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Der sehr persönliche Roman des niederländischen Bestsellerautors: Adriaan van Dis, ein mitreißender Erzähler und großartige Stilist, zeichnet eindringlich die Auseinandersetzung eines Sohnes mit seiner Mutter. Für dieses Werk wurde der renommierte Autor in seiner Heimat Niederlande gefeiert und preisgekrönt. Van Dis erzählt das Leben seiner Mutter - eine Geschichte, die sie ihm lange verheimlichte, und erst hochbetagt preisgibt. Vor van Dis' Augen entfaltet sich das Panorama eines Lebens zwischen den Niederlanden und Indonesien, zwischen Ohnmacht und LIebe, zwischen Verrat und drei Kriegen.…mehr

Produktbeschreibung
Der sehr persönliche Roman des niederländischen Bestsellerautors: Adriaan van Dis, ein mitreißender Erzähler und großartige Stilist, zeichnet eindringlich die Auseinandersetzung eines Sohnes mit seiner Mutter. Für dieses Werk wurde der renommierte Autor in seiner Heimat Niederlande gefeiert und preisgekrönt. Van Dis erzählt das Leben seiner Mutter - eine Geschichte, die sie ihm lange verheimlichte, und erst hochbetagt preisgibt. Vor van Dis' Augen entfaltet sich das Panorama eines Lebens zwischen den Niederlanden und Indonesien, zwischen Ohnmacht und LIebe, zwischen Verrat und drei Kriegen. Aber seine Mutter stellt eine Bedingung: Der Sohn darf das Erzählte nur dann veröffentlichen, wenn er ihr einen sanften Tod schenkt: "Du bekommst die Geschichte und ich eine Tablette ...." Ein ungeschönter Kampf um Vertrauen, Achtung und Ehrlichkeit.
  • Produktdetails
  • Verlag: Droemer/Knaur
  • Originaltitel: Ik kom terug
  • Artikelnr. des Verlages: 3008119
  • Seitenzahl: 285
  • Erscheinungstermin: 4. Oktober 2016
  • Deutsch
  • Abmessung: 208mm x 134mm x 27mm
  • Gewicht: 410g
  • ISBN-13: 9783426281628
  • ISBN-10: 3426281627
  • Artikelnr.: 44936613
Autorenporträt
van Dis, Adriaan
Adriaan van Dis wurde 1946 im nordholländischen Bergen geboren. Seine Eltern gehörten zu den Heimkehrern aus der Kolonie Niederländisch-Indien (heute Indonesien), die sich nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wieder in der alten, neuen Heimat ansiedelten. Dis studierte "Afrikaanse" Sprache und Literatur an der Universität Amsterdam und verbrachte mehrere Monate in Südafrika, bis ihm bis 1990 der Aufenthalt verboten wurde. Ab 1974 arbeitete er als Redakteur für die renommierte Tageszeitung "NRC Handelsblad" und war Chefredakteur ihrer Samstagsbeilage sowie Redakteur bei der Literaturzeitschrift "De Gids". Als Fernsehmoderator der preisgekrönten Literatursendung "Hier is ... Adriaan van Dis wurde er landesweit bekannt. 1984 erschien sein Erzählband "Nathan Sid". Seitdem hat er zahlreiche Romane und Reisereportagen veröffentlicht. Van Dis wurde für sein Werk mit etlichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem "Gouden Ezelsoor" für das meistverkaufte literarische Debüt und der "Gouden Uil". Für "Ik kom terug" erhielt er den Libris Literaturpreis 2015. Adrian van Dis lehrte als Gastdozent an der Freien Universität Berlin. Seit 2003 lebt er in Paris.
Rezensionen

Perlentaucher-Notiz zur NZZ-Rezension

Adriaan van Dis' autobiografischer Mutter-Sohn Roman ist weit mehr als schnöde Bekenntnisliteratur, versichert Rezensent Rainer Moritz. Warum? Weil allein die Umstände, unter denen das Buch entstand, schon einen Roman wert sind, erzählt Moritz. Van Dis und seine knapp hundertjährige Mutter schmieden nach einem lebenslang distanzierten Verhältnis kurz vor ihrem Tod einen Pakt: Sie erzählt ihm ihre Lebensgeschichte, wenn er sie zu den Orten ihrer Vergangenheit begleitet und ihr schließlich eine "Pille" besorgt, resümiert der Kritiker. Und auch die nur in Bruchstücken wiedergegebene Lebensgeschichte der "störrischen" und eigensinnigen alten Dame hat es in sich, fährt Moritz fort. Wenn er etwa liest, wie die Mutter des niederländischen Autors einst einen Offizier von den indonesischen Banda-Inseln heiratete, ihm in das Kolonialreich Niederländisch-Indien folgt und nach seiner Ermordung durch die Japaner zurückkehrt, blickt der Rezensent auch in ein verschwiegenes Kapitel niederländischer Geschichte. Neben Marlene Müller-Haas' gelungener Übersetzung lobt der Kritiker insbesondere die "Wahrhaftigkeit" dieses schonungslosen und eindringlichen Buches.

© Perlentaucher Medien GmbH
"Eindringlich und bewegend liest man von dem Leben einer starken Frau." Heidis Literaturblog (Blog) 20161130