Facto waren an diesem Buch gerade mal 11 Seiten Spannend, ja sogar interessant und das bei guten 580 Seiten !!! Man stelle sich das mal vor....

Der Rest.... Schlecht, langweilig, schlecht, uninteressant, schlecht.

Manchmal hatte ich das Gefühl denkfaul zu werden, wenn ich das Buch auch nur angesehen habe.

Wenn es keine J.K. Rowling geschrieben hätte, die ja einen Mega Erfolg mit Harry Potter gehabt hat, wäre es meiner Meinung nach bestimmt nicht verlegt worden. Man hätte das Manuskript als Schmierpapier verwendet...

Und dieser Preis... Himmel... für so ein Schlechtes Buch. Geht damit zum Essen denn es ist sein Geld wirklich nicht Wert.

1 Stern von mir, wobei es eigentlich 0 Sterne verdient hätte.

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