Jagged Alliance: Back In Action (PC)
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Jagged Alliance: Back in Action ist eine Neuauflage des weltbekannten Klassikers im modernen Gewand: So wird Jagged Alliance: Back in Action mit moderner 3D-Grafik in isometrischem Blickwinkel ausgestattet, die Benutzeroberfläche wir komplett neu gestaltet und ein ausführliches Tutorial verhilft den Spielern zu einem komfortablen Einstieg in das komplexe Regelwerk.
Das neuartige Plan & Go-Kampfsystem vereint RTS-Gameplay mit rundenbasierten Elementen und sorgt damit für ein dynamisches Gameplay, ohne auf Taktik-Tüftelei verzichten zu müssen. Neben diesen Neuerungen erwartet die Spieler die
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Produktbeschreibung
Jagged Alliance: Back in Action ist eine Neuauflage des weltbekannten Klassikers im modernen Gewand: So wird Jagged Alliance: Back in Action mit moderner 3D-Grafik in isometrischem Blickwinkel ausgestattet, die Benutzeroberfläche wir komplett neu gestaltet und ein ausführliches Tutorial verhilft den Spielern zu einem komfortablen Einstieg in das komplexe Regelwerk.

Das neuartige Plan & Go-Kampfsystem vereint RTS-Gameplay mit rundenbasierten Elementen und sorgt damit für ein dynamisches Gameplay, ohne auf Taktik-Tüftelei verzichten zu müssen. Neben diesen Neuerungen erwartet die Spieler die beliebte Mischung aus Rollenspiel, Strategie und taktischer Kriegsführung.

In Jagged Alliance: Back in Action geht es wieder in das fiktive Land Arulco, wo eine rücksichtslose Diktatorin alle Macht an sich gerissen hat. Der Spieler engagiert die besten Söldner der Welt und unterstützt die lokalen Rebellen. Um den Kampf gegen den Terror zu gewinnen, braucht es diplomatisches Geschick und eiserne Nerven.
  • Produktdetails
  • Hersteller: bitComposer
  • Erscheinungstermin: 9. Februar 2012
  • USK: Freigegeben ab 16 Jahren gemäß §14 JuSchG
  • EAN: 4260231340108
  • Artikelnr.: 33209924
Systemvoraussetzungen
  • Dual Core 1
  • 8 GHz
  • 2048 MB RAM
  • 3 GB Festplattenspeicher
  • 256 MB Grafikkarte
  • Win XP/Vista/7
Rezensionen
Nur wenige Spiele erwecken in den Augen erfahrener Spieler solch einen Glanz wie der Geniestreich der Kanadier Sir-Tech aus dem Jahr 1999. Die Rede ist von Jagged Alliance 2. bitComposer hat sich die Rechte gesichert und versucht nun mit einem Remake die Herzen der alten Fans zu erobern, und neue Spieler für die Marke zu gewinnen.

Remake aber richtig!

Vom Konzept her sei gesagt, dass die Macher das Wort Remake sehr ernst nehmen. Inhaltlich wurde das alte Jagged Alliance 2 eins zu eins übernommen. Zugunsten eines schnelleren Einstiegs und einem etwas mehr in Richtung Action orientierten Spielfluss soll aber nicht verschwiegen werden, dass auf relevante Dinge vom zweiten Teil verzichtet wurde. Der alterwührdige 'Fog of War' (Nebel des Krieges) wurde gestrichen, Gegner sind somit sofort sichtbar, einige Details in der Verwaltung wurden ebenfalls nicht übernommen. So werden Söldner per Einmalzahlung angeworben, das Kombinieren einzelner Gegenstände ist nicht mehr möglich und auch einige Details im Kampfverlauf wurden gestrafft. Eine Unterscheidung bei den Verwundungen (früher Blutungen oder Wunden) findet nicht mehr statt.

Für die grafische Darstellung sorgt eine stufenlos zoom- sowie 360° drehbare 3D-Engine. Nach wie vor gilt es, ein fiktives Eiland namens Arulco von der Diktatorin Deidranna Reitman zu befreien. Permanent muss man über den Laptop Söldner anheuern, sowie Ausrüstung beschaffen. Jedes Teammitglied hat rollenspieltypische Skills und ist levelbar. Je besser die Stats der Söldner, desto teurer beim Anheuern. An Geld kommt man, indem man Minen befreit, die einen dann mit regelmäßigem Einkommen versorgen. Über alternative Quests kann man zusätzlich an Ausrüstung und Geld kommen. Bis zu sechs Soldaten kann man in den ca. 200 Einsätzen befehligen.

Drei Gameplay-Ebenen

In Sachen Gameplay existieren im Spiel drei Ebenen: Der Verwaltungsmodus, wo man das Geschäftliche erledigt, sprich Söldner entlässt oder anheuert, Ausrüstung kauft und via Emailverkehr die Story vorantreibt bzw. Aufträge erhält. Ist das erledigt, kann man jederzeit in den Übersichtsmodus umschalten. Hierbei wird dann auf eine topographische Karte umgeblendet. Diese bietet einen Überblick, wo sich unsere Söldner momentan befinden, zeigt aktive Sektoren, die man befreien kann, sowie etwaige Questlocations, wo es spezielle Aufträge zu erfüllen gibt (z.B. 'Berge Diamanten aus einem alten Helicopterwrack'). Mit einem Klick auf den jeweiligen Trupp wechselt man in den Bewegungsmodus.

Jetzt kann man seine Söldner in Echtzeit bewegen, und die Umgebung erforschen. Kommt es zu Feindkontakt, wird das Spiel (je nach Einstellung) pausiert. In dieser Phase merkt man auch den entscheidenden Unterschied zum Original. Die Gefechte erfolgen nicht mehr rundenweise, sondern in pausierbarer Echtzeit. Das System ist dem von Desperados sehr ähnlich. Per Leertaste wird das Spiel pausiert und jedem Söldner können Aktionen zugewiesen werden, die er dann in Echtzeit nacheinander abarbeitet. Das hat den Vorteil, dass das Spiel sehr dynamisch bleibt, Leerläufe gibt es überhaupt nicht. Elendlanges Suchen nach dem letzten Gegner auf der Karte gehört somit der Vergangenheit an.

Gut für Neulinge, gewöhnungsbedürftig für Kenner

Ein frappierender Nachteil ergibt sich durch das System dennoch: Durch den hohen Actionanteil und die starke Dynamik pflügt man förmlich durch die Gegner. Zwar ist man immer in der Unterzahl, doch ein Anschleichen auf Waffenreichweite und konzentriertes Feuer auf einzelne Gegner führt zu leicht zum Erfolg. Diese starke Zufriedenheit, die man im Original erfahren hat, wenn man einzelne Gegner aus einem Hinterhalt ausgeschaltet hat, stellt sich nicht mehr ein.

Am Balancing hat bitComposer feinfühlig geschraubt. Im Vergleich zum Preview wurden die Gegner stellenweise anders gruppiert, die KI zeigt meist nachvollziehbare Verhaltensweisen (allerdings auch ein paar Aussetzer), wirklich herausfordernd für den Spieler wird es allerdings nie. Man kann wie ein Besessener amoklaufen und auf alle Regeln der Geräuschvermeidung verzichten, mit mehr als einer Handvoll Gegner auf einmal wird man nie konfrontiert.

Ansonsten hat das Remake durchaus seinen Reiz, so man mit dem actionorientierten Einschlag leben kann. Die Grafikengine liefert eine zufriedenstellende Performance, die Texturen sind gut aufgelöst, die Farbpalette ist aber etwas trist, Braun- und Grüntöne überwiegen. Das darf man aber nicht zu eng sehen, schließlich handelt es sich um eine tropische Insel. Die Soundkulisse macht auch einen annehmbaren Eindruck. Zwar bleibt keine Melodie lange im Ohr, aber es passt immer zur Situation und hat nie genervt.

Fazit: Jagged Alliance: Back in Action ist definitiv ein Kind seiner Zeit. Wer den Vorgänger kennt und schätzt, wird sich über das Weglassen vieler Details ärgern und ungläubig mit dem Kopf schütteln. Als zu schnell, zu oberflächlich, zu angepasst, könnte es diese Klientel empfinden.

Anders bei der nachrückenden Zockergeneration: Das Spiel bietet einen flotten Einstieg ohne wirklichen Leerlauf, das Kampfsystem funktioniert, und die Gefechte bleiben kurzweilig. Moderne Zocker sind es aber auch gewöhnt, gegen menschliche Mitspieler anzutreten oder mit ihnen zusammen Missionen anzugehen, Stichwort Multiplayer/CoOp. Hier bietet das Spiel nichts, dabei hätte gerade der Schritt zum etwas flotteren Spielablauf perfekt mit einem Multiplayermodus harmoniert.

Jagged Alliance ist damit in dieser Version kein Taktikbrocken mehr, sondern eine leider etwas zu leicht verdauliche Hauptspeise, die aber durchaus sättigt und den Weg für schwerere Kost ebnen könnte.

Wertung: 73 von 100 Punkten (Harald Drawitsch/GameCaptain.de)
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Quelle/Copyright: Captain-Fantastic-Besprechung