Outside

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--- INHALT --- einleitung: the places that we love best // eve kosofsky sedgwick ¿ queere performativit¿ henry james¿ ¿the art of the novel¿ // robert f. reid-pharr ¿ dinge // cindy patton ¿ von der sichtbarkeit zum aufstand: ein manifest lauren berlant und michael warner ¿ sex in der ¿ffentlichkeit // jasbir k. puar ¿ transnationale sexualit¿n. s¿dasiatische (trans)nation(alism)en und queere diasporas // c. jacob hale ¿ lederlesben boys und ihre daddies. anleitung zum sex ohne frauen und m¿er // eve kosofsky sedgwick ¿ eine antwort auf c. jacob hale // rosalyn deutsche ¿ vern¿nftiger…mehr

Produktbeschreibung
--- INHALT --- einleitung: the places that we love best // eve kosofsky sedgwick ¿ queere performativit¿ henry james¿ ¿the art of the novel¿ // robert f. reid-pharr ¿ dinge // cindy patton ¿ von der sichtbarkeit zum aufstand: ein manifest lauren berlant und michael warner ¿ sex in der ¿ffentlichkeit // jasbir k. puar ¿ transnationale sexualit¿n. s¿dasiatische (trans)nation(alism)en und queere diasporas // c. jacob hale ¿ lederlesben boys und ihre daddies. anleitung zum sex ohne frauen und m¿er // eve kosofsky sedgwick ¿ eine antwort auf c. jacob hale // rosalyn deutsche ¿ vern¿nftiger urbanismus // gayatri gopinath ¿ nostalgie, begehren, diaspora: s¿dasiatische sexualit¿n in bewegung // patricia white ¿ weiblicher zuschauer, lesbisches gespenst // judith halberstam ¿ das brandon-teena-archiv // douglas crimp ¿ face-value // ausgew¿te bibliographie // --- KLAPPENTEXT -- Outside: Die Politik queerer R¿e versammelt, zum ersten Mal in deutscher ¿ersetzung, klassische und j¿ngere Texte der angloamerikanischen Debatte ¿ber den komplexen Zusammenhang zwischen sexueller Identit¿und r¿licher Verortung. Der Band macht so einen Theoriestrang f¿r die deutschsprachige Diskussion zug¿lich, der in der Queer Theory Rezeption bisher kaum Aufmerksamkeit erfahren hat und eine Alternative zu dem gegenw¿igen Trend bietet, queere Politik ausschlie¿ich als eine Politik der Destabilisierung zu begreifen. W¿end in den hiesigen Debatten ¿ber die M¿glichkeit einer anti-identit¿n sexuellen Politik zumeist die Begriffe der performativen Subversion und der Geschlechterparodie und im Zentrum stehen, widmen sich die hier ausgew¿ten Texte der eigent¿mlichen Realit¿queerer R¿e. Ausgangspunkt ist die Kritik an jener Vorstellung vom sozialen Raum, die das herrschende Verst¿nis von Sexualit¿bestimmt. Der moderne Begriff der Sexualit¿ist um ein r¿liches Bild herum organisiert: das Bild vom Closet, das die Grenze zwischen dem Raum des Privaten und dem Raum des ¿fentlichen markiert und das Coming-out ¿ als Schritt aus der namenlosen Unsichtbarkeit in die ¿fentlichkeit identit¿politischer Benennung ¿ zum Paradigma minorit¿r sexueller Politik werden l¿t. Die Aufs¿e dieses Bandes analysieren die politische Wirkm¿tigkeit dieses Bildes, markieren die Risiken und Grenzen einer allein auf Sichtbarkeit zielenden minorit¿n Politik und suchen nach anderen Formen, das Verh¿nis von Raum und Sexualit¿zu denken. Die Realit¿queerer R¿e erweist sich so als eine Realit¿ die sich repr¿ntationspolitischen Kategorien entzieht. In dieser Perspektive kann ein sozialer Raum allein durch den Bezug auf die sexuelle Identit¿der in ihm Anwesenden als schwul, lesbisch, transgender oder heterosexuell definiert werden. Doch die Orte, an denen queeres Leben stattfindet ¿ jene Bars, Clubs, Caf¿ Galerien, Kinos und Toiletten ¿ bergen eine Art geisterhafte queere Pr¿nz, obgleich sie oft nur tempor¿oder zu bestimmten Tageszeiten von Queers tats¿lich genutzt werden. Es sind gespenstische R¿e, von queerem Begehren heimgesuchte R¿e, auch wenn queeres Begehren nicht aktuell in ihnen pr¿nt ist. Diese Gespenstigkeit queerer Realit¿wirft nicht nur die Frage auf, ob etwas anderes im Raum existiert, sondern auch auf welche Weise es wahrgenommen werden kann. Mit Beitr¿n aus Film- und Literaturtheorie, aus Stadt- und Geschlechter- und Gesellschaftstheorie sowie Postcolonial Studies n¿rt sich der Band diesen Fragen aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Texte suchen das politische Potential der je spezifischen sozialen Praktiken auf und unterziehen zugleich die komplexen Verwerfungen innerhalb der queeren Bewegung und Theorie einer kritischen Analyse. Queeres Begehren kann das Normale, das H¿liche und den nationalen ¿Volksk¿rpers¿ verunheimlichen und l¿t zugleich Gefahr, sich in diesen R¿en einzurichten und so unter der Hand jene hegemonialen Verwerfungen minorit¿r Subjektivierung zu wiederholen. Outside: Die Politik queerer R¿e pl¿ert f¿r ein Denken, das den vielf¿igen Formen Rechnung tr¿, in denen queere R¿e er¿ffnet, bewohnt und erfahren werden.
  • Produktdetails
  • Verlag: b-books
  • Seitenzahl: 320
  • Erscheinungstermin: 9. Mai 2005
  • Deutsch
  • Abmessung: 203mm x 141mm x 24mm
  • Gewicht: 490g
  • ISBN-13: 9783933557254
  • ISBN-10: 3933557259
  • Artikelnr.: 14212988
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Der Rezensent Tim Stüttgen ist sehr beeindruckt von diesem Reader, der den Status Quo der Queer Studies beleuchtet. Zwar bleiben am Schluss dennoch viele Probleme bei der Definition des Begriffs queer, doch das liegt in den Augen des Rezensenten in der Natur der Sache, denn man hat es hier mit "einer der inderdisziplinärsten aller akademischen Disziplinen" zu tun. Stüttgens Meinung nach nähern sich die Herausgeber ihrem Thema mit großer Genauigkeit - die Übersetzungen der Beiträge sind etwa "achtsam" angefertigt - und einem ausgeprägten Willen zur Präzision. Das zeigt sich seiner Meinung nach beispielsweise daran, dass die Ortsbezogenheit von queeren Positionen immer mit in die Analyse mit einbezogen wird: "Das verhindert, dass sich aus dem Begriff eine eindimensionale Identitätspolitik stricken lässt."

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