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Insgesamt 93 Bewertungen
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 04.05.2013





ausgezeichnet- meine Meinung:
Gleich zu Beginn möchte ich sage, Göttlich verliebt ist keinesfalls perfekt, es gab kleine Dinge, die nicht ganz nach meinem Geschmack waren, dennoch könnte ich mir keinen besseren Abschluss für eine meiner Lieblingstrilogien wünschen. Göttlich verliebt hat alles was ich mir gewünscht habe, die Geschichte ist spannend, sie ist actionreich, unvorhersehbar und vor allem unglaublich dramatisch.
Ich weiss gar nicht genau wo ich anfangen soll, vielleicht ausnahmsweise einmal mit dem Cover, denn dieses fängt für mich die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Ich habe richtig mitgefiebert mit Helen und den anderen und ich konnte mich kaum von der Geschichte lösen. Das Buch hat mich richtiggehend in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr so schnell losgelassen. Die Atmosphäre des Buches war wirklich intensiv und es hat sich oft angefühlt als befände man sich mitten in einem Sturm.
Schon nach ein paar Seiten war ich gefesselt von der Geschichte. Die Handlung ist sehr temporeich und das Buch hat wirklich keinerlei Längen. Ausserdem schafft es die Autorin den Leser auch immer wieder zu überraschend, selbst wenn ein paar Wendungen leicht vorherzusehen sind. Ich mochte es auch sehr, wie Josephine Angelini es wieder geschafft die griechische Mythologie sehr gut in die Geschichte mit hinein zu verweben. Besonders Helens Visionen, in denen sie sich unter anderem an das Leben von Helena von Troja "erinnert", fand ich extrem spannend und super gemacht.
In Göttlich verliebt gibt es wieder jede Menge Charaktere, von denen man zwar fast alle schon aus dem vorherigen Teil kennt. Dennoch hatte ich eigentlich fast das ganze Buch über Probleme mir zu merken, Wer jetzt Wer ist. Es gibt jedoch glücklicherweise ganz hinten im Buch ein Verzeichnis, in dem man die Personen schnell nachschlagen kann, damit man die Geschichte auch versteht.
Viele Charaktere machen in diesem Teil eine grosse Entwicklung durch. Eine der grössten Entwicklungen ist jedoch diese von Helen. Sie wird im Verlauf der Geschichte immer mächtiger und schnell wird klar, dass der Ausgang des Kampfes gegen die Götter wohl von ihr abhängen wird. Es lastet eine sehr grosse Verantwortung auf Helen und sie ist oft fast komplett auf sich allein gestellt, da die Götter die Scions gegeneinander ausspielen und alle anfangen einander zu misstrauen. Ausserdem muss sich Helen auch über ihre Gefühle klar werden und eine Entscheidung treffen. Ich mochte Helen wirklich sehr, sie ist sehr stark und sie trifft keine überstürzten Entscheidungen sondern versucht wirklich vorher alle Möglichkeiten abzuwägen, auch wenn ihr oft nicht viel Möglichkeiten bleiben. Dennoch muss sie teilweise Dinge tun und Entscheidungen treffen, die ihr alles andere als einfach fallen, weil sie nicht nur für alle gut sind.
Ich muss sagen ich mochte sogar das Ende der Geschichte sehr, obschon ich mit Enden oft ziemlich kritisch bin. Auch hier bin ich nicht hundertprozentig zufrieden, aber dass ist auch echt selten. Was ich mochte ist, dass es nicht ein absolutes und komplettes Happy End ist. Es sind Personen gestorben und Helen musste eine schwierige Entscheidung treffen, die ihr nicht leicht gefallen ist. Auch sind die Halbgötter nicht komplett ausser Gefahr und obschon Helen mit ihrer grossen Liebe zusammen ist, droht auch dieser Gefahr. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ein paar Dinge, die ein bisschen zu perfekt sind, beispielsweise das eigentlich fast jeder mit seiner grossen Liebe zusammen ist und noch ein paar andere Dinge, die ich jetzt aber nicht zu fest Spoilern will.
Fazit:
Für mich trotz ein paar kleineren Kritikpunkten ein absolut gelungener und wirklich epischer Abschluss einer meiner Lieblingstrilogien. Wenn ihr die anderen beiden Bände mochtet, solltet ihr Göttlich verliebt so bald wie möglich lesen, ihr werdet es sicher nicht bereuen. Falls ihr die Trilogie noch nicht kennt, besorgt euch sofort den ersten Band und beginnt zu lesen!
Bewertung vom 25.04.2013





sehr gut- meine Meinung:
Die Geschichten sind alle ziemlich kurz und haben jeweils zwischen rund 70 bis 100 Seiten. Das Buch ist keine Fortsetzung der Plötzlich Fee Reihe, die erste Geschichte spielt zwischen dem 1. und dem 2. Teil, die zweite zwischen dem 3. und 4, Teil, sondern eher ein Ergänzung für Fans der Reihe. Einzig die dritte Geschichte spielt nach den Geschehnissen des 4. Teils und bildet auch einen Ausblick auf die Spin-Off Reihe, von der ich sehr hoffe, dass sie Übersetzt wird.
Dadurch dass die Geschichten zwischen den einzelnen Teilen spielen, wäre es natürlich am besten wenn man sie auch direkt danach lesen könnte. Wenn man sie allerdings, so wie ich, nach den anderen Büchern liesst, ist es fast ein bisschen wie eine Zeitreise, denn es fällt wirklich sehr auf, wie sich besonders Meghan, aber auch Ash verändert haben.
Nun zur ersten Geschichte, die spielt direkt nach dem ersten Band und man erfährt, wie Meghan an den Winterhof kommt, wo dann ja der zweite Band anfängt. Man erfährt bei dieser Geschichte eigentlich nicht wirklich neues, man lernt aber ein paar interessante Gestalten kennen, eine davon spielt dann sogar viel später (im vierten Teil) noch eine wichtige Rolle. Ich fand diese Geschichte ehrlich gesagt nicht ganz so gut, wie die anderen zwei. Was mir hier aber aufgefallen ist und was ich sehr interessant fand, ist das Verhalten von Meghan und Ash
In der zweiten Geschichte spielt Puck die Hauptrolle (seine Sichtweise), was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch war sie wirklich sehr lustig. Puck läuft in der Geschichte echt zu Bestform auf und entwickelt einen sehr kreativen und echt unterhaltsamen Plan, wie er und Ash unbemerkt auf den Sommerhof kommen und dort etwas sehr wertvolles stehlen können. Die Geschichte zu lesen war wirklich lustig und ich musste echt mehrmals laut lachen, was mir ein paar merkwürdige Blicke von den Leuten in meiner Umgebung eingebracht hat.
Doch die Geschichte ist nicht nur lustig, sondern man lernt auch mehr über Puck, denn hinter seiner fröhlichen Fassade verbergen sich auch anderen Gefühle und ihm fällt es nicht immer so leicht sich damit abzufinden, dass Meghan, die er liebt, sich in Ash, seinen Erzfeind/besten Freund, verliebt hat.
Nun noch zur dritten Geschichte, dich ich auch echt toll fand, auch wenn sie nicht so lustig, sondern vielmehr ziemlich dramatisch war. Ich möchte echt nicht zuviel verraten denn am Besten lässt man sich einfach von den schockierenden Wendungen überraschen. Bei Meghan sieht man sehr gut, wie sie sich zwischen der ersten Geschichte und dieser verändert hat, sie ist nun viel selbständiger und stärker und ich mag sie so viel mehr. Auch Ash hat sich verändert er wirkt menschlicher und auch verletzlicher, man merkt auch mehr wie er Meghan liebt und das er an sie glaubt. Puck, hat sich nicht wirklich verändert, man merkt aber, dass ihm noch immer viel an Meghan liegt und vielleicht sieht man ihn nach der zweiten Geschichte doch ein bisschen mit anderen Augen. Worüber ich mich in dieser Geschichte sehr gefreut habe ist, dass auch Grimmalkin, der sich zum Glück kein bisschen verändert hat, noch einmal vorkommt und somit die gesamte Truppe wieder vereint ist.
Fazit:
Ich habe diesen erneuten Ausflug ins Nimmernie und das Wiedersehen, mit Meghan, Ash und Puck sehr genossen und kann das Buch allen, die wie ich nicht genug von der Reihe bekommen können weiterempfehlen. Ich würde mich auch sehr freuen noch mehr über das Nimmernie zu lesen, besonders in Zusammenhang mit der dritten Kurzgeschichte.
Bewertung vom 14.04.2013





sehr gut- Die Ausgangssituation im zweiten Teil, könnte fast nicht anders sein als im ersten und doch ist sie auf eine Art auch wieder fast dieselbe. Die Welt von Die Bestimmung hat sich vollkommen verändert, nichts ist mehr organisiert, es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen und auch in ihrem innern beginnen die Fraktionen langsam zu zerfallen, die Altruna sind beinahe ausgelöscht. Für Tris selbst ist die Situation aber eigentlich ähnlich, da sie eigentlich wieder nicht sicher ist, wo sie hin gehört, was ihre Rolle in dieser Welt ist.
Für Tris ist es sehr schwierige zu entscheiden, wem sie Vertrauen kann und sie gerät dadurch teilweise auch in einen Konflikt mit Tobias, obschon dieser ihr von allen Personen am nächsten steht. Die beiden streiten sich leider relativ oft in der Geschichte, weil sie in vielen kleinen Dingen nicht gleicher Meinung sind, besonders wenn es darum geht wem man Vertrauen kann. Auch leidet Tris sehr darunter, dass sie während der Simulation, in der die Ferox von den Ken gesteuert wurden Will erschiessen musste. Deshalb hat sie plötzlich auch Angst eine Pistole zu benutzen, was in einem Krieg natürlich nicht gerade von Vorteil ist. Dennoch begibt sie sich oft ziemlich unüberlegt in grosse Gefahr, was Tobias auch gar nicht gefällt, da es für ihn danach aussieht, als würde es Tris drauf anlegen zu sterben.
Anfangs mochte ich die Entwicklung von Tris Charakter nicht wirklich, da sie einfach oft unüberlegt gehandelt hat und mich dass manchmal wirklich nervte. Allerdings ist ihre Entwicklung unter den gegebenen Umständen und dadurch was sie alles durchmachen musste, logisch und machte sie zwar nicht unbedingt sympathischer, dafür aber authentischer. Dennoch mochte ich die Charaktere, auch über die ganze Geschichte gesehen, leider weniger als im ersten Teil. Auch wenn ich alle immer noch spannend und gut ausgearbeitet fand, mochte ich oft nicht, wie sie sich veränderten. Ausserdem hatte ich am Anfang auch ziemlich Probleme mich wieder zu erinnern, welche Rolle die verschiedenen Personen im ersten Teil gespielt haben. Zeitweise mochte ich auch die Richtung, in sich die Beziehung von Tris und Tobias entwickelte nicht wirklich. Im Grossen und Ganzen mochte ich die beiden als Paar aber immer noch sehr, nur ihre ständigen Streitereien ging mir auf die Nerven. Ich konnte echt nicht verstehen, weshalb Tris nicht eingesehen hat, dass Tobias sie nur beschützen und ihr helfen will.
Ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat ist, dass man über die verschiedenen Fraktionen noch mehr erfährt. Im ersten Teil erfährt eigentlich fast nur über die Altruna und die Ferox genaueres und ein bisschen vielleicht auch noch über die Ken. In diesem Band lernt man nun aber auch die Amitie, die Candor, die Ken und sogar die Fraktionslosen besser kennen. Ich fand die Lebensweisen der verschiedenen Fraktionen sehr interessant, besonders weil das ganze wieder gut durchdacht wirkte und man aber doch immer Fehler innerhalb der Systeme feststellen konnte. Vieles was auf den ersten Blick gut erscheint, offenbart später auch eine dunkle und moralisch bedenkliche Seite.
Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht mehr ganz so fesseln wie der erste Teil und besonders am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme richtig hineinzufinden. Auch hatte es teilweise ein paar Längen und für mich war es ein bisschen viel hin und her. Was mich manchmal auch gestört hat war, dass mir Szenen manchmal nicht ganz logisch erschienen sind, vielleicht lag das auch an mir aber gewisse Dinge fand ich schon ziemlich offensichtlich unlogisch.
Fazit:
Leider kann dieser Teil für mich nicht ganz mit dem Ersten mithalten. Dies hat viele Gründe, beispielsweise die Charaktere, aber auch die Handlung selbst, die teilweise nicht so richtig vorankommt. Dennoch freue ich mich auf den dritten Teil und würde auch diesen Band allen Fans des ersten Teils weiterempfehlen. Auch allen anderen Leuten, die gerne Dystopien lesen, würde ich die Trilogie empfehlen.
Bewertung vom 18.02.2013





sehr gut- meine Meinung:
Wie schon der erste Teil war auch der zweite Teil der Sternenfeuertrilogie wieder ziemlich düster. Die Atmosphäre ist ziemlich bedrückend und während dem Lesen dachte ich oft, die Kinder der Empyrean würden sich in einer aussichtslosen Situation befinden. Was allerdings anders war, als im ersten Teil, war das Gefühl, was dadurch bei mir ausgelöst wurde. Beim Lesen des ersten Teils fand ich die Geschichte durch die düstere Atmosphäre und die schrecklichen Dingen, die die Kinder durchmachen müssen ziemlich deprimierend. Diese Mal war es anders, vielleicht weil ich darauf vorbereitet war, denn es war wohl genau dieser Aspekt, der mir an der Geschichte am besten gefallen hat. Ich fand es total interessant zu sehen wie die verschiedenen Charaktere in scheinbar auswegslosen Situationen reagieren.
Damit komme ich auch direkt zu einem anderen Aspekt, den ich beim ersten Teil nicht mochte und zwar dass es in der Geschichte keinen wirklichen Sympathieträger gibt. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Waverly, Kirean und Seth erzählt. Keiner dieser drei handelt wirklich immer so, wie man es als Leser vielleicht als moralisch richtig ansehen würde und daher gibt es auch nicht wirklich eine Person, mit der man sympathisieren kann. Allerdings sind alle drei Figuren sehr gut ausgearbeitet und man kann ihre Handlungen verstehen, auch wenn man selbst anders gehandelt hätte. Diese Tatsache fand ich wirklich faszinierend, denn sie bringt einem dazu nachzudenken, wie man selbst in so einer Situation handeln würde. Würden wir wirklich immer das tun, was moralisch richtig wäre? Diese Frage kann ich natürlich nicht beantworten, aber ich fand es doch aus psychologischer Sicht sehr interessant wie die Autorin ihre Figuren hat handeln lassen.
Auch wie sich die anderen Kinder auf dem Schiff verhalten haben, fand ich sehr gut dargestellt. Es gibt zwar ein paar Kinder, die Kirean treu ergeben sind, doch viele sind nicht zufrieden, wie er das Schiff führt. Im Verlauf der Geschichte wird die Situation oft ziemlich angespannt und droht teilweise jeden Moment zu kippen und das Schiff wieder komplett in Chaos zu versinken. Dadurch dass die Passagiere alle wirklich noch Kinder sind, sind sie natürlich ziemlich leicht zu beeinflussen. Ich fand es wirklich unglaublich interessant, wie die Autorin, dies gezeigt hat und es hat mich echt zum Nachdenken angeregt.
Nun aber natürlich auch noch zu den Dingen, die mir schon beim ersten Teil gut gefallen haben. Die Geschichte ist wieder sehr fesselnd. Weil man als Leser die Geschichte aus wechselnden Perspektiven miterlebt weiss man meistens ein bisschen mehr als die einzelnen Personen. So denkt Kirean beispielsweise Seht sei für die merkwürdigen Geschehnisse auf dem Schiff verantwortlich, während man als Leser weiss, das jemand anderes dahinter stecken muss. Dieses Wissen hat aber die Geschichte nicht langweilig oder vorhersehbar gemacht, der Autorin ist es sehr gut gelungen auch den Leser nicht immer alles Wissen zu lassen und so für einige Überraschungen zu sorgen. Die Geschichte war zum grössten Teil eigentlich nicht wirklich actionreich, doch gegen Ende überschlugen sich die Geschehnisse dann beinahe und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Wobei das Ende selbst mich dann allerdings ziemlich ratlos zurück gelassen hat. Ich bin mal sehr gespannt was sich Amy Kathleen Ryan für den letzten Teil noch so ausgedacht hat.
Fazit:
Wie schon der erste Teil der Sternenfeuer Trilogie ist auch dieser Teil keine leichte Kost, die Atmosphäre ist ziemlich düster und es gibt auch ein paar schockierende Ereignisse. Die Geschichte hat zudem keinen wirklichen Sympathieträger, dafür aber ein paar sehr interessante und authentische Charaktere. Zudem ist die Geschichte fesselnd und regt zum Nachdenken an. Eine sehr gelungene Fortsetzung, sogar besser als der erste Teil.
Bewertung vom 15.02.2013





ausgezeichnet- meine Meinung:
Wer auf der Suche nach einer Geschichte ist, die einzigartig, originell und dazu auch noch super spannend ist, der ist mit Asche und Phönix eindeutig gut bedient. Von Beginn an ist die Geschichte sehr temporeich und man wird ziemlich schnell mitten in die Handlung hineingeworfen. Anfangs könnte man noch meinen, dass die Geschichte eigentlich auch realistisch sein könnte. Doch Kai Meyer hat noch einiges mehr zu bieten. Denn Parker und Ash treffen auf ein paar weitaus gefährlichere Gegner, als nur Paparazzi und verrückte Fans. Mit Libatique, dem Bösewicht in dieser Geschichte, lässt es sich eindeutig nicht spassen. Wenn ihr die Wahl zwischen ihm und allen Paparazzi auf dieser Welt habt, dann wählt die Paparazzi.
Die Geschichte ist allerdings nicht nur super spannend, temporeich und überraschend, teilweise war sie auch ziemlich brutal. Was ich aber besonders schlimm fand, waren eigentlich nicht einmal die brutalen Szenen sondern vielmehr, dass einfach so gut wie alle Leute die Parker und Ash auf ihrer Flucht helfen umgebracht oder schon fast niedergemetzelt werden. Besonders um einen Charakter hat es mir dabei wirklich unglaublich Leid getan und ich habe ich mich echt gefragt ob dass jetzt nötig gewesen wäre. Für meinen Geschmack war das fast so etwas wie Verschwendung für so einen tollen Charakter.
Um mal weiter von tollen Charakteren zu sprechen, Parker und Ash waren beide auch echt gelungen. Natürlich ist es für den Leser schon ab den ersten Seiten oder eigentlich schon bevor er das Buch beginnt zu lesen klar, dass die beiden zusammen kommen werden. Doch was dabei wirklich interessant ist, ist nicht wie lange es dauert, bis den beiden klar wird, was der Leser schon lange weiss, sondern vielmehr, ob man als Leser diese Anziehung, die die beiden aufeinander ausüben, auch nachempfinden kann. Denn das ist es eigentlich was es für mich wirklich ausmacht, ob ich eine Liebesgeschichte in einem Buch wirklich mag. Ziemlich offensichtlich sind ja sowieso fast alle, deshalb ist für mich viel wichtiger zu sehen, dass die Chemie zwischen zwei Charakteren stimmt. Bei Parker und Ash, war das auf jeden Fall so. Schon allein sind sie beide echt total sympathisch und einzigartig, aber zusammen sind sie ein echt tolles Team, denn sie ergänzen sich echt beinahe perfekt.
Was mich auch überrascht hat war, wie viel Tiefgang die Charaktere haben. Es hat mir echt Spass gemacht Ash und Parker durch die Geschichte hindurch immer besser kennen zu lernen und immer wieder neue Aspekte an ihren Persönlichkeiten zu entdecken, die man ihnen im ersten Moment vielleicht gar nicht zugetraut hätte. Ich finde Kai Meyer hat hier einen tollen Job geleistet seinen Hauptcharakteren eine Persönlichkeit zu geben und sie authentisch zu machen. Auch Libatique (der Bösewicht) fand ich sehr interessant, denn obschon schon er echt skrupellos und unmenschlich ist, hat er mir zu meiner eigenen Überraschung manchmal fast Leid getan, auch wenn er wirklich kein Mitleid verdient hat und durch und durch böse ist.
Der Schreibstil von Kai Meyer hat mir sehr gut gefallen. Die Landschaft wurde echt schön und auch authentisch beschriebe, ich hatte echt das Gefühl in Frankreich zu sein. Auch ansonsten war das Setting sehr gelungen. Doch auch die Dialoge waren sehr gelungen und teilweise gab es ein paar Szenen, die beinahe poetisch waren. Die düstere Atmosphäre der Geschichte hat mich auch eindeutig überzeugt und gefesselt.
Fazit:
Eine wirklich fesselnde, spannende, überraschende und aussergewöhnliche Geschichte. Ash und Parker sind zwei Charaktere, die man so schnell nicht vergisst und tief ins Herz schliesst. Ein kleiner Abzug gibt es für mich nur, weil nach meinem Geschmack ein paar Charaktere zu viel sterben mussten, was ich sehr traurig und ein bisschen eine Verschwendung fand. Ein grosses Plus für die Geschichte ist auch, was ich bisher noch gar nicht erwähnt habe, dass sie in sich abgeschlossen ist, auch wenn eine Fortsetzung möglich wäre.
Bewertung vom 01.02.2013





sehr gut- meine Meinung:
Zuerst war ich einmal überrascht, wie brutal die Geschichte ist. Irgendwie hatte ich mir Geister immer als durchsichtige, graue, nebelartige Geschöpfe vorgestellt, durch die man hindurchgehen kann und die höchstens ein bisschen unheimlich, aber keinesfalls wirklich gefährlich sind. Nun auf die Geister hinter denen Cas her ist trifft all dies ganz und gar nicht zu. Die Geister sind wie wir Menschen aus Fleisch und Blut, oder zumindest sehen sie so aus und fühlen sich wohl auch so an, jedenfalls sind sie sehr gut dazu im Stande Menschen mehr als nur Angst einzujagen und sie sogar zu töten. Schon sehr zu beginn der Geschichte bekommt es Cas mit einem besonders brutalen Geist zu tun und ich war ehrlich gesagt ein bisschen geschockt und musste mich erst an die neue Vorstellung gewöhnen, denn ich war echt nicht darauf vorbereitet.
Auch im weiteren Verlauf der Geschichte geht es teilweise alles andere als nett zu und her und es gibt schon mehrere brutale, fast schon blutrünstige Szenen. Dabei sind die Beschreibungen zwar nicht übertrieben detailliert, schliesslich ist Anna im blutroten Kleid immer noch ein Jugendbuch, jedoch habe ich während dem Lesen schon mehrmals das Gesicht verzogen, weil ich gewisse Dinge eigentlich nicht ganz so genau wissen wollte.
Durch den Titel des Buches hatte ich irgendwie erwartet, dass die Geschichte aus der Sicht von Anna erzählt wird, dem ist allerdings nicht so. Die Geschichte ist durchgehend nur aus der Sicht von Cas geschrieben. Ich mochte diese Sichtweise sehr, da Cas durch sein aussergewöhnliches Leben und seine aussergewöhnliche Beziehung zum Thema Tod, eine ganz eigene und einzigartige Sicht auf die Welt hat. Ich fand Cas ein wirklich faszinierender Charakter und er trug wirklich einen grossen Teil dazu bei, dass ich die Geschichte wirklich gerne las, denn er macht sie irgendwie besonders.
Cas war mir auch super sympathisch, auch wenn ich mich nicht wirklich mit ihm identifizieren konnte. Sein Leben ist wirklich alles andere als einfach und ich habe mich sehr für ihn gefreut, dass er in Thomas und Carmel wirklich gute Freunde findet, denn irgendwie war er anfangs schon ziemlich einsam, obschon ihm das selbst gar nicht aufzufallen scheint.
Etwas, dass mir an der Geschichte leider nicht so gefallen hat und leider ein wichtiger Bestandteil der Geschichte ist, war die Liebesgeschichte zwischen Cas und Anna. Ich meine eigentlich weiss man von Beginn an, dass sich die Geschichte in diese Richtung entwickeln wird, allerdings habe ich mich lange ein bisschen dagegen gesträubt. Denn so wie man Anna zu Beginn kennen lernt ist sie wirklich gruselig. Ausserdem hat sie mehrere Jugendliche auf dem Gewissen, die sie skrupellos getötet hat. Sie tötet sogar jemand während Cas anwesend ist. Da mir Anna somit, wohl verständlicherweise, nicht wirklich sympathisch war konnte ich einfach nicht verstehen, weshalb sich Cas dennoch irgendwie zu ihr hingezogen fühlt. Im Verlauf der Geschichte erfährt man mehr über Anna und ich begann mich mehr mit ihr anzufreunden und dennoch kam mir Cas und Annas Beziehung noch immer etwas unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar vor. Im Gegenzug konnte ich nämlich auch nicht verstehen, weshalb Anna ausgerechnet Cas aus irgendeinem Grund nicht umbringen konnte. Am Ende habe ich dann aber doch mit den beiden mitgefiebert und ihnen ein Happy End gewünscht.
Die Geschichte hält besonders gegen Ende ein paar wirklich spannende Überraschungen bereit, obschon man sich manches auch denken konnte. Jedenfalls wurde mir während dem Lesen nie langweilig und wenn man im Dunkeln keine Angst hat wäre Anna im blutroten Kleid sicher auch eines dieser Bücher, die man in einer Nacht durchlesen könnte. Das Tempo der Geschichte ist konstant hoch und es gibt wirklich kaum Längen. Leider muss ich aber zugeben, dass mir der Anfang eigentlich am ganzen Buch am besten gefallen hat und das Ende mich leider eher mit etwas gemischten Gefühlen zurück gelassen hat.
Bewertung vom 01.02.2013





sehr gut- meine Meinung:
Everlight beginnt direkt sehr spannend. Zuerst erfährt man im Prolog kurz, wie Seraphina überhaupt zu einer Unsterblichen wurde und dann geht es im ersten Kapitel direkt damit los, dass sie plant wie sie Cyrus entkommen und sterben kann. Ich war ehrlich gesagt zuerst etwas irritiert, da ich gerne etwas mehr noch darüber erfahren hätte, wie Seras Leben kurz nachdem sie unsterblich wurde und dann auch in den rund 600 Jahren danach aussah. Auch hätte ich gerne erfahren, wie es war, als Sera Cyrus noch geliebt hat. Dennoch hat mich die Geschichte danach schnell gefesselt und wurde richtig spannend. Ich habe richtig mit Sera mitgefiebert auf ihrer Flucht vor Cyrus, auch wenn einem von Anfang an klar ist, dass sie nicht sterben wird.
Ich war erstaunt wie schnell sie sich dann in ihrem neuen Leben als Kailey zurecht gefunden hat. Besonders gewundert hat mich, dass wirklich niemandem aufgefallen ist, dass Kailey nicht mehr sich selbst ist. Doch natürlich ist es logisch dass niemand wirklich daran denken würde, dass ein Unsterblicher Kaileys Körper übernommen hat.
Danach wurde die Geschichte erstmal ein bisschen weniger Spannend, jedoch nicht langweilig. Es ging einfach mehr darum, wie sich Sera in ihrem neuen Leben zurecht findet und wie sie sich langsam in Noah, ihren Nachbar, verliebt.
Gegen Ende wurde die Geschichte dann aber wieder sehr spannend, wobei das Ende selbst wirklich echt komplett fies war und ich es fast nicht fassen konnte. Ich konnte es echt fast nicht glauben und hätte das Buch am liebsten quer durchs Zimmer geworfen. Ich hoffe wirklich der Zweite Teil lässt nicht allzu lange auf sich warten, denn das Ende ist wirklich so richtig, richtig fies.
Sera oder auch Kailey, wie sie ja dann heisst, war wirklich sehr sympathisch. Ich konnte mich zwar nicht wirklich mit ihr identifizieren und teilweise konnte ich ihre Handlungen nicht wirklich nachvollziehen, aber ich fand es wirklich toll, wie sie versucht hat Kaileys Familie möglichst weiteren Kummer zu ersparen und wie sie immer Gewissensbisse hatte, da Kailey ja eigentlich tot ist und sie nun an ihrer Stelle lebt, obschon sie keine Schuld an Kaileys Tod trägt. Auch ihre Beziehung zu Noah fand ich total süss, die beiden sind nicht sofort auf den ersten Blick ineinander verliebt, also eigentlich kennen sich Kailey und Noah auch schon sehr lange, sondern sie nähren sich eher langsam an. Allerdings hat mir bei Kailey bzw. Sera manchmal ein bisschen die Tiefe gefehlt und irgendwie hätte ich das Gefühl gehabt eine Person die schon über 600 Jahre lang lebt, würde sich ein bisschen weniger wie ein typischer Teenager verhalten.
Was Noah angeht, mochte ich auch ihn eigentlich sehr. Er ist ein normaler und netter Junge und irgendwie fand ich es erfrischend mal einen komplett normalen Jungen als männlichen Gegenpart zu Sera zu haben, besonders da er in so einem Gegensatz zu Cyrus steht, der einfach alles andere als sympathisch und sehr schwer zu durchschauen ist. Doch beide Noah und Cyrus blieben für meinen Geschmack etwas zu Flach und ich hätte gern mehr über sie erfahren. Ich hoffe im nächsten Teil erhalten die Charaktere noch etwas mehr Tiefe.
Die Gestaltung des Buches finde ich sehr gut gelungen. Das Cover ist sehr schön, auch wenn es leider nicht unbedingt viel, eigentlich gar nichts, mit der Geschichte zu tun hat. Die Blumen fühlen sich irgendwie auch echt toll an, ausserdem mag ich das Format des Buches total. Die innere Gestaltung hat mir sogar noch besser gefallen, denn immer wieder findet man wunderschöne Illustrationen, die die Geschichte nochmals toll unterstreichen.
Fazit:
Ein tolles Buch für zwischendurch, das man mit seinen rund 240 Seiten auch sehr schnell gelesen hat. Die Geschichte wird nie langweilig, allerdings fehlt es den Charakteren ein bisschen an Tiefe und auch sonst gibt es ein paar kleine Makel. Dennoch ist die Geschichte durchaus sehr lesenswert und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Teil.
Bewertung vom 26.12.2012





ausgezeichnet- meine Meinung:
Der Feuerstein ist eines dieser Bücher, die einem mit ihrer tollen Atmosphäre sofort fesseln und einen in ihre Welt hinein ziehen. Die Welt in der die Geschichte spielt ist aber auch ausserordentlich schön und bringt einen zum Träumen. Unendliche Wüsten, exotische Städte und kleine Dörfer in den Bergen in denen sich "Rebellen" sammeln, all dies hat die Geschichte zu bieten. Obschon ich das Buch definiitv im Fantasy Genre einordnen würde, auch weil es an fiktiven Orten spielt, gibt es ausser dem Feuerstein und dessen ungewöhnlichen Kräfte eigentlich keine Fantasyelemente.
Zu Beginn der Geschichte wird man direkt ins Geschehen hineingeworfen, man erfährt was es mit dem Feuerstein auf sich hat und erlebt mit wie Elisa mit Alejandro verheiratet wird. Danach nimmt das Tempo der Geschichte ab und es geschieht nicht viel aufregendes. Dies hat mich allerdings kein bisschen gestört, im Gegenteil ich mochte es sehr, dass ich die Welt und die tolle Atmosphäre erst einmal auf mich wirken lassen konnte. Doch dann wird Elisa entführt und die Geschichte wird richtig spannend, ohne jedoch gehetzt zu werden, noch immer blieb mir genug Zeit mich richtig in der Geschichte zu verlieren.
Elisa, aus derer Sicht die Geschichte erzählt wird, macht eine wirklich bemerkenswerte Entwicklung durch. Damit ist nicht nur die äusserlich offensichtliche Entwicklung von einem übergewichtigen Mädchen zu einer wunderschönen jungen Frau gemeint, sondern noch viel mehr entwickelt sich ihre Persönlichkeit. Ich muss zugeben, anfangs mochte ich Elisa nicht, sie war mir zu weinerlich und drohte ständig in Selbstmitleid zu versinken, auch wirkte sie irgendwie kindlich auf mich, was allerdings bei einer gerade mal 16-jährigen verwöhnten Prinzessin nicht erstaunlich ist. Doch schon bald kann man erkennen dass viel mehr ihn ihr steckt. Richtig zum Vorschein kommt ihre Stärke nach der Entführung durch die "Rebellen". Elisa ist eigentlich eine unglaublich intelligente und sympathische Person, ausserdem ist sie die geborene Anführerin und schafft es selbst in brenzligen Situationen einen klaren Kopf zu bewahren. Sie setzt sich für ihre Freunde ein und hat keine Angst die Konsequenzen ihres Handelns zu tragen.
Die Charaktere haben mir allesamt super gefallen. Jeder einzelne ist einzigartig und in jedem steckt viel mehr, als man auf den ersten Blick sieht. Ein paar enttäuschten mich im Verlauf der Geschichte, da ich von ihnen mehr erwartet hätte, andere hingegen, wie beispielsweise Cosmé oder auch Rosario, haben mich auch sehr positiv überrascht. Was sie aber allesamt gemeinsam haben ist, dass sie alles andere als langweilig und stereotypisch sind sondern interessant und sehr authentisch. Viele habe ich in mein Herz geschlossen und ich hoffe schon bald wieder über sie lesen zu dürfen.
Dasselbe lässt sich auch über die Geschichte selbst sagen, denn auch diese ist alles andere als stereotypisch sondern erfrischend anders. Besonders für Leser die einmal etwas ein bisschen anderes ohne eine wirklich im Zentrum stehende Liebesgeschichte lesen wollen ist Der Feuerstein sicher eine gute Option. Der Plot ist wirklich gut durchdacht einzig das Ende wurde für meinen Geschmack etwas sehr schnell abgehandelt und ich hätte mir zeitweise ein bisschen mehr Action gewünscht.
Fazit:
Mir hat Der Feuerstein sehr gut gefallen. Die Geschichte ist wirklich aussergewöhnlich, genau wie auch ihre Charaktere. Gerade für Leute die viel lesen und sich einmal ein bisschen Abwechslung wünschen ist die Geschichte super geeignet da sie alles andere als stereotypisch, dafür aber spannend und unvorhersehbar ist. Da fallen auch ein paar kleine Längen nicht gross ins Gewicht besonders weil man sich währenddessen von der wunderschönen Atmosphäre und den tollen Schauplätzen der Geschichte beeindrucken lassen kann.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 25.11.2012





ausgezeichnet- Genau wie Jason, Piper und Leo wird man direkt in das Geschehen hineingeworfen und die Geschichte ist von Beginn an sehr tempo- und actionreich. Um die Helden des Olymp Reihe zu verstehen muss man die Percy Jackson Reihe nicht gelesen haben. Allerdings trifft man manchmal auf Personen, die man aus Percy Jackson schon kennt oder auch Ereignisse aus den Büchern werden kurz erwähnt. Für Leute die die Welt der Halbgötter schon länger kennen gibt es einige Überraschungen, denn im Verlauf der Geschichte stellt sich heraus dass diese noch einige Geheimnisse verbringt, darunter sogar eines welches diese ganze Welt auf den Kopf stellen könnte.
Wie von Rick Riordan gewohnt ist der Schreibstill locker und humorvoll, besonders Leo reisst selbst in den gefährlichsten Situationen Witze. Von diesen Situationen gibt es übrigens jede Menge. Wenn die Halbgötter auf ihre Gegner treffen kann man ausserdem ein paar epische Kämpfe miterleben. Auch treffen Jason, Piper und Leo immer wieder auf mythologische Figuren und auch Götter und so lernt man sogar noch etwas. Ausserdem finde ich die Götter und anderen Figuren echt genial dargestellt, besonders mochte ich Aeolus.
Die Geschichte in Der verschwundene Halbgott wird abwechselnd aus der Sicht von Jason, Piper und Leo erzählt. Dabei sind die Kapitel ziemlich fair zwischen den dreien aufgeteilt und niemand wird bevorzugt. Die drei sind allerdings keine Ich-Erzähler sondern die Erzählperspektive ist in der dritten Person.
Jason könnte man als das Oberhaupt der Gruppe betrachten, als Sohn des Himmelsgottes besitzt er natürlich ein paar aussergewöhnliche Fähigkeiten und ist eigentlich der geborene Anführer. Obschon er sein Gedächtnis verloren hat, weiss er noch immer wie man kämpft und ist sich sicher, dass er dieses Wissen schon oft angewandt hat. Die Idee mit seine Schwester ist echt interessant und die Hintergrundgeschichte dazu hat mir sehr gut gefallen. Auch ist er, obschon er fliegen kann, alles andere als Abgehoben und sehr sympathisch.
Piper hat eine unglaublich interessante Fähigkeit. Ihre Stimme hat eine unglaubliche Macht, sie kann Leute nur indem sie es sagt Dinge tun lassen. Früher hat sie diese Fähigkeit hauptsächlich dafür genutzt um Leute dazu zu bringen ihr etwas auszuleihen, einmal sogar ein Auto. Dies hat sie hauptsächlich gemacht um mehr Aufmerksamkeit von ihrem Vater, der ein berühmter Schauspieler ist, zu bekommen. Durch eine der Rollen ihres Vaters weiss Piper ziemlich viel über die griechische Mythologie, was manchmal hilfreich ist. Allerdings hat sie auch ein dunkles Geheimnis, welches sie sehr belastet. Auch Piper war mir sehr sympathisch, da sie sehr natürlich und im Grunde auch ehrlich ist, ausserdem ist sie eine echte Kämpferin.
Leo ist so ein bisschen der Clown der Gruppe. Auch er hat tolle Fähigkeiten er kann nämlich Feuer kontrollieren und ausserdem hat er ein technisches Talent und kann sehr gut mit Maschinen umgehen. Mit Menschen hat er es da ein bisschen schwieriger und er fühlt sich oft sehr unbeholfen und neben Jason und Piper fühlt er sich teilweise wie das fünfte Rad am Wagen. Leo hatte eine sehr schwierige Kindheit, nachdem seine Mutter schon früh gestorben ist, ist er immer wieder abgehauen und hat sich allein durchgeschlagen. Er war mir mit seiner lustigen Art und seiner Liebe zu seinem fliegenden Metalldrachen fast am sympathischsten der drei und ich habe ihn sofort in mein Herz geschlossen.
Fazit:
Eine tolle Geschichte, nicht nur für Percy Jackson Fans. Alle die gerne spannende Geschichten mit tollen Charakteren lesen und sich zumindest ein bisschen für Mythologie interessieren sind mit Der verschwundene Halbgott mehr als gut bedient. Ich freue mich auf die Fortsetzung, besonders weil es in dieser ein Wiedersehen mit Percy geben wird.
- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung vom 25.11.2012





ausgezeichnet- Töchter des Mondes spielt nicht in der heutigen Zeit, sondern im späten 19. Jahrhundert. Es handelt sich also um einen historischen Fantasy-Roman. Die Geschichte hat eine wundervolle Kulisse. Sie spielt in einer eher ländlichen Gegend in der die Leute streng gläubig sind. Frauen haben so gut wie keine Rechte, sie sollen sich den Männern komplett unterordnen und spätestens wenn sie 17 Jahre alt werden müssen sie heiraten oder der Schwesternschaft beitreten. Die Schwesternschaft ist das weibliche Gegenstück zur Bruderschaft. Diese ist eine mächtige, sehr konservative Organisation, die aus mächtigen, sehr gläubigen Männern besteht und über die Gegend "herrscht". Wenn Frauen sich nicht anpassen und gehorchen gelten sie schnell mal als Hexen und werden verbannt oder verschwinden einfach.
Alle drei Schwestern sind sehr unterschiedlich. Cate denkt sehr viel nach, manchmal vielleicht zu viel, und möchte immer die Kontrolle haben. Ausserdem fühlt sie sich verantwortlich für die beiden jüngeren. Maura die mit ihren 15 Jahren gar nicht viel jünger ist als Cate ist sehr emotional. Sie würde alles tun um aus ihrem langweiligen Leben herauszukommen und ein Leben zu führen wie die Figuren ihrer geliebten Romane. Sie kann, wie Cate auch, sehr stur und dickköpfig sein, was oft zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden führt. Über Tess, welche erst 12 Jahre alt ist, erfährt man am wenigsten. Sie ist unglaublich intelligent und hat eine sehr gute Menschenkenntnis. Ich denke in ihr steckt noch viel mehr als man in diesem ersten Band erfährt und bin sehr gespannt wie sie sich entwickeln wird.
Doch trotz ihrer Unterschiede sind sie Schwestern und haben somit eine ganz besondere Beziehung zueinander. Diese wurde toll beschrieben und ich denke jeder der Schwestern hat kann sich mit den drei identifizieren, denn auch wenn sie manchmal streiten stehen sie sich doch sehr nahe.
Natürlich darf auch eine Liebesgeschichte in dem Buch nicht fehlen. Darüber möchte ich aber nicht allzu viele Worte verlieren, da diese zwar süss, aber nicht wirklich aussergewöhnlich war. Finn, in den sich Cate verliebt, ist sehr süss und er war mich auch direkt sympathisch, allerdings fehlt es seinem Charakter ein bisschen an Ecken und Kanten und ich hätte gerne mehr über ihn erfahren.
Die Geschichte war durchweg spannend und fesselnd ohne dass wirklich viel geschieht. Es gibt keine epischen Kämpfe sondern viel mehr stehen die drei Schwestern und besonders Cate mit ihren Problemen im Vordergrund. Erst gegen Ende gibt es wirklich ein bisschen Action. Allerdings hatte ich diese vorher gar nicht vermisst. Denn Cates Konflikt wird sehr gut geschildert. Ausserdem entdecken die Schwestern im Verlauf der Geschichte immer mehr wozu sie mit ihrer Magie wirklich fähig sind und entdecken somit auch einen Teil von sich selbst. Ausserdem decken sie auch immer mehr Geheimnisse auf, denn die Magie zieht weit grössere Kreise als Cate und ihre Schwestern dachten.
Die Atmosphäre der Geschichte hat mir unglaublich gut gefallen. Mit der Kulisse dieses Ortes ende des 19. Jahrhunderts, der Magie und den Geheimnissen war die Atmosphäre einfach bezaubernd. Der Schreibstil hat mir auch sehr gut gefallen, allerdings war ich mir nicht hundertprozentig sicher, ob die Ausdruckweise wirklich vollständig dem 19. Jahrhundert angepasst ist. Der Schreibstil hat aber natürlich auch viel zu der tollen Atmosphäre beigetragen und hat dafür gesorgt dass ich vollständig in der Geschichte versinken konnte.
Ein Buch welches nicht nur von aussen toll aussieht, sondern im Innern eine tolle und magische Geschichte verbirgt. Diese erzählt von drei sehr unterschiedlichen, aber sehr sympathischen Schwestern, die ihre Kräfte und sich selbst entdecken. Eine Geschichte ohne viel Action, die mich aber dennoch fesseln und verzaubern konnte.







































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