Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen - Steinaecker, Thomas von

Thomas von Steinaecker 

Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen

Roman

Gebundenes Buch
 
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
20 ebmiles sammeln
EUR 19,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Andere Kunden interessierten sich auch für

Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen

Risiken abzusichern ist ihr Geschäft. Doch sie verstrickt sich in Unsicherheiten, trügerische Phantasien und Ängste. Brillant, packend und raffiniert erzählt Thomas von Steinaeckers großer Zeitroman von unserer Welt, in der alle Sicherheiten endgültig abhanden gekommen sind und unsere Sehnsüchte in die Irre führen. Ein schlau-präzises und gespenstisch-surreales Porträt unserer Gegenwart.
Renate Meißner wird versetzt, befördert und gewinnt für ihre Versicherungsgesellschaft einen großen Auftrag. Doch eine interne Evaluierung ergibt, dass in ihrer Abteilung Stellen gestrichen werden. Vielleicht war die Versetzung ein abgekarterter Spiel, um sie loszuwerden? Der große Auftrag ein Test? Sie reist nach Russland, um die Grande Dame hinter dem Projekt kennenzulernen, die Herrin über ein generationenaltes Vergnügungspark-Imperium. Die Greisin scheint erstaunliche Ähnlichkeiten mit Renates verschwundener Großmutter zu haben. In einer Welt futuristischer Jahrmarktsattraktionen verschwimmendie Grenzen zwischen Realität und Phantasie. Welcher Wirklichkeit ist noch zu trauen?
Thomas von Steinaeckers Roman entwirft ein großes Panorama, das mit Fotos, Zeichnungen und Tabellen die Möglichkeiten realistischen Erzählens auslotet und ein phantastisches Paranoia-Spiel in Gang setzt.


Produktinformation

  • Verlag: S. Fischer
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 399 S. m. Abb. 220 mm
  • Seitenzahl: 399
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 153mm x 36mm
  • Gewicht: 605g
  • ISBN-13: 9783100704085
  • ISBN-10: 3100704088
  • Best.Nr.: 34511492

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Rezensent Ulrich Rüdenauer hat ein Zitat des Autors Thomas von Steinaecker ausgegraben, demzufolge ein Autor nicht die "fantastischen Gegenbenheiten unserer Wirklichkeit" verkennen darf, Folge und Strafe einer solchen Vernachlässigung wären soziale Irrelevanz. Ob Steinaecker also seinem eigenem Anspruch gerecht wird? Er erzählt die Geschichte einer hyperrationale Versicherungsvertreterin, die sich aus ihrem Leben ausklinkt, als sie auf eine vermeintliche Wiedergängerin ihrer Großmutter stößt, die in Russland einen Europa-Vergnügungspark betreibt. Rüdenauer erzählt ausführlich diese Handlung nach und kommt zu dem etwas apodiktischen Schluss, dass Steinaeckers Roman soziale Relevanz beweist, da seine Heldin von einem anderen Leben träumen darf. Wir lesen das als Empfehlung, auch wenn Rüdenauer mit weitergehenden Urteilen hinterm Berg hält.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.03.2012

Finanzkrise und Seelen-Crash
Gefühlshaushalt als Drohkulisse: Thomas von Steinaecker arbeitet in seinem neuen Roman am Realismus-Problem heutigen Erzählens
Das Buch mit dem langen Titel beginnt als realistischer Roman und endet als Märchen. Es beschreibt dabei den Weg einer psychischen Gesundung. Gleichzeitig lotet sein ambitionierter Verfasser die Möglichkeiten der von ihm aufgegriffenen Genres aus, um zu einem hintergründigeren Bild der Gegenwart zu gelangen, als es ein Großteil heutigen Erzählens leistet. Vor vier Wochen hat Thomas von Steinaecker in der Welt beklagt, die vielen Romane, die sich heute mit dem altvertrauten Thema von Familienverhältnissen und Partnerschaftsproblemen beschäftigen, hätten die Funktion jener Unterhaltungssendungen und Kochshows, die uns nach den verstörenden Weltnachrichten über Terror und Wirtschaftskatastrophen wieder entspannen lassen: „Wellness-Literatur“ nennt er das.
Als Beispiel einer Sphäre, mit der solches gefälliges Schreiben nichts zu tun haben will, nannte Steinaecker die Versicherungsbranche, obwohl doch auch sie mit der Poetik eines permanenten Wechsels von Grusel – der wahrscheinliche …

Weiter lesen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2012

Lasst uns die Systemfrage stellen

Was uns die Bücher dieses Frühjahrs erzählen: Die Terrorzelle der Gegenwart ist das Büro. Und eine Flucht daraus ist in der Welt, in der wir heute leben, unmöglich

Büros sind moderne Terrorzellen. Denn all die Wetten der Finanzmärkte, die gegen Staaten abgeschlossen werden, die ruinösen Spekulationen und irrationalen Entscheidungen, die unsere Zukunft bedrohen - sie werden schon lange nicht mehr auf dem Parkett der Börsen gefällt. Sie kommen aus Büros in London, New York, Frankfurt am Main oder aus denen der Offshore-Finanzplätze wie den Kaimaninseln in der Karibik. In diesen Büros - klimatisiert, mit feiner Adresse und ausgesuchtem Design - bestimmen Investmentbanker, Hedgefondsmanager, Angestellte von Rating-Agenturen und Zocker unsere Wirklichkeit. Und als wenn das nicht schon genug wäre, sitzen wir zur selben Zeit mit dreißig Millionen anderen Deutschen in unseren eigenen Bürozellen und terrorisieren uns untereinander. Mobbing, Selbstoptimierung, Coaching und Burnout nennen wir das.

Dieser Hölle entkommt man nicht. Schon gar nicht in der Literatur dieses Frühjahrs. Die Bücher nämlich, die …

Weiter lesen
Thomas von Steinaecker, geboren 1977 in Traunstein, studierte Literaturwissenschaft in München und Cincinatti und promovierte über literarische Foto-Texte.

12 Marktplatz-Angebote für "Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen" ab EUR 5,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
leichte Gebrauchsspuren 5,50 2,10 Banküberweisung malve1 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 9,50 1,60 Banküberweisung sterngelb 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,00 2,00 Banküberweisung leopoldstadt 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 10,00 2,00 Banküberweisung Emmyengels 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 11,00 2,00 Banküberweisung Lahjal 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 12,38 5,50 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Bücherriecher/p rivat 94,1% ansehen
wie neu 12,78 1,90 PayPal, offene Rechnung, Banküberweisung Mein Buchshop 99,4% ansehen
wie neu 14,28 1,65 Banküberweisung David H. 100,0% ansehen
wie neu 15,35 2,40 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung abArt 100,0% ansehen
Wie neu 18,80 0,00 Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung Buchversand Zorneding 99,1% ansehen
gebraucht; wie neu 18,99 0,00 PayPal, Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung jo1u 98,4% ansehen
Wie neu 19,20 0,00 Banküberweisung gregorgille 97,7% ansehen
Andere Kunden kauften auch