Gebrauchsanweisung fürs Reisen - Trojanow, Ilija
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Zu Fuß oder mit dem Flugzeug, all inclusive oder solo - was suchen wir, wenn wir in andere Länder reisen? Wie viel Neues wollen wir entdecken, was hinter uns lassen, wie viel sind wir bereit zu ändern? Ilija Trojanow hat auf vier Kontinenten gelebt. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen schreibt er über Sinn und Ertrag des Vagabundierens, verbindet profundes Reflektieren mit Lustigem und Leichtem. In einzelnen Etappen geht es um Vorbereitungen und passendes Marschgepäck, um Reisen allein oder in Gesellschaft, um den richtigen Proviant und Durststrecken unterwegs. Um Kauderwelsch und…mehr

Produktbeschreibung
Zu Fuß oder mit dem Flugzeug, all inclusive oder solo - was suchen wir, wenn wir in andere Länder reisen? Wie viel Neues wollen wir entdecken, was hinter uns lassen, wie viel sind wir bereit zu ändern? Ilija Trojanow hat auf vier Kontinenten gelebt. Ausgehend von persönlichen Erlebnissen schreibt er über Sinn und Ertrag des Vagabundierens, verbindet profundes Reflektieren mit Lustigem und Leichtem. In einzelnen Etappen geht es um Vorbereitungen und passendes Marschgepäck, um Reisen allein oder in Gesellschaft, um den richtigen Proviant und Durststrecken unterwegs. Um Kauderwelsch und Wegweiser, Zimmer mit Aussicht und Souvenirs. Gekonnt spannt Trojanow den Bogen bis zum Massentourismus und zum Reisen als Kunst, die es neu zu entdecken gilt.
  • Produktdetails
  • Piper Taschenbuch .27719
  • Verlag: Piper
  • 2. Auflage
  • Seitenzahl: 208
  • Erscheinungstermin: 2. Oktober 2018
  • Deutsch
  • Abmessung: 195mm x 122mm x 22mm
  • Gewicht: 238g
  • ISBN-13: 9783492277198
  • ISBN-10: 3492277195
  • Artikelnr.: 52361628
Autorenporträt
Ilija Trojanow, geb. 1965 in Bulgarien, aufgewachsen in Kenia, studierte und arbeitete viele Jahre in Deutschland. Seit 1998 lebt er in Bombay. Trojanow ist Autor, Herausgeber und Verleger. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit afrikanischer Geschichte, Kultur und Literatur.Der Autor erhielt zahlreiche Preise: 1995 den Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf sowie ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V., 1996 den Marburger Literaturpreis, 1997 den Viktor-von-Scheffel-Preis und Thomas-Valentin-Preis der Stadt Lippstadt und 2000 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2009 wurde ihm der Preis der Literaturhäuser verliehen und 2010 wurde er als "poetischer Chronist der großen Exil- und Migrationsphänomene der Moderne" mit dem Würth-Preis geehrt.
Inhaltsangabe
Inhalt

Mein schönstes Ferienerlebnis oder Wenn einer eine Reise tut

Intermezzo: Ein (Lieblings-)Ort

Eine kurze Geschichte des Reisens

Intermezzo: Ein (vergessener) Reisender

Unterwegs in zwölf Etappen

1.Stock und Hut

2.Wegweiser

3.Einsam oder gemeinsam?

Intermezzo: Eine (individuelle) Gruppenreise

4.Proviant

Intermezzo: Ein Essen (an drei Abenden)

5.Kauderwelsch

6.Gipfel

7.Gegenwind

8.Durststrecke

9.Fußläufig

Intermezzo: Ein (letztes) Foto

10.Augen auf

Intermezzo: Ein Autor (auf Reisen)11.Pilgerschaft

12.Vor der eigenen Haustür oder In den eigenen vier Wänden

Intermezzo: Ein (sanfter) Fußabdruck

Von einem, der auszog, das Reisen zu lernen

Intermezzo: Ein (zauberhaftes) Buch

Lesetipps

Danksagung

Inhalt

Mein schönstes Ferienerlebnis oder Wenn einer eine Reise tut

Intermezzo: Ein (Lieblings-)Ort

Eine kurze Geschichte des Reisens

Intermezzo: Ein (vergessener) Reisender

Unterwegs in zwölf Etappen

1.Stock und Hut

2.Wegweiser

3.Einsam oder gemeinsam?

Intermezzo: Eine (individuelle) Gruppenreise

4.Proviant

Intermezzo: Ein Essen (an drei Abenden)

5.Kauderwelsch

6.Gipfel

7.Gegenwind

8.Durststrecke

9.Fußläufig

Intermezzo: Ein (letztes) Foto

10.Augen auf

Intermezzo: Ein Autor (auf Reisen)11.Pilgerschaft

12.Vor der eigenen Haustür oder In den eigenen vier Wänden

Intermezzo: Ein (sanfter) Fußabdruck

Von einem, der auszog, das Reisen zu lernen

Intermezzo: Ein (zauberhaftes) Buch

Lesetipps

Danksagung
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.04.2019

Sich ruhig einmal überrumpeln lassen

Der Weltensammler und Reisephilosoph Ilija Trojanow gibt in seiner ebenso praktischen wie theorisierenden "Gebrauchsanweisung" Einblicke in die Kulturgeschichte des Reisens von der als Feinschliff für Adelskinder gedachten Bildungsreise über Butterfahrten bis Ballermann. Auch wenn Trojanow für faires Reisen eintritt, ist er selbstironisch genug, auf Paradoxien wie Machtasymmetrien und elitäre Entdeckerillusionen des Tourismus, auf Routen der Backpacker als Individualgruppenreisen in "Posthippie-Uniform" sowie auf "Authentizität" und erfundene oder künstlich wiederbelebte Traditionen als Verkaufsargumente und Konzepte der Inszenierung hinzuweisen. Leitmotiv ist die Wiederentdeckung des Reisens jenseits der Erfindung der Reisepakete. In seinem Lob des Fußläufigen plädiert Trojanow für bewusste Hingabe an den Gegenwind und eine "existenzielle Überrumpelung" als Akt des Erkennens und beglückenden Ermüdens angesichts kultureller Missverständnisse fern vom Diktat der Internetrankings und Reiseführer. Ironisch mit dem Genre spielend, hat der Autor einen Geheimtipp parat - statt "Lonely Planet" ein literarisches Opus ("Streifen Sie mit Charles Dickens durch London"), statt disneysierte Versatzstücke der Fremde die "Wunder der Nebensächlichkeiten" als Inspirationsquelle zu wählen. Nach so vielen politisch korrekten Weisheitskörnern kulturpessimistischer Reisetheorie traut man sich kaum mehr aus dem Haus - doch auch der heute "staycation" genannte Urlaub auf Balkonien habe einen entscheidenden Nachteil: Ihm ermangele die Beglückung der Heimkehr.

sg

"Gebrauchsanweisung fürs Reisen" von Ilija Trojanow. Piper Verlag, München 2018. 208 Seiten. Broschiert, fünfzehn Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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"Der Weltensammler und Reisephilosoph Ilja Trojanow gibt in seiner ebenso praktischen wie theorisierenden Gebrauchsanweisung Einblicke in die Kulturgeschichte des Reisens von der als Feinschliff für Adelskinder gedachten Bildungsreise über Butterfahrten bis Ballermann.", Frankfurter Allgemeine Zeitung, 18.04.2019
Sich ruhig einmal überrumpeln lassen

Der Weltensammler und Reisephilosoph Ilija Trojanow gibt in seiner ebenso praktischen wie theorisierenden "Gebrauchsanweisung" Einblicke in die Kulturgeschichte des Reisens von der als Feinschliff für Adelskinder gedachten Bildungsreise über Butterfahrten bis Ballermann. Auch wenn Trojanow für faires Reisen eintritt, ist er selbstironisch genug, auf Paradoxien wie Machtasymmetrien und elitäre Entdeckerillusionen des Tourismus, auf Routen der Backpacker als Individualgruppenreisen in "Posthippie-Uniform" sowie auf "Authentizität" und erfundene oder künstlich wiederbelebte Traditionen als Verkaufsargumente und Konzepte der Inszenierung hinzuweisen. Leitmotiv ist die Wiederentdeckung des Reisens jenseits der Erfindung der Reisepakete. In seinem Lob des Fußläufigen plädiert Trojanow für bewusste Hingabe an den Gegenwind und eine "existenzielle Überrumpelung" als Akt des Erkennens und beglückenden Ermüdens angesichts kultureller Missverständnisse fern vom Diktat der Internetrankings und Reiseführer. Ironisch mit dem Genre spielend, hat der Autor einen Geheimtipp parat - statt "Lonely Planet" ein literarisches Opus ("Streifen Sie mit Charles Dickens durch London"), statt disneysierte Versatzstücke der Fremde die "Wunder der Nebensächlichkeiten" als Inspirationsquelle zu wählen. Nach so vielen politisch korrekten Weisheitskörnern kulturpessimistischer Reisetheorie traut man sich kaum mehr aus dem Haus - doch auch der heute "staycation" genannte Urlaub auf Balkonien habe einen entscheidenden Nachteil: Ihm ermangele die Beglückung der Heimkehr.

sg

"Gebrauchsanweisung fürs Reisen" von Ilija Trojanow. Piper Verlag, München 2018. 208 Seiten. Broschiert, fünfzehn Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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