Unter deutschen Betten - Polanska, Justyna

Justyna Polanska 

Unter deutschen Betten

Eine polnische Putzfrau packt aus. Originalausgabe

Broschiertes Buch
 
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Unter deutschen Betten

»Mein Name ist Justyna. Ich komme aus Polen. Ich bin Putzfrau. Ich sehe, wie es wirklich aussieht im Leben der Leute. Und was mir da manchmal begegnet, hätte ich nicht für möglich gehalten ...« Täglich macht Justyna Bekanntschaft mit den »schmutzigen Geheimnissen« ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer ein teures Auto vor der Tür hat, aber nicht genug im Kühlschrank, um satt zu werden. Wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Lange hat Justyna höflich geschwiegen, doch jetzt packt sie aus ...

"Mein Name ist Justyna. Ich komme aus Polen. Ich bin Putzfrau. Ich sehe, wie es wirklich aussieht im Leben der Leute. Und was mir da manchmal begegnet, hätte ich nicht für möglich gehalten "
Täglich macht Justyna Bekanntschaft mit den "schmutzigen Geheimnissen" ihrer Kunden. Sie weiß genau, wer ein teures Auto vor der Tür hat, aber nicht genug im Kühlschrank, um satt zu werden. Wer auf coolen Macho macht, daheim aber in Bärchenwäsche schläft. Oder wer der eigenen Frau den liebevollen Ehemann vorspielt, vor der Putzfrau aber schon mal die Hosen runterlässt. Lange hat Justyna höflich geschwiegen, doch jetzt packt sie aus ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 222 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 222
  • Knaur Taschenbücher Nr.78397
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 126mm x 22mm
  • Gewicht: 197g
  • ISBN-13: 9783426783979
  • ISBN-10: 3426783975
  • Best.Nr.: 29728166

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Sarah Elsing möchte der Autorin ihren Respekt zollen. Justyna Polanska ist eine polnische Putzfrau, die ihre Erlebnisse in deutschen Haushalten aufgeschrieben hat, und dies nicht als Anklage oder Abrechnung, wie Elsing erläutert, sondern als Aufruf - eben zu mehr Respekt. Obwohl es Gründe genug gäbe, den Moralbürgern, bei denen Polanska arbeitet und die privat buchstäblich die Hosen runterlassen, den Marsch zu blasen. So sieht es aus: Da kommt jemand mit den ehrlichsten Absichten und gerät in einen Sumpf aus Exkrementen, benutzten Kondomen und schimmelnden Hühnerkeulen unterm Bett. Dass die Autorin darüber ehrlich geblieben ist und das Elend recht nüchtern dokumentiert, findet Elsing höchst anständig.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 15.03.2011

Die Hausherrin muss schon bitten, und der Gatte hätte da noch ein Anliegen
Rückansichten bürgerlicher Aufgeräumtheit: Eine junge polnische Putzfrau in Deutschland berichtet von ihren ziemlich niederschmetternden Erfahrungen

Das Verhältnis der Deutschen zu ihrer Putzfrau ist paradox. Sie kennt intime Details unseres Privatlebens, die wir nicht einmal unseren engsten Freunden offenbaren würden. Wir überlassen ihr den Wohnungsschlüssel, gewähren ihr Eintritt zu Schlaf- und Badezimmer, vertrauen ihr die teure Garderobe an. Trotzdem: Zu Kaffee und Kuchen möchten wir sie nicht mit am Tisch haben. Sie darf unser Silber putzen, aber davon essen? Das doch bitte nicht! Außerdem fürchten wir, sie könne uns blamieren, ausplaudern, wie es hinter der blankpolierten Fassade unserer Wohlanständigkeit wirklich aussieht. Das wäre mehr als ein Kündigungsgrund, das wäre eine Katastrophe.

Genau die hat Justyna Polanska riskiert. Die 32-jährige Polin putzt seit elf Jahren in deutschen Haushalten und hat ein Buch darüber geschrieben. "Unter deutschen Betten" zeigt die beachtliche Bandbreite der Widerwärtigkeiten des deutschen Bürgertums, wobei …

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Justyna Polanska ist 32 Jahre alt und stammt aus Polen. Um Geld für eine Ausbildung zur Visagistin zu verdienen, ging sie nach Deutschland und arbeitet seitdem als Putzfrau. Möglicherweise putzt sie auch in Ihrer Wohnung.

Kundenbewertungen zu "Unter deutschen Betten" von "Justyna Polanska"

8 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.9 von 5 Sterne bei 8 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von Kristin Friedrich aus Hof am 17.09.2011 ***** sehr gut
Putzen zählt ja nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen der Deutschen. Oft hat man auch gar keine Zeit, weil wir ja immer unter Stress stehen heutzutage.
Gut, dass es polnische Putzfrauen gibt, die man engagieren kann, wenn man das nötige Kleingeld übrig hat. Dass Putzfrauen grundsätzlich mit vielen Vorurteilen behaftet sind, ist klar. Und wenn diese aus Polen stammen erst recht. Justyna putzt auch in deutschen Haushalten und räumt mit ihrem Buch nicht nur unter deutschen Betten auf, sondern macht auch mit sehr vielen Klischees Schluss. Gleichtzeitig erzählt sie nicht nur aus erster Hand was sich in unseren Haushalten in Sachen Sauberkeit abspielt, sondern welche Abgründe sich sonst noch auftun. Wem das noch nicht genügt, der bekommt noch wertvolle Putztipps mit auf dem Weg...

Schon das Cover bietet ein witziges Gimmick. Rubbelt man nämlich über den Titel, verändert sich die Schrift.

Die Autorin selbst hat sehr viel Humor. Das merkt der Leser schon auf den ersten Seiten und das zieht sich durch das ganze Buch. Hier kann der Leser des Öfteren mal richtig Schmunzeln oder auch mal richtig herzhaft lachen.

Die Kapitel sind recht kurz und der Schreibstil flüssig. Das liegt vor allem daran, dass unsere Putzfrau aus Polen ihre Anekdoten so schildert, wie sie wahrscheinlich auch spricht. Das macht sie sofort äußerst sympathisch. Außerdem wirkt dieser Erzählstil authentisch. Die Geschichten sind zwar manchmal recht schockierend oder ekelhaft, kommen aber lustig und glaubhaft rüber. Es fällt dem Leser leicht, der Autorin zu glauben, was sie schreibt und mit ihr mitzufühlen.

Für mich war "Unter deutschen Betten" ein richtig charmanter Schmöcker für zwischendurch. Ich konnte oft schmunzeln und habe mit großem Interesse das Buch regelrecht verschlungen. Es war auch mal spannend zu lesen, was denn eine Putzfrau über ihren Job denkt., welche Erfahrungen sie macht und vor allem mit welchen Vorurteilen und Klischees sie zu kämpfen hat.
Meiner Meinung nach war das Buch sehr erfrischend und ich empfehle es sehr gerne weiter.

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Bewertung von rosahaus aus hamburg am 06.09.2011 ***** weniger gut
Ich fand das Buch nicht besonders u. glaube auch nicht alles, was dort geschrieben steht. Da fragt man sich doch, warum diese Dame den Job überhaupt macht, wenn alles so schlecht ist.

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 28.05.2011 ***** sehr gut
In diesem Buch erzählt Justyna Plonska, polnische Putzfrau, was hinter den Türen ihrer Kunden wirklich passiert. Sie lässt in diesem Buch den Leser in kleinen, teils amüsanten, teil zynischen Gesichten einen kurzen Einblick in ihr Leben und das ihrer Kunden werfen.

Die Highlights waren für mich auf jeden Fall der Macho, der alles mit Bärchen in seiner Wohnung hat, inklusive Milch von Bärenmarke; der Chaos-Mann, der sein Leben voll im Griff hat, nur seine Wohnung nicht und ihr ein guter Freund wurde; eine Zusammenstellung der skurillsten Geschenke ihrer Kunden für Sie (u. a. ein Notfall-Nähset aus einem Hotel) und die TOP-10-Liste der Dinge, die sie unter Betten gefunden hat (eine lebende Natter war auch dabei).


In kleinen, kurzweilig erzählten Geschichten erzählt uns die Autorin etwas über das Leben einer Putzfrau in Deutschland. Das ein oder andere Mal musste ich durchaus schmunzeln, obwohl auch einige, nicht-angenehme Geschichten dabei waren. Jedoch kann ich abschließend feststellen, ein schönes Buch für kurzweiligen Lesespaß.

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Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 06.04.2011 ***** ausgezeichnet
Ich muss zugeben, ich war doch sehr neugierig, was wir Deutschen so alles zu verbergen haben. Und nach dieser Lektüre sehe ich vieles entspannter. Den Nachbarn, der so ein tolles Haus und ach so tolle Kinder hat; die Kollegin, die von sich behauptet, ja abends nach der Arbeit noch so fleißig zu sein, und und und.

Justyna Polanska erzählt, wie sie mit Anfang 20 aus Polen wegging, um in Deutschland ihre Chance zu suchen. Dies führte auf Umwegen zu einem Job als Putzfrau. Auf der "untersten Stufe der Karriereleiter", wie viele Menschen überheblich denken. Doch was sie dabei so alles erlebt, lässt einen manchmal erschrocken inne halten und sich fremd schämen, im nächsten Moment wieder schallend auflachen. Jaja, wir Deutschen. Ich glaube ihr, dass sie uns mag. Auch wenn wir teilweise ein furchtbares Völkchen sind.

Kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, lässt sich sehr gut an einem Abend weg lesen. Der Unterhaltungsfaktor ist sehr hoch.

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Bewertung von Donnervogel aus Köln am 24.02.2011 ***** schlecht
Triefend von Selbstmitleid und gleichzeitig ein Rachfeldzug gegen den Deutschen an sich.
"Ich arme polnische Putzfrau" - "Ich arme Polin"
Das ist der Grundtenor des Buches.
Immer und immer wieder, was der Titel verspricht hält das Buch keinesfalls.
Da hilft es nichts wenn ab und wann darauf hingewiesen wird das es auch "nette Deutsche" gibt.
Jupp ich bin Deutsche und jupp ich arbeite seit 20 Jahren in diesem Job.ANGEMELDET und nicht etwa schwarz.Es gibt sie und zwar reichlich, die angemeldeten Jobs.
Und nein in den 20 J. wurde ich NICHT sexuell belästigt, man wollte mich NICHT verdursten lassen.
Was mir auffällt, das die angebliche Autorin des Buches (oder verbirgt sich dahinter vll. doch ein Reporter?) merkwürdigerweise genau weiß was alles in den Schubladen ihrer Auftraggeber zu finden ist.Hallo, seit wann wird da geputzt?Wäre mir vollkommen neu!
Sie wird sexuell belästigt und ignoriert das, geht einfach weiter ihrem Job nach?
Entweder reine Phantasie oder "selber schuld"!
Sie glaubt mit dem "Dienst bei der alten Dame aus ihrem Haus" ihre Schwarzarbeit kaschieren zu können?Was ist das für eine Rechtsauffassung!?
Und wann will sie denn jetzt (soll ja schon 30 sein und seit DM-Zeiten in D) endlich ihre angeblich angestrebte Ausbildung beginnen?
Man könnte meinen das es sich um ein reißerisches Rachebuch handelt.
Gelesen erkennt man aber das es weder die 8,99 € noch das die Bäume die für das Papier auf das es gedruckt wurde sterben mussten wert ist.
Sollte es diese Frau tatsächlich im RL geben, ist sie das beste Beispiel für genau die Berufskolleginnen auf die man gern verzichtet, die vielen AG verleiden eine Haushaltshilfe einzustellen und vor allem für die - die denen die ordentlich und vor allem angemeldet arbeiten - die Preise kaputt machen.Ehrliche und ordentliche Arbeit soll auch ordentlich bezahlt werden.Leider bieten sich Polinnen und ihre "osteuropäischen Schwestern" gern fürn Appel und n Ei an.Man könnte meinen sie würden auch noch Geld mitbringen, wenn sie denn nur in D arbeiten können.Hallo, wenn hier in D alles so schlecht ist, warum wollen sie alle hierher?Wie gesagt, da nutzen auch die vereinzelten Relativierungen der (angeblichen) Autorin nichts.
Zu gern würde ich diese Person - falls es sie tatsächlich im RL geben sollte - persönlich kennenlernen und mich vor allem fachlich mit ihr austauschen.

Es gibt 2 Kommentare zu dieser Bewertung
  • Michamaus aus Bergkamen am 14.04.2011
    hallo "Donnervogel" - Sie sprechen mir aus der Seele, ich hätte es nicht besser kommentieren können. Ich putze seit 12 Jahren in Privathaushalten. So etwas ist mir noch nicht vorgekommen (bin aber …mehr
     (Inhalt anstößig?)
  • alicja79 am 06.05.2011
    Wie es aussieht, einige können keine Kritik vertragen... Polen musste, ( bzw. immer noch muss) mit vielen Vourteilen, Klischees kämpfen, was auch schon lange nicht mehr stimmt. Es ist gut zu wissen, …mehr
     (Inhalt anstößig?)

11 von 22 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Wonka2010 aus Bad Hersfeld am 04.02.2011 ***** ausgezeichnet
Super - witzig und ehrlich.

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Bewertung von cascho aus in hessen am 03.02.2011 ***** ausgezeichnet
schmunzelnd habe ich das buch gelesen und es ist eigentlich echt schlimm, wie mit den Leuten umgegangen wird.
nett zu lesen und doch findet man sich wieder, ob als Reinigungskraft oder Auftraggeber.

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Bewertung von Misia am 24.01.2011 ***** ausgezeichnet
Justyna Polanska erzält im ihrem Buch ganz lustig aber ernst ihre Leben als Ausländerin in Deutschland. Sie arbeitet als "Perle" bei private Haushälte. Das Leben im Ausland ist selten einfach aber Justyna kann immer gute Grund zum lachen finden.Nur zum empfehlen- da kann man merken dass die polnische Putzfrauen auch gefühle haben und etwas Respekt für das Arbeit zu haben währe es auch nicht schlecht .

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