Ein Sommer in der Provence - Reno,Jean/Galiena,Anna
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Für Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie das erste Mal zu ihrem Großvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel - die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Großmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf…mehr

Produktbeschreibung
Für Léa (Chloé Jouannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie das erste Mal zu ihrem Großvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel - die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Großmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spaßige Ferienzeit.
Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Großvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind.
Tragikomödie über das Zusammenfinden einer Familie mit Jean Reno als Großvater, der sich durch die Begegnung mit seinen Enkeln der Gegenwart öffnet.

In der milden Sonne der malerischen Provence ist es einfacher, Probleme auf die sanfte Tour zu lösen, überträgt sich die wohlige Atmosphäre schnell auf alles und jeden. Jedenfalls bei Rose Bosch, die sich nach der abgeschlossenen Welt des dunklen Dramas "Die Kinder von Paris" dem weitläufigen Horizont Südfrankreichs zuwendet mit lichtdurchfluteten Landschaften und dabei die Kultur der Region preist.

Die Provence ist für Léa und Adrien und ihrem kleinen gehörlosen Bruder Théo nur "Pampa", weit weg vom quirligen und mondänen Paris und - ganz schlimm - oft sogar ohne Smartphone-Empfang. Die reine Hölle! Aber da sich die Eltern gerade getrennt haben, müssen sie wohl oder übel einige Wochen dort verbringen. Während die Großmutter sie liebevoll umsorgt, vermiest Großvater Paul nicht gerade erfreut über ihr Eintreffen die Stimmung und zofft sich ständig mit den Enkeln: Ein wie ein Gewitter reinigender Generationenkonflikt, an dessen Ende alle ein Herz und eine Seele sind, ihre ganz persönlichen Erfahrungen gemacht haben.

Boschs Film ist eine Hommage an heutige Großeltern, einst Hippies, die protestierten, Woodstock kannten, Konsum verurteilten und einen Gegenentwurf zu den"Digital Natives" lebten. Drastisch vorgeführt wird dieser Clash, wenn Pauls angejahrte Buddies mit den Motorrädern anbrettern und den Joint kreisen lassen, über wilde Zeiten erzählen, von denen die Jungen mit ihrem ständigen Blick aufs Smartphone nicht einmal ahnten, dass es sie gab. "Ein Sommer in der Provence", bei dem alle etwas lernen: Die Kids, dass die erste Liebe auch schmerzhaft sein kann, die Provinz entgegen den Erwartungen mit aufregenden Seiten lockt und die Bewohner ihre Kultur ganz selbstverständlich leben, die Alten, dass man sich von der Vergangenheit lösen muss, um Gegenwart und Zukunft genießen zu können. Vor allem Jean Reno als knorriger Prinzipienreiter überzeugt, der seine Zeit lieber Olivenbäumen statt Menschen widmet und emotional überwältigt ist, als der kleine Enkel plötzlich seine Hand ergreift. Seine Wandlung zum Empathie fähigen Mann rührt. Die 70er-Jahre-Musik rundet die leichte Tragikomödie perfekt ab. mk.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag

Bonusmaterial

Making-of, Trailer
  • Produktdetails
  • Anzahl: 1 DVD
  • Hersteller: Concorde Home Entertainment
  • Gesamtlaufzeit: 100 Min.
  • Erscheinungstermin: 12. Februar 2015
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • Sprachen: Deutsch, Französisch
  • Untertitel: Deutsch
  • Regionalcode: 2
  • Bildformat: 1:2, 40/16:9
  • Tonformat: Dolby Digital 5.1/dts
  • EAN: 4010324201263
  • Artikelnr.: 41472927
Rezensionen
Rose Bosch bietet nach dem dunklen Mikrokosmos von "Die Kinder von Paris" ein Kontrastprogramm mit lichtdurchfluteten Landschaften in der malerischen Provence, in der Konflikte sanft gelöst werden. Großartig in diesem Generationen-Clash zwischen einstigen Hippies und Digital-Natives spielt Jean Reno als knorriger Prinzipienreiter auf, der sich lieber den Olivenbäumen widmet als den Menschen. Seiner Wandlung vom verschlossenen zum Empathie fähigen Mann sieht man gerne zu. Eine leichte Tragikomödie mit positiver Grundstimmung.
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag
Quelle/Copyright: Entertainment Media Verlag