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Hans-Erhard Lessing erläutert und erzählt, wie das Fahrrad vor 200 Jahren weltweit eine nie gekannte Euphorie auslöste. Zum ersten Mal konnten sich alle individuell bewegen und sich das »Glück auf zwei Rädern « leisten. Eine Kulturgeschichte des Zweirads voller Überraschungen – vom Ausbruch eines Vulkans am Beginn bis zur Revolution des E-Bikes. Kein Verkehrsmittel ist auf der ganzen Welt so weit verbreitet. Keines ist so zahlreich vorhanden. Keines hat eine solche rasante Entwicklung durchgemacht: Von der Laufmaschine über das Hoch- und Niederrad, vom Tret- zum Rennrad und Elektrobike hat…mehr

Produktbeschreibung
Hans-Erhard Lessing erläutert und erzählt, wie das Fahrrad vor 200 Jahren weltweit eine nie gekannte Euphorie auslöste. Zum ersten Mal konnten sich alle individuell bewegen und sich das »Glück auf zwei Rädern « leisten. Eine Kulturgeschichte des Zweirads voller Überraschungen – vom Ausbruch eines Vulkans am Beginn bis zur Revolution des E-Bikes. Kein Verkehrsmittel ist auf der ganzen Welt so weit verbreitet. Keines ist so zahlreich vorhanden. Keines hat eine solche rasante Entwicklung durchgemacht: Von der Laufmaschine über das Hoch- und Niederrad, vom Tret- zum Rennrad und Elektrobike hat sich das Fahrrad gegen alle Konkurrenten durchgesetzt und ist das weitverbreitetste Verkehrsmittel. Etwa 12–14 Milliarden Fahrräder wurden seit seiner Erfindung gebaut und 72 Millionen werden allein in Deutschland bewegt. Das Fahrrad ist für jedermann erschwinglich, wie gerade seine Verbreitung in Indien oder China heute oder in Europa und Nordamerika im 19. Jahrhundert belegt. Auch die gesellschaftliche, ja kulturelle Veränderung, die das Fahrrad ermöglichte, ist beeindruckend. Die anstehende E-Bike-Revolution lässt heute schon erahnen: Bald werden Jung und Alt mobil wie noch nie sein, und der individuelle Verkehr in den Städten wird sich von Grund auf verändern – dank des Fahrrads, das seit seiner Erfindung keinen Tag gealtert ist.
  • Produktdetails
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Seitenzahl: 272
  • 2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783608108699
  • ISBN-10: 3608108696
  • Best.Nr.: 47118072
Autorenporträt
Hans-Erhard Lessing, geboren am 26. Februar 1938 in Schwäbisch Gmünd, ist Physiker, Technikhistoriker und einer der weltweit führenden Fahrradexperten. Er machte auf den Zusammenhang zwischen der Zweiraderfindung und der Klimakatastrophe von 1816/17 aufmerksam. Zahlreiche Publikationen, darunter die »Bibel für Fahrradenthusiasten« und »Bicycle Design: An Illustrated History« zusammen mit Tony Hadland.
Rezensionen
"Das Buch [steckt] aber auch voller überraschender Einsichten und Erklärungen, die das Fahrrad in seiner komplexen, über viele Länder verteilten Entstehungsgeschichte umkränzen."
Carolin Courts, Deutschlandfunk, 12.06.2017

"Lessing legt eine flott geschriebene Fahrrad-Geschichte vor, humorvoll und lehrreich."
Uwe Grosser, Heilbronner Stimme, 12.07.2017

"wunderbar erhellend"
P.M. September 2017

"Der Physiker und Technik-Historiker schlägt in seinem Buch "Das Fahrrad" einen weiten Bogen in der Historie dieses Fortbewegungsmittels - und das nicht nur profund, sondern auch unterhaltsam und leichtfüßig ... Ein feines Buch für Radel-Liebhaber, die sich tiefgehender mit dem Drahtesel befassen möchten."
Augsburger Allgemeine, 25.04.2017

"Kompakt und lesenswert schreibt er über fehlenden Patentschutz, Zukunftsglaube, Verbote und halsbrecherische Wettrennen - von der Draisine bis zu den BMX-Rädern der Gegenwart."
Hansruedi Kugler, St. Galler Tagblatt, 10.06.2017

"Detailreich und plausibel belegt Lessing, wie das Fahrrad bereits seit 200 Jahren die individuelle Mobilität, den Straßenbau, die Gastronomie und auch das gesamte gesellschaftliche Leben beeinflusst."
Trekkingbike - Das Fahrradmagazin, Juli/August 2017
Besprechung von 11.11.2017
Eine Welt, zwei Räder
Hans-Erhard Lessing kurvt durch die Fahrradgeschichte

Der deutsche Papst beharrt auf seinem Dogma: Es war der Ausbruch des indonesischen Vulkans Tambora im Jahr 1815, der dazu führte, dass der Reichsfreiherr von Sauerbronn, Karl Drais, am 12. Juni 1817 mit dem von ihm entwickelten Laufrad aus Eschenholz seine erste erfolgreiche Ausfahrt unternahm. Der Papst, das ist der Technik-Historiker Hans-Erhard Lessing, Jahrgang 1938, der einen Ruf zu verteidigen hat - gilt er doch als der Forscher, der das Fahrrad als Vorfahre des Automobils in den Stammbaum der Mobilitätsgeschichte verankert hat.

Aber sein Insistieren auf dem Zusammenhang zwischen Vulkanausbruch und Geistesblitz des Karl Drais - globale Missernten trafen in der Folge der Aschewolken auch Deutschland, erzeugten unter anderem Haferknappheit und befeuerten so die Ideen für pferdelosen Transport - hat mittlerweile einigen Widerspruch ausgelöst. Gerade für die Rheinebene, wo sich Drais aufhielt, scheint Lessings Beweislage umstritten. Zuletzt hat sich Johann-Günther König in "Fahrradfahren" (Reclam, 2017) an Lessings These abgearbeitet.

Der legt nun im Jubeljahr der weltverändernden Erfindung eine hübsch aufgemachte Kulturgeschichte vor, die den mittlerweile auch in diversen Ausstellungen zum Jubiläum (F.A.Z. vom 15. November 2016) gut dokumentierten Weg vom Laufrad über die Rollschuhe, Hochrad und das Kurbelveloziped, die Erfindung von Drahtspeichenrad und pneumatischem Gummireifen, von Diamantrahmen bis hin zum E-Bike unserer Tage nachzeichnet. Der Durchgang streift Alltags-, Mentalitäts- und Sozialgeschichte und gelegentlich sogar die Weltpolitik: Dass die Entwicklung des Rads im späten neunzehnten Jahrhundert maßgeblich von englischen Tüftlern vorangetrieben wurde, versuchten die Nationalsozialisten propagandistisch zu verschleiern, indem sie so taten, als hätten Benz, Daimler und Maybach aus dem Nichts heraus das Auto erfunden.

Der Boom des neuen Massentransportmittels ging, wie oft bei neuen Technologien, auf Kosten anderer Branchen. Erst traf es die Pferde, dann wurde weniger geraucht und getrunken - und die Amerikaner kauften weniger Klaviere, weil das halbe Land auf ein Fahrrad sparte. Bis die Motorisierung andere Begehrlichkeiten weckte. Lessing widmet sich auch dem Einfluss der Fahrrads auf die Emanzipation der Frauen und auf die Mode, Radsport interessiert ihn weniger, obendrein hält er sich sehr lange im vorletzten Jahrhundert auf.

Beklagt der Autor im Vorwort den Prestigeverfall des Fahrrads und seine Ablösung durch Motorrad und Automobil, sieht er am Ende einen Silberstreif am Horizont durch den derzeitigen Trend zum individualisierten Fahrrad. Freilich widmet er der zweiten Hälfte der Fahrradgeschichte, dem zwanzigsten Jahrhundert, nur ein Achtel seines Buches. Die Rennradentwicklung - die keinesfalls stagniert - interessiert ihn kaum, das Aufkommen von BMX, Mountainbike und E-Bike wird nur kurz gestreift, da hätte man gern mehr gelesen. Schließlich ist das Rad bei all seiner technischen Reife noch keineswegs am Ende.

hhm

Hans-Erhard Lessing:

"Das Fahrrad".

Eine Kulturgeschichte.

Klett-Cotta Verlag,

Stuttgart 2017. 255 S.,

geb., Abb., 20,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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