Der gesellschaftsrechtliche Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft - Peters, Sönke
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Der Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft besagt, daß die Rechtsstellung eines Gesellschafters keiner rechtlich unterschiedlichen Gestaltung zugänglich ist. Dieser gesellschaftsrechtliche Grundsatz, der bereits von der Rechtsprechung des Reichsgerichts geprägt wurde, führt etwa dazu, daß die Anordnung einer Testamentsvollstreckung an einer Komplementärbeteiligung keine Wirkung entfaltet, wenn der Erbe bereits Kommanditist der Gesellschaft ist. Er steht damit typischen Gestaltungswünschen bei der Regelung der Unternehmensnachfolge entgegen. Der Verfasser untersuchte den Grundsatz…mehr

Produktbeschreibung
Der Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft besagt, daß die Rechtsstellung eines Gesellschafters keiner rechtlich unterschiedlichen Gestaltung zugänglich ist. Dieser gesellschaftsrechtliche Grundsatz, der bereits von der Rechtsprechung des Reichsgerichts geprägt wurde, führt etwa dazu, daß die Anordnung einer Testamentsvollstreckung an einer Komplementärbeteiligung keine Wirkung entfaltet, wenn der Erbe bereits Kommanditist der Gesellschaft ist. Er steht damit typischen Gestaltungswünschen bei der Regelung der Unternehmensnachfolge entgegen. Der Verfasser untersuchte den Grundsatz daher darauf, ob diesem eine gesetzliche Grundlage zugeordnet werden kann. Er gelangt hierbei zu dem Ergebnis, daß der Grundsatz der erforderlichen Gesetzesgrundlage entbehrt und daher unwirksam ist.
  • Produktdetails
  • Zivilrechtliche Schriften .26
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .36368, 36368
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 191
  • Erscheinungstermin: 24. Juli 2000
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 148mm x 12mm
  • Gewicht: 260g
  • ISBN-13: 9783631363683
  • ISBN-10: 3631363680
  • Artikelnr.: 43502701
Autorenporträt
Der Autor: Sönke Peters, geboren 1969. Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Vereins- und Westbank in Hamburg. Von 1991 bis 1996 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität zu Kiel; Erstes juristisches Staatsexamen 1996. Anschließend Referendariat beim Oberlandesgericht Hamburg; Große juristische Staatsprüfung 1999. Promotion 2000 an der Universität zu Kiel unter Betreuung von Professor Sonnenschein.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Auswirkungen des Grundsatzes in der Praxis - Zulässigkeit eines uneinheitlichen Stimmverhaltens - Abgrenzung zum Abspaltungsverbot - Anknüpfungspunkte zur Theorie der Mitgliedschaft - Gesetzliche Rechtsgrundlage des Grundsatzes? - Der Grundsatz als Folge zulässiger richterlicher Rechtsfortbildung? - Die Praxis des Gesellschaftsrechts ohne den Grundsatz der Einheitlichkeit der Mitgliedschaft.