Städtische Finanzwirtschaft am Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit

65,95
versandkostenfrei*
Preis in Euro, inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
0 °P sammeln

  • Broschiertes Buch

Jetzt bewerten

Der Band vereinigt die Vorträge, die auf der gleichnamigen Sektion des 45. Historikertages vom 14.-17. September 2004 in Kiel gehalten wurden, und die durch einige Beiträge ergänzt werden. Gemeinsamer Gegenstand ist die Frage, ob und wie sich die Tatsache, dass die spätmittelalterlichen Städte in wirtschaftlicher Hinsicht mit dem näheren und ferneren Umland eng verbunden waren, auf die städtischen Finanzen auswirkte. Untersucht wird dies anhand des Rentenverkaufs, der Einführung neuer Steuern, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Organisation von Kriegszügen. Als gemeinsames Ergebnis…mehr

Produktbeschreibung
Der Band vereinigt die Vorträge, die auf der gleichnamigen Sektion des 45. Historikertages vom 14.-17. September 2004 in Kiel gehalten wurden, und die durch einige Beiträge ergänzt werden. Gemeinsamer Gegenstand ist die Frage, ob und wie sich die Tatsache, dass die spätmittelalterlichen Städte in wirtschaftlicher Hinsicht mit dem näheren und ferneren Umland eng verbunden waren, auf die städtischen Finanzen auswirkte. Untersucht wird dies anhand des Rentenverkaufs, der Einführung neuer Steuern, der Abwicklung des Zahlungsverkehrs und der Organisation von Kriegszügen. Als gemeinsames Ergebnis lässt sich festhalten, dass die Kommunikation zwischen den Städten und mit dem Umland erstaunlich gut funktionierte.
  • Produktdetails
  • Kieler Werkstücke .4
  • Verlag: Peter Lang Ltd. International Academic Publishers
  • Artikelnr. des Verlages: .56253, 56253
  • Neuausg.
  • Seitenzahl: 275
  • Erscheinungstermin: 3. Oktober 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 228mm x 159mm x 17mm
  • Gewicht: 440g
  • ISBN-13: 9783631562536
  • ISBN-10: 3631562535
  • Artikelnr.: 27601144
Autorenporträt
Die Herausgeber: Harm von Seggern, seit 2006 Akademischer Rat am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Historischen Seminar der Universität zu Kiel. Gerhard Fouquet, seit 1996 Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte am Historischen Seminar der Universität zu Kiel. Hans-Jörg Gilomen, seit 1988 Professor für allgemeine und Schweizer Geschichte des Mittelalters sowie für mittelalterliche Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Universität Zürich.
Inhaltsangabe
Aus dem Inhalt : Harm v. Seggern: Zum Raumbezug der städtischen Finanzwirtschaft im Spätmittelalter. Einleitende Überlegungen - Hans-Jörg Gilomen: Raum und Kommunikation, zwei Kategorien in der Erforschung des städtischen Haushaltswesens vom Spätmittelalter zur frühen Neuzeit - Niklaus Bartlome: Von der Stadt zum Territorium. Die Finanzen Berns im Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit - Oliver Landolt: Die Einführung neuer Steuermodelle als innovative Maßnahme zur Sanierung kommunaler Finanzhaushalte im Spätmittelalter. Beispiele aus dem oberdeutschen und schweizerischen Raum - Harm v. Seggern: Der Neusser Krieg und die Stadtfinanzen Leidens - Bernd Fuhrmann: Der rat aber war zu rat mer ewigs gelts zu verkauffen - Das kommunale Kreditwesen Nürnbergs im 15. Jahrhundert - Gabriel Zeilinger: Kleine Reichsstadt - großer Krieg. Der süddeutsche Städtekrieg 1449/50 im Spiegel der Windsheimer Stadtrechnungen - Michael Rothmann: Gemeiner Nutzen auf Kredit. Der Frankfurter Rentenmarkt und sein Einzugsgebiet im Spätmittelalter - Hendrik Mäkeler: Zwischen Privatgeschäft und öffentlichem Haushalt. Die Ratsgeschäfte des Speyerer Druckherrn Peter Drach d.M.
Rezensionen
"Wertvoll ist, dass die Beiträge das Augenmerk wieder auf die Stadtrechnungen als Quelle gerichtet haben, wobei unter Raumbeziehungen fast nur das Kreditgeschäft im Blick war. Interessant ist auch, warum einige Städte ihren Kredit vornehmlich bei den eigenen Bürgern (die sie bei Nichtzahlung nicht unter Druck setzen konnten) und andere vornehmlich auf dem auswärtigen Markt aufnahmen. Von daher vermittelt der Band eine Reihe methodisch interessanter Untersuchungsansätze auch für andere Städte. Auf jeden Fall sollte auch die Rechnungsbuchüberlieferung rheinischer Städte stärker in den Blick genommen, jedoch nicht nur unter dem Gesichtspunkt der Raum- (Kredit-)Beziehungen untersucht werden." (Clemens von Looz-Corswarem, Düsseldorfer Jahrbuch)
"Es handelt sich bei den Aufsätzen um aufschlussreiche Fallbeispiele, die im Hinblick auf die städtische Finanzwirtschaft interessante Einzelergebnisse liefern. Sie belegen zudem, dass die städtische Finanzwirtschaft zahlreiche Ansatzpunkte zurUntersuchung der räumlichen Bezüge bietet und dass solche Untersuchungen 'zur Modellierung von Regionen führen' können. Dazu liefert der Band allererste Ergebnisse." (Heidrun Ochs, H-Soz-u-Kult)
"Die quellennahen Untersuchungen geben wichtige Einsichten in das Funktionieren und die Reichweite städtischen Finanzhandelns." (Regula Schmid, Historische Zeitschrift)