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Die Bücherdiebin
Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2009, Kategorie Preis der Jugendjury und dem Jugendbuchpreis Buxtehuder Bulle 2008
Übersetzer: Ernst, Alexandra
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
- Audio CD, EUR 24,95
- Gebundenes Buch, EUR 19,95
- eBook, EUR 8,99
- Broschiertes Buch, EUR 9,95
- Broschiertes Buch, EUR 9,95
- Hörbuch-Download MP3 (MP3), EUR 16,95
Produktinformation
- Verlag: Cbj
- 2008
- Ausstattung/Bilder: 2008. 587 S.
- Seitenzahl: 592
- Altersempfehlung: ab 12 Jahren
- Deutsch
- Abmessung: 235mm x 162mm x 48mm
- Gewicht: 937g
- ISBN-13: 9783570132746
- ISBN-10: 3570132749
- Best.Nr.: 23336987
Leseprobe zu "Die Bücherdiebin"
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Produktbeschreibung zu "Die Bücherdiebin"
Beschreibung
Sie hielt immer noch das Buch in der Hand. Verzweifelt klammerte sie sich an die Worte, die ihr das Leben gerettet hatten.
1939, Nazideutschland. Der Tod hat viel zu tun und eine Schwäche für Liesel Meminger.
Am Grab ihres kleinen Bruders stiehlt Liesel ihr erstes Buch. Mit dem 'Handbuch für Totengräber' lernt sie lesen und stiehlt fortan Bücher, überall, wo sie zu finden sind: aus dem Schnee, den Flammen der Nazis und der Bibliothek des Bürgermeisters. Eine tiefe Liebe zu Büchern und Worten ist geweckt, die sie auch nicht verlässt, als die Welt um sie herum in Schutt und Asche versinkt. Liesel sieht die Juden nach Dachau ziehen, sie erlebt die Bombennächte über München - und sie überlebt, weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat.
Tragisch und witzig, wütend und zutiefst lebensbejahend - vom dunkelsten und doch brillantesten aller Erzähler: dem Tod.
"Zusak versüßt rein gar nichts, und dennoch macht er sein scheinbar sinistres Thema auf die gleiche Weise erträglich wie Kurt Vonnegut in 'Schlachthof 5': mit grimmigem, düster tröstlichem Humor." Time Magazine
"Der neue Star am Firmament!" Buchreport
"Ein gewichtiger Roman mit universeller Aussage. Angst jagt den Leser durch die Seiten dieses wunderbaren Buches." The Dialy Express
Leseprobe zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak
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Leseprobe zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak
EIN TRÜMMERBERG / / Es wirken mit: / der Erzähler - Farben -und die Bücherdiebin / / TOD UND SCHOKOLADE / / Zuerst die Farben. Dann die Menschen. So sehe ich die Welt normalerweise. Ich versuche es zumindest. / / EINE KURZE BEMERKUNG AM RANDE / Ihr werdet sterben. / / Ich bin nach Kräften bemüht, dieser ganzen Angelegenheit eine fröhliche Seite zu verleihen, aber die meisten Menschen haben einen tief sitzenden Widerwillen, der es ihnen unmöglich macht, mir zu glauben, so sehr ich auch versuche, sie davon zu überzeugen. Bitte glaubt mir: Ich kann wirklich fröhlich sein. Ich kann angenehm sein. Amüsant. Achtsam. Andächtig. Und das sind nur die Eigenschaften mit dem Buchstaben "A". Nur bitte verlangt nicht von mir, nett zu sein. Nett zu sein ist mir völlig fremd. / REAKTIONEN AUF DIE OBEN GENANNTE TATSACHE / Mache ich euch Angst? Ich bitte euch inständig - keine Sorge. Man kann mir alles nachsagen, nur nicht, dass ich ungerecht bin. / / Was fehlt? / Natürlich - eine Bekanntmachung. Ein Beginn. / Wo ist nur mein gutes Benehmen geblieben? / Ich könnte mich ganz förmlich vorstellen, aber das ist gar nicht nötig. Ihr werdet mich schon bald recht gut kennen; wie bald - das …
Leseprobe zu "Die Bücherdiebin" von Markus Zusak
09.03.2008
Das Leben seiner Eltern
Markus Zusak ist jung, lebt in Australien und hat eines der besten
Jugendbücher seit langem geschrieben: über Deutschland im
Nationalsozialismus
Am Ende kriegt er sie doch. Er nimmt sie fest in seine Arme,
nachdem er sie jahre-, jahrzehntelang lediglich von weitem
anstarren konnte, und Liesel hat gegen seine Umarmung nichts
einzuwenden. Nur als er ihr das alte Schreibheft in die Hand
drückt, schaut sie ihn verwundert an. Ob er es gelesen hätte, fragt
sie, und, als er nickt: "Hast du es verstanden?"
Der Tod, der Liesel von kleinauf kennt, der sie jetzt zu sich holt
und sich ihr gegenüber endlich erklären kann, hat viele Male in
Liesels Schreibheft geblättert. Dort hatte sie einst, ein Kind
noch, am Ende des Zweiten Weltkriegs erzählt, was ihr bei den
Pflegeeltern in einer bayerischen Kleinstadt widerfahren ist, mit
fanatischen Nazis und Mitläufern, mit dem im Keller versteckten
Juden und dem Nachbarsjungen, der so hoffnungslos in sie verliebt
war und nun einem Bombenangriff zum Opfer gefallen ist wie ihre
Pflegeeltern auch. Der Tod hatte all dies beobachtet, er, der so
sehr darauf achtet, nichts Menschliches an sich …
18.03.2008
Der Tod liebt die Farben des Himmels
Markus Zusaks „Die Bücherdiebin” ist anrührend und aufwühlend
Der Horizont hatte die Farbe von Milch. Kalt und frisch. Herausgelaufen zwischen den Leichen.” So sieht der Tod, als Erzähler des Romans die Bücherdiebin, die Welt: zuerst die Farben, dann die Menschen. Nur einmal macht er eine Ausnahme - als er Liesel Meminger begegnet. Fortan erzählt er uns die Geschichte des Mädchens, das Bücher stiehlt, um sich und andere mit ihnen zu trösten, während die Welt um sie herum untergeht. Am Grab ihres kleinen Bruders klaut Liesel ihr erstes Buch. Es ist dem Totengräber aus der Tasche gefallen. Sie nimmt es mit als Erinnerung und Brücke zum alten Leben. Denn die politisch verfolgte Mutter gibt Liesel bald in einer Pflegefamilie nahe München ab. Dort, in der Himmelstraße, erwartet die Kleine zunächst die Hölle: eine ständig schimpfende und fluchende Pflegemutter und Albträume. Doch da gibt es auch den Akkordeon spielenden Pflegevater, der sie des Nachts tröstet und in ihr die Liebe zum geschriebenen Wort weckt. Mit ihm liest sie vom Handbuch Wie man ein guter Totengräber wird bis zu Hitlers Mein Kampf alles, …
Kundenbewertungen zu "Die Bücherdiebin" von "Markus Zusak"
Bewertung von cathy65 am 27.12.2011
Bewertung von Rebekka aus Groß Naundorf am 23.11.2011
Ich finde dieses Buch gut, denn es ist wunderschön geschrieben und erzählt sehr gut die Geschichte von Liesel. Auch sind die Kleinen Bemerkungen zwischen durch sehr praktisch, denn sie helfen dir den Text besser zu verstehen. Dieses Buch ist ein Muss für alle die Abenteuer Romane. Es geht in die Richtung in der ich auch Anne Franks Tagebuch einordnen würde.
Bewertung von Kerry aus Berlin am 14.10.2011
Noch nicht am Ziel angekommen, müssen die Mutter und Liesel den kleinen Jungen begraben lassen. Bei dem Begräbnis fällt einem der beiden Totengräber ein Buch in den Schnee und Liesel nimmt es an sich. Es ist das "Handbuch für Totengräber" und es ist ihr erster Bücherdiebstahl.
In Molching angekommen, fällt es Liesel nicht leicht die Tatsache zu akzeptieren, dass sie dort jetzt leben wird. Doch schnell findet sie Vertrauen zu ihrem Pflegevater Hans Hubermann, der ein ruhiger, ausgeglichener Mann ist. Rosa Hubermann hingegen ist eher laut und aufbrausend, doch von einer herzlichen Art. Es dauert nicht lange und die beiden haben Liesel fest in ihr Herz geschlossen und diese nennt sie auch Mama und Papa.
In der Nachbarschaft der Hubermanns wohnt Familie Steiner. Bereits kurz nach ihrer Ankunft freundet sich Liesel mit Rudi Steiner an und auch er wird sein Herz im Laufe der Jahre an sie verlieren. Liesel führt ein glückliches, wenn auch nicht sorgenfreies Leben in Molching, doch nach und nach kann sie dem Drang nicht wieder stehen, hier und da ein besonderes Buch zu einer besonderen Gelegenheit zu stehlen ...
Überall konnte ich lesen und vernehmen, wie toll dieses Buch sein soll und was soll ich sagen, es hat mir nicht gefallen! Mit nicht einem Charakter des Buches konnte ich mich anfreunden, den Schreibstil empfand ich als recht langatmig und die Unterbrechungen desselben ausgesprochen nervtötend. Auch die Geschichte an sich konnte mich weder fesseln noch begeistern, sie schleppte sich einfach nur so dahin. Von weiteren Büchern dieses Autoren werde ich vorerst Abstand nehmen! Jedoch will ich nicht die schlechteste Note vergeben, denn immerhin geht es in diesem Buch um die Liebe zu Büchern, wenn ich mir auch eine deutlich andere Ausführung gewünscht hätte.
Bewertung von jasmin s aus Bad Schönborn am 26.07.2011
Allein in der Fremde und ohne ihre Mutter liebt sie ihren neuen Papa auf Anhieb, ihre neue Mutter lernt sie lieben. Des Weiteren lernt sie Rudi kennen, ihren besten Freund, mit dem sie fast jede freie Minute verbringt und Max, einen Juden, der sich in der schweren Zeit verstecken muss. Doch am Leben erhalten Sie nur die Bücher, die sie stehlen muss, da sie sonst keine Möglichkeit hat, an sie ranzukommen.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es hat mich sehr bewegt. Ich konnte mich sehr gut in die Lage der jüdischen Kriegskinder versetzen
Bewertung von Franziska R aus Bad Schönborn am 05.07.2011
sogar während den Bombennächten .
Das Buch hat mir sehr gut gefallen- es hat mich sehr bewegt. Tagelang dachte ich an Liesel, ihre
Geschichte ließ mich nicht mehr los.Ich empfehle es an Jugendliche weiter, damit sie vielleicht einmal einen Einblick erhalten, was für ein schwieriges Leben Kinder während der Kriegszeit hatten, welche Entbehrungen sie hatten und vorallem , dass diese Kinder oft mit kleinen Geschenken , wie z.B. ein Buch
glücklich gemacht wurden."Die Bücherdiebin " hat 587 Seiten.Es wurde mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet.
Bewertung von buchwürmchen aus reutlingen am 30.06.2011
Der Tod erzählt über das Mädchen Liesel, die 1939 zu einer Pflegefamilie muss, in eine Kleinstadt nähe München, wo sie das erste Mal wohl mit den Grausamkeiten der ethnischen Säuberung in Kontakt kommt. Sie erlebt hautnah wie Hass, Brutalität und Menschlichkeit auf einander prallen, wie Angst den Verstand betrüben kann, wie Egoismus eine Uhreigenschaft eines jeden Menschen ist, wenn es ums nackte Überleben geht. Erschöpft, endet der Tod seine Erzählung 1945.
Als Schmankerl, gibt es auch ein Interview mit Zusak, in dem er berichtet wie sehr er sich vor einer Veröffentlichung seines Romans in Deutschland fürchtete, er hatte wahrlich keinen Grund. Absolut empfehlenswert!
Bewertung von lbs.6cr aus Birkenau am 15.06.2011
Mir gefällt es sehr gut, weil es aus der Sicht des Todes geschrieben ist und im dritten Reich spielt. Da gabs den Satz des Todes: Da gabs noch die 40 millionen Menschen die ich einsammelte. Ich würde es weiter empfehlen weil es spannend geschrieben ist.
Bewertung von Lalapeja aus Münster am 03.06.2011
Dieser Jugendroman ist berührend, komisch und traurig. Dass der Tod als Ich-Erzähler auftritt, beeindruckt den Leser umso mehr. Ich kann jedem nur empfehlen „Die Bücherdiebin“ einmal zu lesen, denn dieses Buch gehört meiner Meinung nach in jedes Regal!
Bewertung von o.O aus Kempten am 29.04.2011
Es war für mich sehr schwierig dieses Buch zu bewerten und den Inhalt zu erzählen, denn ich wusste nicht was ich weg lassen sollte und was nicht. Auf jeden Fall hat es mich sehr beeindruckt! Es wird aus der Sicht des Todes geschrieben- der Autor stellt sich vor, dass der Tod sowas wie ein Wesen ist, dass die Seelen der Verstorbenen einsammelt. Ich finde diese Vorstellung richtig gut. Außerdem macht das Buch einem Mut, weil Liesel trotz der widrigen Umstände, obwohl sie fast alle Menschen verloren hat, die ihr wichtig waren, gibt sie nicht auf, sie lacht und weint. Sie ist glücklich und schaut natürlich auch mal zurück, aber Liesel will nicht sterben, ist nicht die ganze Zeit todunglücklich. Das Buch bringt einem zum Weinen und zum Lächeln. Der Roman bleibt einem sehr lange in Erinnerung und gehört auf jeden Fall im Bücherregal neben Anne Franks Tagebuch. Es ist eine berührende, lebenshungrige Geschichte über ein Mädchen, das Bücher über alles liebt. Über ein Mädchen, das alles verliert und das niemals den Lebensmut verlässt. Liesel hat eine eigene Sicht für die Welt, die den Leser bannt..
Bewertung von Charlotte96 aus Krefeld am 05.04.2011
Ihre ganze Familie stirbt, und auf der Beerdigung ihres Bruders "stiehlt" sie ihr erstes Buch.
Als sie von einer Familie ohne Kinder adoptiert wird, findet sie einen Freund namens Rudi.
Nach und nach stiehlt sie immer mehr Bücher, da sie sich selber das Lesen beigebracht hat.
Als ihre Familie einen Juden aufnimmt, fühlen sie sich mehr und mehr unter Druck gesetzt. Der Jude wird allerdings gefagen genommen.
Letzten Endes stirbt Liesels Familie sowie Rudi Steiner und seine Familie.
Am Ende wird Liesel als alte, recht glückliche Frau vom Tod empfangen.
Das Buch ist wirklich schön geschrieben. Ich musste weinen und hätte micht gedacht, dass mich das Buch so berührt.
Es ist außerdem immer wieder spannend Bücher zu lesen, die aus diesem Zeitraum stammen.
Allerdings finde ich, dass der Name nicht ganz so passend ist, da es, meiner Meinung nach, um mehr geht als nur das.
Das Buch wollte ich zuerst nicht lesen, da ich skeptisch war, wegen des Titels und Einbandes. Allerdings hat mich das Buch recht schnell überzeugt. Ich würde es jederzeit weiterempfehlen, allerdings nur an schon etwas ältere Personen (ca. 11 Jahre alt), da es doch recht traurig ist, wie alle in Liesels Umfeld sterben.
Dann geben Sie bitte hier Ihre Bewertung ab
15.05.2008
Als ebenso mutige wie aufregende Variante von NS-Literatur feiert
Rezensentin Hilde Elisabeth Menzel diesen Jugendroman des jungen
Australiers Markus Zusak, der zu ihrem großen Erstaunen trotz
seines Gegenstands und seiner jugendlichen Zielgruppe ein
internationaler Bestseller ist. Der Erfolg hängt, wie sie vermutet,
mit dem ungewöhnlichen Erzähler und Protagonisten des Buchs
zusammen: dem Tod nämlich, dessen Ton die Rezensentin als
"ironisch, ja gelegentlich sarkastisch" beschreibt,
weshalb Distanz zum ungeheuerlichen Geschehen entstehe und man als
Leser selbst das Pathos des Buchs nie unangenehm finde. Im Zentrum
steht, wie die Rezensentin schreibt, das Mädchen Liesel, deren
Familienangehörige einer nach dem anderen sterben. Für jeden Toten
stiehlt sie ein Buch. Aber auch die Freundschaft des Mädchens zu
einem Mann, der in einem Kellerversteck ausharren muss, weil er als
Jude verfolgt wird, gehören für die Rezensentin zu den Highlights
des Buchs, das sie durch eine etwas andere Perspektive auf bekannte
und schreckliche Gegebenheiten, insbesondere den Holocaust
besticht. Interessant auch ihre Information, dass der Roman in
Deutschland einmal als Jugendroman und dann als Roman für
Erwachsene auf den Markt gekommen ist.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
"Zusak versüßt rein gar nichts, und dennoch macht er sein scheinbar sinistres Thema auf die gleiche Weise erträglich wie Kurt Vonnegut in Schlachthof 5 : mit grimmigem, düster tröstlichem Humor." (Time Magazine)
Rezension
"Zusak versüßt rein gar nichts, und dennoch macht er sein
scheinbar sinistres Thema auf die gleiche Weise erträglich wie Kurt
Vonnegut in ›Schlachthof 5‹: mit grimmigem, düster tröstlichem
Humor." Time Magazine
"'The Book Thief' gehört ins Bücherregal neben Anne
Franks Tagebuch und Elie Wiesels 'Nacht'." USA
Today
"Mehr noch als die offenkundige Message - die Macht der Worte
- wird die herzzerreißende Wahrheit dieser Geschichte über Liesels
Begegnung mit der entsetzlichen Brutalität und ihre Entdeckung der
Menschenfreundlichkeit an den ungeheuersten Orten
transportiert." Booklist
"Eine suggestive Geschichte, die einen zusammenzucken
lässt." The Washington Post
"Exquisit erzählt ... Eine Tour de Force, die man nicht liest,
sondern durchlebt." Horn Book
"Dies ist eines jener Bücher, die Leben verändern können, weil
es Hoffnung vermittelt, ohne je die tiefe Unmoral und Willkür der
Zeit zu leugnen." New York Times
"Beunruhigend und unsentimental und trotzdem höchst
poetisch." USA Today
"Außergewöhnlich, nachhallend und bewegend, wunderschön und
zutiefst wütend." Sunday Telegraph
"Ein …
Rezensionen und Kritik
Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Großeltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen …
Rezension
"Mehr noch als die offenkundige Message die Macht der Worte
wird die herzzerreißende Wahrheit dieser Geschichte über Liesels
Begegnung mit der entsetzlichen Brutalität und ihre Entdeckung der
Menschenfreundlichkeit an den ungeheuersten Orten
transportiert." (Booklist)
"Ein sehr ergreifendes und weises Werk." (BILD AM
SONNTAG)
Rezensionen und Kritik
Die Bombenangriffe des zweiten Weltkrieges und den Holocaust kennt Markus Zusak, der 1975 in Sydney geboren wurde, nicht aus eigener Erfahrung. Aber seine Eltern und Großeltern haben ihm erzählt, zum Beispiel von einer Brotrinde, die ein Mann einem sterbenden Juden reichte, oder vom Geräusch, das eine Bombe auf dem Weg zu ihrem Vernichtungsziel macht. Er hat diese Geschichten gesammelt und daraus einen Roman geschaffen, in dessen Mittelpunkt das Mädchen Liesel Meminger steht. Aber nicht sie selbst erzählt, sondern der Tod als Person, der fasziniert ist von dieser besonderen jungen Frau. Es gibt unzählige Vorstellungen vom Tod. Oft handeln sie von der Angst der Menschen vor dem Moment, in dem sie ihm gegenüberstehen. In diesem Buch jedoch treffen wir auf einen Tod, der die Menschen liebt. Er nimmt ihnen nicht das Leben, sondern er ist lediglich zur Stelle, um behutsam ihre Seelen in Empfang zu nehmen. Dieser Tod verspürt kein Mitleid mit den Sterbenden, aber die übrig Gebliebenen rühren ihn zutiefst. Liesel ist so eine Zurückbleibende, die die Trauer kaum ertragen kann. Aber sie findet einen entscheidenden Trost: die Bücher, die ihr in allen möglichen und unmöglichen …
Autorenporträt zu "Markus Zusak"
Markus Zusak, Jg. 1975, lebt und arbeitet in Sydney, spielt Fußball und schreibt Romane.
Mehr von
- Buxtehuder Bulle
- Drittes Reich; Romane/Erzählungen
- Drittes Reich; Kinder- /Jugendliteratur
- Kinder- u. Jugendliteratur / Jugendliteratur / Ab 12 Jahre
- Australische Belletristik / Roman, Erzählung
- Australische Belletristik / Kinder- u. Jugendliteratur
- Deutscher Jugendliteraturpreis; Preis der Jugendjury
- Auszeichnung
- Fiction / General
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| leichte Gebrauchsspuren | 9,95 | 2,50 | offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten), Banküberweisung | ARVELLE Buch- und Medienversand e.K. | 99,6% | ansehen |
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