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- Literaturnobelpreisträger - Ein Klassiker in neuen Gewand - Hochwertiges Geschenkbuch

Produktbeschreibung
- Literaturnobelpreisträger
- Ein Klassiker in neuen Gewand
- Hochwertiges Geschenkbuch
  • Produktdetails
  • Verlag: Westend
  • Seitenzahl: 94
  • 2018
  • Ausstattung/Bilder: 2018. 96 S. m. farb. Illustr. 181.0 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 186mm x 123mm x 15mm
  • Gewicht: 187g
  • ISBN-13: 9783864892059
  • ISBN-10: 3864892058
  • Best.Nr.: 49540031
Autorenporträt
Maurice Polydore Marie Bernard Maeterlinck wurde am 29. August 1862 in Gent als Sohn wohlhabender französischsprachiger Eltern geboren. Während seiner Studienzeit schrieb er Gedichte und kurze Erzählungen, die er später vernichtete und von denen nur Fragmente erhalten sind. Nach dem Ende seines Jurastudiums lebte er einige Monate in Paris, wo er einige Mitglieder der neuen literarischen Bewegung des Symbolismus kennenlernte, darunter Stéphane Mallarmé und Villiers de l'Isle-Adam. 1890 wurde er mit seinem Schauspiel "La princesse Maleine" berühmt. 1911 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. 1930 erwarb er ein Schloss in Nizza, dem er den Namen Orlamonde aus seinen "Quinze Chansons" gab. Dieses Haus wird heute als Hotel Palais Maeterlinck geführt. 1932 wurde er vom belgischen König Albert I. geadelt und zum Grafen ernannt. 1939 floh er in die USA, wo er bis 1947 lebte. Er starb am 6. Mai 1949 in Nizza.
Die Hauptthemen des belgischen Schriftstellers waren der Tod und der Sinn des Lebens. Sein Schauspiel Pelléas et Mélisande gilt als Hauptwerk des Symbolismus und wurde mehrfach vertont, unter anderem als Oper von Claude Debussy.
Rezensionen
Besprechung von 17.03.2018
Liebesgebärden des Schwarzkümmels

Der Titel "Die Intelligenz der Blumen" hätte ein belesenes Publikum noch bis vor wenigen Jahren gleich auf den Autor des Buchs geführt: natürlich Maurice Maeterlinck, der belgische Dichter, Dramatiker und Essayist, der um 1900 zu den berühmten europäischen Autoren zählte, samt Nobelpreis 1911, und auch Bücher über das Leben der Bienen, Ameisen und Termiten schrieb. Heute ist der Schluss auf diesen Autor nicht mehr so selbstverständlich, so zahlreich sind mittlerweile die Titel geworden, die sich in der einen oder anderen Form, biologisch solide bis weltanschaulich überstürzt, mit so etwas wie intelligentem Verhalten von Pflanzen befassen. Aber gerade vor diesem Hintergrund lohnt der Griff zu dem 1907 entstandenen Band, aus dem nun eine Auswahl in einer alten Übersetzung, aber mit einigen Illustrationen, wieder aufgelegt wurde.

Denn vom "Genius der Erde", der in ihm zum Ende hin auftaucht, sollte man sich nicht zu falschen Vermutungen führen lassen: Maeterlinck behandelt sein Thema, die staunenswerten Einrichtungen von Pflanzen und insbesondere ihrer Blüten, zwar in hohem Ton, aber dabei durchaus gediegen. Nicht der Dichter lässt sich forttragen, wenn es um intrikate Mechanismen der Fortpflanzung oder die Verbreitung des Samens geht, sondern ein Kenner der Pflanzenwelt und auch der Literatur, die sich mit ihr befasst, Darwin über Orchideen eingeschlossen. Zwar müsste man nicht gleich von der Intelligenz der Pflanzen sprechen, von ihrem Willen, ihren Listen und Gedanken. Aber darauf hinzuweisen ist eher pedantisch, denn Maeterlinck wusste sehr gut, wie er "vom menschlichen Gesichtspunkt aus" bei seinen Schilderungen verfuhr. Und auch sein Resümee zum Schluss ist, bei allem spekulativen Überschwang, doch gleichzeitig überlegt und nüchtern: Dass wir die "Techniken" der Pflanzen verstehen und mit unseren eigenen Anstrengungen vergleichen können, das versichere uns, wirklich und ohne Täuschung in einer gemeinsamen Welt verankert zu sein. Das hatte 1907 einen anderen Klang als heute, aber überholt ist es nicht.

hmay.

Maurice Maeterlinck: "Die Intelligenz der Blumen". Aus dem Französischen von Friedrich von Oppeln-Bronikowski.

Westend Verlag, Frankfurt am Main 2018. 95 S., Abb., geb., 14,- [Euro].

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