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Die Tore der Welt
Historischer Roman. Fortsetzung von 'Die Säulen der Erde'
Übersetzung aus d. Engl. v. Rainer Schumacher u. Dietmar Schmidt
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
FAZ-Rezension SZ-Rezension Kulturnews-Rezension Perlentaucher-Notizen Autorenporträt Ken Follett
- Buch mit Leinen-Einband, EUR 24,95
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- eBook, EUR 9,99
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Videoclip zu "Die Tore der Welt"
Produktinformation
- Verlag: (Bastei Lübbe)
- 2010
- Ausstattung/Bilder: 2010. 1310 S. m. Illustr. v. Jan Balaz.
- Seitenzahl: 1310
- Bastei Lübbe Taschenbücher Nr.16380
- Best.Nr. des Verlages: 16380
- Deutsch
- Abmessung: 188mm x 125mm x 56mm
- Gewicht: 758g
- ISBN-13: 9783404163809
- ISBN-10: 340416380X
- Best.Nr.: 26364907
Leseprobe zu "Die Tore der Welt"
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Produktbeschreibung zu "Die Tore der Welt"
Kurzbeschreibung
England im Jahre 1327. Es ist der Tag nach Allerheiligen. In der
Stadt Kingsbridge trifft sich im Schatten der Kathedrale das Volk.
Vier Kinder flüchten vor dem Trubel in den nahe gelegenen Wald.
Dort werden sie Zeugen eines Kampfes - und eines tödlichen
Geheimnisses. Merthin, ein Nachfahre von Jack Builder, dem Erbauer
der Kathedrale, hat dessen Genie und rebellische Natur geerbt. Sein
starker Bruder Ralph strebt den Aufstieg in die Ritterschaft an.
Caris, Tochter eines Wollhändlers, hat den Traum, Arzt zu werden.
Gwa, Kind eines Taglöhners, will nur ihrer Liebe folgen. Und da ist
noch Godwyn, Caris'Vetter, ein junger Mönch, der entschlossen
ist, Prior von Kingsbridge zu werden. Koste es, was es wolle.
Ehrgeiz und Liebe, Stolz und Rache werden den Weg dieser Menschen
bestimmen. Pest und Krieg werden ihnen das Liebste nehmen, was sie
besitzen. Glück und Unglück werden sie begleiten. Doch sie werden
die Hoffnung niemals aufgeben. Und immer wird der Schwur sie
verfolgen, den sie an
jenem schicksalhaften Tage leisteten.
Beschreibung
Freiheit sehnt. Und Gwenda, die Tochter eines Taglöhners, die nur der Liebe folgen will. Und da ist noch Godwyn, ein aufstrebender Mönch, der nur ein Ziel vor Augen hat. Er will Prior der Abtei von Kingsbridge werden. Um jeden Preis. Die
lang ersehnte Fortsetzung des Weltbestsellers Die Säulen der Erde Auch als Hörbuch bei Lübbe Audio
Leseprobe zu "Die Tore der Welt" von Ken Follett
Kapitel 1 (S. 7-8)
Gwenda war acht Jahre alt, aber sie fürchtete sich nicht vor der
Dunkelheit.
Darum hatte sie auch keine Angst, als sie die Augen öffnete und
ringsum alles finster war. Gwenda wusste, wo sie sich befand: in
der Priorei von Kingsbridge, in dem langen Steingebäude, das alle
»Hospital« nannten. Sie lag auf dem Boden, auf einem Lager aus
Stroh. Neben ihr lag ihre Mutter, an dem warmen, milchigen Geruch
erkannte Gwenda, dass sie gerade den Säugling stillte, der noch
keinen Namen hatte. Neben Ma lag Pa, und neben dem wiederum lag
Gwendas älterer Bruder, der zwölfjährige Philemon. In Wahrheit hieß
er Holger, doch im Alter von zehn Jahren hatte er beschlossen,
Mönch zu werden, und überall verkündet, er habe seinen Namen in
Philemon geändert, weil das frommer klänge. Tatsächlich redeten die
meisten Leute ihn nun mit Philemon an, nur Ma und Pa sagten immer
noch Holger zu ihm.
Das Hospital war überfüllt, und obwohl Gwenda die anderen Familien
nicht sehen konnte, die auf dem Boden lagen, dicht an dicht wie
Schafe in einem Pferch, so roch sie doch den ranzigen Gestank ihrer
warmen Leiber. Wenn der Tag anbrach, war …
15.02.2008
Von Nonnen und Rittern
Da ist alles drin: Ein neuer Schinken von Ken
Follett
Manche Autoren sind einfach eine sichere Bank. Ken Follett ist so
einer: Seit "Die Nadel" kauft die Thriller-Fangemeinde
jede Neuerscheinung. Nur die Anhänger seines Historienschmökers
"Die Säulen der Erde" scharren seit nunmehr neunzehn
Jahren vernachlässigt und ungeduldig mit den Hufen: Schreibt er
nicht vielleicht doch eine Fortsetzung? Und wann endlich?
Jetzt ist die Fortsetzung da, und noch bevor man überhaupt die
erste Seite aufblättert, ist klar: Sie wird sich phantastisch
verkaufen. 3,8 Millionen Exemplare wurden vom Vorgänger allein im
deutschsprachigen Raum verkauft, und schnell vergessen haben die
Leser das Werk auch nicht. Bei der ZDF-Sendung "Unsere
Besten" wählten sie es 2004 auf Rang drei ihrer
Lieblingsbücher - nach der Bibel und dem "Herrn der
Ringe", um dessen Verfilmung damals ein großes Getue gemacht
wurde. "Die Tore der Welt", das mit einer Auflage von
einer halben Million Exemplaren veröffentlicht wird, fällt also
auch noch etliche Jahre später auf fruchtbaren Boden.
Hinzu kommt, dass Follett damals nicht etwa zufällig eine …
29.04.2008
Gwenda, der Viehstrick und die Ritter
Zwischen Kathedrale und Spiele-Konsole: Ken Folletts neuer Mittelalter-Roman „Die Tore der Welt”
„Gwenda war acht Jahre alt, doch sie fürchtete sich nicht vor der Dunkelheit.” So beginnt ein Buch, das sich über nahezu 1300 großformatige Seiten auftürmt wie eine Kathedrale. Ein solches Massiv wirkt einschüchternd; aber dieser Anfang erglimmt wie das Licht einer Kerze im Kirchenschiff, und man will wissen, wie es weitergeht. Wer ist Gwenda? Warum ist es dunkel? Und schon ist man mittendrin. Gwenda, so erfährt man bald, ist die Tochter eines Tagelöhners, der sich nur durchbringen kann, wenn er seine Kinder zum Stehlen anhält. Da bietet sich keine günstigere Gelegenheit als der Tag des heiligen Adolphus in der Abteikirche von Kingsbridge. Gwenda soll heute erstmals einen Geldbeutel entwenden – etwas ganz anderes als das gelegentliche Stibitzen eines Apfels oder Eis.
Dieser Diebstahl ist ein erwachsenes Verbrechen, und wie einer Erwachsenen wird man ihr dafür die Hand abhauen, wenn man sie erwischt. Auch ihr Vater hat aus demselben Grund nur noch eine Hand. Sie schleicht sich im Gewühl an einen Adligen …
Kundenbewertungen zu "Die Tore der Welt" von "Ken Follett"
Bewertung von Sunny am 25.12.2011
Erzählt wird die Geschichte von vier jungen Menschen, Merthin, Nachfahre des berühmten Jack Builder, Erbauer der Kingsbridge Kathedrale, Ralph, seinem draufgängerischen, herrischen und grausamen Bruders, Caris, Tochter eines Wollhändlers aus Kingsbridge und Gwende, Tochter eines Tagelöhners.
Eines Tages werden diese Vier Zeugen eines Überfalls auf einen Ritter und seitdem sind ihre Schicksale miteinander verwoben.
Ken Follet gelingt es auch im Nachfolger von "Die Säulen der Erde" den Leser zu fesseln, mitzureißen und förmlich in die Handlungen hineinzuziehen.
Wer den ersten Teil kennt, für den ist der zweite Teil ein Muss und selbst wenn man den ersten nicht gelesen hat, wird dieses Buch ein Abenteuer voller Handlung und Wendungen.
Bewertung von Bauren aus Baden Württemberg am 17.12.2011
Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 26.09.2011
England 1123-1173. Es ist eine Zeit blutiger Auseinandersetzungen zwischen Adel, Klerus und einfachem Volk, das unter Ausbeutung und Not leidet. Philip, ein junger Prior, dessen Eltern von marodierenden Söldnern abgeschlachtet wurden, träumt den Traum vom Frieden: der Errichtung einer Kathedrale gegen die Mächte des Bösen. Er und sein Baumeister Tom Builder, dessen Stiefsohn Jack und die Grafentochter Aliena müssen sich in einem Kampf auf Leben und Tod gegen ihre Widersacher behaupten, ehe Kingsbridge Schauplatz des größten abendländischen Bauwerks, der Säulen der Erde wird
Tolles Buch.
Den Anfang fand ich etwas langweilig.Er war aber für die weitere Handlung notwendig.
Vor diesem Buch habe ich mir nie Gedanken gemacht, wie man im elften Jahrhundert in der Lage war riesige Kathedralen zu bauen. Jetzt bin ich schlauer.
Ich bin eigentlich kein Fan historischer Romane, aber diesen habe ich genossen
Bewertung von Kleineblume aus Osnabrück am 21.08.2011
8 CDs für den geringen Preis - ein wahrhafter Ohrenschmaus.
Bewertung von myd aus Friesenhagen am 07.08.2011
Bewertung von unbekanntem Benutzer am 09.06.2011
Bewertung von Bücherwurm aus Thüringen am 23.03.2011
Bewertung von Rochi aus Fiwa am 22.02.2011
Bewertung von Wonka2010 aus Bad Hersfeld am 16.01.2011
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29.04.2008
Zwiespältig steht Rezensent Burkhard Müller dem Einfallsreichtum
Ken Folletts und der "handwerklichen Perfektion" in
dessen neuem Mittelalter-Roman gegenüber. Zwar lobt er
nachdrücklich die Fähigkeit des Autors, in dem enormen Werk
durchgängig Spannung zu erzeugen, doch bleibt ihm die
Gewissenhaftigkeit der Follett'schen Faktenrecherche stets
spürbar. Müller sieht in der figurenreichen Geschichte um den
Baumeister Merthin und die der Hexerei angeklagte Caris vorrangig
einen "Triumph der Rechnerkapazitäten" in der
Illustration eines Genrestücks - und keine überzeugende
literarische Großtat. Bei aller Bewunderung für die Leistung des
Autors bleibt ihm das Buch merkwürdig fern.
© Perlentaucher Medien GmbH

Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Fast zwei Jahrzehnte mussten Fans des Historienschinkens "Die Säulen der Erde" auf eine Fortsetzung warten. Schließlich ließ sich Starautor Ken Follett doch überreden - und legt mit "Die Tore der Welt" einen neuerlichen, 1 120 Seiten starken Ausflug ins mittelalterliche England vor. Die Bezeichnung Fortsetzung stimmt allerdings nur insofern, als dass "Die Tore der Welt" erneut in Kingsbridge spielt und einige der Protagonisten Nachfahren der einstigen Hauptfiguren sind. Ansonsten erzählt der Roman die eigenständige Geschichte von vier jungen Bewohnern des südenglischen Ortes zu Beginn des 14. Jahrhunderts, die verschiedenen Bevölkerungsschichten angehören und trotzdem eng miteinander verbunden sind. Was sich nahtlos fortsetzt, sind Folletts Themen und seine Sprache: Es geht um Freundschaft und Liebe, um Religion und Hierarchien, um das Errichten neuer Bauwerke und Kämpfe mit den Mächtigen des Landes; der Brite beschreibt ausführlich bis ausufernd, ohne psychologische Tiefe und trotzdem sehr sinnlich, legt großen Wert auf Details und sorgt durch eingestreute Kampf- und Sexszenen immer wieder für Aufreger. Eine Überraschung ist "Die Tore der Welt" somit nicht - unerwartete Kapriolen hätten die seit 18 Jahren in Wartestellung verharrenden Follett-Fans ihrem Lieblingsautor allerdings auch verdammt übel genommen. (jul)
Autorenporträt zu "Ken Follett"
Ken Follett, geboren 1949 in Wales, von Beruf Journalist, wurde mit seinem Thriller 'Die Nadel' weltberühmt. Brillante Erzählkunst verbindet sich in seinen Büchern mit fundierter Sachkenntnis.
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