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| Bewertung von bookgirl am 29.02.2012 | |
| Nach den wirklich guten Romanen "Beim Leben meiner Schwester" und "Neunzehn Minuten" habe ich bei "Das Herz ihrer Tochter" sehr hohe Erwartungen gehabt, die jedoch enttäuscht wurden. Leider wird mir zu viel aus Sicht der Gefängnis-Insassen erzählt. Insbesondere Shay Bourne wird geradezu wie der Messias in Person dargestellt und das Thema Religion nimmt eine viel zu zentrale Rolle ein. Es ist bei weitem nicht so packend und gut geschrieben, wie die Vorgänger und über lange Strecken war ich schon fast zu gelangweilt, um überhaupt noch weiter zu lesen. Für mich ist das der schwächste der Picoult-Romane und ich hoffe, dass sie bei ihrem nächsten Buch wieder zu ihrer alten Stärke zurück findet. |
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| Bewertung von BellaE aus ... am 30.01.2012 | |
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Ein junger Handwerker Namens Shay Bourne ermordet ein 7-jähriges Mädchen und ihren Vater (ein Polizist). Die Mutter, June, ist hochschwanger mit ihrer 2. Tochter. Shay wird von einem Geschworenengericht wegen dieser Tat zum Tode verurteilt. Einer der Geschworenen wird danach Priester und der Seelsorger des Täters. 11 Jahre nach seiner Inhaftierung soll es nun so weit sein, er wird durch eine Todespritze getötet. Kurz bevor es soweit ist, erfährt Shay durchs Fernsehen, dass Claire (die Schwester des Mädchens die er ermordet hat) schwer Herzkrank ist und auf ein Spenderherz wartet. Nun hat er nur noch ein einziges Ziel vor Augen, er möchte Claire sein Herz schenken. Hierbei gibt es aber mehrere Probleme. Einerseits muss er durch Erhängen sterben um sein Herz am Leben erhalten zu können bis es Claire eingesetzt werden kann und auf der anderen Seite muss June das Herz auch annehmen. Mein liebster Charakter ist auf jeden Fall Maggie, die Anwältin. Sie ist eine füllige junge Frau die mit ihrem Kaninchen Oliver zusammenlebt und jede Menge Humor hat. Es passieren viele mysteriöse Dinge im Gefängnis und die Leute glauben allmählich, dass Shay ein Wunderheiler (ein Messias) ist. Er selbst sagt nichts dazu. Teilweise kam mir einiges 'kopiert' vor zum Beispiel der Teil, als der Häftling einen Vogel wieder zum Leben erweckt hat(-greene Mile-). Man liest sehr viel vom Gefängnisleben und über Religion. Dieses Buch hat mich teilweise zu Tränen gerührt, aber andererseits auch ein wenig gelangweilt. |
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| Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.10.2011 | |
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Da ich schon andere Bücher von Jodi Picoult kannte, habe ich mich auch an "Das Herz ihrer Tochter" herangetraut. Ein Mann hat einer Mutter und Ehefrau, die Tochter und den Ehemann genommen. Genau dieser Mann will nun sein Herz ihrer kranken anderen Tochter spenden. Das führt natürlich zu einem Konflikt, dem die Mutter nun ausgesetzt ist. Einerseits will sie ihrem Kind natürlich helfen, andererseits will sie mit dem Mörder nichts zu tun haben. Die Geschichte wird aus Sicht der verschiedenen Personen erzählt, die eine Rolle spielen. Das finde ich gut gemacht, so kann man die Handlung auch aus verschiedenen Perspektiven betrachten und erfährt auch die Sicht des Mörders. Ich habe irgendwann auch eine Bindung zu diesem Mann aufgebaut, da man von ihm auch Details erfährt, die andere nicht wissen. Nachdem man das Buch fertig gelesen hat, denkt man noch lange darüber nach. Und ich finde, genau DAS sollte ein gutes Buch erreichen! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Mel.E aus L. am 28.07.2011 |
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Todesstrafe! June hat ihren ersten Mann durch einen Autounfall verloren, mit ihm hat sie eine kleine Tochter Elizabeth. In den Polizisten der ihr die schreckliche Nachricht überbringt verliebt sie sich und heiratet erneut. Kurz vor der Entbindung stehend, passiert ein schreckliches Verbrechen. Der Handwerker Shay Bourne erschiesst ihren Mann und ihre Tochter Elizabeth. Shay Bourne erwartet nun die Todesstrafe. Erzählt wird das Buch in mehrern Abschnitten, die immer die sichtweise der jeweiligen Person beleuchtet. Da ist zum einen Michael, ein Student, der in der Jury über das Urteil über Shay Bourne befinden soll. Nach langem Zögern stimmt er für die Todesstrafe. Da er ein sehr gläubiger Mensch ist, beschliesst er Priester zu werden und wird 11 Jahre später der Seelsorger für Shay Bourne, der in der Todeszelle sitzt und auf die Vollstreckung wartet, denn sein Gnadengesuch wurde abgelehnt und die Strafe soll zur Vollendung kommen. Lucius: Der Zellennachbar direkt an Shay. An Aids erkrankt und zu lebenslanger Haft verurteilt, da er seinen Freund Adam durch eine Eifersuchtstat umgebracht hat. Maggie: Die Anwältin, die wie eine Löwin darum kämpft, das die Todesstrafe umgewandelt wird. Warum eerkläre ich später. Maggie ist im jüdischen Glauben erzogen. Ihr Vater ist Rabbi, aber Maggie will vom Glauben nichts wissen und nennt sich selbst eine Atheistin. Maggie hat Übergewicht und auch kein ausgeprägtes Selbstbewusstsein. June: Die Frau und Mutter der beiden Ermordeten. Claire: Claire ist die Tochter von June und sehr schwer herzkrank. Nur eine Herztranplation kann ihr Leben retten. Die beschriebenen Personen sind im nachinein alle miteinander verknüpft. Es geht viel um Glauben und das hat mich dann teilweise doch ein bisschen verwirrt. Trotzdem ein wirklich spannend geschriebenes Buch, wenn auch ohne Happy End für Shay. Seitdem Shay im Gefängnis in Concorde einsitzt, passieren da wundersame Dinge. Aus Wasserrohren in Block 1 sprudelt der Wein, ein Kaugummi reicht für alle Insassen, ein Vogel wird aus dem Tode geweckt ...... Da diese Wunder auch nach aussen dringen, gilt Shay als der wiedergeborene Erlöser. Zahlreiche Menschen versammeln sich vor dem Gefängnis und bringen ihre kranken Kinder, Frauen ......... Shay der auf die Vollstreckung seiner Strafe wartet, sieht im Fernsehen Claire, die dringend ein Spenderherz benötigt und nun kämpft er darum, das sie sein Herz bekommen soll. Die eine Schwester konnte er nicht retten, aber Claire könnte er durch die Spende retten. Eine Organspende ist aber durch den Tod einer tödlichen Injektion nicht möglich, da käme dann nur der Tod duch Erhängen in Frage. Es ist wirklich sehr interessant geschrieben, voller Gefühl, manchmal ein klein wenig lustig, aber auch sehr, sehr traurig. Ich will garnicht so weit darauf eingehen, was hier alles passiert, das würde ich an eurer Stelle selbst lesen wollen. Was mich hinterher im Anhang sehr fasziniert hat, war die Tatsache, das sich die Autorin sehr intensiv mit der Todesstrafe befasst hat. Sie erzählt, das während der Ausführung durch die tödliche Injektion 3 Spritzen ins Spiel kommen. 2 beiinhalten ein Placebo und eine die tödliche Injektion, die zum Herzstillstand des Häftlings führt. Das macht man deshalb, damit die Vollzugsbeamten, die als Henker fungieren, nicht wissen, wer letztendlich für den Tod des Häftlings verantwortlich ist. In den USA wird noch heute die Todesstrafe ausgeführt! Mir hat es einerseits gefallen und andererseits auch abgestossen. Trotzdem würde ich es noch einmal lesen wollen, weil es doch spannend geschrieben ist. Man fiebert richtig mit, ob Claire gerettet werden kann. Was damals wirklich passiert ist. Ob Shay seine Strafe umwandeln kann. Ob Michael irgendwann gesteht, das er mitverantwortlich ist? Ich wünsche euch einen schönen Leseabend, denn ich empfehle euch das Buch natürlich uneingeschränkt weiter Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Am Thema vorbeigeschrieben In meinen Augen das bisher schwächste Buch der Jodie Picoult. Dabei hat die Leseprobe so vielversprechend angefangen. Nur leider legt die Autorin den Focus dann nicht auf die Mutter mit ihrer Tochter und legt uns deren Gefühle, Beweggründe und Ambitionen offen, lässt uns nicht teilhaben am Leid der Mutter, die ihre Tochter zu verlieren droht und an der schweren Entscheidung, die sie zu treffen hat. Durch die vielen verschiedenen Ich-Erzähler ist das Buch am Anfang zudem noch recht schwer zu lesen. Ständig muss man umdenken, wer erzählt jetzt. Stellenweise driftet das Buch ins Mystische ab, es geschehen unerklärliche Wunder, die in meinen Augen nichts mit der Handlung zu tun haben und auch nicht ins Buch passen. Frau Picoult greift wieder einmal ein ernstes und interessantes Thema auf, die Todesstrafe. Leider gelingt es ihr nicht, was ihr in ihren anderen Büchern mühelos gelang: den Leser mit der Handlung und dem Dilemma "Mörder will der Schwester seines Opfers sein Herz spenden" zu fesseln und zu interessieren. Dies ist das erste Buch der Autorin, das ich nicht in einem Rutsch zu Ende gelesen habe, stellenweise hat es mich gelangweilt und ich musste es zur Seite legen. Schade Frau Picoult, Sie können auch anders. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von UrbanMoose aus Gent am 26.07.2011 | |
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Leider hat mich als Picoult-Fan dieser Roman von Anfang an enttäuscht. Man möchte meinen, dass sich die Geschichte hauptsächlich um June dreht, die bei einem Unfall ihren Ehemann und anschließend ihre ältere Tochter und Lebenspartner verliert, die Shay Bourne ermordert haben soll. Junes einziger Grund weiterzuleben ist ihr ungeborenes Kind Claire. Diese benötigt dringend ein neues Spenderherz. Allerdings wird Junes Leiden und Kampf um das Leben ihrer Tochter nur beiläufig erzählt (und erinnert stark an "Beim Leben meiner Schwester"). Picoult bietet dafür reichlich Einblicke in Shays Leben in Gefangenschaft, was den Leser erstmal lange beschäftigt hält. Besonders sympathisch wirkt hierbei der Gefangene Lucius, aus dessen Blickwinkel wir das Leben im Gefängnis mitverfolgen dürfen. Shay wartet bereits 11 Jahre auf seine Todesstrafe, als der Priester Michael und die Anwältin Maggie ins Spiel kommen. Shay möchte sein Herz der Schwester des Opfers schenken. Allerdings steht bereits der Hinrichtungstermin fest und dass er eine tödliche Injektion bekommen soll, was zur Folge hat, dass sein Herz nicht mehr gebraucht werden kann. Nur Michael und Maggie können ihm seinen Wunsch erfüllen, auf andere Art und Weise zu sterben. Zu viel religiöser Talk, auf dem das Buch basiert, machen die Geschichte schwer verständlich. Shay vollbringt im Gefängnis viele Wunder und selbst Priester Michael beginnt zu zweifeln, ob Shay nicht doch ein Messia ist. In dieser (übrigens nicht erklärten) Logik geht die Geschichte den Bach hinunter. Bei den letzten Kapiteln angelangt, möchte man das Buch am liebsten nur noch beiseite legen. Gerade in diesem Moment läßt Picoult die Bombe platzen und bringt noch reichlich Bewegung in das sonst so trostlose Spiel. Leider kommt dies zu spät und lässt die ganze Geschichte auch etwas aufgeblasen wirken. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 25.07.2011 |
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June Nealon hat nach einem tragischen Schicksalsschlag ihr Glück wieder gefunden. Ihr erster Mann Jack starb bei einem Autounfall, den sie und ihre Tochter Elizabeth jedoch überlebten. In Kurt Nealon, dem Polizisten, der sie aus dem Autowrack rettet, fand sie eine zweite Liebe. Alles war perfekt, sie wurde erneut schwanger und freute sich auf ein gemeinsames Leben mir ihren Lieben. Die drei wohnten in einem recht renovierungsbedürftigen Haus und da Kurt auf Schicht arbeitete und June schwanger war, kamen die Arbeiten nur langsam voran. Da tauchte wie aus heiterem Himmel Isaiah Matthew Bourne, genannt Shay, auf. Er bot seine Hilfe bei den Renovierungsarbeiten an, die June gerne annahm. Kurze Zeit später bietet sich June auf dem Heimweg ein Bild des Grauens. Überall Polizeisperren und Einsatzfahrzeuge - was war passiert? Es stellt sich heraus, dass Shay Elizabeth missbraucht haben soll, als Kurt ihn zur Rede stellen wollte, erschoss er ihn und sie. June hat auf einen Schlag alles verloren, doch sie muss weitermachen, für das ungeborene Kind in ihrem Leib, ihre zweite Tochter. Shay wird in einem Gerichtsverfahren zum Tod durch die Giftspritze verurteilt. 11 Jahre später: June lebt mit ihrer zweiten Tochter Claire noch immer in dem Haus. Es scheint ihr kein Glück zu bringen, denn Claire ist herzkrank. Ihr Herz setzt immer wieder aus, sie braucht dringend ein Spenderherz. Währenddessen wurde Shays Hinrichtungstermin benannt. Als er in den Nachrichten sieht, dass Claire ein neues Herz benötigt, will er ihr seines schenken. Shay beginnt zu kämpfen, nicht um sein Leben, sondern um seinen Tod, damit er Claire sein Herz geben kann. Auf seiner Seite stehen Father Michael, der ein schreckliches Geheimnis hüttet und Maggie Bloom, eine junge Anwältin, die gegen die Todesstrafe kämpft. Doch werden sie es schaffen, sich gegen die Mühlen der Justiz zu stellen und Shay seinen letzten Willen zu gewähren und wird June überhaupt das Herz annehmen? Ein vielgelobtes Buch und was passiert? Es gefällt mir nicht, es gefällt mir so gar nicht, es erinnert mich die ganze Zeit an den Film "The Green Mile" und auch mit keiner handelnden Person konnte ich mich anfreunden. Nachdem ich die Geschichte hinter der Geschichte nach nicht einmal der Hälfte des Buches durchschaut hatte, war ich doch mehr als enttäuscht. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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Bewertung von Feechen aus Markgröningen am 18.05.2011 |
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In dem Buch "Das Herz ihrer Tochter" von jodi picoult, geht es um den Doppelmord an einem jungen Mädchen und ihrem Stiefvater, ein Polizist. Der mutmaßliche Täter, ein Zimmermann der in dem Haus der Familie gearbeitet hat, wird nach einem langen und ausgiebigen Prozess zur Todesstrafe verurteilt. June Nealon die Mutter und Frau der zwei Opfer hat mittlerweile ein zweites Kind von ihrem verstorbenen Ehemann bekommen. Nachdem die Todesstrafe für den mutmaßlichen Täter immer näher kommt beschließt er dass er sein Herz an die zweite Tochter von June Nealon spenden möchte, da diese schlimm erkrankt ist und ohne das Spenderherz sterben müsste. Es kommt zum Gerichtsprozess da die Strafe für den Angeklagten zum Erhängen geändert werden muss, da sonst sein Herz nicht spenderfähig ist. June Nealon wird vor den Konflikt gestellt ob sie das Herz eines Mörders annehmen will um ihre geliebte Tochter zu retten, sie entscheidet sich dafür. Im Gefängnis passieren inzwischen wundersame Dinge die mit SHay Bourne, dem Angeklagten zu tun haben. Dadurch kommt die Diskussion auf ob er eine Art zweiter Jesus ist. Der Fall geht durch alle Medien. Am Ende stirbt Shay Bourne durch erhängen, dadurch kann sein Herz gespendet werden, an die Tochter von June die es auch annimmt. Durch diesen Fall kommt die Diskussion ob die Todesstrafe richtig oder falsch ist wieder hervor. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sehr spannend war und du nicht wusstest was als nächstes passiert oder wie das Buch ausgeht. Man kann nicht aufhören zu lesen und das Buch regt einen zum nachdenken an. Manchmal fand ich jedoch dass das Buch ein wenig zu komplex und kompliziert war, doch alles in allem würde ich es weiterempfehlen, da es Spannend ist und Jodi Picoults Schreibstiel sehr gut ist. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 15.01.2011 |
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Das Buch hat mir sehr gut gefallen! Jodi Picoult hat einen unnachahmlich schönen, einfühlsamen Schreibstil, der mir unter die Haut geht. Sie schafft es Themen in ihren Büchern zuverarbeiten, die gerne von der Gesellschaft tot geschwiegen werden. So auch in diesem Werk. Es geht um den zum Tode verurteilten Mörder Shay. Er hat - angeblich - Junes Mann und Tochter ermordet. Dafür soll er durch die Todesspritze hingerichtet werden. Gegen den Tod wehrt er sich nicht, aber gegen die Art. Er möchte lieber hängen, um Junes Tochter Claire sein Herz zu spenden. Damit aber nicht genug. Um Shay herum geschehen Zeichen und Wunder, so dass sich seine Umwelt leise fragt, ob er der wiedergeborene Christus ist. Drei sehr brisante Themen: Todesstrafe, Organspende und Glaube. Erzählt wird der Roman aus vier verschieden Perspektiven. Zum einen aus der Sicht von June. Sie ist die Mutter, die Mann und Kind verloren hat. Einfühlsam wird ihre Sicht der Dinge beschrieben. Wie sie den Mörder ihrer Familie sieht, die Ablehnung des Herzens, welches ihrer verbliebenen Tochter das Leben retten kann. Das langsame Umdenken und die Aufkeimung des Hoffnungsfunkens. Aus der Sicht von Lucius dem Zellennachbarn. Hier geht es um das Leben im Gefängnis, das Miteinander von Schwerstverbrechern. Brutal offen aber doch auch wieder herzlich. Man lernt die für einen alltäglichen und selbstverständlichen Dinge des Lebens schätzen. Aus der Sicht von Father Michael. Wohl die prikärste von allen, da er vor elf Jahren in der Jury saß, die Shay zum Tode verurteilte. Nur durch den Weg zu Gott, konnte er dies verarbeiten und ist Shay jetzt eine Stütze. Und zu guter letzt aus Maggies Sicht, seiner Anwältin. Sie ist mehr außen vor als alle anderen, fühlt sich aber gleichzeitig am stärksten mit Shay und seinem Schicksal verbunden. Trotz des verschieden Perspektiven ließ sich das Buch wunderbar lesen und ich konnte es nicht weglegen, bis die letzte Seite verschlungen war! Den einen Stern Abzug gab es, weil die Geschichte mich zu sehr an Stephen Kings Green Mile erinnerte. Es scheint bis ins kleinste Detail abgekupfert und das geht für mich gar nicht! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Bewertung von MaLu aus Gebesee am 22.10.2010 | |
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Vor 11 Jahren erschoss Shay Bourne zwei Menschen. Heute wartet er auf den Tag seiner Hinrichtung und versucht, mithilfe einer bezaubernden Anwältin, einem kleinen Mädchen sein Herz zu spenden. Dieses Mädchen ist die Tochter von June Nealon, dessen Mann und Tochter vor 11 Jahren von Shay umgebracht worden sind. June steht vor einer der schwierigsten Entscheidungen. Sie muss entscheiden ob sie ihre einzige Tochter sterben lässt oder ob sie ihr das Herz eines Mörders geben lässt und somit ihr Überleben sichert... Das Buch ist keine leichte Lektüre. Jodi Picoult setzt sich in ihrem Werk mit verschiedenen Religionen und auch mit der Todesstrafe auseinander. Meiner Meinung nach hat sie aber mit diesem Buch ein Werk geschaffen, welches den Leser dazu bringt, die Todesstrafe, welche sehr umstritten ist, von verschiedenen Seiten zu betrachten. Außerdem wird in "Das Herz ihrer Tochter" deutlich, wie sehr man sich in Menschen, die man glaubt zu kennen, auch täuschen kann. Es ist ein sehr gutes Buch und ich würde es immer weiterempfehlen, denn man kann durch ein paar wenige Seiten eine Menge über das Leben lernen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch |
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| Zustand | Preis | Porto | Zahlung | Verkäufer | Rating | |
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| leichte Gebrauchsspuren | 4,00 | 2,00 | Banküberweisung | leselaus5 | 100,0% | ansehen |
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| wie neu | 4,10 | 2,00 | Banküberweisung | LinaLina | 100,0% | ansehen |
| gebraucht; sehr gut | 5,48 | 2,00 | Banküberweisung, PayPal, Selbstabholung und Barzahlung | Büchertaxi-Chem nitz | 99,2% | ansehen |
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| leichte Gebrauchsspuren | 7,00 | 2,00 | Selbstabholung und Barzahlung, Banküberweisung | Sigrid und Detlev Lukas GbR | 100,0% | ansehen |
| leichte Gebrauchsspuren | 7,95 | 0,00 | PayPal, Banküberweisung | Rhein-Team Lörrach | 99,7% | ansehen |
| wie neu | 8,00 | 2,00 | Banküberweisung | grünfrosch | 100,0% | ansehen |
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