Der Medicus - Bd. 1 - Gordon, Noah

Noah Gordon 

Der Medicus - Bd. 1

Roman

Übersetzung: Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann
Broschiertes Buch
 
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Der Medicus - Bd. 1

Der Waisenjunge Rob findet bei einem Bader Schutz und wird sein gelehriger Schüler. Nach dem Tod seines Meisters bricht er nach Persien auf, denn dort, im fernen Isfahan, lehrt Avicenna, der berühmteste aller Ärzte. Rob trotzt mutig den Gefahren seiner weiten Reise, Hunger, Pest und den Überfällen religiöser Fanatiker. Unbeirrt folgt er seiner Berufung als Arzt und Heiler.



Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2011
  • 3. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 845 S.
  • Seitenzahl: 845
  • Heyne Bücher Nr.47109
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 120mm x 52mm
  • Gewicht: 508g
  • ISBN-13: 9783453471092
  • ISBN-10: 3453471091
  • Best.Nr.: 32539914
Noah Gordon, 1926 in Worcester, Massachusetts, geboren, arbeitete lange Jahre als Journalist beim 'Boston Herald'. Mit 'Der Medicus' gelang ihm ein Weltbestseller, der auch in Deutschland viele Monate auf der Bestsellerliste stand. Seine nachfolgenden Romane wurden ebenso sensationelle Erfolge. Zuletzt erschien 'Der Katalane'. Noah Gordon hat drei erwachsene Kinder und lebt mit seiner Frau in Boston.

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Kundenbewertungen zu "Der Medicus - Bd. 1" von "Noah Gordon"

5 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.2 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen **** sehr gut)
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Bewertung von Hufflepuff aus Berlin am 18.02.2013 ***** ausgezeichnet
Da die Eltern von Rob Cole sterben sieht er sich gezwungen mit einem fremden Bader durch England zu reisen und sein Geld mit Auftritten als Jongleur und Helfer zu verdienen. Als der Bader stirbt entschließt er sich ins fremde Persien zu reisen, um ein großer Gelehrter im Bereich der Medizin zu werden.
Das Buch fesselt von Anfang an und ist auch sehr interessant, da ein schonungsloser Blick auf die damalige Zeit geworfen wird.

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Bewertung von x3tiger aus Hildesheim am 08.07.2012 ***** ausgezeichnet
Geniales Buch, macht süchtig nach der nächsten Seite, dem nächsten Kapitel, bis zum Ende. Am interessantesten ist aber die Versetzung ins 11. Jahrhundert und die Arbeit als "hakim" (Arzt). Uns "Neuzeitmenschen" kommen die Behandlungen der Krankheiten zwar rabiat und sonderlich vor, aber wenn man etwas recherchiert, merkt man, dass sie auch einen Nutzen haben. Für Noah-Gordon-Fans oder Leser, die gerne Mittelalterbücher lesen, ist es empfehlenswert, man sollte aber beachten das manche Seiten, bzw. Kapitel meiner Meinung nach nicht unbedingt für Kinder unter 12 Jahren geeignet sind (Kopfkino, Ekel,...).
Übrigens: Es gab den Arzt Ibn Sina wirklich.

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Bewertung von Karmia aus Sachsen Anhalt am 05.02.2012 ***** sehr gut
Für mich gestaltete sich die Romanhandlung schon sehr interressant, zumal sich der Akteur auf eine weite Reise des Erlangens von Wissen begeben hat, um den Menschen und Tieren mit seinen Krankheiten helfen zu können. Was für uns heute selbstverständlich, gestaltete sich in der Zeit der Romanhandlung oft als unlösbares medizinisches Problem und die Menschen waren erbarmungslos den widrigen Lebensumständen ausgeliefert und zum Tode verurteilt. Inwieweit die historischen Handlungen realistisch sind, kann ich nicht beurteilen. Für Leute, die sich gern in diese Zeit zurückversetzten lassen, kann ich das Buch nur empfehlen.

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Bewertung von pirat aus Bad Berka am 31.07.2011 ***** ausgezeichnet
Was die Medizin in der heutigen Zeit vollbringt, grenzt oft an ein Wunder. Da mag man sich kaum vorstellen, im Mittelalter krank gewesen und auf einen Arzt angewiesen zu sein. Wenig Kenntnisse, schlechte Ausbildung, kaum Geräte und Arznei. Genauere Einblicke in die Medizin der damaligen Zeit gibt der historische Roman Der Medicus von Noah Gordon. Er handelt von den Jungen Robert Jeremy Cole, der um 1200 in London lebt. Nach dem Tod seiner Eltern wird er von einem Bader aufgenommen und unterrichtet. Die wenigen medizinischen Grundkenntnisse reichen ihm kaum, er will mehr. Nach dem Tod seines Meisters erfährt Rob von einer Arztschule im fernen Persien. Allerdings dürfen sich dort keine Christen ausbilden lassen. Er tarnt sich als Jude und gibt sich den Namen Jesse Ben Benjamin. Nach seiner Ausbildung kehrt er nach England zurück.
Was sich zunächst nach einem Lebenslauf anhört, ist in Wirklichkeit ein Bild des Mittelalters und seiner Beschränkungen. Jeremy will sich damit nicht abfinden und wagt den Sprung in eine unbekannte Welt. So ist er fasziniert von dem Erfolg von Operationen oder lernt beim Sezieren eines Schweines, dass dessen Organe ähnlich wie beim Menschen liegen. Außerdem lernt er echte Freunde kennen und Werte wie Hilfsbereitschaft, Vertrauen und Zuversicht.
Ich empfehle das Buch, weil es spannend geschrieben ist und ein gutes Bild vom Mittelalter und dem Judentum darstellt. Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 18.05.2011 ***** weniger gut
Dieses Buch bekam ich geschenkt und bevor ich damit anfing, las ich ein paar Rezessionen. Eine davon lautete: „Selbstverständlich ist “Der Medicus” kein historisch genauer Roman, aber….“ eigentlich waren die Bewertungen größtenteils positiv. Und jetzt kommt’s: genauer genommen ist Medicus gar kein Roman, schon gar kein historischer, da muss im Verlag gehörig was schief gelaufen sein, so enttäuscht war ich schon lange nicht mehr. Keine Spannung, kein Rhythmus, keine Grundidee, ich konnte mich an rein garnichts begeister, irgendwann begann ich nur noch jede dritte Seite zu lesen und freute mich ungeheuerlich als die letzte kam (sogar die war voraussehbar!), ich war erlöst! Aber zum Trost: möglich das ich das Buch und den Autor völlig missverstanden habe.

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