9,00 €
versandkostenfrei*

inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln


    Broschiertes Buch

3 Kundenbewertungen

"Ich begriff, daß ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen eines Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoß ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne daß man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils." Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation und bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus.…mehr

Produktbeschreibung
"Ich begriff, daß ich das Gleichgewicht des Tages, das ungewöhnliche Schweigen eines Strandes zerstört hatte, an dem ich glücklich gewesen war. Dann schoß ich noch viermal auf einen leblosen Körper, in den die Kugeln eindrangen, ohne daß man es sah. Und es waren gleichsam vier kurze Schläge an das Tor des Unheils."
Die Geschichte eines jungen Franzosen in Algerien, den ein lächerlicher Zufall zum Mörder macht, wurde 1942 im besetzten Frankreich zu einer literarischen Sensation und bedeutete den schriftstellerischen Durchbruch für Albert Camus.
  • Produktdetails
  • rororo Taschenbücher Nr.22189
  • Verlag: Rowohlt Tb.
  • Originaltitel: L' Etranger
  • 77., Neuausg.
  • Seitenzahl: 144
  • Erscheinungstermin: Juli 1997
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 116mm x 14mm
  • Gewicht: 130g
  • ISBN-13: 9783499221897
  • ISBN-10: 3499221896
  • Artikelnr.: 06923595
Autorenporträt
Für sein philosophisches und literarisches Gesamtwerk erhielt der den Existenzialisten nahestehende Albert Camus (* Mondovi/Algerien 1913, † Villeblevin/Frankreich 1960) den Nobelpreis für Literatur des Jahres 1957. Camus, der während der deutschen Besatzung Frankreichs im Zweiten Weltkrieg in der Résistance aktiv war, schrieb in dieser Zeit seinen wohl berühmtesten Roman: "Die Pest" (1947). Zuvor war 1942 "Der Fremde" erschienen - in beiden Werken reflektiert er über die Absurdität menschlichen Daseins inmitten all des Leides von Krieg und Katastrophen. Die Sinnlosigkeit der Existenz, die Sinnsuche in einer Welt ohne Sinn, beschäftigten Camus zeitlebens. Albert Camus sah sich als linker Pazifist und engagierte sich journalistisch z. B. gegen die französische Kolonialpolitik oder für die Gleichstellung der Araber in Algerien. Mit Jean-Paul Sartre verband ihn eine kurze Freundschaft. Camus starb bei einem Autounfall.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Albert Camus' Roman "Der Fremde" von 1942 erzählt die Geschichte eines Mannes, der "absichtslos" zum Mörder wird, schreibt Elisabeth von Thadden. Wer diese CD gehört hat, wird den Roman nie wieder lesen können, ohne dabei die Stimme von Ulrich Matthes zu hören, glaubt sie. Matthes vermag es, "in die illusionslose Existenz einen Klang von Kindlichkeit zu bringen" und macht so - ohne jede Monotonie - die Betäubung des Mörders, dem jeder "kausale Zusammenhang" fehlt, hörbar, lobt sie ergriffen. Und: "Das ist eine Kunst."

© Perlentaucher Medien GmbH