Die unterste Milliarde - Collier, Paul

Die unterste Milliarde

Warum die ärmsten Länder scheitern und was man dagegen tun kann. Ausgezeichnet mit dem Corine - Internationaler Buchpreis, Kategorie Wirtschaftsbuchpreis 2008 und dem Arthur Ross Book Award 2008

Paul Collier 

Übersetzer: Seuß, Rita; Richter, Martin
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Die unterste Milliarde

Die Welt besteht, ökonomisch gesehen, aus einem Kuchen mit sechs Stücken. Das erste Sechstel lebt im Wohlstand und - ganz überwiegend - im Westen. Das zweite bis fünfte Sechstel sind jene Entwicklungsländer, mit denen es bei allen Unterschieden langsam, aber stetig aufwärts geht. Das letzte Sechstel sind jene fünfzig Länder, die in der Falle sitzen. Hier leben die ärmsten Menschen der Erde - die unterste Milliarde. Ihre Lebenserwartung ist auf 50 Jahre gesunken, jedes siebte Kind stirbt vor dem 5. Lebensjahr. Die Ökonomien dieser Länder befinden sich seit den 90er Jahren im freien Fall. Auf nur 250 Seiten erklärt Paul Collier in seinem atemberaubenden Buch, wie es zu dieser krassen Armut gekommen ist und was man gegen sie tun kann. Seine ebenso präzise wie dicht belegte Analyse ist gleichermaßen unbequem für radikale Globalisierungsgegner wie für neoliberale Freihandelsoptimisten. Aber sie bietet realistische Lösungen für eine der größten Krisen unserer Welt. Paul Colliers Buch ist eine schlichtweg brillante Einführung in das Funktionieren der globalen Ökonomie und ein messerscharfer Appell, die ärmste Milliarde Menschen nicht zu vergessen.


Produktinformation

  • Verlag: Beck
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 255 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 149mm x 28mm
  • Gewicht: 446g
  • ISBN-13: 9783406572234
  • ISBN-10: 3406572235
  • Best.Nr.: 23281001
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 30.05.2009

Wirtschaftsbuch
Die Ärmsten fallen weiter zurück
Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften in Oxford besuchte der Brite Paul Collier in den 70ern Malawi in Afrika, damals das ärmste Land des Kontinents. Seitdem beschäftigt er sich mit Afrika, zuerst als Professor in Harvard, dann als Direktor der Forschungsabteilung der Weltbank. Heute ist er Direktor des „Centre for the Study of African Economies” an der Universität Oxford und ein gefragter Experte.
Der gängigen Auffassung der Entwicklungspolitik – dass einer reichen Welt mit einer Milliarde Menschen eine arme Welt mit fünf Milliarden gegenübersteht – widerspricht Collier gern. In seinem Buch Die unterste Milliarde beschreibt er, wie 80 Prozent dieser fünf Milliarden Armen in Ländern leben, die sich oft überraschend schnell entwickeln. Diese Menschen „leben heute bereits im Wohlstand oder sind auf dem Weg dorthin”. Die restlichen 20 Prozent, die „unterste Milliarde”, leben auf dem Stand des 14. Jahrhunderts, meist in Afrika und Zentralasien. Ihr Alltag ist geprägt von Bürgerkrieg, Seuchen und Analphabetismus, die Lebenserwartung liegt bei 50 Jahren, jedes siebte Kind stirbt vor dem …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 13.05.2008

Die Milliarde der Armen
Vor der Entwicklungshilfe muss die Selbsthilfe stehen

Wenn es um die Ärmsten der Armen geht, ist Paul Collier ein gerngesehener Gesprächspartner. Seit über 30 Jahren widmet er sich den Problemen der Entwicklungsländer. Er stand der Forschungsabteilung der Weltbank vor, hatte eine Professur in Harvard und ist heute Direktor des "Centre for the Study of African Economies" an der Universität Oxford. Seine Expertisen werden weltweit beachtet.

Der Autor weist die weitverbreitete Annahme zurück, wonach der reichen Welt mit einer Milliarde Menschen die arme Welt mit fünf Milliarden Menschen gegenüberstehe. 80 Prozent dieser fünf Milliarden leben inzwischen in Ländern, die sich oft mit erstaunlicher Geschwindigkeit entwickeln. Ja, der Kapitalismus funktioniert auch hier. Tatsächlich befindet sich die globale Armut erstmals in der Geschichte auf dem Rückzug. Heute leben bereits fünf Milliarden Menschen "im Wohlstand oder sind auf dem Weg dorthin".

Der Rest, die unterste Milliarde, bildet nach Collier die eigentliche Herausforderung der Entwicklungspolitik. Damit macht sich der Professor für Ökonomie nicht …

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Paul Collier ist Professor für Ökonomie und Direktor des Centre for the Study of African Economies an der Universität Oxford. Seit vielen Jahren forscht er über die ärmsten Länder der Erde und untersucht den zusammenhang zwischen Armut, Kriegen und Migration. 2013 erhielt Collier für seine Arbeit den A.SK Social Science Award.

Blick ins Buch "Die unterste Milliarde"


Leseprobe zu "Die unterste Milliarde" von Paul Collier

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