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Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis!
Ein packender Thriller , in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!
Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens
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Produktbeschreibung
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis!

Ein packender Thriller , in dem nichts ist, wie es zunächst scheint. Auf spannendste Weise spielt Spiegel-Bestsellerautor Karl Olsberg in diesem Jugendbuch mit den Gefahren virtueller Welten und künstlicher Intelligenz und wirft fundamentale philosophische Fragen nach Realität und Identität auf. Spannung bis zum Schluss, mit einem Twist, der den Atem raubt!

Eingesperrt, ohne Erinnerung, erwacht Manuel in einem weißen Raum. Er weiß weder, wer er ist, noch, wie er hierher kam. Sein einziger Kontakt ist eine computergenerierte Stimme namens Alice, durch die er Zugriff auf das Internet hat. Stück für Stück erschließt sich Manuel online, was mit ihm passiert ist: Bei einem Entführungsversuch wurde er lebensgefährlich verletzt. Doch wie konnte er diesen Anschlag überleben? Ist das tatsächlich die Wahrheit? Und wer ist Manuel wirklich?

"Nicht nur sagenhaft spannend, sondern auch mit philosophischem Tiefgang. Eins von den Büchern, an die man sich sein Leben lang erinnern wird."
Andreas Eschbach

Auszeichnungen:
Shortlist SERAPH-Phantastikpreis
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis
  • Produktdetails
  • Verlag: Loewe Verlag
  • Seitenzahl: 288
  • Altersempfehlung: ab 14 Jahren
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2017
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 137mm x 24mm
  • Gewicht: 393g
  • ISBN-13: 9783785587805
  • ISBN-10: 3785587805
  • Artikelnr.: 54212088
Autorenporträt
Olsberg, Karl
Karl Olsberg promovierte über künstliche Intelligenz, war Unternehmensberater, Manager bei einem Fernsehsender und gründete mehrere Start-ups. 2007 erschien sein erster Roman Das System, der es auf Anhieb in die Spiegel-Bestsellerliste schaffte. Seitdem schreibt er nicht nur erfolgreich Romane für Erwachsene, sondern auch für Jugendliche und Kinder. Seine Minecraft-Romane, die er zunächst im Eigenverlag veröffentlichte, erreichten Platz 2 der Amazon-Bestsellerliste. Zudem wurde sein Start-up "Papego", das die gleichnamige App zum mobilen Weiterlesen gedruckter Bücher entwickelt, auf der Frankfurter Buchmesse als "Content-Start-up des Jahres 2016" ausgezeichnet. Der Autor lebt mit seiner Familie in Hamburg.
Rezensionen
"Ein ultimativer Krimi über Mensch und Maschine."
Fritz Göttler, Süddeutsche Zeitung

"Karl Olsbergs Buch ist finsterste Dystopie. Bezüge zu großen Philosophen machen die Lektüre auch zu einem Grübel-Trip über unsere Gegenwart."
Barbara Weitzel, Berliner Zeitung

"Es ist mir nicht gelungen das Buch ein einziges Mal wegzulegen. Nachdenklich, tiefgründig, real?!"
Spiesser

"Ein sehr beunruhigendes Lehrstück über 'Cogito ergo sum', künstliche Intelligenz, Moral und Ethik."
Matthias Ziegler, Wiener Zeitung

"In diesem Thriller ist absolut nichts, wie es zu sein scheint. ,Boy in a White Room' ist nicht nur spannend, sondern wartet auch mit philosophischen Überlegungen auf."
NDR

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 16.11.2017

KINDERBÜCHER
Der fremde Körper
Karl Olsberg schreibt einen ultimativen Krimi über Mensch und Maschine
Wie kommt Alice in den weißen Raum? Das ist in dieser Geschichte die entscheidende Frage. Die Alice im Wunderland aus dem Buch von Lewis Carroll, das der Junge Manuel in seiner Kindheit gelesen hat und das er sehr gut kennt. Nur: In diesem Buch ist von einem weißen Raum, an den er sich spontan erinnert, nie die Rede.
Mit einer anderen Alice kriegt Manuel es anfangs zu tun – als er in seinem eigenen „weißen Raum“ zu Bewusstsein kommt und sich fragt: Wo bin ich? Wer bin ich? Sein Körper steckt in einem glatten Overall aus weißem Material, aber er spürt und fühlt nichts mit ihm. Mit seiner Umgebung kommuniziert er durch Sensoren, Touchscreens und durch Alice, das steht in diesem Fall für „Advanced Language Interpretation Counseling Extension“, also: „Fortgeschrittene Hilfserweiterung auf Basis der Interpretation natürlicher Sprache“, ein Sprachsystem, wie Siri auf dem iPad, das etwa ebenso simpel und stupide wirkt und auf viele Fragen mit den eintönigen Formeln antwortet „Ich verstehe die Frage nicht“ oder „Ich verstehe die Antwort nicht“.
Es ist eine Geschichte von Selbsterforschung und Bewusstwerdung, die Karl Osberg in seinem Buch „Boy in a White Room“ erzählt, und er bedient sich dabei elegant und souverän der Techniken und Strukturen des Kriminalromans. Beschattung und Beobachtung sind die Mittel, mit denen Manuel die Welt erkundet, mit Eystream oder den Bildern einer Drohne, die er steuert. Dazu Erinnerungen an Computerspiele, „Minecraft“, „World of Warcraft“ oder „Assassin’s Creed“.
Ein Verbrechen muss aufgeklärt werden, „Hamburger Milliardärsfrau von Einbrechern erschossen“ lautet die Schlagzeile, der Milliardär ist der Internetunternehmer Henning Jaspers, war die Frau Manuels Mutter, ist Jaspers sein Vater? Wurde Manuel bei der Attacke so schwer verletzt, dass sein Körper mit einer künstlichen Intelligenz zusammengeschaltet werden musste? Kann man das Überleben nennen, eigenes Leben? Plötzlich ist ein Mädchen da, das sagt, sie sei seine Schwester.
Meldungen und Fakten darf man überhaupt nicht trauen in dieser Geschichte, Familienbeziehungen erst recht nicht, die Welt wandelt sich ständig, wie im Wunderland. Es geht um Identität im weiten Feld zwischen Mensch und Maschine, und damit wird der Krimi zugleich ad absurdum und womöglich in seine reinste Form geführt. Muss man sich denn entscheiden, Mensch oder Maschine? Es ist ein schmerzlicher, widersprüchlicher, actionreicher Weg für Manuel, über lange Strecken von der wirklichen Alice geführt, bis er zur heiteren Erkenntnis gelangt, seines Lieblingsphilosophen Descartes: „Wie ich mit dem einen Fuß in dem einen Land und dem anderen im anderen Land stehe, empfinde ich meine Lage als sehr glücklich, weil sie frei ist.“
FRITZ GÖTTLER
Karl Olsberg: Boy in a White Room. Loewe Verlag, Bindlach 2017. 283 S., 14,95 Euro. E-Book 9,99 Euro.
Muss man sich
denn entscheiden,
Mensch oder
Maschine? Für
die Antwort auf
diese Frage sind
Erinnerungen
an „Alice
im Wunderland“
sehr hilfreich
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