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Benutzer


Nickname:
Nata_
Wohnort:
Ulm
Danksagungen:
14 (erhaltene)
Rang:
183 

Bewertungen


Insgesamt 39 Bewertungen
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Grant, Michael BZRK Reloaded EUR 17,99
  • Bewertung vom 06.05.2013
  • ****
    sehr gut
  • Im Gegensatz zum ersten Teil hat man bei "BZRK Reloaded" eine deutliche Steigerung in Bezug auf den Schreibstil bemerkt. Man hat von Anfang an gemerkt, dass der Autor sich Mühe gegeben hat, den Schreibstil aufzulockern, so dass die Wörter noch schneller dahin fließen, obwohl Michael Grant doch so viele Details und ausführliche Beschreibungen eingebaut hat. Vor allem hatte ich in diesem Teil zu keinem Zeitpunkt das Gefühl von irgendwelchen Ausführungen erschlagen zu werden, was vielleicht auch daran liegt, dass in diesem Teil keine großen technischen oder biologischen Aspekte neu aufgeführt wurden, sondern der Schwerpunkt hier vor allem auf der Spannung und der Handlung der Geschichte lag.
    Toll fand ich es ebenfalls, dass der Autor einige Wiederholungen in den Geschichtsverlauf beiläufig eingebaut hat, so dass jeder sich an die wichtigsten Details des ersten Buches zurückerinnern kann.
    So waren auch hier die Protagonisten nicht der Mittelpunkt der Geschichte und gingen wortwörtlich an mir vorbei, da ich ihnen einfach viel weniger Beachtung geschenkt habe, als in manch anderen Büchern. Aber auch hier waren die Charakter eher verschlossen und versuchten ihre Erinnerungen und Gedanken lieber zu verschließen als sie preiszugeben.
    Dafür waren aber die Gefühle umso deutlicher, denn wenn es mal ernst wurde, fühlte man fast die aufgeladene Stimmung unter den Protagonisten, die sich aufgrund der Situation sehr gut nachvollziehen lässt und deshalb auch gut rein passt.
    Aber auch einige andere Dingen lassen sich bei diesem Band plötzlich viel besser nachvollziehen, da man sie selbst miterlebt und sie nicht nur kurz und beiläufig - wie im ersten Teil - erwähnt werden.
    Außerdem ist mir auch aufgefallen, dass trotz des lockeren Schreibstils die Beschreibungen der unglaublichen und so neu wirkenden Umgebung nicht nachlassen, immer noch kann man sich alles bildlich vorstellen.
    Michael Grant steigert sich in diesem Band auch, was die Überraschungsmomente und die Schockmomente anging, was auch die Spannung im Gegensatz zum ersten Teil enorm steigerte, auch wenn auch in diesem Teil die Romantik außen vor blieb, was nach den vielen verschiedenen und doch letztendlich gleichen Lovestories wirklich gut tut.

    Fazit:
    Obwohl mir im Rückblick der erste Teil doch besser gefallen hat, da die Idee ganz neu war und ich so etwas noch nie gelesen habe, hat sich der Autor im zweiten Teil nochmal gesteigert.
    So verflogen die Seiten auch hier, was auf Grund der intensiven Stimmung, der heiklen Situation und der durchgängigen Spannung nicht verwunderlich ist.
    Und auch dieses Mal hat der Autor viele einzelne Stränge in verschiedene Richtungen gelenkt und so für eine Schockmomente und Cliffhanger während dem Lesen gesorgt - die mich persönlich fast dazu brachten weiterzublättern - und diese Stränge zum Schluss hin wieder vereint und so einen gemeinsamen Schluss gefunden hat.
    Und obwohl ich durch dieses Buch einiges besser verstanden habe und mir vieles klar geworden ist - z.B. was das Puppenschiff ist oder was die Nanotechnologie für Folgen haben könnte - kann ich mir kein Bild davon machen was im folgenden Teil passieren soll und deshalb möchte ich unbedingt mehr von dieser toll umgesetzten Idee lesen.
    Und auch jeder Sci-Fi Fan, der auch ohne Romantik klar kommt, aber sich gerne mit viel Action und einer ausgefallenen neuen Idee auseinandersetzen möchte, sollte hier zugreifen und
Hocking, Amanda Sternenlied / Watersong Bd.1 EUR 16,99
  • Bewertung vom 29.04.2013
  • ****
    sehr gut
  • Gemma verbringt einen großen Teil ihres Lebens im Wasser und sie konnte nie leugnen, dass das Wasser - genauer gesagt das Meer - sie anzieht. Aber das passt ihrem Vater und ihrer Schwester, die sie seit einem schweren Unfall ihrer Mutter großzieht überhaupt nicht in den Kram. Den Gemma kann es nicht lassen, jede Nacht weit draußen in einer Buch schwimmen zu gehen. Und eines Tages tauchen auch noch diese Mädchen auf, die Gemma magisch anziehen zu scheinen. Sie hat große Angst, fühlt aber gleichzeitig eine unwiderstehliche Anziehung zu den Mädchen, die sie vor die Wahl stellen: Das Meer oder der Tod.

    Meinung:
    Im Gegensatz zu manch anderen habe ich mich recht schnell an den Schreibstil gewöhnt, wobei das vielleicht daran liegt, dass ich schon ein Buch der Autorin gelesen habe. Andererseits kann ich nur bestätigen, dass der Schreibstil sich doch stark von anderen unterscheidet, dass merkt man spätestens dann, wenn man ein neues Buch beginnt. Trotzdem konnte der Schreibstil von Amanda Hocking mich auch ein weiteres Mal begeistern.
    Und auch die Protagonisten konnten mich von Anfang an überzeugen, aber auch an dieser Stelle musste ich an die "Tryll-Trilogie" zurückdenken, denn die Charaktere waren alle auf ihre Art störrisch und alles andere als perfekt. Genau das liebe ich an Amanda Hocking's Geschichten, denn wo sonst findet man schon eine Protagonistin, die nicht nahezu perfekt ist. Wohlgemerkt sind die Charaktere doch von Grund auf verschieden, denn Gemma ist eher ein kindlicher, verspielter und etwas naiver Charakter, der sein Leben leben will, während Harper - Gemmas Schwester - eher spießig und so ziemlich alles kontrollieren will, was ihr Leben ihr bietet.
    Dagegen sind die anderen Nebencharaktere doch etwas blaß erschienen, wobei ich hier stark hoffe, dass sie im nächsten Teil eine größere Rolle spielen und ich sie so näher kennenlernen darf.
    Auch die Grundidee, die mich erst auf das Buch aufmerksam gemacht hat, war gut durchdacht und vor allem der Mythologische Hintergrund hat mich wahrhaft überrascht, denn damit habe ich als letztes bei Sirenen gerechnet. Nebenbei ist mir auch der Witz und die von Frau Hocking angewandte Ironie vor allem am Anfang total positiv aufgefallen. Aber leider war die Handlung zu der tollen Idee etwas kurz geraten, so dass man sie meiner Meinung nach in wenigen Sätzen ausformulieren könnte, was das Lesevergnügen etwas getrübt hat, vor allem wenn man einige Seiten nacheinander nur von beispielsweise Harpers Büchereijob liest.
    Auch die - in der Tryll Trilogie so ausgeführte - Atmosphäre habe ich sehr vermisst. Das gleiche gilt für das Ende, das mir zu flach geraten ist und auch die Erkenntnisse am Ende des Buches hätten für meinen nach etwas ausführlicher dargestellt werden können, trotzdem freue ich mich nach diesem Ende auf den nächsten Teil.

    Fazit:
    Nach der Tryll-Trilogie habe ich mich wirklich total auf dieses neue Buch gefreut, vor allem da die Autorin ihr Genre fürs erste beibehalten hat. Aber ich muss schlussendlich leider sagen, dass mich das Buch nicht annähernd so bewegt hat, wie ich mir erhofft habe.
    Trotzdem hatte das Buch etwas eigenes, was mich durchaus überzeugen konnte. So hatte ich aufgrund des Schreibstils und der so andersartigen Protagonistin ein paar tolle - wenn auch wenige - Lesestunden, obwohl sich der Inhalt der Geschichte begrenzt hielt.
    Mit ein paar weiteren Überraschungen - wie der Mythologie - und dem Beibehalten der Stimmung - vor allem der Ironie - in den Büchern, kann die Reihe - dessen nächsten Teil ich auf keinen Fall verpassen möchte - durchaus ein Erfolg werden.
    Deshalb sollte auch jeder Tryll-Fan sich einmal an das neue Buch von Amanda Hocking wagen und der Andersartigkeit ihrer Geschichte eine Chance geben. Auch Wasser Fans könnten hier von den Sirenen in ihren Bahn gezogen werden, aber ihr solltet wissen: Jemand der sowieso schon eine Bindung zum Wasser verspürt, kann auch zu den hübschen Sirenen nicht nein sagen.
  • Bewertung vom 15.04.2013
  • *****
    ausgezeichnet
  • Als ich angefangen habe das Buch zu lesen, ist mir plötzlich aufgefallen, wie lange der zweite Teil doch zurückliegt, somit dauert es auch eine Weile, bis ich in die Geschichte reingefunden habe. Trotzdem flogen die Seiten nur dahin. Kaum habe ich mich versehen und waren die ersten 100 Seiten schon verschlungen. Das lag vor allem an dem lockeren Schreibstil.
    Da kam mir Gaia ebenfalls gerade recht, denn sie war trotz allen Umständen ein gefühlsmäßig normaler Teenager, denn sie versucht sehr lange sich selbst zu finden und kämpft nach zwei Teilen noch immer gegen sich selbst. Dadurch verliert Gaia aber auch oft die Kontrolle und lässt sich in hohen Maßen von anderen Menschen beeinflussen, was sie noch authentischer macht. Die passendste Beschreibung für sie wäre wie im Buch gesagt »Deine beiden Leben treffen sich endlich« (S. 71), denn genau das passiert, ihr altes und ihr neues Leben werden vereint und das war für mich ein sehr aufregender Teil der Geschichte.
    Dagegen ist Leon ein sehr starker Charakter, der keine Befehle von anderen annimmt. Aber er kommt auch sehr hart rüber und scheint nur in wenigen Momenten, in denen er bei Gaia ist, seine Gefühle preis zugeben Deshalb schwankten meine Gefühle für ihn extrem, einmal war er mir sehr sympatisch, während er mir im nächsten Moment eher Angst eingeflößt hat. Aber auch viele andere Charaktere wurden sehr genau vorgestellt oder weiter ausgeführt, weshalb man eine Vielfalt von unterschiedlichen und meist liebenswürdigen Charakteren hat.
    Auch die Geschichte ist voller Wendungen und Überraschungen, obwohl sie viele Entführungen und Drohungen wiederholen, aber die Menschen nicht schlauer daraus werden, sondern - vor allem Gaia - den gleichen Fehler wieder und wieder begehen und versuchen mit dem Protektor ein Abkommen zu schließen. Dafür hat man in diesem Teil nicht die einhaltliche Atmosphäre, wie im zweiten Band, sondern erkennt wieder eine Abwechslung zwischen der angespannten Atmosphäre der Enklave und der abwechselnd lockeren und düsteren Atmosphäre außerhalb der Mauer, wie es im ersten Teil der Fall war. Aber das überraschendste waren doch die vielen vorhersehbaren Aktion, die sich doch in eine ganze andere Richtung entwickelten, als man vielleicht angenommen hätte.
    Man merkt förmlich, dass Caragh O'Brien viel Gefühl in diesen Abschluss der Reihe gelegt hat. aber das Ende war mir doch in gewissen Maßen etwas zu schnell abgehandelt worden, obwohl ich nichtsdestotrotz sehr zufrieden mit dem eigentlichen Ausgang bin.

    Fazit:
    Der Titel "Weg der gefallenen Sterne" wurde meiner Meinung nach sehr passend gewählt, da es die Geschichte sehr toll stützt. Aber nicht nur der Titel sondern auch lockere Schreibstil, der sich über das Buch zieht und die große Abwechslung machen das Buch zu einem wundervollen Abschluss von einer meiner Lieblingsbuchreihen.
    Und auch wenn der Einstieg nach so langer Zeit etwas schwer fällt, lohnt es sich durchzuhalten und dem Lauf der Geschichte zu folgen. Denn auch der Showdown den ich schon seit dem ersten Band erwarte konnte mich nach anfänglichen Zweifeln doch für sich gewinnen.
    Die Protagonistin Gaia hat mich wie schon in den letzten Teilen überzeugen können und
    auch Gefühlsmäßig gibt es ein auf und ab, sodass man sich auf keinen Fall langweilt, genau deshalb ist der gelungene Ausgang dieser Reihe ein Must-Read für alle Liebhaber und Skeptiker der Reihe um einen Abschluss zu finden und sich vielleicht doch noch (einmal) von Gaias Welt in Beschlag nehmen zu lassen.
Wells, Dan Aufbruch / Partials Bd.1 EUR 16,99
  • Bewertung vom 06.04.2013
  • *****
    ausgezeichnet
  • Die Menschheit hat es hart getroffen. Erst wenden sich die von Menschenhand, genauer gesagt ParaGEN erbauten, stärkeren und widerstandsfähigeren Partials von ihnen ab und kämpfen um ihre Freiheit, dann setzten sie auch noch eine Seuche frei, die 90% der Bevölkerung tötet und dafür sorgt, dass kein Kind älter als drei Tage alt wird. Nur wenige Menschen haben überlebt und konnten sich retten. Und eine davon ist Kira, sie ist ein sogenanntes Seuchenbaby, da sie sich kaum an die Zeit vor der Seuche erinnern kann. Aber dafür ist ihr Willen, Ärztin zu werden und die Seuche ein für alle Mal einzudämmen umso stärker. Sie würde alles dafür geben, aber geht sie auch so weit, dass sie die Leben der wenigen verbliebenen Menschen opfern würde?

    Fazit:
    Mit "Partials" hat der Autor der Menschheit eine düstere Zukunft verpasst, die mich in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen hat. Der Autor hat sich von einem zu jugendlichen Schreibstil distanziert, was das Buch auch für Erwachsene interessant machen könnte, aber auch den Lesefluss dadurch etwas verlangsamt.
    Trotzdem zieht sich ein klarer roter Faden, der die sture, strebsame aber auch nachdenkliche Protagonistin, durch das Buch und die vielen überschlagenden Ereignisse. Als Stütze zu der Geschichte dienen die wirklich aussagekräftige und zum Teil wirklich gelungen Weltbeschreibungen. Ein weiterer, aber sehr außergewöhnlicher Pluspunkt ist die hier fehlende Liebesgeschichte, die dem Buch einen gewissen Reiz verleit.
    Und obwohl der Autor einen tiefen Einblick in die Welt der überaus interessanten Partials verwehrt, ist man doch zufrieden, da man den Auftakt eine Trilogie vor sich liegen hat und bald auf einen tieferen Einblick hoffen kann.
    Mit ein wenig mehr Recherchearbeit kann der Autor damit in den Folgeteilen die letzten Fehler beheben und damit eine tolle Geschichte erschaffen, die den Leser, trotz einer etwas längeren Lesedauer als gewöhnlich fesselt.
    Somit sollte jeder Dystopie-Fan auch hier zugreifen, wenn er mit wissenschaftlichen Beschreibungen und einer vielseitig authentischen Protagonistin anfangen kann und sich nicht von dem nicht überaus jugendlichen Schreibstil irritieren lässt. Es ist auf jeden Fall ein Must-Have in jedem Dystopie oder Sci-Fi Regal.
Brandis, Katja Und keiner wird dich kennen EUR 16,95
  • Bewertung vom 01.04.2013
  • ****
    sehr gut
  • Als Maja nach Hause kommt, merkt sie schon, dass etwas nicht stimmt. Und schon kommt auch der Schlag ins Gesicht. Der Ex-Freund ihrer Mutter, der sie so lange terrorisiert hat und ihnen sogar Morddrohungen geschickt hat, kommt wieder aus dem Gefängnis. Und nun droht die Situation zu eskalieren und alles soll von vorne beginnen. Es scheint so, als gäbe es nur einen Ausweg, aber ob das die Rettung ist?

    Meinung:
    Sobald ich mich an den typischen Schreibstil eines Thrillers gewöhnt habe, hat Katja Brandis mich in ihre Geschichte gezogen. Der Schreibstil an sich war kurz und bündig, verfügte aber auch über einige tiefgehende, gefühlvolle Stellen, wie man sie sich in einem eher sachlichen Schreibstil wünscht. Mit diesen kleinen Abwechslungen schafft es die Autorin, vor allem Jugendliche für ihre Geschichte zu begeistern und dafür zu sorgen, dass man das nächste Geschehen nicht mehr abwarten kann.
    Gefallen hat mir auch die Protagonistin, die sehr einfach gestrickt war. Denn ihr größter Wunsch war ein Leben in Normalität, dass sie mit ihrem Freund Lorenzo teilen kann. Aber wie es so oft mit Wünschen ist, zerfällt dieser in Scherben, als sie vor dem Ex-Freund ihrer Mutter davonlaufen müssen.
    Aber Maja verhält sich eben wie der typische Teenager, der sie als Person zu nichts besonderem macht, aber das ist wohl von der Autorin so gewollt, denn jeder Teenager kann sich so mit ihr identifizieren, aber dafür bleibt sie auch ziemlich oberflächlich, denn die meiste Zeit weiß sie selbst nicht so genau wer sie nun wirklich ist. Aber es gab auch Momente, die einen weiter in Majas Art blicken ließen, dies hat die Autorin mit einigen Rückblenden in die Vergangenheit geschafft, diese Teile waren einige der besten Momente in dem Buch. Natürlich hat Maja auch die typischen Schwächen eines Teenagers, die erste große Liebe, aber es ist auch diese Schwäche, die später über Leben und Tod entscheidet.
    Der zweite Protagonist ist der verhasste Ex-Freund selber, der einen mit seiner Zwiespältigen und fast schizophrene Art eine Gänsehaut über den Rücken laufen lässt. Andererseits ist es spannend, sich in die Gedanken eines Stalkers zu versetzen und über seine Motive und Beweggründe nachzudenken, vor allem da man recht schnell sein Wesen erkennt.
    Aber es gab auch noch ein paar andere Motive, die einen an das Buch gebunden haben, denn irgendwann war meine einzige Frage: Läuft ein Zeugenschutzprogramm wirklich so ab? Und genau diese Frage hat die Autorin bejaht, auch dieser Aspekt, der das Buch mit der Realität verschmelzen lässt, konnte mich wirklich begeistern.
    Aber auch die Grundidee selbst hat mich von Anfang an überzeugt, vor allem da man sich im Laufe der Geschichte ein immer besseres Bild machen konnte und viel spekulieren musste, bevor die Autorin, die Situation schlussendlich, nach sehr aufregenden 200 Seiten, in denen man des Öfteren Luft schnappen musste, aufgelöst hat.
Schröder, Rainer M. Todeszone / Liberty 9 Bd.2 EUR 18,99
  • Bewertung vom 26.03.2013
  • ****
    sehr gut
  • Die drei vieren jungen Widerständler sind sich ihrer Sache sicher, sie wollen dass Liberty 9 fällt. Dafür brauchen sie einige Verbündete und da ihre Wahl nicht groß ist, lassen sie sich auf höchst fragwürdige Partner ein, um zusammen die Sicherheitszonen zu stürzen. Doch war es wirklich die richtige Entscheidung diesen Verbündeten ihr Leben anzuvertrauen, wird vielleicht durch dieses Vertrauen ihr ganzer Plan scheitern? Und ist damit auch die Hoffnung für die Elektoren in der Lichtburg verloren?

    Fazit:
    Eigentlich war das kein Titel, der auf meiner Must-Read-Liste stand, da der erste Teil nun gar nicht mein Fall war. Aber ich muss sagen, man kann echt froh sein, wenn man diese Reihe nicht abgebrochen hat. Denn als ich mich wieder in die Geschichte eingefunden habe, war ich wie gebannt und musste einfach wissen wie es weitergeht und da war auch der gute Lesefluss ein guter Grund weiterzulesen. Obwohl man sagen muss, das der Schreibstil doch sehr anspruchsvoll ist und auch langatmige Abschnitte leider nicht ausschließt. Trotzdem fand ich es toll, dass der Autor mich mit seiner Welt gefangen genommen hat, vor allem da er sich von den bekannten Schauplätzen im ersten Teil abwendet und sich neuen Perspektiven öffnet. Somit gibt er auch der ganzen Reihe einen ganz neuen Sinn, der den Blickwinkel auf die Story in ein ganz anderes Licht stellt, wobei der Autor dies mit seiner Idee schon im ersten Teil hätte erreichen können, die für mich rückblickend nur eine Erzählung war, ohne irgendwelche Hintergründe zu beherbergen.
    Somit hätte ich mir ein paar weitere Seiten gewünscht oder gar eine Forts
Pilz, Alexandra Zurück nach Hollyhill EUR 16,99
  • Bewertung vom 25.03.2013
  • ****
    sehr gut
  • Gerade ist Emily 18 geworden und hat sich so langsam damit angefangen, dass sie rein gar nichts über ihre Mutter weiß. Und dann steckt ihre Großmutter ihr einen Brief zu, der das ändern konnte.
    Unentschlossen ob sie wirklich mehr über ihre Mutter herausfinden will, packt sie die Abenteuerlust und Emily mach sich auf den Weg nach Hollyhill, dem Heimatdorf ihrer Mutter. Merkwürdig nur, dass dieses Dorf auf keiner Karte verzeichnet ist ..

    Fazit:
    Hinter dem Titel konnte ich mir damals nicht viel vorstellen, aber gerade der Name Hollyhill in Kombination mit dem Cover haben es mir angetan. Aber auch der Klappentext hat nicht allzu viel verraten, man konnte nur spekulieren.
    Wobei dir meisten mit ihren Vermutungen wohl richtig lagen, Alexandra Pilz hat eine neue Zeitreisereihe angesetzt, die neben einem tollen Lesefluss viel Potenzial in der Grundidee bietet.
    Hat man den Faden der Geschichte erst einmal aufgenommen, will man unbedingt zusammen mit Emily mehr über das merkwürdige Dorf herausfinden, auch wenn man ab und zu auf die Nase fällt, wenn man merkt, dass die eigene Vermutung total daneben war. Aber trotz dieser Unwissenheit wirkt die Geschichte rückblickend sehr klar und logisch.
    Trotzdem hat mir im ersten Teil doch die Spannung und ein wenig mehr Aufklärung über die Verhältnisse.

    Somit ist das eine Geschichte, die eine Menge Potenzial bietet, aber auch mit einem flüssigen Schreibstil punkten kann. Lediglich die erste Hälfte zieht sich ein wenig, da man hier keinerlei konkrete Informationen erhält, wobei es auch sehr interessant sein kann zusammen mit der Protagonistin über die Hintergründe zu spekulieren. Mit ein wenig mehr Tiefe, könnte die Autorin auch die restlichen Zweifel beseitigen und vor allem Zeitreisebegeisterte mit ihrer Geschichte verzaubern.
Angelini, Josephine Göttlich verliebt / Göttlich Trilogie Bd.3 EUR 19,95
  • Bewertung vom 24.03.2013
  • *****
    ausgezeichnet
  • Durch die Blutsbrüderschaft aller griechischen Häuser sind die zwölf Götter dem Olymp entkommen. Das bedeutet für alle Scions, dass ein unausweichlicher Krieg bevorsteht, der viele Verbündete erfordert. Doch immer mehr Menschen wenden sich von Helen ab. Sie verändert sich, scheint nicht mehr sie selbst zu sein und nur einer kann sie retten, das Ende des Krieges und damit das Schicksal der Scions besiegeln. Entscheidet sich Helen für den richten und schafft es so das Unvermeidbare zu verhindern?

    Fazit:
    Als ich den Titel das erste Mal gehört habe, war ich total begeistert, denn es passte einfach hervorragend. Vor allem hatte ichbei "verliebt" erwartet, dass die Autorin hier wohl die Verhältnisse der Beziehungen löst, die eine so große Rolle spielen.
    Der Recht flüssige Schreibstil hat mich auch hier, wie in den Bänden zuvor gepackt. auch wenn ich dem roten Faden wirklich nur bis zu dem Zeitpunkt verfolgen konnte, an dem ich gerade war. Denn ich konnte mir meisten einfach nicht vorstellen, was als nächstes passiert, was sich auf keinen Fall negativ auf die Geschichte auswirkt, da die Handlung ansonsten ziemlich verständlich und klar war.
    Durch den Showdown, auf den ich seit Band eins warte, konnte mich die Autorin dann endgültig für sich gewinnen, denn auf diese Begegnung mit den Göttern habe ich hingefiebert, vor allem da mich diese Götter schon immer fasziniert haben. So war auch die Atmosphäre fast greifbar, denn es gab viele neue Grundstimmungen, die gerade durch ihre Abwechslung, für ein Auf und Ab der Gefühle sorgen.
    Zusätzlich werden mir wohl die Charaktere immer erhalten bleiben, da jeder von ihnen etwas besonderes war und viele Charakterzüge für mich und die Story grundlegend waren.

    Empfehlenswert ist die Reihe vor allem für Fans der griechischen Mythologie, aber auch Leser, die viel Wert auf facettenreiche Charakter legen, aber sich nicht an die Realität binden, sondern sich viel lieber in eine fremde Welt entführen lassen, die so einige Überraschungen bieten soll.
  • Bewertung vom 24.03.2013
  • *****
    ausgezeichnet
  • In der Zukunft gibt es keine heile Welt. Immer noch werden von den Menschen Kriege geführt, deshalb hat man die Demi-Monde erfunden, denn angehende Soldaten sollten sich hier auf den Krieg vorbereiten. In der Demi-Monde herrscht ein zwangsläufiger Krieg, der niemals enden soll, denn genau darauf sind viele Dupes, die Menschen der Demi-Monde, programmiert. Doch in den Rechner, der die Demi-Monde steuert hat sich ein Fehler eingeschlichen und plötzlich gerät das Programm außer Kontrolle und nur jemand wie Ella kann die Ordnung wiederherstellen. Doch zu welchem Preis ...

    Fazit:
    Unter Demi-Monde allein konnte ich mir zunächst nicht viel vorstellen, denn die einzige Information, die ich dazu hatte war, dass es sich um den Namen eines Computerspiels handelt. Zum Glück bin ich hier meiner Neugier verfallen, denn man sollte dem interessanten Namen definitiv eine Chance geben, denn hinter ihm steckt eine sehr ausgefeilte, meist unvorhersehbare und komplexe Handlung, die jeden, der über Jugendbücher hinaus gehen will überzeugen kann. Aber trotz der vielen Facetten lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und man kann nach dem roten Faden fast greifen, wenn man erst einmal in die Geschichte hinein gefunden hat, vor allem, wenn man die Beschreibungen zu Beginn der Kapitel sorgfältig ließt und sich nicht davon abschrecken lässt.
    Mich, als Geschichtsinteressierte, hat aber auch die Verbindung von Zukunft und Geschichte überzeugen können, denn nicht oft stößt das Dritte Reich auf unser Jahrhundert, vor allem nicht in dieser Form und der tollen Umsetzung.
    Gerade deshalb freue ich mich total auf den nächsten Teil, der mich bestimmt auch überzeugen wird, denn vor allem nach dem ständigen Sichtwechsel und der drastischen Entwicklung, kann ich es kaum abwarten, denn nächsten Teil möglichst bald zu lesen und kann ihn auch damit an Jugendliche ab 16 empfehlen, die gerne mehr über den Nationalsozialismus, seine Hintergründe und seine Umsetzung erfahren würden, aber gleichzeitig etwas zeitgemäßes lesen wollen, dass zusätzlich mit einer interessanten und empfehlenswerten Handlung unterstützt wird.
  • Bewertung vom 15.02.2013
  • ****
    sehr gut
  • Wie schon gesagt, wollte ich das Buch sofort haben, als ich den Titel gelesen hatte, denn von so einem Titel habe ich eine traurige, aber vor allem bewegende Geschichte erwartet, und die habe ich zum Teil auch bekommen, denn die letzten Seiten las ich tränenüberströmt.
    Diese Seiten waren es auch, die die Worte dahin fließen ließen. Doch davor war mein Lesefluss sehr gehemmt und ich kam nur träge voran. Das lag vielleicht auch daran, dass ich den roten Faden erst nach dem Flugzeugabsturz aufnehmen konnte, denn davor bekam ich nur eine etwas verwirrende, kurz gehaltene Vorgeschichte einer etwas psychopatischen Protagonistin, die wiederholt versuchte sich das Leben zu nehmen und erst mit einem Flugzeug abstürzen musste, um den wahren Wert des Lebens zu erkennen.
    Dafür hat mir die Idee des Autors sehr mitgerissen, obwohl sie etwas schreckliches an sich hat, dass ich nicht erleben möchte. Vor allem der Realitätsbezug hat mir gut gefallen und auch die Gefühle der Charaktere waren meistens überzeugend, denn sie es gab keine Überstürzten Gefühlsbekundungen, sondern sie veränderten sich nur schleichend, so dass man mit den Charakteren mitfühlen und sie verstehen konnte.
    Hängen geblieben ist bei mir aber vor allem das, was der Autor vielleicht rüber bringen wollte, und zwar das es sich immer lohnt, um das Leben zu kämpfen, trotz harter Schicksalschläge, denn das Leben ist einmalig und sollte auch so behandelt werden.

    Es ist eine aufregende, aber furchtbar traurige Geschichte, die man gerne mal zwischen durch lesen könnte, denn sie kann tatsächlich Herzen berühren, wenn man sich auch sie einlässt. Somit kann ich das Buch an Jugendliche empfehlen, die gerne etwas lesen, dass zumindest zum Teil realitätsbezogen ist und etwas lehrreiches rüber zu bringen versucht.
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