Autor im Porträt

Toptitel von Ilija Trojanow

Doppelte Spur

Gebundenes Buch
Der investigative Journalist Ilija wird innerhalb weniger Minuten von zwei Whistleblowern des amerikanischen und des russischen Geheimdienstes kontaktiert. Ein großer Coup? Eine Falle? Er lässt sich auf das Spiel ein, zusammen mit Boris, einem amerikanischen Kollegen, folgt er der doppelten Spur nach Hongkong, Wien, New York und Moskau.Die geleakten Dokumente eröffnen einen Abgrund von Korruption und Betrug, von üblen Verstrickungen krimineller Oligarchen und Mafiosi. Auch die Staatspräsidenten Russlands und Amerikas sind involviert. Was darf man glauben? Mit welcher Absicht werden Lügen verbreitet? Sind die beiden Reporter nur ein Spielball der Geheimdienste?Literarisch virtuos wie kein anderer spielt Ilija Trojanow in diesem Roman mit Fakten und Fiktionen und führt uns wie nebenbei vor Augen, wie sehr wir durch Fake News zu Komplizen der Macht werden.…mehr

 

22,00 €

 

Die Welt ist groß und Rettung lauert überall

Broschiertes Buch
Weg von hier! Vom Balkan in eine verwahrloste Asylunterkunft Italiens und weiter per Anhalter nach Deutschland. Unter Lebensgefahr lassen Alex und seine Eltern die Diktatur der Heimat hinter sich. Doch Jahre später ist alles anders: Alex droht in Hoffnungslosigkeit zu versinken, als unerwartet sein temperamentvoller Patenonkel Bai Dan in Deutschland auftaucht und ihn ungefragt ins Leben zurückholt. Auf einem Tandem tritt das ungleiche Paar eine Reise in die Ungewissheit an, die quer durch Europa und über Amerika in die Zukunft führt.
Ilija Trojanow erzählt in diesem Schelmenroman eine bewegende Geschichte von Verlust und Rettung.
…mehr

 

12,00 €

 

Ilija Trojanow

Ilija Trojanow, geb. 1965 in Bulgarien, aufgewachsen in Kenia, studierte und arbeitete viele Jahre in Deutschland. Seit 1998 lebt er in Bombay. Trojanow ist Autor, Herausgeber und Verleger. Er beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit afrikanischer Geschichte, Kultur und Literatur.Der Autor erhielt zahlreiche Preise: 1995 den Bertelsmann-Literaturpreis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt, ein Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloß Wiepersdorf sowie ein Arbeitsstipendium des Deutschen Literaturfonds e.V., 1996 den Marburger Literaturpreis, 1997 den Viktor-von-Scheffel-Preis und Thomas-Valentin-Preis der Stadt Lippstadt und 2000 den Adelbert-von-Chamisso-Preis. 2009 wurde ihm der Preis der Literaturhäuser verliehen und 2010 wurde er als "poetischer Chronist der großen Exil- und Migrationsphänomene der Moderne" mit dem Würth-Preis geehrt.