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Bewertung von Waschi aus Kronach am 04.03.2013 |
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Das Buch „Der Joker“ von Autor Markus Zusak spielt in Australien und handelt von dem 19-jährigen Ed Kennedy. Ed hat einen Gelegenheitsjob als Taxifahrer, denn er hat keinen Schulabschluss, ein echter Verlierer eben. Zusammen mit seinem Hund wohnt er in einer Hütte am Stadtrand. Eines Tages werden Ed und seine Freunde zufällig Zeugen eines Banküberfalls. Als der Täter nach dem Überfall das Auto seines Freundes stehlen will, greift Ed ein und überwältigt in. Das ist der Beginn einer eigenartigen Geschichte, denn nur wenige Tage später findet Ed ein Karo-Ass mit drei Adressen nebst Uhrzeitangabe in seinem Briefkasten. Ed ist neugierig zu erfahren, was diese Adressen zu bedeuten haben und macht sich auf den Weg zu den jeweiligen Anschriften. Die Adressen führen ihn direkt hin zu drei schlimmen Schicksalen, zu Leuten, die sich nicht selbst aus ihrer Misere befreien können. In dem einen Fall handelt es sich um eine Frau, die vergewaltigt worden ist und über das Erlebte nicht hinwegkommt. In dem zweiten Fall handelt es sich um eine alte Frau, der nichts Schlimmes im eigentlichen Sinne widerfahren ist. Sie sehnt sich lediglich nach Ansprache und Geborgenheit. In einem weiteren Fall handelt es sich um ein Kind, das von anderen Kindern verprügelt wurde. All diesen Menschen kann Ed aus ihrer Notlage retten. Als dies erledigt ist, flattert eine neue Karte, wieder ein Ass, ins Haus. Erneut sind Adressen und Uhrzeiten hinterlegt und auch hier hilft Ed weiter. Wer aber hinter den Karten steckt, ist ihm nicht bekannt. „Was hat das alles zu bedeuten? Warum muss ich eingreifen und das Leben der Leute verändern? Wer steckt dahinter? – Ist das alles ein Spiel?“, das sind die Fragen, die Ed immer wieder bewegen. Ob er Antworten darauf findet, solltet ihr am besten selbst nachlesen. Die Geschichte beleuchtet Eds Gefühle und Gedanken, denn er weiß nicht, wie ihm geschieht und warum ausgerechnet er mit all diesen Aufgaben konfrontiert wird. Er steht in der Verantwortung, der er sich eigentlich gar nicht gewachsen fühlt. Es geht hier im Wesentlichen um Zivilcourage und Freundschaft; ein lesenswertes Werk, und das nicht nur für Kinder und Jugendliche. Lesen lohnt sich!!!! |
3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von sueli aus NRW am 10.04.2012 | |
| Ich lese sehr gern und sehr viel. Aber nur selten mehrmals das gleiche Buch. Der Joker ist eine schöne Ausnahme. Dieses Buch ist eines der besten Bücher was ich lesen durfte. Es weckt immer wieder aufs neue das Bedürfnis es in die Hände zu nehmen. Die Schreibweise ist interessant und die Charaktere sind liebevoll ausgestaltet. Man riecht den Türsteher förmlich wenn er reinkommt ;-) Das Buch regt zum Nachdenken an, besonders beim ersten Lesen hat es lange nicht losgelassen. Ein hohes Lob für Autor und Übersetzerin und bitte weiter so!!! |
6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 31.01.2012 | |
| Dieses Buch von Markus Zusak war eines der ersten, die ich von ihm gelesen habe. Ich war unglaublich begeistert und konnte es einfach nicht weglegen. Der Witz des Autors gibt dem Buch eine angenehme Atmosphäre. Zudem lässt die Tatsache, dass Ed kennedy ein ganz normaler Typ ist, das Buch noch magischer erscheinen, obwohl man es genau genommen nicht zur Fantasy zählen kann. Diese Geschichte hat mich im Nachhinein ganz anders auf mein Leben blicken lassen. |
5 von 9 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von Helga aus Rheinzabern am 13.01.2012 | |
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Zusak verwendet teils lange, schön umschriebene Sätze, dann wieder kurze abgehackte Passagen und er setzt diese unterschiedlichen Ausdrucksmöglichkeiten mit viel Gespür für die jeweilige Situation. Hätte Zusak sich darauf beschränkt, hätte ich uneingeschränkt gesagt: WOW! Genial! Aber was. Sollten. Diese halben. Sätze? Soll das originell sein? Innovativ? Hätte er dieses nur in Schlüsselszenen verwendet, um Aufmerksamkeit zu wecken, okay. Aber auch an völlig belanglosen Stellen? Was soll das? Immer wieder legt Zusak den jugendlichen Hauptfiguren Worte in den Mund, die einfach nicht zu diesen gehören wollen. Viele Szenen beschreibt Zusak sensibel und warmherzig und erreicht damit die Herzen der Leser. Aber teilweise trägt er auch einfach zu dick auf und die Geschichte entgleitet in Kitsch und Schwülstigkeit. Schade. Die Geschichte selbst ist sehr durchdacht in verschiedene Teile gegliedert. Das findet man selten in dieser Perfektion. Erzählt wird, wie ein junger Mensch, dessen Leben ereignislos dahinplätschert, der sich treiben lässt, der nicht die Energie aufbringt, sein Leben in die Hand zu nehmen und sich dafür permanent selbst bemitleidet, durch ein paar Spielkarten mit „Aufgaben“ (?????) aus seiner Lethargie gerissen und ein besserer Mensch wird. Was soll aus solch einer Idee anderes entstehen als eine, zwar hervorragend aufgebaute, in großen Teilen aber unrealistische, pathetische und hanebüchene Geschichte? Am schlimmsten finde ich, wie Zusak den Einsatz von Gewalt in seiner Geschichte rechtfertigt. Sorry, aber hier hört für mich der Spaß auf, so weit kann und darf schriftstellerische Freiheit nicht gehen, dass dem Leser vermittelt wird, Gewalt ist okay, wenn sie einem „höheren“ (Was ohnehin noch in Frage zu stellen wäre!) Ziel dient, schon gar nicht in einem Jugendbuch! „Ich bin gar nicht der Überbringer der Botschaft. ich bin die Botschaft.“ Eine schöne Illusion, aber kaum mehr! Hier ist Zusak naiv. Ein über lange Jahre eingeschliffenes Verhalten ändert man nicht durch kleine Anstöße von außen, durch die Zusendung einer rätselhaften Spielkarte, durch das Lesen seines Buches! So einfach ist das nicht. Verhaltensmuster sind sehr viel komplexer und eine Veränderung kann letztendlich nur von innen kommen. Zusaks Botschaft, dass man auch den größten Versager ganz einfach zum großen Wohltäter werden lassen kann, kann man ihm nicht ernsthaft abnehmen. Der moralisch erhobene Zeigefinger eines Endzwanzigers über ein alltägliches Thema, eigentlich über Selbstverständlichkeiten, wirkt fast etwas grotesk. Die Methoden, die Zusak beschreibt, um Ed zu dem gewünschten Verhalten zu bringen, sind zum Teil mehr als fragwürdig. Auch wenn er zum Schluss erklärt, dass er als Autor die Geschichte nur erdacht hat, bleibt als unterschwellige Botschaft auch stehen: Gewalt kann ein Mittel zum Zweck sein. Und das geht nun mal nicht! Man stelle sich nur mal vor, selbsternannte Weltverbesserer beginnen nach diesem Muster „Gutes“ zu tun!? Sorry, aber dafür gibt es deutlichen Punktabzug! Die Versprechungen in den üblichen Buchbeschreibungen, „Der Joker“ hinterlasse den Leser in einer emotional aufgewühlten Stimmung und bleibe fest im Bewusstsein verankert, kann ich in meinem Fall nicht bestätigen. Dazu ist die ganze Geschichte zu konstruiert und realitätsfremd. Um beim Leser etwas erreichen zu können, ist das Ganze zu unglaubwürdig. Und unter „ungeheuer spannend“ verstehe ich auch etwas anderes. Kurzweilig sicher, aber „ungeheuer spannend“? Dann doch nicht! Fazit: Ein durchaus lesenswertes Buch, das allerdings kaum dem großen Anspruch gerecht werden dürfte, den es an sich selbst stellt! |
4 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von BenedictB. aus Bad Schönborn am 10.07.2011 |
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Ed Kennedys Leben ist eintönig und erfolglos. Er hat keine Ausbildung und keine Freundin, nur drei chaotische Freunde und einen stinkenden Hund, den er über alles liebt. Doch dann ändert sich alles, als er einen Bankraub verhindert. Denn am nächsten Tag liegt plötzlich eine Spielkarte in seinem Briefkasten. Das Karo-Ass. Auf der Karte stehen drei Adressen. Ed begreift, dass er bei jeder Adresse eine Aufgabe erfüllen muss. Doch kaum hat er die drei Aufgaben erledigt, liegt schon das nächste Ass in seinem Briefkasten… Dieses Buch ist ganz klar mein Lieblingsbuch. Markus Zusaks Art zu schreiben ist einzigartig. Er hält sich beim Schreiben nicht an Regeln, sondern schreibt so, wie er es auch sagen würde. Das Buch ist sehr spannend, aber auch lustig, und es regt zum Nachdenken an. Ich habe es schon dreimal gelesen, weil ich es so toll finde. |
11 von 14 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von muffin_007 aus Schwerin am 07.06.2011 |
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Wer ist Ed? Er ist ein Verlierer. Wegen seines Alters lügt er, denn Taxi fahren darf man erst mit zwanzig. Aus seinem Leben hat er nichts gemacht. Doch eines Tages werden er und seine groskotzigen Freunde Audry, Marv und Richie Zeugen eines Banküberfalls. Als der Bankräuber das Schrottauto seines Kumpels Marv klauen und damit abhauen will, greift Ed ein. Anschließend findet er sie in seinem Briefkasten. Das Karo-Ass. Die Karte, die sein Leben grundlegend verändern wird... Ich finde das Buch sehr gut. Die Art, in der der Schriftsteller geschrieben hat gefällt mir sehr. Die Geschichte von Ed Kennedy- ich würde sie jedem ab zwölf emfehlen. |
6 von 10 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von cookie aus Altusried am 22.02.2011 | |
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Ed Kennedy, 19 Jahre alt, ist der totale Looser: Er hat keinen ordentlichen Schulabschluss, jobt als Taxifahrer und lebt in einer heruntergekommenen Hütte mit seinem stinkenden Hund Tütsteher. seine große Liebe Audrey will nichts als Freundschaft von ihm. Als er beinahe zufällig für die festnahme eines Bankräubers sorgt, nimmt das Schicksal seinen Lauf. Es spielt im Spielkarten zu, auf denen Adressen und Hinweise gekritzelt sind. Bald merkt Ed, dass es dabei darum geht, anderen Leuten zu helfen und Gutes zu tun. Und der junge Mann wächst dabei über sich hinaus und gerät selbst in Lebensgefahr... Das Buch ist spannend, ein bisschen abgedreht.und in einer besonders sinnbildhaften Sprache geschrieben. Ganz besonders gefällt mir die Botschaft: Es geht in erster Linie um Zivilcourage, um den Mut, sich für andere einzusetzen und über den eigenen Schatten zu springen - und um das Glück, dass daraus entsteht. Ein tolles Buch für Jugendliche und Erwachsene! |
7 von 13 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
| Bewertung von BigM aus Halle am 25.01.2011 | |
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Ed ist ein Durchschnittstyp und bezeichnet sich selbst auch als solchen. Er hat in seinem Leben bisher nichts erreicht, doch das ändert sich, als er in seinem Briefkasten ein Karo-Ass findet. Darauf stehen drei Adressen. Er besucht diese Orte und sieht drei verschiedene Schicksale, alle auf verschiedene Arten schlimm. Seine Mission ist ihm klar: er soll den Leuten, die er sieht, helfen. Wer die Karte geschickt hat, weiß er nicht. Er weiß nur, dass er drei Aufgaben zu erfüllen hat, denen er sich nicht gewachsen fühlt. Doch kaum hat er die Aufgaben des Karo-Ass erfüllt, flattert bereits das nächste in seinen Briefkasten... Diesses Buch ist ein eindrucksvoller Roman über Zivilcourage. Mir gefällt die Geschichte sehr gut und die Aussage, die dahinter steht, ist sehr gut durch die Handlung beschrieben worden. Kritikpunkte gibt es aus meiner Sicht keine, auch wenn das Buch nicht übermäßig spannend ist, so ist es doch sehr interessant und lehrreich. |
9 von 12 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
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