Stolz und Vorurteil - Austen, Jane

Jane Austen 

Stolz und Vorurteil

Roman

Aus d. Engl. v. Karin von Schwab
Broschiertes Buch
 
15 Kundenbewertungen
**** ausgezeichnet
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Stolz und Vorurteil

Die Familie Bennet hat fünf Töchter. Eine Heirat mit einem möglichst begüterten Mann ist die einzige Karriere, die ihnen das Leben zu bieten hat. Leicht vorstellbar, daß es jede Menge Aufregung gibt, als zwei junge Männer von Vermögen in die Gegend ziehen. Schon bald macht Mr. Darcy, ein standesbewußter Gutsbesitzer, der munteren und geistvollen Elizabeth einen Heiratsantrag, den sie jedoch spontan ablehnt.


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau Tb
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 364 S., Farbfotos auf Taf.
  • Seitenzahl: 364
  • Aufbau Taschenbücher Bd.5106
  • Deutsch
  • Abmessung: 192mm x 116mm x 24mm
  • Gewicht: 316g
  • ISBN-13: 9783746651064
  • ISBN-10: 3746651069
  • Best.Nr.: 14211637
Jane Austen wurde 1775 in Steventon (Hampshire) als Tochter eines Landpfarrers geboren. Sie gilt als die herausragendste Vertreterin des englischen Gesellschaftsromans. Mit ihrem ersten großen Werk Sense and Sensibility (1811) wandte sie sich gegen die zeitgenössische empfindsame Literatur, statt dessen schilderte sie das alltägliche, scheinbar ausgeglichene Leben des Bürgertums sowie des niederen Adels. Weitere wichtige Werke von Jane Austen: Stolz und Vorurteil (1813, Dt. 1948), Emma (1818, dt. 1961) und Mansfield Park (1814, Dt. 1968). Jane Austen starb 1817 im Alter von einundvierzig Jahren an Tuberkulose. Erst nach ihrem Tod wurde sie als Schriftstellerin anerkannt.

Leseprobe zu "Stolz und Vorurteil"

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Leseprobe zu "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen

15. KAPITEL (S. 72-73)

Mit Mr. Collins’ Verstand war es von Geburt an nicht weit her gewesen, und diese stiefmütterliche Behandlung seitens der Natur war durch seine Erziehung und seinen späteren Umgang nur unmerklich berichtigt worden. Den größten Teil seines Lebens hatte er unter der Aufsicht seines ungebildeten und geizigen Vaters verbracht. Und wenn er auch eine Universität besucht hatte, zu mehr als den notwendigsten Vorlesungen war er nie gegangen, noch hatte er die Gelegenheit benutzt, sich einem anregenden und gebildeten Kreise anzuschließen.

Infolge der kleinen Verhältnisse, in denen er aufgewachsen war, zeichnete er sich zunächst durch eine große Bescheidenheit aus. Aber ein Schwachkopf, der fernab von der Welt lebt, bildet sich leicht etwas ein; und gesellt sich dazu noch eine frühzeitige und ungewohnte Wohlhabenheit, um das Gefühl der eigenen Bedeutung zu stärken, dann wird die Bescheidenheit einen sehr schweren Stand haben. Mr. Collins’ Bescheidenheit war es jedenfalls so ergangen.

Ein glücklicher Zufall hatte ihn Lady de Bourgh empfohlen, als gerade die Pfarrstelle frei war; und die Hochachtung, die er ihrer Vornehmheit zollte, und die Ehrerbietung, die er ihr gegenüber empfand, zusammen mit seiner hohen Meinung von sich selbst und seiner geistlichen Würde zeitigten in ihm eine eigenartige Mischung von Unterwürfigkeit und Stolz, von Überheblichkeit und Bescheidenheit. Er besaß jetzt ein schönes Haus; sein Einkommen war reichlich – also beschloß er, zu heiraten. Als er der Familie in Longbourn den Ölzweig anbot, hatte er das im Sinne gehabt; denn er beabsichtigte, eine seiner Cousinen zur Frau zu nehmen, wenn er sie so liebenswert und hübsch finden sollte, wie sie ihm allgemein geschildert worden waren.

Das war es auch, was er mit der Entschädigung für sein Erbe und einer Wiedergutmachung meinte, und seiner Ansicht nach war der Plan ganz vorzüglich, nicht nur passend und angemessen, sondern überdies höchst edelmütig und selbstlos. So gut sein Plan ihm schon von vornherein erschienen war, beim Anblick seiner schönen Cousinen fand er ihn geradezu unübertrefflich. Janes liebliches Gesicht bekräftigte ihn in seinem Edelmut und enthob ihn zudem noch der Schwierigkeit, seiner Überzeugung von den Vorrechten der Ältesten zuwiderhandeln zu müssen. Jane war die feste Wahl seines ersten Abends auf Longbourn, und daran sollte sich für alle Zeiten nichts mehr ändern.

Wider Erwarten mußte er sich indessen bereits am nächsten Morgen zu einer Änderung bequemen: ein viertelstündiges Gespräch unter vier Augen mit Mrs. Bennet, das seinen natürlichen Gang von den Vorzügen seines bescheidenen Heims bis zur mehr oder weniger offenen Erklärung seiner Hoffnungen auf eine aus Longbourn stammende Hausfrau nahm, gipfelte unter billigendem Kopfnicken und ermunterndem Lächeln in einer Warnung vor eben der Jane seiner Wahl. – Was ihre jüngeren Töchter beträfe – so könne sie natürlich noch nicht ja oder nein sagen – doch beständen ihresWissens da keine Bindungen; – ihre älteste Tochter aber – das wolle sie ihm lieber gleich anvertrauen – sie empfinde es als ihre Pflicht, es ihm wenigstens anzudeuten – werde sich voraussichtlich schon binnen kurzem verloben!

Kundenbewertungen zu "Stolz und Vorurteil" von "Jane Austen"

15 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.6 von 5 Sterne bei 15 Bewertungen **** ausgezeichnet)
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Bewertung von Leseschaaf aus Bochum am 11.08.2011 ***** sehr gut
Ein anspruchsvoll formuliertes Buch, welches brilliant und spannungsvoll aufgebaut ist. Man neigt zu Sympatien für den vermeintlichen Außenseiter und zum pausenlosen lesen. Es lohnt sich, (erst!) anschließend den Film zu gucken.

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Bewertung von luise30 aus Moormerland am 20.07.2011 ***** ausgezeichnet
Stolz und Vorurteil hat mir sehr gut gefallen.Spannent,sehr unterahltsam.Auch wenn man die Verfilmung schon gesehen hat .

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Bewertung von maya/zaNy aus Heilbronn am 09.04.2011 ***** gut
In diesem Buch geht es um Lizzie, die junge Frau mit ihren fünf Schwestern bekam von ihrer Mutter nur ein Ziel fürs Leben beigebracht : Heiraten, doch Lizzie die zweitälteste Tochter von Mrs. Bennet währt sich mit Händen und Füßen dagegen. Doch als ein reicher und nobler Junggeselle sich mit seinem ebenfalls reichem und adligem Freundeskreis eine nahe gelegene Sommerresidenz einrichten lassen, sind alle Bennets total aufgeregt, denn so lassen sich mögliche Verehrer ankündigen. Es kommt sogar so das die älteste Tochter Jane sich gleich mit Mr.Charles Bingley versteht. Lizzie lernt den sehrreichen und wohlhabenden Mr.Darcy kennen schon bald verliebt sich die so verklemmend scheinende Lizzie in ihn. Doch dann bringen immer mehr Stolz und Vorurteile ihre aufkeimende Liebe ins Schleudern, wird Lizzies Liebe zu Mr. Darcy dennoch siegen ?
Das Buch ist phantastisch und reibt einem ordentlich Gänsehaut unter die Haut. Es ist ein Mix aus Lügen, Intrigen, Liebe und Hass. Das etwas kompliziert geschriebene Buch verleiht dem Leser ein süchtig machendes Erlebniss.

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Bewertung von grille aus Gerolstein am 30.10.2010 ***** ausgezeichnet
Mrs Bennet hat fünf Töchter, und keinen Erben. Weil ihr Neffe nun alles erbt, braucht sie für ihre Töchter reiche Ehemänner, doch das ist gar nicht so leicht. Besonders schwer hat sie es mit Elizabeth, die zwar einen Heiratsantrag von dem Neffen bekommt, diesen aber ablehnt. Sie ist sehr schlagfertig und wählerisch. Auch ihre Schwestern haben Stolz und Vorurteile, sodass sie nicht den erstbesten Mann nehmen.
Das Buch ist ein Klassiker und hat mir wirklich sehr gut gefallen. Die Geschichte ist romantisch, aber auch lustig. Der Name des Buches passt sehr gut zur Geschichte, sodass man nicht enttäuscht wird.

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Bewertung von katrin aus Bad Honnef am 17.05.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen ,das Ende des 18.Jahrhundert in England spielt, erzählt die Geschichte einer wohlhabenden Großfamilie. Gutsbesitzer Bennet aus Longburn hat kein leichtes Los. Das Leben hat ihm zwar fünf Töchter, aber keinen Erben beschert. Heiratsfähige Männer sind nicht in Sicht und so wird es für seine Frau, Mrs. Bennet, zur lebensentscheidenden Aufgabe, für alle ihre Mädchen eine gute Partie zu arrangieren. Mit Klauen und Zähnen kämpft sie gegen die anderen Mütter in der ländlichen Region, doch so manches Mal machen ihre Töchter durch übertriebenen Stolz und Vorurteile, die Bemühungen ihrer Mutter zu nichte. Besonders Elizabeth, ein Freigeist, ist mit den Plänen ihrer Mutter alles andere als einverstanden und schlägt mit spitzer Zunge so manchen Verehrer in die Flucht.
Seit ich – vor recht kurzer Zeit – diesen Klassiker gelesen habe, bin ich fasziniert von dieser Liebesgeschichte, von Jane Austen (der Autorin) und der Zeit, in der sie lebte und die sie hier so millimetergenau skizziert. Ein wahres Sittengemälde, mit einem guten Schuss Gesellschaftskritik, spitzzüngig und herrlich fein ironisch verpackt und zudem noch wahrlich unterhaltsam und zum Verlieben schön.

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Bewertung von Lillia aus Bünde am 01.05.2010 ***** ausgezeichnet
Kurz und Knapp.
Jane Austen Bücher sind d. Klassiker schwer hin.
Für jedem Empfehlenswert, der gerne Liebesromane liest.
Das Buch liest sich sehr leicht und lädt zu Träumen!!!
364 Seiten voller Liebe, Romantik, Humor & Verwirrungen . ;-P

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Bewertung von T. Wilhelm aus Baden-Württemberg am 23.03.2010 ***** ausgezeichnet
"Stolz und Vorurteil" ist eine hinreissende Liebesgeschichte im Setting des frühen 19ten Jahrhunderts. Es ist eine detaillierte Studie des Lebens der damaligen Mittel- und Oberschicht Englands aus der Sicht einer Autorin dieser Zeit, d.h. es ist keine künstlich nachgestellte Szenerie, sondern ein authentischer Blick durch die Rosa-Brille einer Schriftstellerin, die ihre Zeit und ihre Träume dieser Zeit verarbeitet - und das macht dieses Buch so liebenswert. Wir begreifen, welchen Regeln und welchen Zwängen das gesellschaftliche Miteinander der damaligen Gesellschaft unterlag. Es ist eine romantische Zeitstudie - dazu gehört auch die manchmal schwierigere Sprache dieser Zeit, ihre Komplexen Höflichkeits- und Umgangsformen, ihr Anspruch an Anstand und Ehre und manche Dekadenz...
Gleichzeitig ist die Liebesgeschichte zwischen Lizzy und Mr. Darcy zeitlos. Der Stolz der beiden Akteure, wie auch die Vorurteile beider verhindern anfangs ein Sich-Näher-Kommen. Erst die Aufdeckung und Einsicht, dass diese Vorurteile unbegründet sind und Stolz an falscher Stelle zertörend wirkt, führen zu einem glücklichen Ende. Jane Austen greift diese beiden Charakterzüge auf und spinnt um sie herum eine wunderbare Geschichte, die auch heute noch Gültigkeit hat.
Ein Klassiker, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

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Bewertung von cristine russel aus Oldenburg am 01.08.2009 ***** ausgezeichnet
wenn ich ehrlich bin, hab ich erst den film gesehen, anstatt das buch zu lesen. Immer wieder hatte ich zuvor aber bereits von einer liebesgeschichte zwischen einem mr. darcy und einer elisabeth bennet gehört. jetzt hab ich mir ein ruck gegeben und mir das buch gekauft und ich muss sagen, es hat mir sehr gefallen. obwohl das buch über ein jahrhundert alt ist, könnte es genauso im jetzt spielen. dabei ist mir aufgefallen, dass im buch die gefühle der personen wesentlich besser zum vorschein kommen, als im film. für mich ist das buch absolut empfelenswert!

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Bewertung von lily am 28.07.2009 ***** ausgezeichnet
Jane Austen führt uns mit Leichtigkeit in das Leben der Bennets ein. Die Charaktere besitzen eine Tiefgründigkeit, die mich als Leser mitfiebern lässt und mir das Gefühl gibt die Charaktere wären aus dem echten Leben. Das Buch ist besser als der Film, wobei der Film einfach schon genial war.

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Bewertung von schatzibaby aus Deutschland am 27.12.2008 ***** weniger gut
Das Buch gefiel mir nicht so gut, weil es so altmodisch geschrieben wurde, ein übertriebenes Frauenbuch meiner Meinung nach.

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