Glücklich, wer den Grund der Dinge zu erkennen vermag: Österreichische Mediziner, Naturwissenschafter und Techniker im 19. und 20. Jahrhundert
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Strom aus der Steckdose, genaue Wetterprognosen, präzise Landesvermessung und Kartierung, genetische Entdeckungen, komplizierte Operationen, die Aufrechterhaltung der Lebensfähigkeit von Menschen durch Organtransplantationen, aber auch moderne Verteidigungsmittel sind für uns alle zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch daß wir heute auf modernste technische Errungenschaften zurückgreifen können, verdanken wir hauptsächlich den Wissenschaftlern des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, die mit ihren Forschungen vielfach den Grundstein zur Entwicklung unserer heutigen Technologie gelegt…mehr

Produktbeschreibung
Strom aus der Steckdose, genaue Wetterprognosen, präzise Landesvermessung und Kartierung, genetische Entdeckungen, komplizierte Operationen, die Aufrechterhaltung der Lebensfähigkeit von Menschen durch Organtransplantationen, aber auch moderne Verteidigungsmittel sind für uns alle zur Selbstverständlichkeit geworden. Doch daß wir heute auf modernste technische Errungenschaften zurückgreifen können, verdanken wir hauptsächlich den Wissenschaftlern des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts, die mit ihren Forschungen vielfach den Grundstein zur Entwicklung unserer heutigen Technologie gelegt haben. Der Weg zum Erfolg war allerdings nicht immer einfach. Entwicklungen, Entdeckungen, Erfindungen, die für uns heute alltäglich sind, wurden in den letzten zwei Jahrhunderten mitunter verpönt, massiv kritisiert und kategorisch abgelehnt. Viele Wissenschaftler wurden aber nicht nur verkannt, sondern aus politischen Gründen in ihren Forschungen behindert, im 20. Jahrhundert des Landes verwiesen oder gar umgebracht. Natürlich hemmten auch finanzielle Schwierigkeiten immer wieder die Durchsetzung neuer Ideen und Erkenntnisse. Erst im Laufe der Zeit erkannte man den Wert der Forschungen. Daher erscheint es umso wichtiger, die Leistungen österreichischer Forscher in den Vordergrund zu stellen und einem möglichst breiten Publikum zu präsentieren. Die Herausgeber wählten als Titel die deutsche Übersetzung des Vergil-Zitats "Felix qui potuit rerum cognoscere causas". Die lateinische Sprache als die Sprache der Wissenschaft drückt hier in einem kurzen, prägnanten Zitat aus, wo der Weg zur wissenschaftlichen Erkenntnis liegt.
  • Produktdetails
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .38867
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 252
  • Erscheinungstermin: Oktober 2003
  • Deutsch
  • Abmessung: 211mm x 151mm x 16mm
  • Gewicht: 330g
  • ISBN-13: 9783631388679
  • ISBN-10: 3631388675
  • Artikelnr.: 27458498
Autorenporträt
Die Herausgeber: Daniela Angetter wurde 1971 in Wien geboren. Sie studierte Geschichte und Germanistik und wurde 1995 zum Dr. phil. promoviert. Zahlreiche einschlägige Publikationen auf medizin- und militärhistorischem Gebiet. Sie ist seit 2001 am Institut «Österreichisches Biographisches Lexikon und biographische Dokumentation» bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien beschäftigt.
Johannes Seidl, Jahrgang 1955, studierte Geschichte und Romanistik. 1985 erwarb er das Magisterium, 1996 wurde er zum Dr. phil. promoviert. Seit 1987 Mitglied des Instituts für österreichische Geschichtsforschung. Zahlreiche Veröffentlichungen im Bereich der Mediävistik und der Geschichte der Naturwissenschaften. Er ist derzeit im Archiv der Universität Wien beschäftigt.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt: Johannes Seidl/Tillfried Cernajsek: Ami Boué (1794-1881). Kosmopolit und Pionier der Geologie - Marianne Klemun: Franz Unger (1800-1870). Wanderer durch die Welten der Natur - Norbert Vávra: August Emanuel Ritter von Reuss (1811-1873). Mineraloge, Arzt und Paläontologe - Luitfried Salvini-Plawen: Gregor Johann Mendel (1822-1884). Ein biographischer Streifzug - Renate Feikes: Christian Albert Theodor Billroth (1829-1894). Wie zeitgemäß ist unsere Medizinerausbildung? - Christa Riedl-Dorn: Ferdinand von Hochstetter (1829-1884). Dem Reich der Natur und seiner Erforschung - Martina Pesditschek: Ernst Mach (1838-1916). Ein Leben zwischen Physik und Philosophie - Franz Pertlik: Josef Emanuel Hibsch (1852-1940). Ein Wegbereiter der erdwissenschaftlichen Erforschung des Böhmischen Mittelgebirges - Gregor Gatscher-Riedl: Max Margules (1856-1920). Österreichs Beitrag zur Entwicklung der theoretischen Meteorologie - Axel Schernhammer: Carl Auer Freiherr von Welsbach (1858-1929). "ganz Österreicher, liebenswürdig und freundlich, von einer gewinnenden Natürlichkeit, wie dies den Wienern mit ihrer alten Kultur eigen ist" - Gregor Gatscher-Riedl: Fürst Ladislaus (László) Batthyány-Strattmann (1870-1931). Ein Heiliger in Magnatentracht und Ärztekittel - Bernhard Hubmann: Robert Schwinner (1878-1953). Einzelgänger mit allen Anzeichen genialen Einschlags - Daniela Angetter: Gunther Burstyn - ein verkanntes Genie? (1879-1945). Je mehr Waffen, mit denen wir fechten, mechanisiert werden, desto weniger mechanisch darf der Geist sein, der sie führt! (J. F. C. Fuller) - Daniela Angetter: Raimund Margreiter (geboren 1941). Menschlichkeit ist gefordert bei allem, was wir tun.