Das Echo der Schuld - Link, Charlotte

Charlotte Link 

Das Echo der Schuld

Roman

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Produktbeschreibung zu Das Echo der Schuld

In tiefer Nacht sinkt ein Boot vor der Küste Schottlands. Nichts als ihr Leben können die deutschen Aussteiger Nathan und Livia Moor retten. Von der Engländerin Virginia Quentin und deren Mann werden sie mit dem Notwendigsten versorgt, doch dann folgt der undurchsichtige Nathan Virginia ungebeten in das Zuhause der Familie nach Norfolk. Virginia, die ihn anfangs nur aufdringlich findet, öffnet sich ihm bald mehr als je zuvor einem anderen Menschen. Dann geschieht das Unfassbare: Virginias siebenjährige Tochter verschwindet spurlos ...

"Gänsehaut in doppelter Hinsicht: ungewöhnliche Liebesgeschichte und fesselnder Krimi in einem." Freundin

"Mit ihrem neuen Psycho-Thriller ist Charlotte Link ein großartiger Roman gelungen: fesselnd, strukturiert, hochspannend - und dichter als ihre Vorgängerromane. Kein Problem, dieses 541 Seiten starke Werk in einem Rutsch zu lesen. 'Das Echo der Schuld' möchte man nicht mehr aus der Hand legen. Link hat einen Psycho-Thriller geschrieben, der Schauer über den Rücken jagt und durch kluge Wendungen überrascht." Main-Echo

"'Das Echo der Schuld', der neue gnadenlos spannende Krimi von Charlotte Link steht nicht umsonst schon wieder wochenlang auf sämtlichen Bestsellerlisten - er lässt den Leser die Nacht zum Tag machen, Haltestellen verpassen und Fingernägel abknabbern." Wochenblatt

Fesselnd, abgründig, raffiniert - einfach meisterhaft. Die neue Charlotte Link!

In tiefer Nacht sinkt ein Boot vor der Küste Schottlands. Nichts als ihr Leben können die deutschen Aussteiger Nathan und Livia Moor retten. Von der Engländerin Virginia Quentin und deren Mann werden sie mit dem Notwendigsten versorgt, doch dann folgt der undurchsichtige Nathan Virginia ungebeten in das Zuhause der Familie nach Norfolk. Virginia, die ihn anfangs nur aufdringlich findet, öffnet sich ihm bald mehr als je zuvor einem anderen Menschen. Dann geschieht das Unfassbare: Virginias siebenjährige Tochter verschwindet spurlos ...

Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 541 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Goldmann Taschenbücher Bd.46853
  • Deutsch
  • Abmessung: 188mm x 118mm x 40mm
  • Gewicht: 441g
  • ISBN-13: 9783442468539
  • ISBN-10: 3442468531
  • Best.Nr.: 23822995
"Charlotte Link schreibt so gut und so britisch, dass selbst ihre englische Kollegin Minette Walters vor Neid erblassen würde!"

"Charlotte Link schreibt so gut und so britisch, dass selbst ihre englische Kollegin Minette Walters vor Neid erblassen würde!"
Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre psychologischen Spannungsromane sind internationale Bestseller, auch Der Beobachter eroberte wieder auf Anhieb den Spitzenplatz der SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang über 20 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Die Verfilmungen werden im Fernsehen mit enorm hohen Einschaltquoten ausgestrahlt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Leseprobe zu "Das Echo der Schuld" von Charlotte Link

"Montag, 4. September (S. 261-262)

1

Noch zwei Wochen bis zu meinem Geburtstag, dachte Janie bedrückt. Genau genommen war es sogar schon wieder ein Tag weniger. Am übernächsten Sonntag war es so weit. Und sie wusste immer noch nicht genau, wie das Ereignis gefeiert werden würde. Heute war Montag, und somit bestand wieder die Chance, den netten Mann in dem Schreibwarengeschäft zu treffen. Obwohl es ja wirklich so aussah, als habe er ihre Verabredung vergessen.

Oder er war ernsthaft sauer, weil sie damals nicht gekommen war. Sie hätte ihm so gern erklärt, dass es nicht ihre Schuld gewesen war, dass sie keine andere Wahl gehabt hatte, aber womöglich würde er ihr gar keine Gelegenheit dazu geben. Janie seufzte. Sie streifte die Bettdecke zurück, schwang die Füße auf den Boden. Sie tappte zu ihrem Schreibtisch, zog die Schublade auf und kramte ganz vorsichtig die fünf Einladungskarten heraus, die sie noch immer weit hinten versteckt hielt.

Sie hatte sie inzwischen so oft in die Hand genommen und angesehen, dass eine von ihnen bereits an einer Ecke eingeknickt war. Sie versuchte die Delle zu glätten. Wie schön, ach, wie schön wäre es, wenn sie sie bald beschriften und in ihrer Klasse verteilen könnte! »Janie!« Von draußen vernahm sie die Stimme ihrer Mutter. »Erster Schultag! Du musst aufstehen!« »Ich bin schon wach, Mum!«, rief Janie zurück. Doris Brown öffnete die Tür und steckte den Kopf ins Zimmer.

»Die Zeit des Trödelns ist vorbei! Beeil dich! Das Bad ist frei!« »Okay!« Janie versuchte, die Karten unauffällig in die Schublade zurückzuschieben, und erregte damit erst recht den Argwohn ihrer Mutter. »Was hast du denn da?« Doris war mit zwei Schritten neben ihr und nahm ihr die Karten aus der Hand. Überrascht betrachtete sie die Inschrift. »Ich dachte eigentlich«, sagte sie dann, »dass ich mich klar ausgedrückt hätte? Es wird keine Party geben!« »Ich weiß. Aber …«

»Das Geld hättest du dir sparen können.« Doris gab ihrer Tochter die Karten zurück. »Du musst nicht glauben, dass ich meine Meinung noch ändern werde!« Wenn Janie gelernt hatte, etwas nicht zu glauben, dann dies. Doris war noch nie von einer einmal gefassten Entscheidung abgewichen. »Ich habe … «, begann sie und hielt dann inne … einen ganz netten Mann kennengelernt, hatte sie gerade sagen wollen. Aber sie war nicht sicher, ob das klug wäre. Vielleicht wurde Mum wütend und verbot ihr von vorneherein den Umgang mit ihrem Bekannten. Eigentlich aber war es eine Gelegenheit, Mum in ihre Pläne einzuweihen.

Mum, mach dir keine Gedanken wegen der Party, hätte sie gern gesagt, du musst dich um gar nichts kümmern! Stell dir vor, ich kenne jemanden, der will das alles für mich machen. Er hat ein schönes Haus mit einem großen Garten, in den ich so viele Kinder einladen kann, wie ich nur will. Bei schlechtem Wetter können wir in seinem Keller feiern. Er hat schon viele Kindergeburtstage veranstaltet. Das Schlimme ist nur, ich finde ihn nicht mehr. Wir haben einen Treffpunkt ausgemacht, an dem wir uns an dem Samstag treffen wollten, an dem du krank wurdest und ich daheim bleiben musste. Er sagt, er kommt jeden Montag dorthin, aber ich habe ihn nicht mehr dort gesehen. Heute will ich wieder versuchen, ihn zu treffen. Vielleicht könntest du mir helfen. Vielleicht hast du eine Idee, was ich machen könnte, um ihn zu finden? »Ja?«, fragte Doris. »Du hast …?« »Ich habe …«"

Leseprobe zu "Das Echo der Schuld" von Charlotte Link

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Kundenbewertungen zu "Das Echo der Schuld" von "Charlotte Link"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen ***** ausgezeichnet
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Bewertung von lotte aus Büdingen am 12.05.2010 ***** ausgezeichnet
Virginia ist glücklich verheiratet und hat eine Tochter. Sie lebt sehr zurückgezogen auf dem Familienlandsitz und meidet Menschen. Ihr Mann, ein bedeutender Bankchef, den es in die Politik zieht, möchte sie mehr an seiner Seite haben, vor allem bei wichtigen Partys. Er lebt hauptsächlich in London und kommt nur selten zum Landsitz raus.Während ihrer Ferien nimmt sie das gestrandete Ehepaar Moor auf, das bei einem Schiffsungück alles verloren haben. Zur gleichen Zeit verschwindet erst eine 4 jährige beim Badeausflug und später noch ein weiteres Kind spurlos. Beide werden Tage später ermordet aufgefunden. Unterdessen ist Virginia fasziniert und fühlt sich unhaltbar zu dem zwielichtigen Nathan Moor hingezogen. Virginia erzählt ihm von ihrer Vergangenheit und auch von Dingen und Ereignissen, die sie längst in ihrem Inneren begraben hatte. Während seine Frau mit Schockzuständen im Krankehaus ist, reist Virginia mit ihm ins Ferienhaus und wird seine Geliebte. Doch dann verschwindet Kim die Tochter spurlos und eine Suchaktion verläuft ohne Erfolg. Erst der Hinweis eines weiteren Mädchens bringt die Polizei auf eine wichtige Spur. Und dann ist da noch Virginia letzte Geheimnis...
Wahnsinn. Das Buch ist super spannend und man möchte gar nicht mehr auffhören. Auch ohne viel Blutvergießen ist die Spannung enorm und Gänsehaut vorprogrammiert.

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Bewertung von Bednarek aus Büdingen am 10.05.2010 ***** ausgezeichnet
Dieses spiegelt verschiedene Charaktere und deren Geheimnisse wieder. Virginia hat eine Vergangenheit, die sie tief in sich begraben hat. Durch ihr zurück gezogenes Leben, macht sie sich nicht beliebt. Ihr Ehemann ist mit seiner Karriere beschäftigt und merkt nicht, dass sich Virginia immer weiter von ihm entfernt. Der schiffbrüchige Nathan durchdringt den Panzer Virginias und bringt sie dazu, sich mit ihrer Vergangenheit auseinander zu setzen.
Ganz nebenbei verschwinden in der Umgebung von Virginia und ihrer Tochter zwei kleine Mädchen, die wenig später tot aufgefunden werden. Kurz darauf ist Virginias Tochter Kim wie vom Erdboden verschwunden. Nur durch die Hilfe eines Mädchen, dass zufällig dem Mörder entkommen ist, kann das Rätsel gelöst werden.
Super spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Psychothriller vom Feinsten. Erstklassiges Buch und sehr empfehlenswert!

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von Mzungu aus Daressalam am 09.03.2009 ***** ausgezeichnet
Wie alle Charlotte Link Romane - spannend bis zum Schluß. Liebesgeschichte, Krimi, soziale Extreme und Eltern-Kind Beziehungen -alles dabei. Ich konnte das Buch nicht weglegen.

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Bewertung von Martin am 09.02.2009 ***** ausgezeichnet
Ein spannender, realitätsnaher Roman mit einer teils beklemmenden Handlung. Empfehlenswert.

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Bewertung von Maren Plümer aus Hannover am 25.01.2009 ***** ausgezeichnet
Charlotte Link hat mit ihren letzten Büchern ihrem vorrangig weiblichen Publikum ja so manchen Bären aufgebunden. Ihre Bücher waren bestenfalls mittelmäßiges Schmökerfutter, kaum zu Ende gelesen, schon vergessen! Mit "Das Echo der Schuld" kann sie aber endlich wieder an ihre großen Erfolge wie "Das Haus der Schwestern" oder "Die Rosenzüchterin" anschließen.

530 spannende Seiten warten auf die Leserinnen und Leser und gleich mit den ersten Kapiteln wird man unwillkürlich in die Geschichte hineingezogen.
Im Mittelpunkt stehen zwei Ehepaare, deren Schicksale miteinander verknüpft werden.
Zum einen die beiden deutschen Aussteiger Nathan und Livia Moor, die mit ihrem Segelschiff verunglücken und nur die nackte Existenz retten können. Aufgenommen werden die beiden vor der Küste Englands von Frederic und Virginia Quentin, sehr zum Missfallen von Frederic, der ahnt, dass bald nichts mehr so sein wird, wie zuvor. Denn Nathan gelingt es, Virginia aus ihrer Melancholie zu reißen, die die Ehe schon lange belastet.
Gleichzeitig erschüttern zwei schwere Verbrechen, bei denen zwei Mädchen sexuell missbraucht und schließlich getötet werden, die Umgebung. Schließlich verschwindet auch Virginia und Frederics Tochter...

Charlotte Link zieht in diesem Buch sämtliche Register und unterhält durch eine perfekt und schlüssig aufgebaute Geschichte. Im Wechsel zwischen der Kriminalgeschichte und der Handlung der vier erwachsenen Personen, die auch von Rückblenden durchsetzt sind, spinnt sie ein immer engmaschigeres Netz, in dem sämtliche Fäden schließlich zusammenlaufen. Das Ende des Buches, dass für lange Zeit vorhersehbar erscheint, ist doch überraschend. Einen zusätzlichen Reiz erzeugt Charlotte Link dadurch, dass man das Buch quasi in "Echtzeit" lesen kann, da die Handlung von August bis September 2006 spielt.

Dieses Buch ist perfekt für lange Herbstabende, an denen man sich einfach zurücklehnen und fallen lassen möchte in eine gut erzählte Geschichte. Charlotte Link hat bewiesen, dass sie den Vergleich mit ihren angelsächsischen Kolleginnen nicht zu scheuen braucht und zurecht von ihren vielen Leserinnen und Lesern geschätzt wird! Und da es eben auch literarisch nicht immer Kaviar sein muss und man manchmal von einem Butterbrot genauso gut satt wird, kann ich dieses Buch uneingeschränkt allen, die Lust auf gute Unterhaltung ohne großartigen Tiefgang haben, wärmstens empfehlen!

27 von 29 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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