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Eine Hymne auf die Literatur und auf die Freundschaft ist der Briefwechsel zwischen der klugen, kämpferischen New Yorkerin Helene Hanff und den liebenswerten Angestellten eines kleinen Antiquariats in Londons Charing Cross Road. Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Als sie zur Feder greift, ahnt sie nicht, dass dies der Beginn einer jahrzehntelangen Freundschaft ist. Anfangs dreht sich die Korrespondenz zwischen ihr und dem Antiquar…mehr

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Produktbeschreibung
Eine Hymne auf die Literatur und auf die Freundschaft ist der Briefwechsel zwischen der klugen, kämpferischen New Yorkerin Helene Hanff und den liebenswerten Angestellten eines kleinen Antiquariats in Londons Charing Cross Road. Durch Zufall stößt die amerikanische Bühnenschriftstellerin Helene Hanff Ende der 40er Jahre auf die Adresse eines kleinen Antiquariats in London. Eine neue Quelle für schwer aufzutreibende Bücher? Als sie zur Feder greift, ahnt sie nicht, dass dies der Beginn einer jahrzehntelangen Freundschaft ist. Anfangs dreht sich die Korrespondenz zwischen ihr und dem Antiquar Frank Doel und seinen Angestellten allein um die gemeinsame Leidenschaft für Bücher. Doch mit der Zeit werden die Briefe persönlicher. Helene erzählt von ihrem Alltag in New York, schickt Care-Pakete nach London, wo die Lebensmittel noch knapp sind. Im Gegenzug erhält sie wertvolle Erstausgaben. Schließlich erreichen die Briefe eine Vertrautheit, wie man sie nur zwischen wirklich guten Freunden findet. Mit "84, Charing Cross Road" hat Hanff dieser außergewöhnlichen Freundschaft ein Denkmal gesetzt und gleichzeitig ein einzigartiges Zeitdokument der 50er und 60er Jahre geschaffen.

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  • Produktdetails
  • Verlag: Hoffmann und Campe Verlag
  • Seitenzahl: 158
  • Erscheinungstermin: 22.07.2013
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783455812046
  • Artikelnr.: 39137606
Autorenporträt
Helene Hanff, geb. 1917, wuchs in Philadelphia auf und lebte später in New York. Seit 1936 schrieb sie Theaterstücke und arbeitete als Drehbuchautorin. Hanff starb 1997 in New York.
Rezensionen

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 29.07.2002

Heftige Reinheit
Helene Hanff schreibt die schönsten Briefe ihrem Buchhändler
Der Briefwechsel zwischen einer passionierten Leserin in New York und ihrem Antiquar in London erschien bereits 1970 auf Englisch als Buch, wurde dann für die Bühne dramatisiert und schließlich sogar verfilmt. Dies ist für die Gattung „Geschäftsbriefe” eine ungewöhnliche Karriere. Sie erklärt sich nur durch Helene Hanffs Begabung, ins Persönliche zu entgrenzen, und ihren Willen zur geprägten Gestalt. Die Autorin von Theaterstücken, Fernsehkrimis und Geschichtsbüchern für Kinder bringt durch eine kluge Briefauswahl hervor, was sie bei ihren geliebten englischen Schriftstellern am meisten schätzt: Das spannende und lebensvolle Bild einer Epoche.
Der Briefwechsel setzt ein im Jahre 1949, als in England die Lebensmittel rationiert sind und der US-Dollar eine unverhältnismäßige Kaufkraft besitzt. Während die New Yorker Verlage lieblose Ware produzieren, kann das Londoner Antiquariat prächtige Ausgaben der Essays von Hazlitt, Hunt und Lamb und nicht zuletzt die „Imaginären Gespräche” des Walter Savage Landor schicken – nicht nur für Rudolf Borchardt der politische Autor der liberalen Weltmacht England. Landor zeichnet sich aus durch „heftige Reinheit, leidenschaftliche Klarheit, grimmige Kraft der höchst anspruchsvollen Rechtsetzung des Menschen und Rechtwünschung der Welt.” Auch eine treffende Charakteristik seiner New Yorker Leserin. Sie erkennt die Zeichen der Zeit und bedankt sich mit Schinken-, Eier- und Konservenpaketen, vor allem aber erinnert sie die Engländer an die Ursprünge ihrer zivilisatorischen Energie, der die neue, aufstrebende Welt Amerikas ihr Bestes verdankt.
Helene Hanff „mag keine Geschichten, die Leuten, die nie gelebt haben, nicht zugestoßen sind.” Sie interessiert sich für spannungsreiche Biographien, noch mehr aber für Menschen. Sie schreibt sehr persönlich, teilt sich mit, gibt Vorlieben und Abneigungen zu verstehen und lockt die Buchhändler allmählich aus der Reserve. Bald stehen neben dem Antiquar Frank Doel auch dessen Ehefrau Nora und die Kolleginnen Cecyl und Megan mit der „Lieben Helene” in Briefkontakt und berichten von der Entwicklung der Kinder und dem Erwerb des ersten Automobils. New Yorker Bekannte von Helene Hanff werden begeistert in „84, Charing Cross Road” aufgenommen. Sie selbst aber unternimmt die oft geplante und ebenso oft verschobene Reise erst, als ihr Briefpartner Frank 1968 verstorben und die Buchhandlung Marks & Cohen geschlossen ist.
Helene Hanff scheute sich, eine märchenhafte Freundschaft zu entzaubern, blieb stattdessen in der 95th Street in Gesellschaft englischer Schriftsteller, deren Geschichten sie gelegentlich in die Skripte ihrer Fernsehserien einschmuggelt, weil sie wirklicher als die Wirklichkeit sind. Sie kauft nur Bücher, die sie gelesen hat, und sie liebt Bücher, die durch Anstreichungen und Widmungen die Geschichte ihrer Vorbesitzer erzählen. Reizvoll die Vorstellung, ihre Randbemerkungen in der Biographie des Predigers und erotischen Dichters Donne oder in den Tagebüchern des Staatssekretärs und ehrlichen Spießers Pepys zu lesen. So aber bleibt nur ein Konvolut von „Geschäftsbriefen”. Als anregende Einführung in den geheimen Kanon der englischen Literatur und als Dokument für die beispielhafte Herzensbildung einer Lohnarbeiterin für Presse und TV sei dieses Buch leidenschaftlichen Lesern zur Lektüre bestens empfohlen.
MICHAEL SCHWIDTAL
HELENE HANFF: 84, Charing Cross Road. Eine Freundschaft in Briefen. Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Rainer Moritz. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2002. 160 Seiten, 12,90 Euro.
SZdigital: Alle Rechte vorbehalten - Süddeutsche Zeitung GmbH, München
Jegliche Veröffentlichung exklusiv über www.diz-muenchen.de
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 19.04.2002

Zwei abgeschabte Dollar für Pepys
Eine Zeitmaschine eigener Art: Helene Hanffs Briefwechsel

In das eine oder andere Buch scheint das Leben selbst hineinzuwehen, dieses ist eines davon: der Briefwechsel zwischen der New Yorker Drehbuchautorin und Bücherliebhaberin Helene Hanff und dem Antiquariat Marks & Co. in London, dessen Adresse dem Werk den Titel gibt: "84, Charing Cross Road". (Sehen wir darüber hinweg, daß Hausnummern im Deutschen hinter dem Straßennamen stehen und nicht davor; auf dieses anglisierende Getue kann heute kein Verlag verzichten.) 1970 erstmals erschienen, vergingen drei Jahrzehnte bis zur deutschen Ausgabe. Schön, daß wir dieses leichte, zauberhafte Werk endlich haben.

Die Korrespondenz über Bücher und ihre Verfasser, über Geld, Zahnkronen, Familienfeste, neue Autos und neue Wohnungen umfaßt genau zwanzig Jahre, von 1949 bis 1969. Von New York aus schreibt immer Helene Hanff, von London aus erst der Antiquar Frank Doel (der seine treue Kundin anfangs eifersüchtig für sich behalten will), dann, nach und nach, die Belegschaft des ganzen Ladens und am Ende sogar Doels Frau und seine Tochter. Denn der Antiquar stirbt, ohne Helene Hanff je persönlich kennengelernt zu haben. Eine Sekretärin schickt die traurige Nachricht: "Sehr geehrtes Fräulein! Mir fiel gerade der Brief in die Hände, den Sie Herrn Doel am 30. September letzten Jahres schrieben, und mit größtem Bedauern muß ich Ihnen sagen, daß er am 22. Dezember verstorben ist. Das Begräbnis fand am Mittwoch letzter Woche, dem 1. Januar, statt." So bleibt eine Leerstelle, die das Buch aber gewinnen läßt. Das Nichterfüllte dieser einfachen, sympathischen Geschichte ist ungefähr das, was ein Segelboot einem Schlauchboot voraushat.

Frank Doel darf als Verkörperung aller Antiquarstugenden gelten, auf die es ankommt. Helene Hanff wiederum ist ein literarischer Vielfraß, aber keine Allesfresserin. Sie mag Catull, die Bibel, englische Lyrik, Saint-Simon und die Predigten von John Donne. Außerdem liebt sie sogenannte "Ich-war-dabei-Bücher", und wie sie das so dahinschreibt (Schnodderigkeit ist ihre Stärke), fällt es sehr schwer, sie nicht zu mögen. Mit Romanen dagegen, Jane Austen ausgenommen, darf man ihr nicht kommen: "Ich kann mich nicht für Dinge interessieren, die Leuten, die nicht gelebt haben, nie zugestoßen sind."

Vor allem ist Helene Hanff ein Konversationsgenie, auch im Brief. Den britisch spröden Antiquar lockt sie mit gezielten Frechheiten ("Sie Faultier!") und liebevollen Provokationen aus der Reserve, so daß die Geschäftskorrespondenz über erbetene und versandte Bücher allmählich zum persönlichen Gespräch wird. Beide Seiten haben nicht viel Geld. "Ich lege zwei Dollar für den Chaucer bei, das läßt mir ein Guthaben von 65 Cents, was mehr ist, als ich irgendwo anders besitze." Ganz so schlimm war es aber wohl doch nicht. Als die New Yorker Bibliomanin erfährt, daß im England der Nachkriegszeit die Lebensmittel rationiert werden, schickt sie einen Sechspfundschinken nach London. Dann fürchtet sie plötzlich, die Leute äßen nur koschere Sachen, und sie glaubt einen Fauxpas begangen zu haben. (Hat sie aber nicht.) Später läßt sie Fleisch, Eier und Konserven schicken, die in der Buchhandlung brav geteilt werden. Dafür sendet Cecily ihr ein tolles Rezept für Yorkshire-Pudding.

Dieses Buch ist eine Zeitmaschine eigener Art. Nicht nur, weil es von einer vergangenen Epoche an zwei weit voneinander entfernten Orten spricht. Sondern weil es im Gespräch über Bücher, diesen Ewigkeitsspeicher, unser Zeitempfinden radikal verändert. Zwischen den Deckeln von "84, Charing Cross Road" vergehen schon einmal drei Jahre ohne eine einzige Botschaft - Jahre, in denen aber sehr wohl Bücher verkauft und gelesen wurden. Was war da im Leben von Helene Hanff los? Und was hat es zu sagen, wenn sie im August 1959 nach Chaucers "Canterbury-Erzählungen" fragt, der Buchhändler das Werk aber erst im November 1963 aufspürt? So beiläufig, wie ein Blatt vom Baum oder aus einem schlecht verarbeiteten Buch fällt, so verschwinden aus den Seiten auch die Menschen - einer aus dem Leben des anderen. Jemand stirbt, jemand heiratet, jemand geht nach Südafrika.

Helene Hanff - sie starb 1997 in New York - mochte keine gekürzten Ausgaben, und so gibt es ein paar Briefe, in denen sie an ihrem Partner fünfzehn Prozent echte und fünfundachtzig Prozent gespielte Wut ausläßt: "Das nennen Sie Pepys' Tagebuch!? Das ist nicht Pepys' Tagebuch, das ist die elende Zusammenstellung von Exzerpten aus Pepys' Tagebuch, herausgegeben von irgendeinem übereifrigen Kerl, der in der Hölle verfaulen möge! Ich könnte ausspucken davor! Wo ist der 12. Januar 1668, als ihn seine Frau aus dem Bett jagt und mit einem glühend heißen Feuerhaken quer durchs Schlafzimmer verfolgt? . . . Ich füge zwei abgeschabte Dollar-Scheine bei. Ich werde mich mit diesem Ding behelfen, bis Sie mir einen richtigen Pepys finden. Und dann, dann werde ich dieses Ersatzbuch auseinandernehmen, Seite für Seite, und Sachen darin einwickeln! P.S.: Frische Eier oder Eipulver zu Weihnachten? Ich weiß, daß Pulver länger hält, aber ,frische Bauernhof-Eier, eingeflogen aus Dänemark' sollen besser schmecken. Würden Sie darüber abstimmen lassen?" In diesen Zeilen steckt der ganze Charakter.

Rainer Moritz, der die Briefe tongenau übersetzt hat, erzählt im Nachwort von dem kuriosen Umstand, daß Helene Hanff nicht etwa mit ihrer Theaterund Buchproduktion, sondern nur mit der Herausgabe dieser Korrespondenz Ruhm erwarb: Seit seinem Erscheinen 1970 ist das Bändchen in England und Amerika stets lieferbar gewesen, nur andere haben es noch nicht entdeckt. Die Franzosen immerhin letztes Jahr, nun auch wir. Als die Autorin zur Präsentation nach London flog, ihr erster Besuch überhaupt, existierte die Buchhandlung Marks & Co. nicht mehr.

So sinkt alles ins Halbdunkel des Fiktiven, nie Gewesenen zurück, wozu auch die Beschreibung des Ladens paßt, die eine Freundin der Autorin lieferte: "Drinnen ist es düster; man riecht den Laden, bevor man ihn sieht." Die Verfilmung mit Anne Bancroft und Anthony Hopkins übrigens, die 1987 entstand, hat es nie in die deutschen Kinos geschafft; bei so einem Buch vielleicht ein Glück.

PAUL INGENDAAY.

Helene Hanff: "84, Charing Cross Road". Eine Freundschaft in Briefen. Aus dem Amerikanischen übersetzt und mit einem Nachwort versehen von Rainer Moritz. Verlag Hoffmann und Campe, Hamburg 2002. 159 S., geb., 12,90 [Euro].

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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Perlentaucher-Notiz zur Süddeutsche Zeitung-Rezension

Michael Schwidtal empfiehlt dieses Buch wärmstens allen "leidenschaftlichen Lesern". Der Briefwechsel der passionierten New Yorker Leserin Helene Hanff mit ihrem Londoner Antiquar sei eine "anregende Einführung in den geheimen Kanon der englischen Literatur und als Dokument für die beispielhafte Herzensbildung einer Lohnarbeiterin für Presse und TV", meint der Rezesent. Hanff möge keine Geschichten, "die Leuten, die nie gelebt haben, nicht zugestoßen sind", schreibt Schwidtal und findet dies offensichtlich sehr sympathisch. Und so schreibe sie denn selbst so persönlich, dass es ihr allmählich gelinge, die britischen Buchhändler aus der Reserve zu locken. Eine erstaunliche Karriere für das Genre "Geschäftsbriefe", meint der Rezensent, die sich nahezu konsequent darin fortgesetzt habe, dass der bereits 1970 erschienene Briefwechsel auf die Bühne gebracht und schließlich sogar verfilmt wurde. Leider verliert der Rezensent kein Wort über die Neuedition, so dass man nicht erfährt, worin sie sich von der vorherigen unterscheidet.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Es geht in den Briefen vor allem um Literatur, aber der Leser ist sofort gefangen vom Charme des Austauschs, vom warmen, liebenswürdigen Ton, von der Großzügigkeit und der überragenden Bedeutung des Gesprächs zwischen anfangs völlig Fremden." Westfalenpost, 20.03.2014