Der Chinese - Mankell, Henning

Der Chinese

Kriminalroman

Henning Mankell 

Aus d. Schwed. v. Butt, Wolfgang
Broschiertes Buch
 
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Der Chinese

Ein grausiges Massaker, ein Racheschwur in der Vergangenheit und imperiale Ambitionen chinesischer Regierungskreise.

An einem frostigen Januartag 2006 macht die Polizei von Hudiksvall eine entsetzliche Entdeckung. In einem kleinen Dorf sind neunzehn Menschen auf bestialische Weise ermordet worden. Die Polizei vermutet dahinter die Tat eines Wahnsinnigen. Als Richterin Birgitta Roslin in der Zeitung von der Tat liest, ist ihr sofort klar, dass die Pflegeeltern ihrer Mutter unter den Mordopfern sind. Mehr noch: Sie erkennt, dass die Polizei eine falsche Spur verfolgt, und beginnt selbst zu recherchieren. Ein Hinweis führt nach China, wo Birgitta auf grausame Machenschaften der politischen Führungselite stößt.


Produktinformation

  • Verlag: Dtv
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 603 S.
  • Seitenzahl: 603
  • dtv Taschenbücher Bd.21203
  • Deutsch
  • Abmessung: 193mm x 122mm x 37mm
  • Gewicht: 436g
  • ISBN-13: 9783423212038
  • ISBN-10: 3423212039
  • Best.Nr.: 28021289
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Herr Mankell ist immer up to date. Nachdem der schwedische Krimigott sich in seinen letzten Romanen ausschließlich den Ländern und Problemen Afrikas widmete und 2006 mit "Die italienischen Schuhe" ein gemütliches Werk übers Altwerden dazwischenschob, ist das Thema seines aktuellen Buchs "Der Chinese" das Land der Olympischen Spiele. Alles beginnt in einem kleinen schwedischen Dorf: Innerhalb einer Nacht werden in Hudiksvall 18 der 21 Dorfbewohner bestialisch ermordet, die Polizei ist überfordert und ratlos. Bis die Richterin Birgitta Roslin aus Helsingborg auf den Fall aufmerksam wird, weil unter den Toten die Stiefeltern ihrer Mutter sind. Ihre Recherchen führen sie nach Peking - hier lebt offensichtlich der Täter, der obendrein eine Familie aus Nevada auf dem Gewissen hat. Die Passagen, in denen sich Mankell mit dem Massenmord in Schweden auseinandersetzt, sind zwar konventioneller Krimistoff. Dafür aber brilliert der Wahlmosambiker mit plastischen Beschreibungen des Lebens im China des späten 19. Jahrhunderts, mit Ausflügen ins Amerika der 1860er-Jahre und Theorien über die Zukunft des heutigen Chinas. Dass das Beschreiben fremder Kulturen und insbesondere der …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.06.2008

Der Weltgesellschaftsbeobachter
Henning Mankells jüngster Roman „Der Chinese” empfiehlt den Maoismus mit menschlichem Antlitz
„Bad is the world”, sagte William Shakespeare. Wenig spricht dafür, dass sich die Lage seither grundsätzlich gebessert hätte. Gut, wir verfügen mittlerweile über schmerzstillende und entzündungshemmende Arzneimittel, der Strom kommt als Lebenselixier der Wissensgesellschaften aus jeder Steckdose, und der Staat kümmert sich, bei deutlich eingekürzten Transferleistungen, um die sozial Schwachen, und darum, dass die Züge pünktlich fahren. Andererseits ist der medizinisch-technische Komplex verantwortlich für eine kaum noch einzudämmende Kostenexplosion im Gesundheitswesen, nutzen die Energiekonzerne Monopolstellungen aus, um die Rendite auf dem Rücken ihrer Kunden ständig aufzubessern, und die beschlossene Privatisierung der Bahn bietet ein untrügliches Zeichen dafür, dass die staatliche Sorge um die öffentlichen Güter zunehmend in private Hände gerät. Streng genommen, oder sagen wir doch besser: dialektisch gesehen, kann es nach dem annähernd globalen Triumph des Kapitalismus eigentlich nur noch bergab gehen.
Wem …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.09.2008

Pädagogische Provinz

Solidarität ist ein Erbe Maos, aber bei diesem Schweden reden alle Chinesen gleich: Henning Mankell konfrontiert uns mit unserer Verstrickung in Chinas Geschichte.

Die Welt, in die in einer kalten Januarnacht 2006 der Schrecken einbricht, ist eine Welt, in der es so wenige Überraschungen gibt und in der das Gemütsleben so vollständig mit dem verschmolzen ist, was die Medien darüber sagen, dass sich der Chronist Sätze wie diesen leisten kann: "Danach nahm sie sich vor, das Haus zu putzen, was sonst fast immer zu kurz kam." Das ist der Stil, in dem der schwedische Kriminalautor Henning Mankell (dreißig Millionen verkaufte Bücher) seine Figuren auftreten lässt und damit signalisiert: Es kommt nicht mehr darauf an, was die Einzelnen denken und tun. Wir sind alle von einer größeren Macht umfasst, die "Geschichte" heißt oder "Globalisierung".

In besagter Januarnacht werden in einem abgelegenen schwedischen Dorf achtzehn Rentner und ein Kind auf bestialische Weise ermordet. Bald stellt sich heraus, dass ein Chinese dahintersteckt, der auf diese Weise an der Demütigung seiner Vorfahren vor hundertfünfzig Jahren Rache …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Mit diesem Buch geht Henning Mankell endgültig zu weit. Findet Martin Bauer, Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung. Im Aufmacher des Feuilletons geht der Rezensent wenig auf die Konstruktion und Sprache des Thrillers ein, sondern nutzt die Besprechung, um Mankells Weltbild einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Und er kann darin nichts anderes erkennen als einen "weichgespülten Maoismus". In der Prinzipienkluft zweier Figuren, der Beamtin und Klassenkämpferin Hong Qui und ihrem Bruder, dem Großindustriellen Ya Ru, sieht der Rezensent eine Mankell'sche "Aktualisierung von Ideen Mao-Tse-Tungs", die ihm geradezu "unheimlich" vorkommt. Abgestoßen ist Bauer von Mankells Versuch, dem beklagten ewigen "Egoismus der Individuen" den absoluten Führungsanspruch des Staates ("dem kältesten Ungeheuer der Moderne") entgegensetzen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.

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Kundenbewertungen zu "Der Chinese" von "Henning Mankell"

22 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.5 von 5 Sterne bei 22 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Winfried Stanzick am 14.01.2015   ausgezeichnet
Henning Mankell, Der Chinese, DTV 2010, 608 Seiten, ISBN 978-3423212038

Eins sei gleich am Anfang gesagt: das neue Buch von Henning Mankell ist eine konsequente Weiterführung seiner bisherigen schriftstellerischen Arbeit. Er kommt mit jedem Buch näher an eine Synthese seiner genialen Wallander-Krimis, die immer auch den kritischen Blick auf den Zustand der schwedischen Gesellschaft, ihrer Demokratie und ihres Justizsystems hatten, seinen Afrikaromanen und seinem politischen Engagement im Rahmen der negativen Folgen der Globalisierung vor allem für die afrikanischen Länder, mit denen ihn ja eine tiefe Freundschaft, aber auch eine kritische Solidarität verbindet.

Zum zweiten: es lohnt sich, dieses dicke Buch zu lesen, und es lohnt sich, es möglichst zügig zu tun. Von der ersten Seite nimmt einen das Buch gefangen, und der Leser beginnt selbst darüber nachzudenken, welche Verbindung es wohl gibt zwischen dem unglaublichen Massenmord in dem kleinen Dorf bei Hudiksval, wo bis auf drei Ausnahmen jemand 19 Menschen auf zum Teil bestialische Weise getötet hat.

Die selbstbewusste Richterin Brigitta Roslin mit maoistischer 68-er Vergangenheit sieht am Tag nach den Morden in ihrer Zeitung ein Bild von einem der Häuser des Dorfes und erkennt mit großem Erschrecken darin das Haus wieder, in dem ihre schon lange verstorbene Mutter über eine lange Zeit ihrer Kindheit bei Pflegeeltern gewohnt hat.

Obwohl sie kurz vor einem beruflichen und ehelichen Burn-Out steht, klemmt sie sich hinter diesen Fall, versucht mit den örtlichen Ermittlern in Kontakt zu treten und stößt aber auf wenig Gegenliebe. Die unermüdliche Arbeit von Brigitta Roslin und ihre Art der Vergangenheitsbewältigung und Reflexion stellt den einen Teil dieses bemerkenswerten Buches dar. Der andere ist geprägt von der "chinesischen Linie", wie ich das nennen möchte. Sie beginnt 1863 mit der Geschichte von drei Brüdern, die auf ein Schiff entführt werden, um in Amerika bei dem Bau der großen Eisenbahnlinien als Sklavenarbeiter eingesetzt zu werden. San, der einzige überlebende Bruder kehrt unter abenteuerlichen Umstände über London nach China zurück und schriebt seine Geschichte auf und beschriebt dort besonders den brutalen blonden Vorarbeiter JA, der angeblich aus Nordeuropa kommt.

Fast 150 Jahre später liest der chinesische Shooting-Kapitalist Ya Ru das Tagebuch seines Vorfahren, und fasst einen verhängnisvollen Entschluss.
Dieser innerchinesischen Geschichte von Ya Ru, seiner Schwester Hong, mit der Brigitta Roslin auf einer Chinareise in Kontakt kommt,widmet Henning Mankell im Jahr der Olympischen Spiele in Peking seine große Aufmerksamkeit. Er will seine Leser aufklären über den neokolonialistischen Charakter des chinesischen Regimes, das angeblich plant, Millionen von chinesischen Bauern , die in den überquellenden Städte Chinas kein Auskommen mehr finden, in den menschenleeren Gegenden afrikanischer Länder anzusiedeln.

Hierbei zeichnet er am Beispiel der beiden Geschwister Hong und Ya Ru den mitunter tödlichen innenpolitischen Kampf im derzeitigen China nach. Mit der Protagonistin Brigitta Roslin und ihrer früheren Freundin Karin Wiman führt er zwei Frauen in die historische Handlung ein, die 1968/69 als Studentinnen selbst einmal große, ihnen heute unverständlich erscheinende Hoffnungen in die charismatische Person MaoTse Tungs gesetzt hatten und die schwedische Arbeiterklasse davon überzeugen wollten. Inwiefern Mankell hier eigene Geschichte bearbeitet, ist mir unbekannt.

Man hat seitens einiger Rezensenten Mankell vorgeworfen, das Buch habe Brüche. Ich finde das nicht, denn die Geschichte verläuft immer "ungleichzeitig" ( Ernst Bloch).

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Bewertung von Ina am 30.05.2013   gut
Ich lese Mankell sehr gerne, die Wallander-Krimis sind einfach toll. Jetzt habe ich mich mit dem Chinesen mal auf ein anderes Gebiet eingelassen.
Das Buch ist ganz gut, wie immer packend geschrieben und mit einer ganz guten Story.
Birgitta Roslin, Richterin aus Schweden, gerät ungewollt und ungeahnt in Todesgefahr - sie weiß zu viel und schnüffelt zu viel in der Vergangenheit herum, weil sie den brutalen Mord an einem ganzen Dorf aufklären möchte, der auch mit Ihrer Familie in Verbindung steht.
Allerdings ist mir die Beschreibung der chinesischen Vorfahren von Ya Ru etwas zu langatmig und an manchen Stellen auch zu undurchsichtig. Es wird viel über das politische System in China erzählt - sicher ganz interessant, wenn es interessiert, mich hat es aber nicht so sehr vom Hocker gerissen.

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Bewertung von MrsFabulous aus Berlin am 11.03.2012   gut
Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Henning Mankell gelesen habe und es wird voraussichtlich auch erstmal das Letzte sein.

Zur Geschichte:
In einem kleinen schwedischen Dorf ist ein Massaker passiert, 18 Menschen wurden auf bestialische Weise ermordet, nur 3 Bewohner des Dorfes haben überlebt. Die Toten sind alle miteinander verwandt, 2 der Toten sind mehr oder weniger verwandt mit der Richterin Birgitta Roslin, die daraufhin auf eigene Faust ermittelt, da die Polizei sie nicht ernst nimmt. Sie findet eine Spur, die sie nach China führt, dort stößt sie auf eine unglaubliche Geschichte...

Von dem Klappentext des Buches habe ich mir viel versprochen und die Geschichte fängt auch sehr spannend und vielversprechend an. Leider beginnt nach 100 Seiten eine sehr ruhige, relativ unspektakuläre und merkwürdige Geschichte. Nach nicht mal der Hälfte des Buches weiß man warum diese Morde geschehen sind und liest dann nur noch wie die Richterin diese Geschichte aufdeckt mit Hilfe ihrer neuen chinesischen Bekannten. Ehrlich gesagt, fand ich dieses Buch an bestimmten Teilen doch sehr langweilig, da es sehr viel von der Politik Chinas handelt, was mich in einem Kriminalroman nicht unbedingt anspricht.

Das Buch ist an sich sehr gut geschrieben und ich denke das China-Fans, diese Geschichte zusagen wird. Mich selbst hat es nicht so sehr angesprochen, aber ich habe mich dennoch durch die knapp über 600 Seiten durchgekämpft. In naher Zukunft werde ich mich erstmal von Mankell – Büchern fernhalten...

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Bewertung von M.S. aus Ortenaukreis am 12.02.2012   ausgezeichnet
hm, eigentlich hat ich ja geschrieben Mittsommermord von Henning Mankell wäre das Beste, naja bin mir jetzt garnicht mehr so sicher, dieses Buch ist auf jedenfall Klasse nicht Umsonst war es auch ein Spiegelbestseller!!!!

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Bewertung von Libor am 09.09.2011   sehr gut
Dieses Buch hat mich in erster Linie dadurch überrascht weil es kein typischer Wallander Krimi ist.
Über die Handlung, die Verbindungen und das Ende kann man streiten aber es ist absolut spannend
geschrieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch die sonst nebensächlichen Handlungen und Informationen, die einen Roman zu einem Roman machen, hier sehr interessant sind und einen durchaus zum nachdenken bringen.

Das ist absolut eins der Bücher, bei denen es schade ist wenn man fertig ist.

Absolut empfehlenswert!

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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 14.03.2011   gut
Das war mein erster Mankell und nicht mein Letzter. Ich fand diesen Krimi sehr spannend.

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 03.11.2010   weniger gut
Mördersuche in Chinas Vergangenheit

Das Grauen beginnt mit der nicht nachvollziehbaren Hinrichtung aller Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Häusern eines ohnehin schon merkwürdig einsamen, fast Menschenleeren Dorf in Norwegen. Nur ein junges Paar und eine ältere Frau überleben das geplante Massaker.

Als die Richterin Birgitta Roslin davon erfährt, kommt ihr eine vergessene Verbindung von sich zu dem Dorf in den Sinn. Ihre Mutter wuchs als Waise in dem Dorf auf. Sie fährt hin und entdeckt alte Briefe und nicht so ganz passende Verstrickungen eines Mannes in Unterdrückungsvorgänge in China beim Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert. Und es gibt Aufzeichnungen eines unter der Ausbeutung leidenden Arbeiters, der seinen späteren Arbeitgeber erschlägt und dessen Sohn einer der Mitgründer der Kommunistischen Partei wird.

Ist allein das schon verworren genug, kommt noch der Großmogul und Multimillionär Ya Ru ins Spiel, seines Zeichens Parteifunktionär, der irgendwie Rache an den Verbrechen seiner Vorfahren üben will. Birgitte war Mitglied der KP in Schweden, was jedoch nur wenig zum Verständnis der Geschehnisse beiträgt, wie so Vieles in dem fast schon als „Flickwerk“ unterschiedlicher Themen- und Erzähl-Fragmente daher kommt. Ein auf langen Seiten immer wieder thematisiertes Rotes Band dient ebenfalls in keiner Weise dem „Roten Faden“ des Romans.

Nun gut, auch die individuellen Eheprobleme der Richterin, die neben der in dem anfangs erwähnten Kriminalfall ermittelnden Kommissarin Vivi Sundberg auf Spurensuche in ihrer eigenen Vergangenheit nur die Anderer zu entdecken scheint, sind meiner Ansicht nach lediglich ein Versuch, etwas Verständliches in das labyrinthischer Geschehen einzuflechten. Das möglicherweise eigentliche Anliegen Mankells, dass Afrika im alten Stil der Kolonisation von China vereinnahmt werden könnte, kommt letztlich zu wenig oder zu unklar daher. Man findet einfach keinen Zugang zu dem Roman und weiß oft nicht, was man eigentlich liest: einen Aufruf zu politischen Interaktion, einen psychologischen Thriller oder ein melancholisches Familiendrama.

Das Buch wirkt extrem verkrampft konstruiert und entstammt möglicherweise gar nicht aus Mankells Feder, denn es ist kaum zu glauben, dass er diese Geschichte in dieser Form erdacht und so zu Papier gebracht hat. Schade, denn der Einstieg ließ eine außergewöhnlich spannende Geschichte erwarten, doch die Luft wurde dann schließlich einfach zu heiß und verpuffte ungenutzt.

© 11/2010 Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Viki aus Berlin am 26.10.2010   ausgezeichnet
Ein sehr spannendes Buch! Sehr empfehlenswert für alle, die auf Krimiromane stehen.

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Bewertung von Yelena am 25.10.2010   weniger gut
Den Anfang fand ich viel versprechend.. Aber ziemlich bald war schon klar, wer hinter den grausamen Morden steht und was der Motiv ist. Allein das macht das Buch nicht mehr spannend. Der Motiv war auch einfach nicht überzeugend und die Handlung in die Länge gezogen. Der politische Hintergrund war meiner Meinung nach in einem Krimi-Roman auch nicht wirklich angebracht. Wenn es ein Spiegel-Bestseller sein soll? Naja.. ich war sehr enttäuscht und würde das Buch nicht weiterempfehlen. War wohl mein erstes und letztes Mankell-Buch. Schade!

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Bewertung von Janssen aus Varel am 22.10.2010   ausgezeichnet
Für alle die Mankell Fans sind ist dieses Buch einfach Pflicht. Tolle Geschichte und sehr spannend.

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Bewertung von Winfried Stanzick am 14.01.2015   ausgezeichnet
Henning Mankell, Der Chinese, DTV 2010, 608 Seiten, ISBN 978-3423212038

Eins sei gleich am Anfang gesagt: das neue Buch von Henning Mankell ist eine konsequente Weiterführung seiner bisherigen schriftstellerischen Arbeit. Er kommt mit jedem Buch näher an eine Synthese seiner genialen Wallander-Krimis, die immer auch den kritischen Blick auf den Zustand der schwedischen Gesellschaft, ihrer Demokratie und ihres Justizsystems hatten, seinen Afrikaromanen und seinem politischen Engagement im Rahmen der negativen Folgen der Globalisierung vor allem für die afrikanischen Länder, mit denen ihn ja eine tiefe Freundschaft, aber auch eine kritische Solidarität verbindet.

Zum zweiten: es lohnt sich, dieses dicke Buch zu lesen, und es lohnt sich, es möglichst zügig zu tun. Von der ersten Seite nimmt einen das Buch gefangen, und der Leser beginnt selbst darüber nachzudenken, welche Verbindung es wohl gibt zwischen dem unglaublichen Massenmord in dem kleinen Dorf bei Hudiksval, wo bis auf drei Ausnahmen jemand 19 Menschen auf zum Teil bestialische Weise getötet hat.

Die selbstbewusste Richterin Brigitta Roslin mit maoistischer 68-er Vergangenheit sieht am Tag nach den Morden in ihrer Zeitung ein Bild von einem der Häuser des Dorfes und erkennt mit großem Erschrecken darin das Haus wieder, in dem ihre schon lange verstorbene Mutter über eine lange Zeit ihrer Kindheit bei Pflegeeltern gewohnt hat.

Obwohl sie kurz vor einem beruflichen und ehelichen Burn-Out steht, klemmt sie sich hinter diesen Fall, versucht mit den örtlichen Ermittlern in Kontakt zu treten und stößt aber auf wenig Gegenliebe. Die unermüdliche Arbeit von Brigitta Roslin und ihre Art der Vergangenheitsbewältigung und Reflexion stellt den einen Teil dieses bemerkenswerten Buches dar. Der andere ist geprägt von der "chinesischen Linie", wie ich das nennen möchte. Sie beginnt 1863 mit der Geschichte von drei Brüdern, die auf ein Schiff entführt werden, um in Amerika bei dem Bau der großen Eisenbahnlinien als Sklavenarbeiter eingesetzt zu werden. San, der einzige überlebende Bruder kehrt unter abenteuerlichen Umstände über London nach China zurück und schriebt seine Geschichte auf und beschriebt dort besonders den brutalen blonden Vorarbeiter JA, der angeblich aus Nordeuropa kommt.

Fast 150 Jahre später liest der chinesische Shooting-Kapitalist Ya Ru das Tagebuch seines Vorfahren, und fasst einen verhängnisvollen Entschluss.
Dieser innerchinesischen Geschichte von Ya Ru, seiner Schwester Hong, mit der Brigitta Roslin auf einer Chinareise in Kontakt kommt,widmet Henning Mankell im Jahr der Olympischen Spiele in Peking seine große Aufmerksamkeit. Er will seine Leser aufklären über den neokolonialistischen Charakter des chinesischen Regimes, das angeblich plant, Millionen von chinesischen Bauern , die in den überquellenden Städte Chinas kein Auskommen mehr finden, in den menschenleeren Gegenden afrikanischer Länder anzusiedeln.

Hierbei zeichnet er am Beispiel der beiden Geschwister Hong und Ya Ru den mitunter tödlichen innenpolitischen Kampf im derzeitigen China nach. Mit der Protagonistin Brigitta Roslin und ihrer früheren Freundin Karin Wiman führt er zwei Frauen in die historische Handlung ein, die 1968/69 als Studentinnen selbst einmal große, ihnen heute unverständlich erscheinende Hoffnungen in die charismatische Person MaoTse Tungs gesetzt hatten und die schwedische Arbeiterklasse davon überzeugen wollten. Inwiefern Mankell hier eigene Geschichte bearbeitet, ist mir unbekannt.

Man hat seitens einiger Rezensenten Mankell vorgeworfen, das Buch habe Brüche. Ich finde das nicht, denn die Geschichte verläuft immer "ungleichzeitig" ( Ernst Bloch).

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Bewertung von Ina am 30.05.2013   gut
Ich lese Mankell sehr gerne, die Wallander-Krimis sind einfach toll. Jetzt habe ich mich mit dem Chinesen mal auf ein anderes Gebiet eingelassen.
Das Buch ist ganz gut, wie immer packend geschrieben und mit einer ganz guten Story.
Birgitta Roslin, Richterin aus Schweden, gerät ungewollt und ungeahnt in Todesgefahr - sie weiß zu viel und schnüffelt zu viel in der Vergangenheit herum, weil sie den brutalen Mord an einem ganzen Dorf aufklären möchte, der auch mit Ihrer Familie in Verbindung steht.
Allerdings ist mir die Beschreibung der chinesischen Vorfahren von Ya Ru etwas zu langatmig und an manchen Stellen auch zu undurchsichtig. Es wird viel über das politische System in China erzählt - sicher ganz interessant, wenn es interessiert, mich hat es aber nicht so sehr vom Hocker gerissen.

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Bewertung von MrsFabulous aus Berlin am 11.03.2012   gut
Dies ist mein erstes Buch, welches ich von Henning Mankell gelesen habe und es wird voraussichtlich auch erstmal das Letzte sein.

Zur Geschichte:
In einem kleinen schwedischen Dorf ist ein Massaker passiert, 18 Menschen wurden auf bestialische Weise ermordet, nur 3 Bewohner des Dorfes haben überlebt. Die Toten sind alle miteinander verwandt, 2 der Toten sind mehr oder weniger verwandt mit der Richterin Birgitta Roslin, die daraufhin auf eigene Faust ermittelt, da die Polizei sie nicht ernst nimmt. Sie findet eine Spur, die sie nach China führt, dort stößt sie auf eine unglaubliche Geschichte...

Von dem Klappentext des Buches habe ich mir viel versprochen und die Geschichte fängt auch sehr spannend und vielversprechend an. Leider beginnt nach 100 Seiten eine sehr ruhige, relativ unspektakuläre und merkwürdige Geschichte. Nach nicht mal der Hälfte des Buches weiß man warum diese Morde geschehen sind und liest dann nur noch wie die Richterin diese Geschichte aufdeckt mit Hilfe ihrer neuen chinesischen Bekannten. Ehrlich gesagt, fand ich dieses Buch an bestimmten Teilen doch sehr langweilig, da es sehr viel von der Politik Chinas handelt, was mich in einem Kriminalroman nicht unbedingt anspricht.

Das Buch ist an sich sehr gut geschrieben und ich denke das China-Fans, diese Geschichte zusagen wird. Mich selbst hat es nicht so sehr angesprochen, aber ich habe mich dennoch durch die knapp über 600 Seiten durchgekämpft. In naher Zukunft werde ich mich erstmal von Mankell – Büchern fernhalten...

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Bewertung von M.S. aus Ortenaukreis am 12.02.2012   ausgezeichnet
hm, eigentlich hat ich ja geschrieben Mittsommermord von Henning Mankell wäre das Beste, naja bin mir jetzt garnicht mehr so sicher, dieses Buch ist auf jedenfall Klasse nicht Umsonst war es auch ein Spiegelbestseller!!!!

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Bewertung von Libor am 09.09.2011   sehr gut
Dieses Buch hat mich in erster Linie dadurch überrascht weil es kein typischer Wallander Krimi ist.
Über die Handlung, die Verbindungen und das Ende kann man streiten aber es ist absolut spannend
geschrieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass auch die sonst nebensächlichen Handlungen und Informationen, die einen Roman zu einem Roman machen, hier sehr interessant sind und einen durchaus zum nachdenken bringen.

Das ist absolut eins der Bücher, bei denen es schade ist wenn man fertig ist.

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Bewertung von Antje0702 aus Nauen am 14.03.2011   gut
Das war mein erster Mankell und nicht mein Letzter. Ich fand diesen Krimi sehr spannend.

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Bewertung von Uli Geißler aus Fürth/Bay. am 03.11.2010   weniger gut
Mördersuche in Chinas Vergangenheit

Das Grauen beginnt mit der nicht nachvollziehbaren Hinrichtung aller Bewohnerinnen und Bewohner in ihren Häusern eines ohnehin schon merkwürdig einsamen, fast Menschenleeren Dorf in Norwegen. Nur ein junges Paar und eine ältere Frau überleben das geplante Massaker.

Als die Richterin Birgitta Roslin davon erfährt, kommt ihr eine vergessene Verbindung von sich zu dem Dorf in den Sinn. Ihre Mutter wuchs als Waise in dem Dorf auf. Sie fährt hin und entdeckt alte Briefe und nicht so ganz passende Verstrickungen eines Mannes in Unterdrückungsvorgänge in China beim Eisenbahnbau im 19. Jahrhundert. Und es gibt Aufzeichnungen eines unter der Ausbeutung leidenden Arbeiters, der seinen späteren Arbeitgeber erschlägt und dessen Sohn einer der Mitgründer der Kommunistischen Partei wird.

Ist allein das schon verworren genug, kommt noch der Großmogul und Multimillionär Ya Ru ins Spiel, seines Zeichens Parteifunktionär, der irgendwie Rache an den Verbrechen seiner Vorfahren üben will. Birgitte war Mitglied der KP in Schweden, was jedoch nur wenig zum Verständnis der Geschehnisse beiträgt, wie so Vieles in dem fast schon als „Flickwerk“ unterschiedlicher Themen- und Erzähl-Fragmente daher kommt. Ein auf langen Seiten immer wieder thematisiertes Rotes Band dient ebenfalls in keiner Weise dem „Roten Faden“ des Romans.

Nun gut, auch die individuellen Eheprobleme der Richterin, die neben der in dem anfangs erwähnten Kriminalfall ermittelnden Kommissarin Vivi Sundberg auf Spurensuche in ihrer eigenen Vergangenheit nur die Anderer zu entdecken scheint, sind meiner Ansicht nach lediglich ein Versuch, etwas Verständliches in das labyrinthischer Geschehen einzuflechten. Das möglicherweise eigentliche Anliegen Mankells, dass Afrika im alten Stil der Kolonisation von China vereinnahmt werden könnte, kommt letztlich zu wenig oder zu unklar daher. Man findet einfach keinen Zugang zu dem Roman und weiß oft nicht, was man eigentlich liest: einen Aufruf zu politischen Interaktion, einen psychologischen Thriller oder ein melancholisches Familiendrama.

Das Buch wirkt extrem verkrampft konstruiert und entstammt möglicherweise gar nicht aus Mankells Feder, denn es ist kaum zu glauben, dass er diese Geschichte in dieser Form erdacht und so zu Papier gebracht hat. Schade, denn der Einstieg ließ eine außergewöhnlich spannende Geschichte erwarten, doch die Luft wurde dann schließlich einfach zu heiß und verpuffte ungenutzt.

© 11/2010 Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.

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Bewertung von Viki aus Berlin am 26.10.2010   ausgezeichnet
Ein sehr spannendes Buch! Sehr empfehlenswert für alle, die auf Krimiromane stehen.

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Bewertung von Yelena am 25.10.2010   weniger gut
Den Anfang fand ich viel versprechend.. Aber ziemlich bald war schon klar, wer hinter den grausamen Morden steht und was der Motiv ist. Allein das macht das Buch nicht mehr spannend. Der Motiv war auch einfach nicht überzeugend und die Handlung in die Länge gezogen. Der politische Hintergrund war meiner Meinung nach in einem Krimi-Roman auch nicht wirklich angebracht. Wenn es ein Spiegel-Bestseller sein soll? Naja.. ich war sehr enttäuscht und würde das Buch nicht weiterempfehlen. War wohl mein erstes und letztes Mankell-Buch. Schade!

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Bewertung von Janssen aus Varel am 22.10.2010   ausgezeichnet
Für alle die Mankell Fans sind ist dieses Buch einfach Pflicht. Tolle Geschichte und sehr spannend.

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