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Die Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks sind heutzutage schier unbegrenzt. Daher drängen immer mehr Positionen ins Rampenlicht des Kunstmarkts und versuchen, sich durch scheinbare Innovation von der Konkurrenz zu unterscheiden. Trotz angestrengter Bemühungen um Authentizität und Originalität sind es jedoch häufig eher die spezifischen Produktionsmuster der einzelnen Neuerungen, die charakteristischer und mitunter überraschender erscheinen als diese selbst. Was die Presets in der elektronischen Musik, die Standardsituationen im Fußball und die einschlägigen Tricks im Liebeswerben, das…mehr

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Produktbeschreibung
Die Möglichkeiten des künstlerischen Ausdrucks sind heutzutage schier unbegrenzt. Daher drängen immer mehr Positionen ins Rampenlicht des Kunstmarkts und versuchen, sich durch scheinbare Innovation von der Konkurrenz zu unterscheiden. Trotz angestrengter Bemühungen um Authentizität und Originalität sind es jedoch häufig eher die spezifischen Produktionsmuster der einzelnen Neuerungen, die charakteristischer und mitunter überraschender erscheinen als diese selbst. Was die Presets in der elektronischen Musik, die Standardsituationen im Fußball und die einschlägigen Tricks im Liebeswerben, das sind längst auch der Kunst ihre spezifischen Maschen geworden - notorische Wirkmittel, bizarre, bedenkenswerte, verengende oder produktive Routinen des Einmaligkeitszwangs im zeitgenössischen Kunstbetrieb. Christian Janecke identifiziert und benennt diese Routinen, zeigt ihre Ursprünge auf und präsentiert sie, scharfsinnig kommentiert, in 36 kurzweiligen Artikeln. Anhand dieses Spektrums lernt der Leser abzuschätzen, was von den einzelnen Erscheinungsformen jüngerer Kunst nach Abzug der Maschen tatsächlich übrig bleibt.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, D ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: Klampen, Dietrich zu
  • Seitenzahl: 238
  • Erscheinungstermin: 19.09.2014
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783866744264
  • Artikelnr.: 41617112
Autorenporträt
Janecke, Christian
Christian Janecke, Jahrgang 1964, ist Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Seiner Dissertation zu Zufall und Kunst (1995) folgten mehrere Bücher zur Modetheorie, Schriften zum Verhältnis von Kunst und Theater (u. a. Performance und Bild / Performance als Bild [FUNDUS 160, 2004] ), Künstlermonographien sowie etliche Aufsätze zur jüngeren Kunst, teils in Wechselwirkung zu Design und Wissenschaft. Bei zu Klampen veröffentlichte er »Maschen der Kunst« (2011).
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 30.09.2011

Kunstgeläufigkeiten

Partizipationsfolklore, Selbstkuratierungskunst, Filmhuberei oder Idyllbrechung - das Inhaltsverzeichnis von Christian Janeckes Buch gibt Rätsel auf. Der Titel "Maschen der Kunst" erklärt da schon mehr. Christian Janecke, Professor für Kunstgeschichte an der Hochschule für Gestaltung Offenbach, hat zu Stereotypen gewordene künstlerische Strategien aufs Korn genommen. Es ist eine Anleitung zur Skepsis gegenüber der Innovationskraft der Kunst (Alles war schon mal da!). Mal amüsiert, mal besorgt, zeugen die Texte trotz aller Verwunderung von Zuneigung für die Schräglagen der Gegenwartskunst. Der kleine Band lässt sich an jeder Stelle aufschlagen, um ein paar Seiten zu lesen: Auf Seite 76 taucht Cyprien Gaillard auf, seit zwei Tagen Träger des Preises der Nationalgalerie 2011. Seine Kunst passt für Janecke in die Kategorie "Eventualitätsplattform": "Damit sich aber irgendwelche Nutzer der Eventualitätsplattform erbarmen, bedarf es entweder kostenlos bereitgestellter Unmengen Alkohols, um die Besucher in eine wohl postsituationistisch gemeinte kommunikative Gegenbewegung zu versetzen." Er spielt auf Gaillards gefeierte Bierkisten-Pyramide in den Berliner Kunstwerken an. Schade nur, dass der passend manierierte Stil von Janecke in der Einleitung anstrengend wird. Mit seinen eigenen Worten würde man den Vorbau wohl "Selbstbespiegelungstext" nennen. Trotzdem: Dieser Band macht Spaß. So schmal er auch ist, sollte ihm nicht das Schicksal der "Beiläufigkeitkultivierung" widerfahren: "Auf der documenta X 1997 bemühten sich Künstler wie Carsten Nicolai derart um Unauffälligkeit, dass tatsächlich ein Großteil des Besuchervolks daran vorbeizog." Dieses Buch wird dagegen seine Leser finden. (Christian Janecke: "Maschen der Kunst". Zu Klampen Verlag, Springe 2011. 235 S., geb., 19,80 [Euro].)

swka

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