Die besten Beerdigungen der Welt - Nilsson, Ulf; Eriksson, Eva

Ulf Nilsson Eva Eriksson 

Die besten Beerdigungen der Welt

Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2007, Kategorie Kinderbuch

Illustrator: Eriksson, Eva / Übersetzer: Könnecke, Ole
Gebundenes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Die besten Beerdigungen der Welt

Ester, Putte und »ich« gründen an einem langweiligen Tag ein Beerdigungsinstitut. Für alle toten Tiere, die sonst keiner beachtet, wollen sie die besten Beerdigungen der Welt ausrichten! Mit einer toten Hummel fängt alles an. Ester will sie begraben. Auf einer Lichtung, zu der nur der geheime Pfad der Kinder führt. Ester ist fürs Schaufeln zuständig, »ich« für ein Gedicht am Grab und der kleine Putte soll dazu weinen. Aber e i n e Beerdigung ist natürlich nicht genug. Jetzt werden noch mehr tote Tiere gebraucht. Ester greift zum Telefon ...
Ulf Nilssons Geschichte über dieses ganz ernsthafte Spiel zu Leben und Tod ist so präzise wie humorvoll. Jeder wird sich darin selbst entdecken und dabei unsentimental an den befreienden Umgang mit dem Tod zu Kinderzeiten erinnert. Auf wunderbar subtile Weise vervollständigen Eva Erikssons atmosphärische Bilder dabei die Geschichte. Ein Bilderbuch, das der schwedische Originalverlag bereits als »Klassiker von morgen« bezeichnet. »Das Buch ist leicht wie eine Feder und zugleich bezaubernd in seiner Nähe zum Spiel der Kinder.« Hans-Joachim Gelberg


Produktinformation

  • Verlag: Moritz
  • 2007
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 34 S. m. zahlr. bunten Bild.
  • Seitenzahl: 40
  • Best.Nr. des Verlages: 240174
  • Altersempfehlung: ab 5 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 216mm x 10mm
  • Gewicht: 296g
  • ISBN-13: 9783895651748
  • ISBN-10: 3895651745
  • Best.Nr.: 20844952
"Das Buch ist leicht wie eine Feder, zugleich bezaubernd in seiner Nähe zum Spiel der Kinder, die einen ganzen Tag lang Beerdigung spielen.« Hans-Joachim Gelberg »So leicht und so genau wird selten über den Tod erzählt." (3sat, kulturzett)<br/><br/>"Sehr anrührend." (Der Tagesspiegel, Berlin)<br/><br/>"Zählt zu den schönsten Bilderbüchern, die sich mit Tod und Sterben auseinandersetzen - eine herrlich unsentimentale Kindergeschichte über einen ereignisreichen Sommertag. Sicher bald ein Klassiker." (Buch & Maus, CH)<br/><br/>"Dieses Bilderbuch nimmt Kinder ernst, die sich ganz unbefangen mit dem Thema Tod beschäftigen." (Darmstädter Echo)"Ein kluges Buch voll zartem Hintersinn." (Saarländischer Rundfunk)"Ein entspannteres Verhältnis zur Vergänglichkeit als diese Kinder es haben, kann man sich kaum vorstellen." (Berliner Zeitung)<br/><br/>"Wie in keinem anderen Bilderbuch wird das Unaussprechliche am Ende des Lebens zu einem unbeschwerten Kinderspiel, bei dem man als Leser von Herzen lachen kann, das aber zugleich ernste Einblicke bietet." (Süddeutsche Zeitung)

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Gegen das "Modethema Tod" im Kinderbuch hat Monika Osberghaus nichts einzuwenden, kommt es so fröhlich daher wie in dem Bilderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson. Lächelnd blättert Osberghaus darin und erfährt, geleitet von einem etwas schreckhaften Ich-Erzähler, einer sehr vitalen Heldin und einem "Inbild dreijähriger Verständnislosigkeit", was der Tod hervorrufen kann: Lachen "ohne albern zu sein", aber auch Ernst und Respekt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 25.11.2006

Plötzlich, um Viertel nach vier
Warum lacht der Tod? Zwei Bilderbücher kennen die Antwort

Für die These des Erfurter Kindheitsforschers Burkhard Fuhs, in Bilderbüchern ginge es stets auch um Fragen, auf die die Erwachsenen keine Antwort gefunden hätten, gibt es kaum einen besseren Beleg als die starke Präsenz des Todes in der gegenwärtigen Bilderbuchliteratur. So groß, wie das Angebot zu diesem Thema seit einigen Jahren ist, kann das Bedürfnis der Kinder, sich damit zu beschäftigen, gar nicht sein. Auch würden Kinder selbst wahrscheinlich lustigere Bücher auszeichnen, wenn es ans Preiseverteilen geht. Aber nein - mit schöner Zuverlässigkeit wandern Bücher auf die Auszeichnungslisten, in denen gestorben und getrauert wird. Besonders beliebt sind Geschichten, die auf die Botschaft hinauslaufen, Opa (oder wer auch immer) sei weiter bei uns, solange wir nur an ihn denken. Der Tod im Bilderbuch ist schon lange vom Tabu- zum Modethema geworden.

Und es gibt Saisonerscheinungen der Bilderbuchliteratur, die letztlich nur den Erwachsenen zuliebe auftauchen - Erziehungshelfer in Bilderbuchverkleidung, wie etwa die vielen Benimmbücher in …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 03.11.2006

Mit einer Hummel fing es an
Ester und ihre Freunde organisieren ein Beerdigungsunternehmen für tote Kleintiere
An einem langweiligen Sommertag findet Ester eine tote Hummel. Der Ich-Erzähler und Ester gehen zu einer idyllischen Lichtung und begraben das Insekt. Die unternehmungslustige Ester findet Gefallen daran und stellt fest, dass die Welt voll von Toten ist und dass jemand sich um sie kümmern sollte. Feldmaus, Amsel, Igel oder Hase: Ester, der wortgewandte Ich-Erzähler, sowie Esters Brüderchen Putte, der kleinste im Bunde der selbst ernannten Bestatter, arbeiten nun unermüdlich. Rasch ist die „Beerdigungen AG” gegründet mit dem Ziel, die besten Begräbnisse der Welt anzubieten und allen armen, herumliegenden Tieren zu helfen. Die Arbeitsteilung: Ester gräbt, Putte weint und der Ich-
Erzähler schreibt Trauergedichte. Singen können sie allemal und verdienen sich damit bei der Bestattung des Hamsters einer Nachbarin gutes Geld. So kommt Spaß auf an diesem tristen Tag: Schaufel, Blumensamen, Blütenblätter, Zigarrenkisten, Holzkreuzchen, Grabsteinchen sowie Pinsel und Farben zur Beschriftung werden im Firmenkoffer aufbewahrt. Putte hat anfänglich …

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"Das Buch ist leicht wie eine Feder, zugleich bezaubernd in seiner Nähe zum Spiel der Kinder, die einen ganzen Tag lang Beerdigung spielen." -- Hans-Joachim Gelberg<br/><br/>"So leicht und so genau wird selten über den Tod erzählt." -- 3sat, kulturzett<br/><br/>"Hält perfekt die Waage zwischen Leichtigkeit und Tiefe." -- Hits für Kids<br/><br/>"Sehr anrührend." -- Der Tagesspiegel, Berlin<br/><br/>"Zählt zu den schönsten Bilderbüchern, die sich mit Tod und Sterben auseinandersetzen - eine herrlich unsentimentale Kindergeschichte über einen ereignisreichen Sommertag. Sicher bald ein Klassiker." -- Buch & Maus, CH<br/><br/>"Dieses Bilderbuch nimmt Kinder ernst, die sich ganz unbefangen mit dem Thema Tod beschäftigen." -- Darmstädter Echo<br/><br/>"Ein kluges Buch voll zartem Hintersinn." -- Saarländischer Rundfunk<br/><br/>"Ein entspannteres Verhältnis zur Vergänglichkeit als diese Kinder es haben, kann man sich kaum vorstellen." -- Berliner Zeitung<br/><br/>"Wie in keinem anderen Bilderbuch wird das Unaussprechliche am Ende des Lebens zu einem unbeschwerten Kinderspiel, bei dem man als Leser von Herzen lachen kann, das aber zugleich ernste Einblicke bietet." -- Süddeutsche Zeitung<br/><br/>"Reißt den Betrachter zu Lachsalven hin. Genau so müssen Bilderbücher sein!" -- buchjournal<br/><br/>"Befreiend komisch und tröstlich." -- Deutschlandfunk<br/><br/>"So freundlich nahe ist uns das Sterben noch nie gegangen." -- St. Galler Tagblatt<br/><br/>"Verblüffend, mit welch fantasievoller Leichtigkeit sich der Ablauf eines einziges Kindertages offenbart." -- DIE ZEIT
Ulf Nilsson wurde 1948 in Schweden geboren. Er schreibt für Kinder und Erwachsene und ist einer der bekanntesten schwedischen Kinderbuchautoren. 2002 wurde er mit dem renommierten August-Preis ausgezeichnet. Nilsson lebt in Stockholm.

Kundenbewertungen zu "Die besten Beerdigungen der Welt"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Anna-Maria B. aus Bad Schönborn am 24.07.2011 ***** ausgezeichnet
Eines Tages hatten Putte, Ester und "ich" Langeweile. Da entdeckt Ester eine tote Hummel. Sie beschließen, sie zu beerdigen. Sie legen die Hummel in eine Zigarrenkiste und graben ein tiefes Loch. Nachdem die Hummel begraben ist, säen die Kinder blaue Blumen aus. Und sie haben ein Gedicht geschrieben, das sie vorlesen. Ester ist von der Beerdigung ganz begeistert und beschließt, dass sie alle eine Firma gründen - die Beerdigungen AG. Aso machen sich die Drei auf die Suche nach toten Tieren. Sie finden eine tote Spitzmaus,einen Hamster, Hühner, Fische und viele andere Tiere. Jedes Tier wird liebevoll beerdigt und ein Kreuz wird aufgestellt. Und wieder dichten sie ein Gedicht für jedes Tier, das sie begraben. Die Kinder geben sich jedes Mal unendlich viel Mühe mit den Beerdigungen und sind ganz ergriffen von den schönen Gedichten, die am Grab gesprochen werden.
Dies ist ein bezauberndes Buch über das schwierige Thema "Tod". Es zeigt auch, dass Kinder unkompliziert mit dem Tod umgehen können, dass sie den Tod als etwas "Normales" begreifen, vor dem man eigentlich keine Angst haben muss. Beeindruckend fand ich, dass jedes Tier mit soviel Sorgfalt und Liebe beerdigt wird und dass jedes Tier sein eigenes selbtgedichtetes Gedicht bekommt. Und dass Kinder auch traurig sein dürfen über den Tod eines geliebten Tieres. "Das Leben ist lang, und kurz ist der Tod. Sterben dauert nicht lange. Dann wachsen Gras und Moos Und die Bäume blühen am Grab. Alles wird still ..."

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Bewertung von Hoeppner aus Hungen am 29.07.2010 ***** sehr gut
Es geht um drei Kinder, die beschließen ein totes Tier zu beerdigen. Sie sind aber mit ihrer ersten Beerdigung unzufrieden. So versuchen sie es besser zu machen. Sie denken sich eine richtig schöne Beerdigung aus, mit Gedichten, Musik, einem Kreuz, Blumen usw. Nur ein Toter fehlt ihnen. Also suchen sie die Gärten nach Toten Tieren ab. Sie finden einen Igel und begraben ihn mit einem sehr schönen, lustigen Gedicht. Nachdem sie eine schöne Beerdigung hingekriegt haben beschließen sie, am nächsten Tag was anderes zu spielen.
Ganz toll und witzig geschrieben. Ein ernstes Thema aber sehr kindgerecht geschrieben. Man kann als Kind mit dem Tod nicht so viel anfangen und stellt ihn sich irgendwie vor. Ich empfehle es gerne weiter.

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Bewertung von aterg aus Mainz am 20.04.2010 ***** ausgezeichnet
Ester, ihr kleiner Bruder Putte und ich gründen eines Tages ein Beerdigungsinstitut für unbeachtete, tote Tiere. Wir beginnen mit einer Hummel und steigern uns hin bis zu einem großen Feldhasen. Ester gräbt die Gräber, ich schreibe die Gedichte für die Grabsteine und Putte weint.
Ulf Nllsson hat eine sehr witzige und humorvolle Geschichte geschrieben. Sie ist leicht zu verstehen und schön illustriert. Mal ist sie rührend, mal sehr witzig. An manchen Stellen im Buch musste ich immer wieder lachen. Ich finde dieses Buch sehr schön und würde mich darüber freuen wenn es verfilmt würde.

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