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Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die "Montclairs" sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese "besseren" Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt…mehr

Produktbeschreibung
Bis zum Tag der Katastrophe gab es zwei Goldman-Familien. Die Baltimore-Goldmans und die Montclair-Goldmans. Die "Montclairs" sind eine typische Mittelstandsfamilie, kleines Haus im unschicken New Jersey, staatliche Schule für Marcus, den einzigen Sohn. Ganz anders die Goldmans aus Baltimore: Man ist wohlhabend und erfolgreich, der Sohn Hillel hochbegabt, der Adoptivsohn Woody ein Sportass erster Güte. Als Kind ist Marcus hin- und hergerissen zwischen Bewunderung für diese "besseren" Verwandten und Eifersucht auf ihr perfektes Leben. Doch Hillel und Woody sind seine besten Freunde, zu dritt sind sie unschlagbar, zu dritt schwärmen sie für das Nachbarsmädchen Alexandra - bis ihre heile Welt eines Tages für immer zerbricht. Acht Jahre danach beschließt Marcus, inzwischen längst berühmter Schriftsteller, dass es Zeit ist, die Geschichte der Baltimores aufzuschreiben. Aber das Leben ist komplizierter als geahnt, und die "Wahrheit" über ihre Familie scheint viele Gesichter zu haben.
  • Produktdetails
  • Verlag: Piper
  • Seitenzahl: 509
  • 2016
  • Ausstattung/Bilder: 2016. 512 S. 220 mm
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 149mm x 48mm
  • Gewicht: 725g
  • ISBN-13: 9783492057646
  • ISBN-10: 3492057640
  • Best.Nr.: 44091622
Autorenporträt
Joel Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Der studierte Jurist hat mehrere Romane geschrieben, für die er bereits ausgezeichnet wurde.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rezensent Niklas Bender kann überhaupt nicht begreifen, wie Joel Dicker zu seinen Preisen kommt. Der neue Roman plündert laut Rezensent wie schon sein Vorgänger die Trickkiste amerikanischer Erfolgsliteratur und glänzt souverän höchstens mit einer Menge handwerklicher Patzer, Klischees und hohlen Dialogen. Die als Vorgeschichte zu Dickers erstem Erfolg angelegte Ostküsten-Saga um die Kindheit und Jugend der Mitglieder der Goldman-Gang will Literatur sein, schimpft Bender, ist aber bloß ein zu lang geratener Thriller. Geschickt scheint dem Rezensenten, wie Dicker auf mehreren Zeitebenen agiert, offene Enden einbaut und vor- und zurückdeutet, doch wirkt solches Können auf Bender schließlich nur ermüdend, weil wie aus einem alten Setzkasten geklaut und weder im Stil noch in Erzählweise oder Figurenzeichnung anspruchsvoll.

© Perlentaucher Medien GmbH
»So spannend erzählt, dass diese vielschichtige Familiensaga wie ein Thriller wirkt.«, Frankfurter Neue Presse, 04.05.2016