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Benutzername: Nadja_13
Danksagungen: 78 (erhaltene)


Bewertungen

Insgesamt 110 Bewertungen
Bewertung vom 10.08.2013
Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2
Rossi, Veronica

Getrieben - Durch ewige Nacht / Aria & Perry Trilogie Bd.2


sehr gut

meine Meinung:
Nachdem Aria und Perry im ersten Teil ja auf der Suche nach Arias Mutter und Perrys Neffen Talon waren, sind sie in diesem Teil auf der Suche nach der Blauen Stille. Dies soll ein sicherer Ort, ohne Ätherstürme sein. Nachdem die Stürme immer schlimmer werden wird es immer wichtiger diesen geheimnisvollen Ort möglichst schnell zu finden. Doch angeblich weiss nur Sable der Anführer des Stamms der Hörner wo sich diese befindet.

Anders als im ersten Teil, in dem Aria und Perry meistens zu zweit unterwegs waren, sind sie in diesem Teil meistens nicht zusammen. Die Geschichte wird aber immer noch aus beiden Sichtweisen erzählt. So bekommt man gleichzeitig mit, was bei Perry, der bei seinem Stamm bleibt, und was bei Aria, die sich zusammen mit Roar auf den Weg zum Stamm der Hörner macht geschieht. Ich fand eigentlich beide Sichtweisen sehr interessant, dennoch war ich traurig, dass die beiden lange Zeit getrennt sind, da ich sie zusammen als Team sehr mag und dadurch auch die Liebe der beiden sich nicht wirklich weiter entwickeln konnte. Dadurch dass es aber wie zwei Schauplätze gibt, war die Geschichte schön abwechslungsreich und blieb immer spannend. Um ehrlich zu sein fand ich Arias Sichtweise oft aber etwas interessanter, als die von Perry.

Perry hat eigentlich das ganze Buch über Probleme sich als Stammesoberhaupt zu behaupten. Er hat eine schwierige Aufgabe, da der Stamm nicht nur mit Ätherstürmen, sondern auch mit Angriffen anderer Stämme zu kämpfen hat. Ausserdem gibt es auch innerhalb des Stammes Leute, die Perrys Entscheidungen immer wieder anzweifeln. Ich konnte gut mit ihm mitfühlen, da man bei ihm merkt, dass er eigentlich nur das Beste für seine Leute will. Allerdings handelt er manchmal etwas unüberlegt und impulsiv. Es ist nicht einfach für ihn, besonders weil ihm so viel an jedem seiner Leute liegt, was ihn für mich aber sehr sympathisch machte.
Auch Aria fand ich sehr sympathisch, man bemerkt einen grossen Unterschied zwischen der Aria aus dem ersten Teil und der aus dem zweiten Teil, sie hat sich eindeutig weiter entwickelt. Obschon sie in Perrys Stamm eindeutig nicht willkommen ist und die Leute ihre Abneigung gegen sie offen zeigen, bleibt sie stark und lässt sich nicht einschüchtern. Dennoch nimmt sie diese Tatsache natürlich mit und sie fühlt sich oft einsam. Sie hat keine Familie und auch kein Zuhause mehr, denn nach Reverie kann sie nicht zurückkehren, aber in den Stämmen ist sie auch nicht willkommen. Die einzigen Leute die ihr noch bleiben sind eigentlich Perry und Roar und dann muss sie auch noch tun, als wären Perry und sie nicht zusammen.

Nun noch kurz zu ein paar Kritikpunkten. Wie schon gesagt hätte ich mir gewünscht, dass Perry und Aria ein bisschen mehr zusammen wären. Was mich hier aber hauptsächlich genervt hat ist, dass Perry einmal ernsthaft eifersüchtig auf Aria und Roar ist, weil ihm ein Mädchen eingeredet hat, dass zwischen den beiden etwas ist. Dabei ist Perry eigentlich der, der am besten wissen müsste, dass Aria und Roar nur sehr gute Freunde sind.
Was ich auch nicht so mochte war, dass besonders bei Perrys Teil der Geschichte oft nichts wirklich Wichtiges geschieht. Die Geschichte ist nicht langweilig, da eigentlich schon immer irgendetwas geschieht, aber die Folgen sind dann eigentlich immer dieselben, nämlich dass Perry Probleme hat sich als Stammesoberhaupt zu behaupten.
Auch das Ende konnte mich leider nicht komplett überzeugen, da plötzlich alles ziemlich schnell läuft. Nach ungefähr 300 Seiten haben Perry und Aria noch so gut wie nichts erreicht und dann geht plötzlich alles super schnell. Gespannt auf den nächsten Teil hat mich das Ende aber doch gemacht.

Fazit:
Eine gute Fortsetzung, wenn auch nicht ganz so gut wie der erste Teil. Die Geschichte ist spannend, abwechslungsreich und teilweise auch überraschend. Aria und Perry sind sympathische Protagonisten. Jedoch gibt es ein paar Dinge, die nicht mehr so gut gepasst haben, wie im ersten Teil.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 10.08.2013
Der Weg der gefallenen Sterne / Gaia Stone Trilogie Bd.3
O'Brien, Caragh M.

Der Weg der gefallenen Sterne / Gaia Stone Trilogie Bd.3


sehr gut

Inhaltlich geht es in diesem Teil hauptsächlich darum, dass die Menschen aus New Sylum und die, die vor den Mauern leben anfangen sich gegen die Enklave aufzulehnen. Gaia versucht als Anführer der Leute aus New Sylum eine friedliche Lösung zu finden, es gibt aber auch viele die am liebsten einfach das gesamte System umstürzen würden. Im Verlauf der Geschichte spitzt sich die Lage immer mehr zu, denn beide Seiten stellen Bedingungen, denen die jeweils anderen aber nicht nachgeben wollen. Besonders für Gaia ist diese Situation sehr schwierige, da sie als Anführerin immer eine Lösung finden muss, bei der möglichst niemand ihrer Leute zu Schaden kommt. Das grösste Problem für die Leute aus New Sylum ist, dass sie Wasser brauchen, welches aber die Enklave kontrolliert, was somit ein Problem für sie ist, da die Enklave am längeren Hebel sitzt.
Jedoch hat auch die Enklave immer noch Probleme mit der Blutkrankheit und könnte somit die neue DNS der Leute aus New Sylum gut gebrauchen.

Wie schon in den anderen Bänden mochte ich, dass es nicht einfach Gut und Böse gibt, sondern auch Schattierungen dazwischen. So sind beispielsweise nicht alle Bürger der Enklave böse, sondern sie helfen Gaia teilweise auch und würden gewisse Änderungen eigentlich auch begrüssen. Es sind eigentlich hauptsächlich der Bürgermeister der Enklave und seine engsten Verbündeten, die wirklich die Bösen sind. Auch gibt es manchmal Situationen bei denen sich Verbündete von Gaia, also die Bewohner von New Sylum und die Bewohner von Wharfton, sich nicht unbedingt "richtig" verhalten.
Auch das Thema Babys spielt wieder eine wichtige Rolle. In der Enklave können nun nämlich junge Frauen aus Wharfton als Leihmütter arbeiten. Hier stellt sich für Gaia und den Leser die Frage, ob dies ethisch vertretbar ist. Einerseits ist es natürlich eine gute Gelegenheit, da Aufgrund der Krankheit viel Bewohner der Enklave sonst keine Kinder haben könnten und den Leihmüttern geht es in der Enklave auch sehr gut. Andererseits wird deren Armut ziemlich ausgenutzt und gewisse Dinge, die gemacht werden sind äusserst fragwürdig.

Nun noch zu den Charakteren und somit eigentich meinem hauptsächlichen Kritikpunkt. Leider konnte ich nämlich das ganze Buch über nie wirklich einen Zugang zu Gaia finden, aus deren Sicht die Geschichte wieder erzählt wird. Ich fand sie zwar immer noch sympathisch und mochte ihre Dickköpfigkeit. Jedoch konnte ich ihre Handlungsweise manchmal nicht wirklich nachvollziehen und sie kam mir etwas unnahbar vor.
Besonders auch ihre Beziehung zu Leon oder sogar ihrer kleinen Schwester Maia konnte ich irgendwie nicht wirklich spüren und nachvollziehen. Sowieso mochte ich auch die anderen Charakteren, allen voran Leon in diesem Teil irgendwie weniger als in den Teilen zuvor. Leon hat sich irgendwie oft noch merkwürdiger verhalten als Gaia und ich konnte echt vieles nicht nachvollziehen. Gaia hingegen wechselt ihre Meinung bezüglich Leons Verhalten irgendwie ständig, was ich auch etwas merkwürdig fand.

Fazit:
Wieder eine sehr interessante Geschichte, die viel zum Nachdenken anregt und einem nicht so schnell loslässt. Dadurch wird sie auch nie langweilig, auch wenn einmal nicht so viel geschieht. Besonders gegen Ende ist die Geschichte aber wirklich actionreich und spannend. Ein Minuspunkt sind für mich die Charaktere, zu denen ich in diesem Teil irgendwie nicht so den Zugang finden konnte und die nicht immer nachvollziehbar gehandelt haben.

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 26.07.2013
Der Feuerthron / Kane-Chroniken Bd.2
Riordan, Rick

Der Feuerthron / Kane-Chroniken Bd.2


sehr gut

meine Meinung:
Anfangs hatte ich echt Probleme wieder in die Geschichte hinein zu finden, da es schon sehr lange her war, seit ich den ersten Teil gelesen habe. Mit der Zeit, nachdem ein paar Dinge wiederholt wurden, kamen aber meine Erinnerungen wieder so weit zurück, dass ich mich in der Geschichte zurecht fand. Wirklich viel Zeit um sein Gedächtnis aufzufrischen hat man aber eigentlich nicht, denn die Geschichte beginnt schon total rasant und im Verlauf steigert sich das Tempo eher sogar noch.

Die Geschichte war wieder total tempo- und actionreich. Carter und Sadie haben jede Menge Feinde, die alle nicht zu unterschätzen sind. Ein paar der ägyptischen Götter, mit denen sie es aufnehmen müssen waren echt unheimlich wie beispielsweise Nechbet, die Geiergöttin oder auch Babi, der wie ein riesiger Pavian aussieht. Allerdings sind die Götter nicht die einzigen Feinde, die es auf Carter und Sadie abgesehen haben. Auch das Lebenshaus ist den beiden noch immer Feindselig gesinnt und möchte um jeden Preis verhindern, dass sie Re wieder erwecken.

Doch natürlich haben die beiden nicht nur Feinde, sondern auch ein paar Verbündete, die ihnen zur Seite stehen. Eine davon wäre Bastet, die ihnen, wie schon im ersten Teil, so gut wie möglich hilft. Sie kann allerdings nicht zusammen mit ihnen auf ihre Mission, sondern wird anderweitig gebraucht. Daher hat sie Carter und Sadie Bes, ein Gott in Zwergengestalt, als Hilfe geschickt. Ich mochte Bes total gerne, er war super lustig und seine Methode um Feinde in die Flucht zu schlagen einfach unschlagbar.

Erzählt wird die Geschichte wieder so, dass Carter und Sadie abwechselnd erzählen. Sie erzählen ihre Geschichte und nehmen es auf Kassette auf, der Autor hat diese Kassetten erhalten und alles niedergeschrieben. Daher ist es wieder so, dass sie sich teilweise in ihren Erzählungen unterbrechen und teilweise nicht alles genau gleich sehen. Die Geschichte ist dadurch sehr umgangssprachlich geschrieben. Doch auch der Humor kommt nicht zu kurz und auch wenn ich nicht ständig lachen musste, gab es doch ein paar sehr lustige Momente.

Was ich auch wieder sehr mochte, war über die ägyptische Mythologie zu lesen. Es gibt so viele interessante Götter, irgendwie war es fast schon ein bisschen verwirrend. Ich fand es auch super, dass die Geschichte in vielen verschiedenen Ländern spielt, ihre Mission führt Sadie und Carter unter anderem nach England, Russland und Ägypten. Die Geschichte war dadurch sehr abwechslungsreich und wurde nie langweilig, auch wenn es nicht allzu viele grosse Überraschungen gab.

Nun leider zu den Dingen, die ich nicht wirklich mochte. Ein grosser Punkt wäre hier die Charaktere, womit eigentlich hauptsächlich Carter und Sadie gemeint sind. Ich fand leider beide oftmals ziemlich nervig, obwohl Sadie noch etwas schlimmer war. Jedenfalls fand ich beide nicht so wirklich sympathisch und konnte auch nicht mit ihnen mitfiebern. Beide kamen für mich ziemlich kindisch herüber. Ausserdem wirkten auch beide Charaktere ziemlich oberflächlich. Andere wirklich wichtige Charaktere gab es eigentlich nicht, vielleicht mit Ausnahme von Bes, den ich ja wie erwähnt wirklich mochte.
Natürlich gab es auch noch eine Liebesgeschichte, die zwar nicht direkt die Hauptrolle einnimmt aber doch nicht zu vernachlässigen ist. Auch diese Liebesgeschichte oder Liebesgeschichten, da Carter und Sadie beide verliebt sind, konnten mich nicht wirklich begeistern und ich fand sie ehrlich gesagt auch etwas unnötig, besonders bei Sadie, weil dort wieder ein Art Dreiecksbeziehung eingeführt wird.

Fazit:
Insgesamt konnte mir Der Feuerthron gut unterhalten. Ein Abzug gibt es aber hauptsächlich wegen der unsympathischen und nervigen Charaktere. Ansonsten war die Geschichte spannend, actionreich, humorvoll und wurde nie langweilig.

Bewertung vom 24.06.2013
Die Rückkehr / Kyria & Reb Bd.2
Schacht, Andrea

Die Rückkehr / Kyria & Reb Bd.2


sehr gut

meine Meinung:
Nachdem Kyria nach New Europe (NuYu) zurückkehrt, nimmt sie zuerst eine andere Identität an, da sie nicht weiss ob sie sicher ist. Sie arbeitet in einer Bäckerei und lernt das Leben der normalen Bevölkerung kennen. Bisher kannte sie nur das sehr luxuriöse und behütete Leben, dass die oberste Klasse, die Electi führen und das Leben auf dem Land, welches sie in den letzten Monaten kennengelernt hat. Kyria erfährt aber nicht nur mehr über die Lebensweise der normalen Leute, sondern sie beginnt sich auch immer mehr mit der Politik zu beschäftigen. Zum Einen weiss sie nun, dass das System von New Europe keinesfalls so perfekt ist wie es scheint und sie eine komplett andere Lebensweise kennengelernt, zum Anderen verfolgt sie natürlich auch den Wahlkampf, den ihre Mutter gegen eine andere Kandidatin führt.

Durch diesen Wahlkampf und dadurch, dass Kyria sich mit der Politik beschäftigt lernt man in diesem Teil auch noch etwas mehr über NuYu und man schaut immer mehr hinter die glanzvolle Fassade und sieht, dass das System noch weit mehr Fehler hat, als man als Leser, und auch als Kyria, dachte. Beispielsweise wird den Leuten übertrieben Angst gemacht vor Krankheiten und falscher Ernährung und die Leute werden dadurch richtig manipuliert.
Doch nicht nur die Politik spielt eine wichtige Rolle, auch Wagenrennen sind in diesem Teil ein grosses Thema. Reb will nämlich wie früher sein Vater Wagenlenker werden und wird von diesem ausgebildet. Auch Cam, ein "Rebell" und Electi, den man schon aus dem ersten Teil kennt und der aber in diesem Teil eine grössere Rolle spielt, strebt eine Karriere als Wagenlenker an. Dadurch beginnt sich Kyria immer mehr für diesen Sport zu interessieren und besucht auch mehrere Rennen. Auch dadurch lernt sie eine neue Welt kennen, denn die Wagenlenker sind nicht so wie die anderen Männer, die von den Frauen unterdrückt werden.

Die Autorin hat es geschafft all diese verschiedenen "Welten", die Kyria in diesem Buch kennenlernt sehr gut darzustellen. Alles wirkt wirklich durchdacht und auch die Geschichte ist sehr gut geplant. Kyria macht auch in diesem Teil wieder eine grosse Entwicklung durch, sie wird immer noch selbstsicherer und stärker, ausserdem durchschaut sie das System von NuYu immer mehr. Auch wenn in der Geschichte viel Politik vorkommt, macht dies das Buch keinesfalls langweilig, denn es war wirklich interessant mehr über die Welt die sich die Autorin ausgedacht hat zu erfahren. Nur die Action kam deshalb eher ein bisschen zu kurz. Dadurch, dass diese Gesellschaft in der Geschichte so gut erklärt wird, bringen einen die Geschehnisse und all die dunklen Geheimnisse die Kyria aufdeckt auch sehr zum Nachdenken. Ausserdem gibt es natürlich auch noch die Suche nach dem Mörder von Kyrias Vater, welche die Geschichte super spannend macht. Mehrmals gerät auch Kyria in Gefahr und der Showdown gegen Ende des Buches war wirklich nervenaufreibend.

Neben Kyria spielt natürlich auch Reb wieder eine wichtige Rolle, bei ihm merkt man, dass er immer noch Probleme hat anderen zu vertrauen. Er öffnet sich aber Kyria immer mehr, dennoch bleibt er eher wortkarg, mürrisch und eindeutig ein Rebell.
Die beiden sind auch immer noch ein echt tolles Paar, obschon es mir ein bisschen viel hin und her und ständige Eifersucht war. Oft sind sie auch gar nicht wirklich zusammen, weil Kyria in der Stadt ist und Reb bei seinem Vater ist oder in der Welt herumreist. Es gibt aber auch kleinere Kapitel die aus der Sicht von Reb erzählt sind, so dass man immer weiss was bei ihm so läuft.

Fazit:
Ein guter zweiter Teil, ich habe eigentlich nur ganz kleine Kritikpunkte, was eigentlich fast nur die Beziehung von Kyria und Reb angeht und dass die Geschichte lange nicht wirklich actionreich war. Die Geschichte war aber dennoch super spannend und gut durchdacht, ausserdem fand ich die Charaktere alle sehr gelungen.

Bewertung vom 24.06.2013
Romeo für immer / Romeo & Julia Bd.2
Jay, Stacey

Romeo für immer / Romeo & Julia Bd.2


gut

meine Meinung:
Am Anfang der Geschichte hatte ich ein bisschen Probleme die Geschichte zu verstehen, da ich mich nicht mehr so gut an die Geschehnisse des ersten Teils erinnern konnte. Mit der Zeit konnte ich mich aber wieder besser daran erinnern, weil auch im Buch ein paar Dinge noch einmal erklärt wurden, dennoch sollte man den ersten Teil Julia für immer unbedingt vorher gelesen haben, weil man sonst nicht wirklich alles versteht.

Dieses Mal geht es um Romeo, dieser wurde nach dem ersten Teil, nachdem er zum ersten Mal wieder auf Julia getroffen ist, von den Mächten des Bösen verstossen. Nun hat er aber die Chance Boschafter des Lichts zu werden. Er wird dafür zurück geschickt in eine parallele Wirklichkeit, in der er Ariel Dragland an die Liebe glauben lassen muss. Für Romeo ist diese Aufgabe gar nicht so einfach auch wenn er mit seinem Charme normalerweise jedes Mädchen sofort um den Finger wickeln kann. Hier ist er nämlich im Körper von Dylan, der Ariel zuvor um eine Wette zu gewinnen verführen wollte. Ausserdem ist es für Romeo auch schwierig weil er sich als Botschafter des Lichts an die Regeln halten muss und keine Tricks anwenden kann.

Anfangs ist Ariel noch ziemlich misstrauisch Dylan gegenüber und fragt sich auch öfters weshalb er sich so plötzlich verändert hat. Doch schon schnell gelingt es Romeo sie trotzdem um denn Finger zu wickeln und sie beginnt ihm wieder zu vertrauen und sich in ihn zu verlieben. Auch Romeo merkt bald, dass er gerne Zeit mit Ariel verbringt und die Dinge die er zu ihr sagt nicht nur sagt um seinen Job zu erfüllen, sondern er sie wirklich so meint. Doch auch die Bösen Kräfte wollen Ariel auf ihre Seite ziehen und deshalb haben es die zwei doch alles andere als einfach. Auch ist in dieser Wirklichkeit einiges etwas anders als Romeo es dachte.

Ariel und Romeo/Dylan haben mir als Charaktere leider beide nicht so wirklich gefallen. Sie haben sich irgendwie viel zu schnell in einander verliebt und ihre Liebe kam mir leider auch alles andere als glaubwürdig vor. Ich mochte Romeo im ersten Teil irgendwie, da er mysteriös und nicht so schnell zu durchschauen war. In diesem Teil ist er anfangs total selbstverliebt und hat das Gefühl dass er ganz einfach mit den Gefühlen anderer spielen kann, später bessert er sich zwar etwas, seine Handlung konnte ich da allerdings noch weniger nachvollziehen und ich fand es auch merkwürdig, dass er sich dann so komplett in Ariel verliebt. Ariel mochte ich eigentlich zuerst und ich habe mich gefreut zu erfahren wie ihre Geschichte ausgeht, nachdem man im ersten Teil nur sehr wenig über sie erfahren hat. Eigentlich ist sie ein sehr interessanter Charakter, aber mit der Zeit habe ich mich nur noch über ihre ständigen Selbstzweifel und ihr Beeinflussbarkeit genervt. Ausserdem war sie ständig entweder total verliebt in Romeo und hat ihm einfach alles geglaubt und alles gemacht was er gesagt hat oder dann war sie wieder fest davon überzeugt, dass er sie nur anlog und mit ihr spielte.

Was ich auch gar nicht mochte an der Geschichte war die fehlende Logik. Als erstes hat mich gestört, dass es plötzlich total viele Wirklichkeiten gibt und Ariel jetzt aber anscheinend nur noch in einer einzigen lebt. Ausserdem habe ich auch ganz und gar nicht verstanden, weshalb Ariel jetzt plötzlich das Schicksal der gesamten Welt in den Händen halten soll. Auch das Ende machte für mich nicht wirklich Sinn und wirkte ein bisschen gezwungen, ich schätze mal die Autorin wollte unbedingt ein Happy End.

Fazit:
Ich bin leider sehr enttäuscht. Das Buch konnte mich zwar gut unterhalten und war auch sehr spannend, besonders durch ein paar überraschende Wendungen. Allerdings haben mich die Charaktere mit der Zeit echt angefangen zu nerven und die Geschichte hatte nach meinem Geschmack einfach zu viele Logikfehler.

Bewertung vom 03.06.2013
Logan und Gwen / Das verbotene Eden Bd.2
Thiemeyer, Thomas

Logan und Gwen / Das verbotene Eden Bd.2


sehr gut

meine Meinung:
In diesem Teil geht es um Gwen, die man schon aus dem ersten Teil als Freundin von Juna kennt, und Logan, er ist der Sohn eines Schmiedes und ein Kämpfer. Die Geschichte setzt ziemlich kurz nachdem Juna und David geflohen sind ein. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Gwen und Logan. Am Anfang, bevor sich die beiden wirklich treffen, lernt man sie und ihre Umgebung erst mal kennen.

Gwen ist eine sehr talentierte Heilerin die in Glanmor, der Hauptstadt des Reichs der Frauen, lebt und arbeitet. Sie hat eine Katze, die sie über alles liebt und ist eigentlich eine fröhliche und nette junge Frau, die es liebt anderen helfen zu können. Seit ihre Freundin Juna sie verlassen hat, ist sie allerdings sehr oft traurig und zweifelt an sich selbst. Deshalb begibt sie sich auch auf den waghalsigen Trip in das Gebiet der Männer, obschon sie eigentlich nicht der abenteuerliche Typ ist. Ich konnte von Beginn an mit ihr mitfühlen und sie war mir sofort sympathisch, da sie auch einfach die Art total lieber Mensch ist, den man einfach mögen muss. Die Entwicklung, die sie während der Geschichte durchmacht fand ich wirklich bemerkenswert, sobald sie auf Logan trifft zeigt sich ihre temperamentvolle Seite und man merkt, dass sie eine echte Kämpferin ist, die sich sogar in der Welt der Männer behaupten kann.

Bei Logan merkt man sofort dass er intelligent ist, er ist zwar ein Kämpfer und somit natürlich auch stark und kräftig, er gewinnt seine Kämpfe aber indem er seinen Verstand einsetzt und seine Gegner austrickst. Er denkt auch viel über sein Leben und die Welt nach und möchte möglichst viel darüber wissen. Er hat einen total süssen kleinen Bruder, der zwar stumm ist, mit dem er sich aber trotzdem super versteht und auch verständigen kann. Auch seinen Vater mochte ich, er ist zwar anfangs Gwen gegenüber ziemlich ablehnend, aber man merkt, dass er nur das Beste für seine Söhne will. Ich mochte an Logan auch sehr, dass er einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit hat und es ihm nicht egal ist, wenn es anderen schlechter geht als ihm.

Die Liebesgeschichte der beiden ist eigentlich ähnlich Aufgebaut, wie die von David und Juna und von Anfang an ziemlich offensichtlich, mit Ausnahme des Endes. Natürlich liegt das zu einem grossen Teil daran, dass sie sich in der gleichen Welt befinden und Frauen und Männer noch immer Feinde sind und sie somit natürlich nicht zusammen sein dürfen. Dennoch war die Geschichte nicht langweilig, zum einen weil Logan und Gwen sich vom Charakter her stark von David und Juna unterscheiden, aber auch weil es auch andere sehr spannende Handlungen gab. Die Situation zwischen den Männern und den Frauen spitzt sich immer mehr zu und ein Krieg scheint unabwendbar, die Welt wird sich eindeutig verändern, nichts wird mehr gleich sein. Doch auch über den Virus erfährt man etwas mehr und man merkt eindeutig, dass er langsam seine Wirkung verliert. Letztendlich ist da ausserdem noch das Ende, das mich wirklich überrascht hat und mich sehr gespannt auf den abschliessenden Teil zurückgelassen hat.

Das Cover mag ich, wie schon beim ersten Teil, nicht wirklich. Die beiden Personen sehen zwar in etwa so aus, wie ich mir Gwen und Logan vorgestellt habe, aber erstens mag ich Logans Tattoo ganz und gar nicht und zweitens verstehe ich nicht ganz weshalb Gwen eine Kapuze aufhaben muss. Den Hintergrund finde ich echt schon und ich mag die Farbe des Covers auch sehr, ohne Umschlag ist das Buch wieder Orange. Der Titel ist nicht unbedingt super kreativ, aber er passt zur Geschichte und ich zum Titel des ersten Teils.

Fazit:
Ein würdiger zweiter Teil, ich mochte Logan und Gwen vielleicht fast noch ein kleines bisschen mehr als David und Juna, aber nur ganz wenig. Allerdings fand ich die Geschichte nicht durchgehend ganz so super spannend und am Anfang konnte sie mich nicht direkt fesseln. Ich bin jedoch schon super gespannt auf den dritten Teil, das Ende hat es echt in sich.

Bewertung vom 28.05.2013
Halte meine Seele / Soul Screamers Bd.3
Vincent, Rachel

Halte meine Seele / Soul Screamers Bd.3


sehr gut

Alles fängt damit an dass auf einer Party ein betrunkener Footballspieler in Kaylees geparktes Auto fährt. Natürlich ist sie zuerst ziemlich wütend auf ihn. Doch die Wut verwandelt sich schnell in Schock als Kaylee herausfindet dass der Junge gar nicht betrunken war, sondern vielmehr Drogen genommen hat. Allerdings sind es keine normale Drogen sondern Dämonenatem. Kaylee weiss was für schreckliche Folgen Dämonenatem für Menschen hat und macht sich deshalb zusammen mit Nash sofort daran herauszufinden, wie die Substanz überhaupt in ihre Welt gelangen konnte. Doch die Zeit drängt, denn immer mehr Schüler drohen süchtig zu werden und bei ein paar zeigen sich schon erschreckende Folgen. Aber auch Nash verhält sich irgendwie merkwürdig und scheint Kaylee beinahe davon abhalten zu wollen den Drogenhandel zu stoppen. Auch stellt sich die Frage, ob nicht vielleicht noch mehr hinter der ganzen Sache stecken könnte, als ein paar süchtige Jungendliche!


Was ich an der Soul Screamers Reihe sehr mag ist, dass Rachel Vincent unglaublich viele tolle Ideen hat, die die Bücher einfach einzigartig machen. Die ganze Geschichte mit dem Dämonenatem als Droge hat mir sehr gut gefallen und ich fand es auch wirklich gut umgesetzt. Die Folgen der Droge waren echt unheimlich und ich konnte Kaylee auch gut verstehen, dass sie das Gefühl hat irgendwie etwas dagegen tun zu müssen, da sie als Banshee die Welt der Dämonen ja kennt und die diejenigen, die die Drogen nehmen absolut ahnungslos sind. Was ich allerdings nicht wirklich verstehen konnte war, dass sie niemanden um Hilfe gefragt hat denn die Sache hätte auch echt schief gehen können.

Ich fand die Geschichte grösstenteils wirklich spannend, allerdings gab es ein paar Momente wo Kaylee leider ein bisschen schwer von Begriff ist. Besonders was Nash anging wusste ich eigentlich von Anfang an, was mit ihm los war und ich hätte Kaylee öfter gerne geschüttelt weil sie einfach nichts gemerkt hat oder vielleicht auch nichts merken wollte. Insgesamt wurde die Geschichte aber zumindest nie langweilig und die Auflösung hat mir auch sehr gut gefallen. Das Ende war leider ein bisschen traurig, dafür bin ich jetzt aber umso mehr gespannt auf den nächsten Teil.

Wie schon in den anderen Teilen war mir Kaylee sehr sympathisch auch wenn ich oft anders gehandelt hätte als sie, mochte ich sie als Ich-Erzählerin. Sie hat sich wirklich Sorgen um Emma und sogar Sophie gemacht, da ihre Freunde auch Demon's-H genommen haben. Leider hat sich Nash, wie ja schon erwähnt, eigentlich das ganze Buch über echt merkwürdig verhalten, was ihn für mich leider ziemlich unsympathisch gemacht hat. Auch wenn es natürlich einen Grund für sein Verhalten gibt, mag ich ihn jetzt leider nicht mehr wirklich. Kaylee und er haben durch Nashs Verhalten ziemliche Beziehungsprobleme und sind leider bei weitem nicht mehr das Traumpaar das sie im ersten Teil waren.
Todd hatte in diesem Teil leider eine eindeutig kleinere Rolle als im letzten Band, dennoch mochte ich ihn sehr. Ich fand es wieder toll zu sehen wie sehr er Addison noch immer liebt. Besonders wenn man dagegen sieht wie Nash Kaylee teilweise behandelt sind Todd und Addy echt das bessere Paar. Dennoch hoffe ich, dass Nash sich im nächsten Teil wieder besser verhält und er und Kaylee noch eine Chance haben.

Ich finde das Cover wieder sehr schön, wenn auch nicht allzu aussagekräftig. Der Titel passt meiner Meinung nach zwar schon irgendwie zur Geschichte und klingt auch sehr schön, allerdings ist er jetzt auch nicht super toll. Ich mag allerdings dass die Cover und Titel der Reihe sehr gut zusammen passen.

Fazit:
Das Buch hat sich wieder sehr flüssig lesen lassen und so sind die Seiten nur so an mir vorbei geflogen. Auch wenn mir der Teil wieder ein bisschen weniger gut gefallen hat als der letzte, würde ich die Reihe immer noch weiter empfehlen, besonders wegen den tollen Ideen der Autorin, die sie von anderen Reihen abhebt. Ich bin gespannt auf den nächsten Teil!

Bewertung vom 04.05.2013
Göttlich verliebt / Göttlich Trilogie Bd.3
Angelini, Josephine

Göttlich verliebt / Göttlich Trilogie Bd.3


ausgezeichnet

meine Meinung:
Gleich zu Beginn möchte ich sage, Göttlich verliebt ist keinesfalls perfekt, es gab kleine Dinge, die nicht ganz nach meinem Geschmack waren, dennoch könnte ich mir keinen besseren Abschluss für eine meiner Lieblingstrilogien wünschen. Göttlich verliebt hat alles was ich mir gewünscht habe, die Geschichte ist spannend, sie ist actionreich, unvorhersehbar und vor allem unglaublich dramatisch.

Ich weiss gar nicht genau wo ich anfangen soll, vielleicht ausnahmsweise einmal mit dem Cover, denn dieses fängt für mich die Stimmung der Geschichte perfekt ein. Ich habe richtig mitgefiebert mit Helen und den anderen und ich konnte mich kaum von der Geschichte lösen. Das Buch hat mich richtiggehend in seinen Bann gezogen und mich nicht mehr so schnell losgelassen. Die Atmosphäre des Buches war wirklich intensiv und es hat sich oft angefühlt als befände man sich mitten in einem Sturm.

Schon nach ein paar Seiten war ich gefesselt von der Geschichte. Die Handlung ist sehr temporeich und das Buch hat wirklich keinerlei Längen. Ausserdem schafft es die Autorin den Leser auch immer wieder zu überraschend, selbst wenn ein paar Wendungen leicht vorherzusehen sind. Ich mochte es auch sehr, wie Josephine Angelini es wieder geschafft die griechische Mythologie sehr gut in die Geschichte mit hinein zu verweben. Besonders Helens Visionen, in denen sie sich unter anderem an das Leben von Helena von Troja "erinnert", fand ich extrem spannend und super gemacht.

In Göttlich verliebt gibt es wieder jede Menge Charaktere, von denen man zwar fast alle schon aus dem vorherigen Teil kennt. Dennoch hatte ich eigentlich fast das ganze Buch über Probleme mir zu merken, Wer jetzt Wer ist. Es gibt jedoch glücklicherweise ganz hinten im Buch ein Verzeichnis, in dem man die Personen schnell nachschlagen kann, damit man die Geschichte auch versteht.

Viele Charaktere machen in diesem Teil eine grosse Entwicklung durch. Eine der grössten Entwicklungen ist jedoch diese von Helen. Sie wird im Verlauf der Geschichte immer mächtiger und schnell wird klar, dass der Ausgang des Kampfes gegen die Götter wohl von ihr abhängen wird. Es lastet eine sehr grosse Verantwortung auf Helen und sie ist oft fast komplett auf sich allein gestellt, da die Götter die Scions gegeneinander ausspielen und alle anfangen einander zu misstrauen. Ausserdem muss sich Helen auch über ihre Gefühle klar werden und eine Entscheidung treffen. Ich mochte Helen wirklich sehr, sie ist sehr stark und sie trifft keine überstürzten Entscheidungen sondern versucht wirklich vorher alle Möglichkeiten abzuwägen, auch wenn ihr oft nicht viel Möglichkeiten bleiben. Dennoch muss sie teilweise Dinge tun und Entscheidungen treffen, die ihr alles andere als einfach fallen, weil sie nicht nur für alle gut sind.

Ich muss sagen ich mochte sogar das Ende der Geschichte sehr, obschon ich mit Enden oft ziemlich kritisch bin. Auch hier bin ich nicht hundertprozentig zufrieden, aber dass ist auch echt selten. Was ich mochte ist, dass es nicht ein absolutes und komplettes Happy End ist. Es sind Personen gestorben und Helen musste eine schwierige Entscheidung treffen, die ihr nicht leicht gefallen ist. Auch sind die Halbgötter nicht komplett ausser Gefahr und obschon Helen mit ihrer grossen Liebe zusammen ist, droht auch dieser Gefahr. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ein paar Dinge, die ein bisschen zu perfekt sind, beispielsweise das eigentlich fast jeder mit seiner grossen Liebe zusammen ist und noch ein paar andere Dinge, die ich jetzt aber nicht zu fest Spoilern will.

Fazit:
Für mich trotz ein paar kleineren Kritikpunkten ein absolut gelungener und wirklich epischer Abschluss einer meiner Lieblingstrilogien. Wenn ihr die anderen beiden Bände mochtet, solltet ihr Göttlich verliebt so bald wie möglich lesen, ihr werdet es sicher nicht bereuen. Falls ihr die Trilogie noch nicht kennt, besorgt euch sofort den ersten Band und beginnt zu lesen!

4 von 5 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 25.04.2013
Das Geheimnis von Nimmernie / Plötzlich Fee Bd.5
Kagawa, Julie

Das Geheimnis von Nimmernie / Plötzlich Fee Bd.5


sehr gut

meine Meinung:
Die Geschichten sind alle ziemlich kurz und haben jeweils zwischen rund 70 bis 100 Seiten. Das Buch ist keine Fortsetzung der Plötzlich Fee Reihe, die erste Geschichte spielt zwischen dem 1. und dem 2. Teil, die zweite zwischen dem 3. und 4, Teil, sondern eher ein Ergänzung für Fans der Reihe. Einzig die dritte Geschichte spielt nach den Geschehnissen des 4. Teils und bildet auch einen Ausblick auf die Spin-Off Reihe, von der ich sehr hoffe, dass sie Übersetzt wird.
Dadurch dass die Geschichten zwischen den einzelnen Teilen spielen, wäre es natürlich am besten wenn man sie auch direkt danach lesen könnte. Wenn man sie allerdings, so wie ich, nach den anderen Büchern liesst, ist es fast ein bisschen wie eine Zeitreise, denn es fällt wirklich sehr auf, wie sich besonders Meghan, aber auch Ash verändert haben.

Nun zur ersten Geschichte, die spielt direkt nach dem ersten Band und man erfährt, wie Meghan an den Winterhof kommt, wo dann ja der zweite Band anfängt. Man erfährt bei dieser Geschichte eigentlich nicht wirklich neues, man lernt aber ein paar interessante Gestalten kennen, eine davon spielt dann sogar viel später (im vierten Teil) noch eine wichtige Rolle. Ich fand diese Geschichte ehrlich gesagt nicht ganz so gut, wie die anderen zwei. Was mir hier aber aufgefallen ist und was ich sehr interessant fand, ist das Verhalten von Meghan und Ash

In der zweiten Geschichte spielt Puck die Hauptrolle (seine Sichtweise), was mir sehr gut gefallen hat, denn dadurch war sie wirklich sehr lustig. Puck läuft in der Geschichte echt zu Bestform auf und entwickelt einen sehr kreativen und echt unterhaltsamen Plan, wie er und Ash unbemerkt auf den Sommerhof kommen und dort etwas sehr wertvolles stehlen können. Die Geschichte zu lesen war wirklich lustig und ich musste echt mehrmals laut lachen, was mir ein paar merkwürdige Blicke von den Leuten in meiner Umgebung eingebracht hat.
Doch die Geschichte ist nicht nur lustig, sondern man lernt auch mehr über Puck, denn hinter seiner fröhlichen Fassade verbergen sich auch anderen Gefühle und ihm fällt es nicht immer so leicht sich damit abzufinden, dass Meghan, die er liebt, sich in Ash, seinen Erzfeind/besten Freund, verliebt hat.

Nun noch zur dritten Geschichte, dich ich auch echt toll fand, auch wenn sie nicht so lustig, sondern vielmehr ziemlich dramatisch war. Ich möchte echt nicht zuviel verraten denn am Besten lässt man sich einfach von den schockierenden Wendungen überraschen. Bei Meghan sieht man sehr gut, wie sie sich zwischen der ersten Geschichte und dieser verändert hat, sie ist nun viel selbständiger und stärker und ich mag sie so viel mehr. Auch Ash hat sich verändert er wirkt menschlicher und auch verletzlicher, man merkt auch mehr wie er Meghan liebt und das er an sie glaubt. Puck, hat sich nicht wirklich verändert, man merkt aber, dass ihm noch immer viel an Meghan liegt und vielleicht sieht man ihn nach der zweiten Geschichte doch ein bisschen mit anderen Augen. Worüber ich mich in dieser Geschichte sehr gefreut habe ist, dass auch Grimmalkin, der sich zum Glück kein bisschen verändert hat, noch einmal vorkommt und somit die gesamte Truppe wieder vereint ist.

Fazit:
Ich habe diesen erneuten Ausflug ins Nimmernie und das Wiedersehen, mit Meghan, Ash und Puck sehr genossen und kann das Buch allen, die wie ich nicht genug von der Reihe bekommen können weiterempfehlen. Ich würde mich auch sehr freuen noch mehr über das Nimmernie zu lesen, besonders in Zusammenhang mit der dritten Kurzgeschichte.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.

Bewertung vom 14.04.2013
Tödliche Wahrheit / Die Bestimmung Trilogie Bd.2
Roth, Veronica

Tödliche Wahrheit / Die Bestimmung Trilogie Bd.2


sehr gut

Die Ausgangssituation im zweiten Teil, könnte fast nicht anders sein als im ersten und doch ist sie auf eine Art auch wieder fast dieselbe. Die Welt von Die Bestimmung hat sich vollkommen verändert, nichts ist mehr organisiert, es herrscht Krieg zwischen den Fraktionen und auch in ihrem innern beginnen die Fraktionen langsam zu zerfallen, die Altruna sind beinahe ausgelöscht. Für Tris selbst ist die Situation aber eigentlich ähnlich, da sie eigentlich wieder nicht sicher ist, wo sie hin gehört, was ihre Rolle in dieser Welt ist.

Für Tris ist es sehr schwierige zu entscheiden, wem sie Vertrauen kann und sie gerät dadurch teilweise auch in einen Konflikt mit Tobias, obschon dieser ihr von allen Personen am nächsten steht. Die beiden streiten sich leider relativ oft in der Geschichte, weil sie in vielen kleinen Dingen nicht gleicher Meinung sind, besonders wenn es darum geht wem man Vertrauen kann. Auch leidet Tris sehr darunter, dass sie während der Simulation, in der die Ferox von den Ken gesteuert wurden Will erschiessen musste. Deshalb hat sie plötzlich auch Angst eine Pistole zu benutzen, was in einem Krieg natürlich nicht gerade von Vorteil ist. Dennoch begibt sie sich oft ziemlich unüberlegt in grosse Gefahr, was Tobias auch gar nicht gefällt, da es für ihn danach aussieht, als würde es Tris drauf anlegen zu sterben.

Anfangs mochte ich die Entwicklung von Tris Charakter nicht wirklich, da sie einfach oft unüberlegt gehandelt hat und mich dass manchmal wirklich nervte. Allerdings ist ihre Entwicklung unter den gegebenen Umständen und dadurch was sie alles durchmachen musste, logisch und machte sie zwar nicht unbedingt sympathischer, dafür aber authentischer. Dennoch mochte ich die Charaktere, auch über die ganze Geschichte gesehen, leider weniger als im ersten Teil. Auch wenn ich alle immer noch spannend und gut ausgearbeitet fand, mochte ich oft nicht, wie sie sich veränderten. Ausserdem hatte ich am Anfang auch ziemlich Probleme mich wieder zu erinnern, welche Rolle die verschiedenen Personen im ersten Teil gespielt haben. Zeitweise mochte ich auch die Richtung, in sich die Beziehung von Tris und Tobias entwickelte nicht wirklich. Im Grossen und Ganzen mochte ich die beiden als Paar aber immer noch sehr, nur ihre ständigen Streitereien ging mir auf die Nerven. Ich konnte echt nicht verstehen, weshalb Tris nicht eingesehen hat, dass Tobias sie nur beschützen und ihr helfen will.

Ein Aspekt, der mir sehr gut gefallen hat ist, dass man über die verschiedenen Fraktionen noch mehr erfährt. Im ersten Teil erfährt eigentlich fast nur über die Altruna und die Ferox genaueres und ein bisschen vielleicht auch noch über die Ken. In diesem Band lernt man nun aber auch die Amitie, die Candor, die Ken und sogar die Fraktionslosen besser kennen. Ich fand die Lebensweisen der verschiedenen Fraktionen sehr interessant, besonders weil das ganze wieder gut durchdacht wirkte und man aber doch immer Fehler innerhalb der Systeme feststellen konnte. Vieles was auf den ersten Blick gut erscheint, offenbart später auch eine dunkle und moralisch bedenkliche Seite.

Leider konnte mich die Geschichte dennoch nicht mehr ganz so fesseln wie der erste Teil und besonders am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme richtig hineinzufinden. Auch hatte es teilweise ein paar Längen und für mich war es ein bisschen viel hin und her. Was mich manchmal auch gestört hat war, dass mir Szenen manchmal nicht ganz logisch erschienen sind, vielleicht lag das auch an mir aber gewisse Dinge fand ich schon ziemlich offensichtlich unlogisch.

Fazit:
Leider kann dieser Teil für mich nicht ganz mit dem Ersten mithalten. Dies hat viele Gründe, beispielsweise die Charaktere, aber auch die Handlung selbst, die teilweise nicht so richtig vorankommt. Dennoch freue ich mich auf den dritten Teil und würde auch diesen Band allen Fans des ersten Teils weiterempfehlen. Auch allen anderen Leuten, die gerne Dystopien lesen, würde ich die Trilogie empfehlen.

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