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Bewertung von Nessi87 aus Ober-Mörlen am 28.04.2013 |
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Einmal Zeitreise gefällig? Kein Problem! Aussuchen wohin? Nicht möglich! Wir bekommen diese tolle Geschichte aus Sicht der Protagonistin Anna erzählt. Mehr als einmal war ich dafür sehr dankbar, weil ich den Eindruck hatte, mitten im Geschehen zu sein. Auch ihre Gefühle sind durch diese Erzählweise klarer und verständlicher, weil für mich doch die ein oder andere Sprunghaftigkeit in ihrem Verhalten überrascht oder sehr unvorhersehbar ist. Am Anfang hatte ich ein Problem, mich in den Schreibstil einzufinden. Dabei kann ich noch nicht mal genau sagen, woran dies lag. Das Lesen ist mir einfach schwer gefallen. Nach der Hälfte hat sich das aber gelegt und ich kam schneller bzw. flüssiger voran. Die Beschreibung der Umgebung war sehr bildlich und ich hatte mehrmals das Gefühl den Kanal wirklich riechen oder das Wasser plätschern zu hören. Das Venedig von 1499 ist also tatsächlich vor meinem inneren Auge erschienen und dafür gibt es einen dicken Pluspunkt. Die Spannung hat sich erst nach ca. 150 Seiten wirklich aufgebaut. Vorher werden die Charaktere beschrieben und wir lernen Venedig näher kennen. Richtig spannend wurde es für mich erst danach, weil dann auch die Geschichte dynamischer wurde und sich einige Fragen geklärt haben. Beispielsweise wie es mit den Zeitreisen funktioniert oder welche Rolle Anna in der ganzen Sache inne hat. Zum Ende bekommen wir noch einen Cliffhanger und ich freue mich schon auf Band 2, weil die Geschichte von Anna und Sebastiano noch sehr interessant zu werden scheint. Anna als Charakter war sehr angenehm. Während sie sich am Anfang nur für ihren iPod interessieren kann, lernt sie schon bald die Vorzüge von einem Stück Seife oder einem Kamm kennen. Ihr Verhalten war für mich zum größten Teil nachvollziehbar und realistisch. Jeder, der sich 500 Jahre in der Vergangenheit wiederfindet, muss diese Welt wohl neu entdecken und genau dieses Abenteuer erleben wir durch Annas Augen. Einziger Kritikpunkt an ihrem Charakter waren ihre Gefühle für die Männerwelt. Von manchen Geständnissen war ich dann doch sehr überrascht, weil es vorher keine Anzeichen gab. Vielleicht war Anna aber genauso überrascht, dann würde ich meine Kritik wieder zurücknehmen ;) Insgesamt ein magisches Zeitreiseabenteuer, mit einer starken, mutigen Protagonistin, die ihren Weg geht und sich gleichzeitig für andere einsetzt. Dabei fehlt auch der Held nicht, der hier durch sein sympathisches Grinsen besticht. Gelungen, aber kleine Steigerungen sind noch möglich. Ich bin auf Band 2 gespannt. |
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| Bewertung von JaneF. aus HH am 27.04.2013 | |
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MEINE MEINUNG Auf mich wirkte das Buch magisch. Nicht in dem Sinne, dass es übertrieben wäre, sondern es war einfach nur richtig richtig gut geschrieben. Eva Völler hat eine atemberaubende Kulisse in einer wunderschönen Stadt geschaffen. Venedig. Ich habe vorher noch nie ein Buch gelesen, dass in Venedig spielt, aber ich muss sagen, dass ich jetzt, im Nachhinein, restlos begeistert bin. Nachdem ich das Buch beendet hatte, hatte ich das Gefühl die ganze Stadt in und auswendig zu kennen. Jeder Schauplatz wurde so detailliert beschrieben, dass ich sofort das Gefühl bekam, selbst dort zu sein. Was mir an dieser Geschichte besonders gefallen hat und was sie auch von anderen Zeitreisen-Geschichten unterscheidet ist, dass die Idee zwar grundsätzlich dieselbe war, die Umsetzung allerdings sehr schön und vor allem neu war. Zum Beispiel, dass man seine Klamotten beim Zeitspringen verliert, oder dass man von einer sogenannten "Sperre" daran gehindert wird, Wörter wie iPod, die aus der Zukunft stammen, in der Vergangenheit aus zu sprechen. Auch die Protagonisten fand ich außerordentlich gut gelungen. Anna, eine typische Teenagerin, findet sich auf einmal in der Vergangenheit wieder. Einfach genial, denn mit ihren Ansprüchen und ihrer Einstellung enspricht Anna dem ganz normalen Typ Mädchen unserer Zeit. Trotzdem ist Anna ganz und gar nicht auf den Mund gefallen und hat mich mit ihrer komischen Art oft zum Lachen gebracht. Sie ist taff, selbstbewusst und klug, sodass man sie einfach ins Herz schließen muss. Auch Sebastiano, der unglaublich attraktive Italiener, ist mir im Laufe der Geschichte super sympathisch geworden und auch seine Art hat mir sehr gefallen. Dass er am Anfang der Geschichte noch verschlossener ist und sich erst langsam öffnet, hat mir gut gefallen. Durch seine geheimnisvolle Art, seine Souveränität und Sicherheit, ergänzen er und Anna sich, finde ich, richig gut. Insgesamt ist das Buch durchgängig spannend geschrieben und das von den ersten Seiten an. Der Leser wird mitgenommen in eine andere Zeit, in eine fremde Stadt, und lernt zusammen mit Anna ein anderes Leben kennen. Die ganze Zeit über, konnte ich mich perfekt in Annas Lage hineinversetzen und habe in brenzligen Situationen mit ihr mitgefiebert. Ihre Gefühle, Liebe, Freude sowie auch Angst und Schrecken, wurden unglaublich authentisch rübergebracht. Eva Völler ist da wirklich eine sehr abwechslungsreiche Geschichte gelungen. Die Idee war zwar nicht neu, aber die Geschichte konnte mit viel Spannung, Witz und gutem Sprachstil überzeugen. SCHREIBSTIL: Das Buch ist in einem sehr angenehmen Schreibstil verfasst. Alles ist leicht und flüssig zu lesen und am Anfang jedes Kapitels wird jeweils das Jahr angegeben, in dem Anna sich befindet. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschreiben (Anna), weshalb man sich ihr logischerweiser auch am nächsten fühlt. Die Beschreibungen der Umgebungen sowie Haupt-und Nebenfiguren sind hier sehr gelungen und sorgen für... FAZIT: Ein sehr empfehlenswertes Buch mit einer spannenden Geschichte und großartiger Umsetzung. Die Charaktere und die Kulisse sind außergewöhnlich und die Geschichte zieht dich sofort in ihren Bann. Zeitzauber ist sowohl für Jugendliche als auch junge Erwachsene super gut geeignet. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung! www.believe-in-books.blogspot.de |
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Bewertung von Manja Teichner aus Krefeld am 22.04.2013 |
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Kurzbeschreibung: Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien in Venedig. Bei einem Stadtbummel erweckt eine rote Gondel ihre Aufmerksamkeit. Seltsam. Sind in Venedig nicht alle Gondeln schwarz? Als Anna kurz darauf mit ihren Eltern eine historische Bootsparade besucht, wird sie im Gedränge ins Wasser gestoßen – und von einem unglaublich gut aussehenden jungen Mann in die rote Gondel gezogen. Bevor sie wieder auf den Bootssteg klettern kann, beginnt die Luft plötzlich zu flimmern und die Welt verschwimmt vor Annas Augen ... (Quelle: Baumhaus Verlag) Meine Meinung: Die 17-jährige Anna verbringt ihre Sommerferien mit ihren Eltern in Venedig. Allerdings ist sie vielfach auf sich gestellt, denn beide Elternteile arbeiten in der Stadt. Zusammen mit Matthias, dessen Eltern ebenfalls beruflich eingespannt sind, vertriebt sich Anna die Zeit. In einem Maskenladen kauft sie sich eine Katzenmaske, ohne zu ahnen was passieren wird. Kurz darauf stürzt sie bei einer Regatta ins Wasser und wird von den Insassen einer roten Gondel gerettet. Und ehe sie sich versieht findet sich Anna im Venedig des 15. Jahrhunderts wieder. Zunächst ist sie komplett überfordert, dann aber stellt sich heraus, Anna ist nicht die einzige Zeitreisende. Und sie lernt Sebastiano kennen, der versucht Anna wieder in die Gegenwart zurückzubringen. Doch vergebens, denn ohne eine wichtige Aufgabe zu erfüllen kann Anna nicht zurück. Doch diese Aufgabe ist sehr gefährlich … Der Jugendroman „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von Eva Völler ist der Auftaktband der „Zeitenzauber“-Reihe. In ihrem Roman entführt die Autorin ihre Leser nach Venedig. Die Protagonistin Anna ist 17 Jahre alt und mit ihren Eltern in Venedig. Sie hat Sommerferien, doch ihre Eltern müssen beide arbeiten. Also verbringt sie ihre Zeit mit Matthias. Nach dem Kauf einer Katzenmaske geschehen mysteriöse Dinge und ganz plötzlich findet sich Anna in 15. Jahrhundert wieder. Anna ist nicht unbedingt ein mutiges Mädchen, doch sie versucht mit ihrem Schicksal klarzukommen. Sie hilft sogar den Menschen, die ebenso wie sie in die Vergangenheit gereist sind, in der Hoffnung wieder zurückzukehren. Zu Beginn wirkt Anna kindlich, in der Vergangenheit aber wächst sie über sich hinaus und wird zunehmend reifer. Mir persönlich war Anna total sympathisch. Ihre Handlungen waren für mich immer nachvollziehbar. Sebastiano ist recht geheimnisvoll. Zuerst interessiert er sich wenig für Anna und ihre Probleme, doch dann wird recht schnell klar, er ist von ihr abhängig und sie von ihm. Zu Beginn weicht er Anna immer aus, doch dies ändert sich ebenfalls im Handlungsverlauf. Auch die anderen Charaktere sind sehr vielfältig und facettenreich gestaltet und haben mir sehr gut gefallen. Zwischen Anna und Sebastiano entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die allerdings zur Folge hat, dass das Zeitreisethema ein wenig in den Hintergrund gerät. Dies fand ich ein wenig schade. Der Schreibstil der Autorin ist jugendlich flüssig, locker und leicht. Sie beschreibt die Umgebung recht bildhaft, man kann es sich alles gut vorstellen. Geschildert wird die Geschichte aus Sicht von Anna in der Ich-Perspektive. Die Handlung selber ist gut recherchiert. Zu Beginn wirkt sie noch recht witzig, doch das ändert sich rasch und die Spannungskurve steigt schnell an. Das Ende kann man als abgeschlossen betrachten, es bietet aber trotz allem viel Potential für eine Fortsetzung. Diese ist auch zum Glück bereits erschienen und heißt „Zeitenzauber – Die goldene Brücke“. Fazit: „Zeitenzauber: Die magische Gondel“ von Eva Völler ist ein sehr guter Auftakt der „Zeitenzauber“-Reihe. Die Autorin bringt hier zwar keine sonderlich neue Idee an aber die sympathischen Charaktere und die gut durchdachte Handlung sorgen für schöne Lesestunden. Fans von Zeitreiseromanen aber auch die von historischen Büchern sollten hier genauer hinsehen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: eBook, ePUB |
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| Bewertung von januar12 aus Hessen am 09.04.2013 | |
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Als Anna mit ihren Eltern die Sommerferien in Venedig verbringt und mit ihnen zu einer Gondelparade geht, passiert das Unglaubliche: Sie wird ins Wasser gestoßen und erwacht im 15. Jahrhundert. Anfangs ist sie noch ungläubig, aber schon bald muss sie sich mit den Umständen zurechtfinden, denn eine Rückkehr in ihr Jahrhundert ist nicht so einfach. Doch Anna findet sich schnell zurecht, wenn nicht laufend etwas passieren würde....... Ein Roman voller spritziger Ideen, voller Wortwitz, voller Gefühle und voller spannender Momente. Eine Protagonistin, die nicht auf den Mund gefallen ist und mich mit ihrer sympahtischen Art sofort gefesselt hat. Einmal in die Vergangenheit reisen, einmal in eine andere Welt eintauchen, wer möchte das nicht ? Doch die Gefahren, die Anna überstehen muss, die andere Art zu "überleben",, lässt einen doch glücklich sein, im hier und jetzt zu leben und nur in Gedanken mit Anna in die Vergangenheit zu hüpfen. Ein Buch, dass ich kaum aus der Hand legen konnte und bei dem ich froh bin, dass es nun einen Nachfolgeband gibt. |
1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich. War diese Bewertung für Sie hilfreich? |
Bewertung von Hajar aus Cuxhaven am 31.03.2013 |
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Annna ist !7 Jahre alt und muss mit ihren Eltern nach Venedig Zichen.Aber Anna ist kein normales Mädchen denn sie hat eine gabe sie kann Dinge die in der Zukumft passier heraus sehen.Aber nur Schlimme Dinge!Eines Tages ging Anna mit ihren Elter in den Stadbummel.Und sie sah ein e rote Gondel. Sie kann ja in der Zukuft gesehn aber sie hat nicht gesehen wie sie durch der Gondel in der Vergangenheit gelang.Als sie in der Vergangen heit war hat sie gemerkt das sie nur raus kommt wenn sie eine bestimmte auf gabe löst.Aber sie weißt noch nicht weche.Sie hat in der Ver gangen heit einen Jungen namen Sebastion getroffen.Der ihr hilf das Geheimniss zu lüften Ich fand das Buch toll,weil die Vergangen heit da auch gut veranschaulicht.Am aller besten fand ich das man einer Berson eine Gabe hizu gefügt hat die aber nur eine sache nicht machen konnte das war den besonders spannend weil sie immer mehr erlernen wollte.Ich würde das Buch weiter empfehlen. |
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| Bewertung von Celi aus Münsing am 25.03.2013 | |
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Ich habe noch nie ein Buch so schnell ausgelesen wie dieses. Es ist einfach super. Ich kann es jedem nur weiterempfehlen. |
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Bewertung von 5b aus Porta Westfalica am 27.10.2012 |
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Anna verbringt ihre ferien in Venedig.Dort macht Anna eine Zeitreise.Anna muss eine sehr wichtige Mission erfüllen.Bei dieser Mission verliebt sie sich. Mir gefällt das Buch weil es spannend und romantisch ist.Ich würde es allen Mädchen weiterempfehlen. Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
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Bewertung von chuck bass aus alsdorf am 20.02.2012 |
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Gerade habe ich sie beendet, die Geschichte um die rote Gondel und ich bin froh, dass ich meiner Büchersucht nachgegeben und das Buch gekauft habe. Und zwar nicht nur, weil das Cover so traumhaft schön ist. Kurz zum Inhalt: Anna, 17 Jahre alt, ist mit ihren Eltern - der Vater ist Archäologe - in Venedig bei einer seiner Ausgrabungen. Bei einem Bummel durch die Stadt kauft sie eine venezianische Maske. Kurz darauf fällt ihr eine rote Gondel auf,sie beobachtet einen Messerkampf, fällt ins Wasser und schwupps - ist sie im Jahre 1499 gelandet. Was sie in Venedig in einer Zeit - 510 Jahre vor ihrer eigenen - soll, wird wunderschön und mit einer großen Liebe zum Detail von Eva Völler erzählt. Und zwar alles andere als langweilig! Allerdings spare ich mir eine Wiedergabe des Inhaltes - es ist viel schöner nicht zuviel zu wissen, wenn man es liest :-) Als Leser kann man wunderschön dem Leben im 15. Jahrhundet folgen. Bunt und genau wird der Alltag mit seinen Widrigkeiten und schlechten Gerüchen geschildert und schnell ist man mittendrinn in diesem spannenden Plot. Und spannend ist er! Die Protagonisten sowie die Nebenfiguren sind wunderschön und klar gezeichnet, ich hatte keine Probleme mich mit ihnen anzufreunden und empfand sie weder platt noch langweilig, wie das hier an anderer Stelle schon geschildert wurde. Der Aufbau mit den Zeitsprüngen ist logisch und nachvollziehbar, die zarte Liebesgeschichte zauberhaft - mir hätte sie ein bißchen länger sein können :-) Volle Leseempfehlung! Eva Völler hat mit ihrem Buch einen echten Leckerbissen geschaffen, für interessierte Jugendliche und Leser der 'All-Age-Sparte'. Wer die Edelsteintrilogie von Kersin Gier mag, wird hier auch voll auf seine Kosten kommen! Herrlich geschrieben, mal ganz ohne Vampire, mit einer Protagonistin, die einen Wortwitz aufweist, der mich ein wenig an Rosa aus der 'Arkadien-Reihe' erinnert. Ja nicht unterkriegen lassen Mädels! Für mich ein Buch, welches ich gerne noch einmal lesen werde und einen Platz im 'Lieblingsbuchregal' bekommt. |
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Bewertung von kleinbrina aus Hamm am 28.11.2011 |
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Die 17-jährige Anna verbringt zusammen mit ihrem Eltern ihren Urlaub in Venedig. Da ihre Eltern auch beruflich in Venedig unterwegs sind, ist Anna die meiste Zeit über auf sich alleine gestellt, was ihr aber nichts weiter ausmacht. Auf einem Bootsfest entdeckt Anna eine rote Gondel, die ihr direkt ins Auge springt. Sie fühlt sich magisch angezogen und fällt versehentlich ins Wasser. Als sie herausgezogen wird, befindet sie sich in der Gondel - und wacht nackt in einem 'anderen' Venedig wieder auf, denn sie befindet sich plötzlich im Jahre 1499. Für Anna ein Albtraum, vor allem, wenn sie keine Ahnung hat, wie sie wieder zurück in die Gegenwart soll. Dabei ist sie auf Sebastian angewiesen, der ebenfalls in der Gondel saß und die Gabe hat, zwischen den Zeiten zu reisen. Aber dieser kann sie ohne eine wichtige Aufgabe nicht in die Gegenwart zurückbringen... Als ich erfahren habe, dass Eva Völler ein neues Jugendbuch geschrieben hat, wurde ich direkt neugierig, denn bislang kannte ich die Autorin ausschließlich von Chick Lit-Büchern wie "Das Chaosweib" oder "Der Montagsmann". Da ich diese bereits super fand, war ich nun besonders gespannt darauf, was "Zeitenzauber" zu bieten hat. Leider ist dieses Hörbuch eine glatte Enttäuschung. Schuld daran ist aber hierbei nicht die Autorin oder die Geschichte, sondern eher das Hörbuch selbst. Ganz, ganz schrecklich ist bei diesem Hörbuch die Sprecherin. Hannah Schepmann konnte mich überhaupt nicht von sich überzeugen. Bereits nach fünf Minuten war ich sehr genervt von ihr, weil sie alles viel zu sehr betont und dazu noch einen schrecklich arroganten Ton dabei anbringt. Die Sprecherin passt leider überhaupt nicht zu der Protagonistin, was mir das Hörbuch doch sehr vermiest hat. Es war leider wahnsinnig anstrengend, Hannah Schepmann bei diesem Hörbuch zuzuhören. Die Geschichte selbst ist vollkommen okay, da gibt es so gut wie gar nichts zu kritisieren, nur leider hat mir die Sprecherin so ziemlich alles Gute an dieser Geschichte vermiest. Zeitreisegeschichten gibt es aktuell wie Sand am Meer, aber dennoch schafft es "Zeitenzauber" zu überzeugen und vor allem zu überraschen. Hier lernt man nicht nur viel über die Geschichte Venedigs im 15. Jahrhundert kennen, sondern auch eine tolle Protagonistin, die mich zwar ab und zu genervt hat, aber ansonsten recht liebenswert ist. Sie ist mutig, aufgeschlossen, versucht sich der Zeit anzupassen und nimmt die ganze Zeitreisegeschichte innerhalb von kurzer Zeit erstaunlich locker - ein Punkt, den ich nicht ganz nachvollziehen kann, aber da tickt ja jeder Mensch anders. Ein wenig schade fand ich, dass man Anna und die anderen Charaktere alle eher oberflächlich kennengelernt hat. Zwar mag das für die Geschichte ausgereicht haben, aber ein wenig mehr Tiefgang hätte den Charakteren nicht geschadet. Die Mischung aus Fantasy, Abenteuer und Historie ist hier gut gewählt und die Elemente sind untereinander gut verteilt, sodass während der Geschichte Langeweile ein Fremdwort ist. Ein faires Urteil abzugeben ist hier äußerst schwer. Die Geschichte selbst gefällt mir sehr gut und Eva Völler kann nichts für die schlechte Hörbuchproduktion, aber dennoch geht es hier um das Hörbuch, dass bewertet werden muss - und hier kann ich nur sagen: Finger weg! Die knapp etwas über sieben Stunden Hörzeit wurden immer mehr zur Qual und bei der Hälfte dachte ich nur noch "Ohje, nochmal die gleiche Länge". In Kurzform: Buch hui, Hörbuch pfui! Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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