Wie weckt man eine Elfe? - Stewner, Tanya
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Tanya Stewner 

Wie weckt man eine Elfe?

Illustration: Jessler, Nadine
Gebundenes Buch
 
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Wie weckt man eine Elfe?

Elfen helfen!
Noch vor Sonnenaufgang huscht Florentine zur Waldlichtung. Ob das Ritual aus dem uralten Elfenbuch tatsächlich funktioniert? Als sie den Spruch aufgesagt hat und erwartungsvoll die Augen öffnet, kann sie es kaum glauben: Vor ihr schwirrt tatsächlich eine Elfe herum! Sie heißt Hummelbi und hat fürchterlich viel zu tun. Seit die anderen Elfen in einen tiefen Schlaf gefallen sind, bleibt alle Arbeit an ihr hängen. Zuerst will Florentine das Elfengeheimnis nicht einmal Pauline erzählen, weil sie in letzter Zeit ständig Ärger mit ihr hat.
Doch nur gemeinsam können die ungleichen Zwillingsschwestern der kleinen Elfe helfen
Mit ihrem neuen wunderbaren Buch bringt Erfolgsautorin Tanya Stewner eine bunte Portion Zauber in den Alltag.


Produktinformation

  • Verlag: Fischer Taschenbuch
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 235 S. m. Illustr.
  • Seitenzahl: 235
  • Fischer Schatzinsel
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 223mm x 149mm x 25mm
  • Gewicht: 406g
  • ISBN-13: 9783596854189
  • ISBN-10: 3596854180
  • Best.Nr.: 29908597
Tanya Stewner wurde 1974 im Bergischen Land geboren und begann bereits mit zehn Jahren, Geschichten zu schreiben. Sie studierte Literaturübersetzen, Englisch und Literaturwissenschaften in Düsseldorf, Wuppertal und London und widmet sich inzwischen ganz der Schriftstellerei. Ihre Kinderbuchreihe Liliane Susewind ist ein riesiger Erfolg. Für den ersten Band wurde Tanya Stewner 2007 mit dem Goldenen Bücherpiraten als beste Nachwuchsautorin ausgezeichnet. Die Autorin lebt und arbeitet in Wuppertal.

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Kundenbewertungen zu "Wie weckt man eine Elfe?" von "Tanya Stewner"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Waschi aus Kronach am 30.03.2013 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um ein Mädchen die Florentine heißt und die immer das Gefühl hat dass ihre Schwester Pauline alles besser kann als sie. Pauline kann zum Beispiel gut Geschichten schreiben und weil die Familie auch einen Buchladen hat, finden die Eltern so ein Talent anscheinend besonders toll. Florentine fühlt sich nicht genug beachtet. Sie liest gerne mit ihrer Mama zusammen ein Buch, die kleine Waldelfe, und in dem Buch steht auch ein Weg wie man es schafft Elfen zu sehen. Das will Florentine natürlich ausprobieren und setzt sich vor einen großen Kastanienbaum und konzentriert sich ganz sehr auf die Natur. Dann muss sie noch einen Spruch aufsagen und warten. Erst glaubt sie dass sich nichts getan hat dann aber entdeckt sie tatsächlich eine echte Elfe die Hummelbi heißt und mit der sie sich unterhält. Es gibt ganz viele Elfen und jede ist für etwas bestimmtes zuständig, zum Beispiel gibt es eine Elfe die Sockimo heißt und die dafür zuständig ist dass die Menschen immer ihre Socken finden. Elfen sind aber nicht so zart und elegant wie Feen, sondern Hummelbi fällt zum Beispiel wie ein nasser Sack vom Baum. Die Elfe ist etwa 20 Zentimeter groß, hat grün-braunes struppiges Haar und trägt eine Latzhose und pinke Gummistiefel mit Punkten drauf. Florentine erfährt das alle Elfen ganz tief schlafen und anscheinend ohne Hilfe aus dem Schlaf nicht mehr alleine aufwachen können. Ein Problem ist das die Menschen Elfen und Feen nicht unterscheiden können und wenn Menschen zum Beispiel Bücher von Elfen lesen dann stellen sie sich solche Zarten Wesen wie Feen vor. Und die bekommen dann die ganze Energie ab die die Elfen aber eigentlich brauchen. Florentine will ihnen natürlich helfen aber allein schafft sie das nicht, dazu braucht sie ihre Schwester Pauline, aber mit der versteht sie sich zur Zeit gar nicht gut und Pauline glaubt ja nicht einmal daran dass es Elfen gibt. Ob si
Das Buch ist sehr gut geeignet für kleine Mädchen die gerne Magie mögen. Der Text ist gut verständlich und Eltern können es ihren Kindern vorlesen wenn die noch kleiner sind oder ab der 3. Klasse kann man das Buch auch selbst lesen. Und vielleicht will ja wirklich ein kleines Mädchen einmal das Ritual ausprobieren und überprüfen ob es Elfen sehen kann. Ich gebe dem Buch die Note 1.

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Bewertung von Waschi aus Kronach am 04.01.2013 ***** sehr gut
Kaum zu glauben vor Florentine schwirrt tatsächlich
eine Elfe.Ihr Name ist Hummelbi und sehr viel zu
tun.Seit dem die anderen Elfen in einem tiefen
Schlaf gefallen sind hängt die ganze Arbeit an ihr .
Am Anfang wollte Florentine ihrer Schwester das
Geheimnis mit der Elfe erzählen.Aber nur gemeinsam
können die zwei der Elfe helfen.
Mir hat das Buch gut gefallen weil es schön geschrieben ist.
Das Buch würde ich an Mädchen weiterempfehlen die etwas
fantasievoll sind.

Dem Buch gebe ich die Note 2 .

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Bewertung von Flufy aus Neustadt/Aisch am 14.11.2012 ***** ausgezeichnet
In diesem Buch das Tanya Stewner verfasst hat geht es um Pauline die jedenAbend aus dem Elfenbuch ihrer Großmutter vorgelesen bekam.
Sie hoffte die Elfen eines Tages zu sehen.
Sie nahm ihr Buch und ging zu dem Baum der in der Geschichte vorkam,und sagte den Spruch auf.Ob sie das schafft werdet ihr selbst sehen wenn ihr das Buch gelesen habt.
Ich finde dieses Buch toll weil es einfach Spaß macht es zu lesen.Und auch weil Tanya Stewner es lustig geschrieben hat.Diese Buch ist einfach spitze.Ich würde das Buch für Kinder von 8 bis 11 Jahren empfehlen.

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Bewertung von Felicitas aus Köln am 28.10.2012 ***** ausgezeichnet
Es gibt zwei ungleiche Zwillinge, Pauline und Florentine. Pauline ist der Star der Familie, weil sie gut formulieren kann. Und Florentine hat ein Geheimnis, sie kann gut malen. Florentine findet eine Elfe, die sie aus einem Buch kennt. Sie möchte erst ihrer Schwester nichts erzählen, dann erklärt die Elfe ihr, dass nur noch sie am Leben ist, weil Florentine ein Buch über sie liest. Pauline schreibt ein Buch über Elfen und Florentine mal dazu Bilder, damit die Elfen überleben. Das verkauft sich so gut, dass die Elfen wieder erwachen.
Das Buch hat mir ausgezeichnet gefallen. Die Geschichte ist sehr phantasievoll. Als die beiden Zwillingsmädchen zusammenarbeiten, da schaffen sie Großes und mögen sich endlich und werden Freunde. Ja, ich würde das Buch weiter empfehlen. Am Besten sind Mädchen so von 9 bis 11 Jahren geeignet.

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Bewertung von anette1809 - katzemitbuch.de aus Sulzheim am 14.04.2011 ***** ausgezeichnet
Bei Buchmachers ist der Familienname Programm: Vater Buchmacher arbeitet in einem Verlag, Mutter Buchmacher ist Buchhändlerin und hat ein eigenes kleines Buchgeschäft, das sich im Erdgeschoss ihres Hauses namens Spatzenwinkel befindet. Tochter Pauline schreibt bereits ihre eigenen Geschichten, und auf dieses Talent ist ihr Vater sehr stolz. Doch halt... da gibt es ja noch Paulines ungleiche Zwillingsschwester Florentine, die immer im Schatten von Pauline steht und darüber sehr unglücklich ist. Wenn sich Florentine so fühlt, kuschelt sie sich am liebsten mit ihrer Mutter in den Lesesessel und gemeinsam lesen sie aus "Die kleine Waldelfe", einem handgeschriebenem Buch, dass Florentine vor einigen Jahren verstaubt und dreckig in einem der Regale im Buchladen ihrer Mutter gefunden hat. Die Elfen in diesem Buch sind jedoch keine bildhübschen zarten Wesen, sondern kleine struppige Pummelchen. In dem Buch wird ein Ritual beschrieben, mit dem man Elfen sehen kann. Ob wohl ein Fünkchen Wahrheit in der Geschichte der kleinen Waldelfe steckt?

Die Geschichte von den wahren Elfen, die mit Feen nichts gemein haben und in Vergessenheit geraten sind, weil kein Kind mehr ihre Geschichten gelesen hat, ist pure Fantasie! Wie oft werden Feen und Elfen in einen Topf geworfen? Im Laufe der Zeit haben sich die zarten Feen gegenüber den pummeligen Elfen durchgesetzt, bis sich Tanya Stewner ihnen in ihrer Geschichte "Wie weckt man eine Elfe" und deren Fortsetzung angenommen hat.
Tanya Stewner hat wie mit Zauberfäden eine so stimmige Geschichte gewebt, dass man nach dem Lesen fast selbst versucht ist in den Wald zu gehen und die magischen Worte auszusprechen. Wer denkt, dass der zweite Socken von der Waschmaschine gefressen wurde, oder das Laptop auf Grund eines Computervirus' nicht mehr funktioniert, liegt nämlich völlig daneben! Bevor die Elfen nämlich eine nach der anderen eingeschlafen waren, kümmerten sich die Elfen unter dem Motto "Elfen helfen!" um alle möglichen menschlichen und auch tierischen Bedürfnisse: Hummelbi kümmerte sich um die Hummeln, Sockimo um Schuhe und Socken, Hoppeluma um Hasen und Funkelux war für die Technik zuständig. Das Computer, Fernseher und Rasenmäher heutzutage viel schneller kaputt gehen als früher, "wo alles noch besser war", liegt also nicht an der schlechteren Qualität, sondern daran, dass Funkelux genau wie alle anderen Elfen irgendwann eingeschlafen war und sich nicht mehr um ihr Ressort kümmern konnte.
Neben dieser zauberhaften Idee, dass jede Elfe ihren eigenen Zuständigkeitsbereich hat, den man bereits an ihrem pfiffigen Namen erkennt, hat mich vor allem die Familiengeschichte der Buchmachers berührt. Florentines und Paulines Unzufriedenheit beruht eigentlich nur auf fehlender Kommunikation und Missverständnissen, denn eigentlich muss keine der beiden im Schatten der anderen stehen, denn beide haben ein ganz besonderes Talent und erst gemeinsam können die beiden den kleinen Elfen helfen wieder stark zu werden und sich gegenüber den Feen zu behaupten. Als es endlich zur Aussprache zwischen den beiden Schwestern kommt, erkennt der Leser, dass es nicht nur Florentine ist, die manchmal das Gefühl hat im Schatten der anderen zu stehen.
Obwohl neben den entzückenden Elfen und den beiden Zwillingsschwestern die Eltern der beiden nur Nebencharaktere sind, ist die Geschichte doch mit so viel Gefühl und Tiefe erzählt, dass man sich selbst mit den Randfiguren gut identifizieren kann. Die Familiengeschichte der Buchmachers ist sicherlich nicht nur für Kinder im empfohlenen Lesealter interessant, sondern auch für deren Eltern, die vielleicht schon persönliche Erfahrungen gesammelt haben mit dem Problem, dass Geschwisterkinder - oder Kinder und deren Freunde - sich gegenseitig Talente oder Dinge geneidet haben.

Ein Buch über die Kraft der Bücher und die Kraft der Fantasie, das manchmal richtiggehend philosophische Ansätze hat und sicherlich noch weit über das empfohlene Lesealter von 8 Jahren interessant ist.

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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 16.01.2011 ***** ausgezeichnet
Die zehnjährige Florentine und Pauline Buchmacher sind Zwillinge, aber dennoch sind die beiden Mädchen so verschieden wie es nur geht. Pauline ist blond, modisch und, liebt es Geschichten zu schreiben. Mit ihrem Talent ist sie der Star der Familie. Florentine hingegen ist dunkelhaarig, naturverbunden und eher zurückhaltend. Sie leidet darunter, dass ihr Vater ihre Schwester so bevorzugt und fühlt sich einsam und zurückgesetzt.
Trost ist Pauline ihre Mutter, die Buchhändlerin ist und im Erdeschoss des Hauses der Familie eine kleine Buchhandlung betreibt. Jeden Abend liest Paulines Mutter ihr, und nur ihr ganz allein, aus dem geheimen Elfenbuch vor. Darin gibt es ein Ritual, das man durchführen muss, will man Elfen sehen.
Als sich Pauline in den Sommerferien wieder einmal besonders einsam und allein fühlt führt sie das geheime Ritual durch und sieht Hummelbi, die Hummelelfe. Die sieht aber so gar nicht aus, wie die Elfen in ihren Kinderbüchern. Sie ist klein, dick mit einem runden Hintern, bunten zotteligen Haaren, lustigen zu kleinen Kleidern und einer niedlichen Zahnlücke.
Hummelbi hat eine wichtige Aufgabe für Pauline. Weil die Menschen nicht mehr an sie glauben, sind alle Elfen bis auch Hummelbi eingeschlafen. Nun soll Pauline die Elfen wieder aufwecken. Aber wie weckt man eine Elfe?

Ein wirklich allerliebstes Kinderbuch. Tanya Stewner erzählt die Geschichte von Pauline und ihrer Elfenfreundin Hummelbi. Hummelbi ist so ganz anders als man sich Elfen für gewöhnlich vorstellt und das liegt daran, dass wir Menschen andauernd Elfen und Feen verwechseln, das sind aber zwei ganz unterschiedliche Völker. Diese Verwechslung hat schwerwiegenden Folgen für die Elfen. Ohne die Glaubensenergie der Menschen schlafen sie ein und da fast alle aktuellen Geschichten über Elfen tatsächlich jedoch über die schönen Feen handeln, bekommen diese die Glaubens – und somit Lebensernergie der Elfen. Und weil die Feen schlafen, gehen viele Dinge heute viel früher kaputt als früher, denn damals kümmerten sich die Elfen darum aber nun schlafen sie tief und fest.

Tanya Stewne versteht es die Figuren so zu beschreiben, dass sie einem binnen weniger Seiten ans Herz wachsen. Dabei ist die Geschichte aber nicht nur Unterhaltung für Kinder, sie hat versteckt im Text auch viele, kleine Botschaften. So macht sich Hummelbi lustig über die viel zu dünne Puppe von Florentine und fragt ob sie verhungert wäre.
Die Elfen helfen Pauline und Florentine zu lernen, wie man über Gefühle spricht und dass es wichtig ist, über Gefühle zu sprechen und auch, dass es wichtig ist zusammenzuarbeiten, denn nur so kann man auch über sich hinauswachsen.
Nebenbei gibt es sogar einige fast philosophische Ansätze, wenn Hummelbi Florentine erklärt, dass Bücher bestimmen, was in unseren Köpfen ist und unsere Köpfe bestimmen, was ist. (S. 77)
Ein Kinderbuch ohne Bilder ist jedoch kein richtiges Kinderbuch, daher gibt es viele schöne Zeichnungen von Nadine Jessler, damit wir uns auch das richtige Bild von den Elfen machen und nicht an die Feen denken.

Eine wirklich gelungene Kindergeschichte, die dem Elfenmythos neue Ideen abgewinnt und ihn auch zeitgemäß mit der modernen Technik verbindet. Die Geschichte ist teils durchaus vorhersehbar, aber dennoch gibt es einige Wendungen, die selbst die etwas älteren Leser zu überraschen vermögen.

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