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3 Kundenbewertungen

Stillstehen ist für einen Jungen wie Kai nicht so einfach. Das Rauschen des Meeres, die Helligkeit der Sonne, das Glitzern des Wassers, das ist viel für seine Augen, Ohren, seine Sinne. Kai hat von allem zu viel. Zu viel Hilfsbereitschaft, zu viel Zuneigung, zu viel Neugier, zu viel Unruhe. Kai ist Autist. Sein Vater ist ein berühmter Hirnforscher. Dieses Buch ist ihre Geschichte: ein Vater, der verzweifelt versucht, seinem Sohn zu helfen. Ein Sohn, der am Ende doch glücklich wird.…mehr

Produktbeschreibung
Stillstehen ist für einen Jungen wie Kai nicht so einfach. Das Rauschen des Meeres, die Helligkeit der Sonne, das Glitzern des Wassers, das ist viel für seine Augen, Ohren, seine Sinne. Kai hat von allem zu viel. Zu viel Hilfsbereitschaft, zu viel Zuneigung, zu viel Neugier, zu viel Unruhe. Kai ist Autist. Sein Vater ist ein berühmter Hirnforscher. Dieses Buch ist ihre Geschichte: ein Vater, der verzweifelt versucht, seinem Sohn zu helfen. Ein Sohn, der am Ende doch glücklich wird.
Autorenporträt
Lorenz Wagner ist einer der profiliertesten und vielfach ausgezeichneter Porträt- und Reportage-Schreiber Deutschlands. Seine Reportage "Der Sohn-Code" über Henry und Kai Markram stieg innerhalb kürzester Zeit zu den meistgelesenen Artikeln des SZ-Magazins auf und wurde tausendfach geteilt. Daraus entstand dieses bewegende Buch, das uns die Welt von Autisten neu begreifen lässt.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 28.09.2018

VON SZ-AUTOREN
Lorenz Wagner über
Autismus
Dieses Buch geht aus einer der meistgelesenen SZ-Magazin-Reportagen des vergangenen Jahres hervor: Ausgerechnet Henry Markram, einer der bekanntesten Hirnforscher der Welt, bekommt ein autistisches Kind. Er fühlt sich noch hilfloser als andere Eltern – er weiß: die Medizin hat keine Antwort. Er forscht über fünfzehn Jahre, und seine Erkenntnisse stellen auf den Kopf, was wir zu wissen glaubten. Das Thema ist hochaktuell. Seit der Jahrtausendwende hat sich die Zahl autistischer Kinder fast verdoppelt. Markram liefert eine Erklärung und einen Ausweg. Seine Theorie hat Gegner, aber setzt sich zunehmend durch. Wissenschaftler in Boston und Harvard kamen zu ähnlichen Schlüssen. Der Junge, der zu viel fühlte“ von Lorenz Wagner, Redakteur des SZ-Magazins, richtet sich an Betroffene und Leute, die Literatur lieben.
SZ
Lorenz Wagner: Der Junge, der zu viel fühlte. Europa Verlag, München 2018, 213 Seiten, 18,90 Euro.
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Wissen." (Der Falter) "Sein Tenor, der bündig den des Vaters zusammenfasst, prangt auf dem Umschlagrücken des gründlich recherchierten und brillant geschriebenen Buches: "Es heißt, Autisten fehle es an Empathie. Nein, uns fehlt sie. Für die Autisten." (Weser Kurier) "Mit "Der Junge, der zu viel fühlte" bringt der Autor Licht in das Dunkel des menschlichen Gehirns und macht die Welt eines Autisten sicht- und greifbar." (Rheinpfalz) "Vielen Dank für dieses wirklich interessante und schöne Buch." (SR2 Buchtipp) "Ein Familienporträt mit erstaunlichen Einsichten." (Technology Review) "Berührend, sprachgewaltig und bahnbrechend" (myhandicap.de) "Der Autor Lorenz Wagner hat über die Familie mit Fokus auf den Vater ein eindrucksvolles Porträt geschrieben und das Kunststück fertiggebracht, Laien hochkomplexe Vorgänge zumindest ansatzweise verständlich zu machen. Eine sehr interessante Lektüre." (Reutlinger General-Anzeiger) "Eingeflochten in diese lebendigen Geschichten erklärt Wagner, was in uns geschieht, wenn wir fühlen, und vermittelt faszinierende Einblicke in das menschliche Gehirn. Ein fesselndes Buch, das Mut macht." (Bild der Wissenschaft) Buch der Sachbuch-Besten-Liste 2018 im Falter (Platz 7) "Wagner beschreibt sorgsam recherchiert und sachlich, dennoch mitfühlend und faszinierend." (Kurier)