Im Wald der stummen Schreie - Grangé, Jean-Christophe

Im Wald der stummen Schreie

Thriller

Jean-Christophe Grangé 

Aus d. Französ. v. Thorsten Schmidt
 
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Im Wald der stummen Schreie

Jeanne Korowa, eine erfolgreiche Untersuchungsrichterin in Paris, wird mit ihrem Kollegen François Taine auf eine besonders grausame Mordserie angesetzt: Drei Frauen wurden brutal ausgeweidet, ihre Leichen makaber in Szene gesetzt und Teile
ihrer Körper offenbar vom Täter verspeist. Im Zuge der Ermittlungen stößt Jeanne auf einen besorgten Vater, der von den unverständlichen Taten seines autistischen Sohnes berichtet. Er ahnt, dass dieser zu unglaublichen Verbrechen in der
Lage ist. Könnte der junge Mann der Täter sein? Die Suche nach der Wahrheit führt Jeanne bis in den Dschungel Argentiniens. Was sie dort entdeckt, hätte sie sich in ihren schlimmsten Albträumen nicht vorstellen können -


Produktinformation

  • Verlag: Bastei Lübbe
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 541 S.
  • Seitenzahl: 541
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 736g
  • ISBN-13: 9783431038156
  • ISBN-10: 3431038158
  • Best.Nr.: 29611787
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Hölle, Hölle, Hölle: Wären seine Thriller ein Song, wäre das ihr Refrain. Und ansonsten würde es nach finsterem Dark Metal klingen, nach rückwärts abgespielten Platten mit Nachrichten aus dem Jenseits, nach brutaler Verzweiflung und dem puren Bösen. Denn Bestsellerautor Jean-Christophe Grangé gibt sich wirklich nicht mit gewöhnlichen Straftätern ab. Immer noch eine Spur fieser, dunkler, hinterhältiger ist sein Motto. Also reicht es auch nicht, dass die Morde, mit denen sich die Pariser Richterin Jeanne Korowa konfrontiert sieht, absolut widerlich sind - sie lassen sie wie besessen in ihr Verderben rennen. Mystische Blut- und Exkrementenmalerei, herausgerissene Gedärme und Spuren von Kannibalismus lassen die Schauplätze zweier Morde wie urzeitliche Kultstätten aussehen. Als dann noch Jeannes Kollege gemeinsam mit der Skulptur eines Höhlenmenschen verbrennt, glaubt Jeanne, dass sie den Täter jenseits der uns bekannten Zivilisation suchen muss. Ihr Weg führt sie erst nach Argentinien und bald immer tiefer in die Geschichte der Militärjunta und ihrer Verbrechen an der Menschlichkeit. Und letztlich wagt sich Jeanne, in ihrem Pariser Leben neurotisch und …

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Hölle, Hölle, Hölle: Wären seine Thriller ein Song, wäre das ihr Refrain. Und ansonsten würde es nach finsterem Dark Metal klingen, nach rückwärts abgespielten Platten mit Nachrichten aus dem Jenseits, nach brutaler Verzweiflung und dem puren Bösen. Denn Bestsellerautor Jean-Christophe Grangé gibt sich wirklich nicht mit gewöhnlichen Straftätern ab. Immer noch eine Spur fieser, dunkler, hinterhältiger ist sein Motto. Also reicht es auch nicht, dass die Morde, mit denen sich die Pariser Richterin Jeanne Korowa konfrontiert sieht, absolut widerlich sind - sie lassen sie wie besessen in ihr Verderben rennen. Mystische Blut- und Exkrementenmalerei, herausgerissene Gedärme und Spuren von Kannibalismus lassen die Schauplätze zweier Morde wie urzeitliche Kultstätten aussehen. Als dann noch Jeannes Kollege gemeinsam mit der Skulptur eines Höhlenmenschen verbrennt, glaubt Jeanne, dass sie den Täter jenseits der uns bekannten Zivilisation suchen muss. Ihr Weg führt sie erst nach Argentinien und bald immer tiefer in die Geschichte der Militärjunta und ihrer Verbrechen an der Menschlichkeit. Und letztlich wagt sich Jeanne, in ihrem Pariser Leben neurotisch und angsterfüllt, aber auf eine gewisse Art auch skrupellos, sogar in den sagenumwobenen Wald. Und dass es spätestens dort ziemlich absurd wird, davon kann auch Andrea Sawatzki mit einem würdevollen Vortrag nicht mehr ablenken. Wer Spannung á la Grangé mag, muss ein dickes Fell haben gegen extreme Brutalität, aber auch gegen den hanebüchenen Wahnsinn, der Jeanne am Ende erlöst. (kab)
Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, arbeitet als freier Journalist für "Paris-Match", "Gala", "Sunday Times", "Observer", "El Pais", "Spiegel" und "Stern". Seine abenteuerlichen Reportagen führten Grange zu den Eskimos, den Pygmäen, den Tuareg und in die Mongolei.


Kundenbewertungen zu "Im Wald der stummen Schreie" von "Jean-Christophe Grangé"

6 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.5 von 5 Sterne bei 6 Bewertungen   ausgezeichnet)
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Bewertung von Ann_90 aus Wuppertal am 28.01.2014   ausgezeichnet
Die Bücher von Grange´ sind einfach nur der Hammer.
"Im Wald der stummen Schreie" ist ein sorgfältig auskeglügelter brutaler und spannender Thriller.
Die Geschichte hat ungeahnte Wendungen, die die Protagonistin mal hierhin, dorthin und fast in den Tod reißen. Der Autor spricht so viele Bereiche (Evolution des Menschen, Genetik, südamerikanisches Militär, usw.) an, sodass man auch mitdenken muss und auch der Schreibstil von dem Autor setzt ein geübtes Lesen voraus, da er anspruchsvoller schreibt als Fitzek zum Beispiel.
Diese Bereiche jedenfalls ergeben allein betrachtet keinen Sinn, was die Protagonistin auch anfangs feststellt und erst am Ende wird die ganze Geschichte insgesamt schlüssig und recht nachvollziehbar..
Ein echt tolles Buch, welches jeder Thriller-Liebhaber mal gelesen haben muss.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 14.02.2013   ausgezeichnet
Inhalt:
Eine Serie von grausamen Ritualmorden in Paris. Im Zuge ihrer Ermittlungen wird die ehrgeizige Untersuchungsrichterin Jeanne Korowa zufällig Zeugin eines therapeutischen Gesprächs, in dem ein Vater vom Gewaltpotenzial seines autistischen Sohns berichtet. Ist der junge Mann womöglich der Täter? Die Suche nach der Wahrheit führt Jeanne schließlich bis in den Dschungel Argentiniens - wo ihre schlimmsten Albträume Wirklichkeit werden...

Wieder einmal ist es Jean Christophe Grange gelungen mir Gänsehaut zu bereiten. Spannung von Anfang bis Ende. Die Untersuchungsrichterin Jeanne Korowa war mir anfangs zwar eher unsympathisch (was sich nach und nach änderte), aber dennoch war es interressant und sehr spannend sie bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Man hat das Gefühl hautnah dabei zu sein und durch die bildhafte Sprache, kann man sich die jeweilige Umgebung sehr gut vorstellen. Ein ganz toller Thriller !!!

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Bewertung von freaky-like-me aus Berlin am 02.02.2013   sehr gut
Ein Serienmörder ist für die grausamen Morde an 3 Frauen verantwortlich. Jeanne Korowa ist Ermittlungsrichterin in Paris und besichtigt den Tatort mit einem Kollegen. Nachdem sie einiges über die 3 Frauen herausgefunden haben, kommt Jeannes Kollege bei einem Brand ums Leben. War es wirklich nur ein Unfall oder hat er zu viel heurasgefunden ? Jeanne glaubt nicht an einen Unfall und reist im Folge der Ermittlungen nach Argentinien. Sie ist dem Täter auf der Spur, doch dann trifft sie den Psychologen Feraud, der auch ein paar dunkle Geheimnisse behütet. Er begleitet sie auf ihrer Suche, doch was hat es eigentlich mit ihm auf sich ?
Das Buch hat mir ziemlich gut gefallen. Es ist spannend und die Landschaft ist toll beschrieben. Das Ende ist überraschend, aber sehr interessant. Ich würde das Buch weiterempfehlen obwohl es sehr brutal ist. :o

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 12.07.2012   ausgezeichnet
Das Grange Buch ist wahrlich nicht für schwache Nerven geeignet. Die Morde werden begangen während Jeanette porque te vas trällert (mit dem Lied im Ohr noch gruseliger). Am Schluß die überraschende Auflösung. Also nicht den Schluß zuerst lesen sonst ist die Spannung hin. Alles in allem eine Lektüre für verregnete Ferientage.

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Bewertung von Matze aus Bordesholm am 26.11.2011   gut
Bestialische Morde in Paris, eine Untersuchungsrichterin die auf eigene Faust ermittelt, ein psychisch gestörter Verdächtiger und eine Ermittlung deren Spuren nach Südamerika führen..

Wieder einmal hat Jean-Christophe Grange ein erschreckendes Szenario geschaffen und zeigt dabei seine journalistische Berufung, wenn er über die politische Situation in Südamerika berichtet.

Das Buch kann aber,anders als seine bisherigen Werke, kaum Spannung aufbauen.

Das bislang schwächste Werk von Grange.

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Bewertung von Silke Schröder, hallo-buch.de aus Hannover am 29.08.2011   ausgezeichnet
Dass Jean-Christoph Grangé fesselnde Mystik-Thriller mit politischen Hintergründen schreibt, ist nicht zuletzt durch die Verfilmungen seiner Romane mit Jean Reno bekannt (Die purpurnen Flüsse, Das Imperium der Wölfe). In "Im Wald der stummen Schreie" entführt er uns in die undurchdringlichen Dickichte des südamerikanischen Urwaldes. Eindrucksvoll und atmosphärisch dicht erzählt Grangé hier eine drastische Story aus gewaltigen Bildern, ungemeiner Spannung und fantastischen Elementen. Einbettet sind viele Hintergrundinfos über die Brutalität der lateinamerikanischen Militärjuntas und eine kleine Exkursion in die Entwicklung der Menschheit. Mit der Ermittlungsrichterin Jeanne schafft Grangé eine toughe Heldin, die, wie ihre berühmte Namensvetterin aus der französischen Geschichte, nichts will außer: Gerechtigkeit. Die Schauspielerin Andrea Sawaztki erzählt „Im Wald der stummen Schreie“ intensiv und mit atemberaubender Spannung. Der perfekte Tipp für Thriller-Fans.

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