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Palermo, 1881: Mit der ganzen Familie reist Richard Wagner nach Sizilien. Auch seine Stieftochter Blandine von Bülow ist dabei, Cosimas Tochter aus erster Ehe. Während Wagner sich zurückzieht, um den Parsifal zu vollenden, nehmen Cosima und ihre Töchter am gesellschaftlichen Leben teil. Vor allem Blandine sorgt für Aufsehen - und erliegt selbst dem Zauber der alten, prächtigen Palazzi, der prunkvollen Feste und einer Landschaft, die keinen Winter kennt. Auf einem Ball in der Silvesternacht begegnet sie Graf Biagio Gravina, Spross einer der ältesten Adelsfamilien der Insel, der ihr schon bald…mehr

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Produktbeschreibung
Palermo, 1881: Mit der ganzen Familie reist Richard Wagner nach Sizilien. Auch seine Stieftochter Blandine von Bülow ist dabei, Cosimas Tochter aus erster Ehe. Während Wagner sich zurückzieht, um den Parsifal zu vollenden, nehmen Cosima und ihre Töchter am gesellschaftlichen Leben teil. Vor allem Blandine sorgt für Aufsehen - und erliegt selbst dem Zauber der alten, prächtigen Palazzi, der prunkvollen Feste und einer Landschaft, die keinen Winter kennt. Auf einem Ball in der Silvesternacht begegnet sie Graf Biagio Gravina, Spross einer der ältesten Adelsfamilien der Insel, der ihr schon bald den Hof macht. Könnte sie glücklich werden in dieser fremden, exotischen Welt?

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, BG, CY, CZ, D, DK, EW, E, FIN, F, GB, GR, HR, H, IRL, I, LT, L, LR, M, NL, PL, P, R, S, SLO, SK ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Random House ebook
  • Seitenzahl: 224
  • Erscheinungstermin: 22.05.2017
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783641194536
  • Artikelnr.: 47165016
Autorenporträt
Constanze Neumann, geboren 1973 in Leipzig, studierte Anglistik, Romanistik und Germanistik. Sie arbeitete 15 Jahre in verschiedenen Buchverlagen in München, Frankfurt und Hamburg und lebte vier Jahre als Übersetzerin aus dem Italienischen in Palermo.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 24.05.2017

Die verzaubernde Entzauberung der Liebe

Wie Richard Wagners Stieftochter in Sizilien ihr Glück finden will: Constanze Neumann bietet in "Der Himmel über Palermo" noch viel mehr als das Psychogramm einer berühmten Sippe.

Man lasse sich nicht täuschen von Titel, Untertitel und Umschlagmotiv. Das, was so blumig daherkommt, zudem in einem Verlag, der eher für gefällig zu lesende als hochliterarische Bücher bekannt ist, gehört zu den schönsten deutschen Romanen dieses Frühjahrs. Das dürfte niemanden überraschen, der Constanze Neumann kennt, denn obwohl "Der Himmel über Palermo" ihr Debütroman ist, hat die 1973 geborene Verfasserin längst einen guten Namen in der deutschen Verlagsszene: als frühere Lektorin unter anderem bei Piper, S. Fischer und Hoffmann und Campe, mittlerweile als freie Literaturagentin, als Übersetzerin aus dem Italienischen und 2005 auch schon als Buchautorin mit einer "Gebrauchsanweisung für Sizilien". Mit der nähern wir uns ihrem jetzigen Roman an, denn schon dieser Reiseführer war mehr als eine bloße Handreichung für Reisende: Er war eine literarische Liebeserklärung an die italienische Insel, auf der Constanze Neumann drei Jahre lang gelebt hat, und zeugte von profunder Kenntnis ihrer Kulturgeschichte. Eines von deren interessantesten, gleichwohl weniger bekannten Kapiteln gibt nun den Stoff für den Roman "Der Himmel über Palermo" ab.

Die Handlung erstreckt sich von November 1881 bis zum selben Monat sechzehn Jahre später, doch der Schwerpunkt des Geschehens liegt auf dem knappen ersten Halbjahr dieses Zeitraums, begrenzt durch die kirchlichen Feiertage Allerseelen und Ostern, beides wichtige sizilianische Feste. Dazwischen kommen noch Weihnachten und Karneval, so dass die Ereignisgeschichte rhythmisiert wird durch den Festtagskalender und dessen Verlockungen für das sizilianische Gesellschaftsleben in der kühlen Jahreszeit. Die in Palermo und Umgebung vergleichsweise wenig kühl ist, weshalb sich ein prominenter deutscher Besucher samt seiner Familie hier eingefunden hat und im luxuriösen Hotel Des Palmes logiert: Richard Wagner. Er wird dort die Komposition des "Parsifal" beenden, seiner letzten Oper.

Eine Subtilität von Constanze Neumanns Roman besteht darin, dass er im Untertitel nicht den berühmten Namen Wagners nennt, sondern stattdessen den von Blandine von Bülow, einer der Stieftöchter des Komponisten. Bis überhaupt erstmals Wagners Name im Buch fällt, sind wir schon mittendrin in der Handlung, und der Komponist ist gemeinsam mit seiner Frau Cosima und den insgesamt fünf Kindern in Palermo gelandet - und vor allem haben wir auch bereits erzählt bekommen, wohin dieser sizilianische Aufenthalt geführt haben wird. Denn am Beginn des Romans verlässt Blandine von Bülow, mittlerweile verwitwete Gräfin Gravina, die Insel wieder, im Jahr 1897, nun mit ihren eigenen Kindern. Hinter ihr liegt eine gescheiterte Liebe zu Land und Leuten und zu einem Mann, dem verstorbenen Grafen. Über die Umstände dieser ambivalenten Liebesgeschichte ist die Nachwelt dank Blandines erhaltener Korrespondenz gut informiert, doch wer interessierte sich denn für die künstlerisch nicht weiter auffällig gewordene Stieftochter eines Genies? Nun, Constanze Neumann tut es, und ihr auf der Basis der Quellen gearbeiteter, aber trotzdem weit über diese hinaus fabulierter Roman rechtfertigt dieses Interesse aufs Vortrefflichste.

Und das allein aus der Persönlichkeit der 1863 geborenen, beim Einsetzen der Handlung also achtzehnjährigen Tochter von Cosima und Hans von Bülow heraus. Darin liegt die größte literarische Leistung des Romans: dass er Richard Wagner, Cosima und Blandines Geschwister - eine weitere Tochter Hans von Bülows sowie die zwei Halbschwestern und der Halbbruder, die zur Welt kamen, als Cosima noch mit Bülow verheiratet, aber schon mit Wagner liiert war - gar nicht brauchte, um das Psychogramm einer mädchenhaften und deshalb gerade nicht märchenhaften Leidenschaft zu zeichnen. Aber natürlich nimmt man diese attraktive Familienstaffage gerne in Kauf: den überempfindlichen, egozentrischen Komponisten, die ganz für ihn lebende Gattin und die Kinderschar mit ihrem Wissen um die eigene Abstammung und deshalb auch um die Wankelmütigkeit von Wagners Gunst. Es gibt burleske Szenen und tragische, die aus dieser Konstellation entstehen. Doch die eindrucksvollsten entstehen aus dem Backfischblick der jungen Blandine auf die ihr fremde sizilianische Welt.

Als Cicerone steht ihr eine weitere historische Persönlichkeit zur Seite: Enrico Ragusa, seines Zeichens Erbauer des Hotel Des Palmes. Seine geheimnisvolle Persönlichkeit stellt das scheinbar ungetrübte Glück in Palermo immer wieder von neuem in Frage. "Sizilien hat die Fröhlichkeit einer Welt ohne Winter", sagt Blandine zu ihm, doch er antwortet: "Vielleicht ist es nicht unbedingt Fröhlichkeit, es ist ein Überschwang, der manchmal in die Übertreibung fällt und grotesk wird und dann auch erschrecken kann. Aber das merkt man erst später." In diesen zwei Sätzen steckt die ganze Motivation des Romans.

Er erzählt in eleganter, aber niemals überbordender Sprache von einer Desillusionierung, die ein ganzes Leben bestimmen wird, und dafür braucht er kaum mehr als die sechs Monate nach der Ankunft Blandines. Dann ist ihr Geschick besiegelt, und sie wird auf Sizilien bleiben, während der Rest der Familie zurückkehrt nach Deutschland, obwohl es auch Richard Wagner noch einmal nach Italien treiben wird, wo er im Februar 1883 in Venedig verstirbt. Seine Stieftochter aber muss im Süden weiterleben, fixiert in einer Ehe, die auf der kurzen Bezauberung jenes ersten sizilianischen Winters beruhte, als sie für sich die Möglichkeit erkannte auszubrechen und sie nutzte. "Der Himmel über Palermo" ist insofern ein Emanzipationsroman, aber einer mit denkbar bitterer Botschaft.

Denn niemand um sie herum interessiert sich wirklich für Blandine. Symptomatisch ist ein Tagebucheintrag von Tina, ihrer besten sizilianischen Freundin, die sich am Ostersamstag 1882 fragt: "Ob Blandine glücklich ist? Ist es richtig, dass dieses junge, süße, blonde Wesen aus dem Norden, das keine Ahnung von der Welt hat, an einen Mann gebunden wird, den sie doch kaum kennt und der nichts hat?" Und mit lakonischer Grausamkeit schreibt Constanze Neumann eine Seite später im Roman: "Am Ostermontag hat Tina Blandine und ihr Schicksal vergessen." Wer aber dieses Buch gelesen hat, dem wird es keinesfalls so gehen.

ANDREAS PLATTHAUS

Constanze Neumann: "Der Himmel über Palermo". Blandine von Bülows große Liebe. Roman.

Goldmann Verlag, München 2017. 223 S., geb., 18,- [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 08.06.2017

Trügerische Süße
Constanze Neumanns Roman
„Der Himmel über Palermo“
München – November 1881: Richard Wagner reist mit seiner Familie nach Italien, um unter sizilianischer Sonne den „Parsifal“ zu vollenden. Das allein wäre schon guter Stoff für einen Roman. Doch viel interessanter als das grantelnde Genie findet Autorin Constanze Neumann, 1973 in Leipzig geboren, die bisher unbekannte Lebensgeschichte seiner zurückhaltenden Stieftochter: Blandine von Bülow. Die Tochter aus der ersten Ehe von Cosima Wagner und Hans von Bülow ist in Palermo nicht nur vom gesellschaftlichen Leben, prunkvollen Festen und einer atemberaubend- schönen Landschaft fasziniert.
In „Der Himmel über Palermo – Blandine von Bülows große Liebe“ lernt der Leser mit den Augen des achtzehnjährigen Backfischs die jungen Männer in Palermo kennen: „Einer riecht nach Schweiß, ein anderer hat Schuppen auf den dunklen Schultern, ein anderer lächelt schüchtern und sagt kein Wort, ein anderer schaut sie unter buschigen, schwarzen Augenbrauen beinahe wütend an.“ Unter den Herren ist auch ihre spätere Liebe, Ehemann Graf Biagio Gravina.
Neumann, die Anglistik, Romanistik und Germanistik studiert hat und in vielen Buchverlagen als Lektorin und Literaturagentin tätig war, verbrachte selbst einige Jahre auf der italienischen Insel. 2011 erschien ihre „Gebrauchsanleitung für Sizilien“. Eine blumig-seichte Liebesgeschichte scheint ihr Debüt-Roman auf den ersten Blick zu sein. Doch nichts ist, wie es scheint: zwischen rauschenden Festen, cremig-süßen Beschreibungen blühender Landschaften, sahniger Cassata und Canolli, verwebt Neumann historische Fakten und Lebensläufe zu einem Gesellschafts-und Frauenbild des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Und fragt: „Ob Blandine glücklich ist?“
KATHARINA HINSCHE
Der Himmel über Palermo, Autorenlesung am Do., 8. Juni, 19 Uhr, Arabella Buchhandlung, Rosenkavalierplatz 11, ☏928 78 20
DIZdigital: Alle Rechte vorbehalten – Süddeutsche Zeitung GmbH, München
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