Heut ist irgendwie ein komischer Tag - Pollmer, Cornelius
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2 Kundenbewertungen

Fontane reloaded
Ein Abenteuer kann überall beginnen und sei es an einer Bushaltestelle in Brandenburg. Cornelius Pollmer ist für einen Sommer auf Weltreise im deutschen Osten. In Schlössern und Reihenhäusern, bei Truckern und Hackern, mit Busreiserentnern und der Spreewälder Dorfjugend. Im Sinne Fontanes zieht er los, mit »dem guten Willen, das Gute gut zu finden«. Dabei hat er einen Rucksack, etwas Bargeld und keinen Plan - außer dem, nicht schon am Abend wieder daheim zu sein.…mehr

Produktbeschreibung
Fontane reloaded

Ein Abenteuer kann überall beginnen und sei es an einer Bushaltestelle in Brandenburg. Cornelius Pollmer ist für einen Sommer auf Weltreise im deutschen Osten. In Schlössern und Reihenhäusern, bei Truckern und Hackern, mit Busreiserentnern und der Spreewälder Dorfjugend. Im Sinne Fontanes zieht er los, mit »dem guten Willen, das Gute gut zu finden«. Dabei hat er einen Rucksack, etwas Bargeld und keinen Plan - außer dem, nicht schon am Abend wieder daheim zu sein.

  • Produktdetails
  • Verlag: Penguin Verlag München
  • Seitenzahl: 235
  • Erscheinungstermin: 10. Juni 2019
  • Deutsch
  • Abmessung: 221mm x 144mm x 27mm
  • Gewicht: 426g
  • ISBN-13: 9783328600602
  • ISBN-10: 3328600604
  • Artikelnr.: 54466246
Autorenporträt
Pollmer, Cornelius§Cornelius Pollmer, geboren 1984 in Dresden, studierte Volkswirtschaft und besuchte die Deutsche Journalistenschule. Seit 2013 schreibt er als Korrespondent für die Süddeutsche Zeitung über Ostdeutschland.
Rezensionen

Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 18.06.2020

Hinter dem Glück lauert die Gefahr

Man kann darüber streiten, ob es Mut ist oder schon Übermut, wenn ein junger Autor den berühmten Titel "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" - in einer geographisch sehr großzügigen Auslegung - durch den Zusatz "Meine" in Beschlag nimmt und sein Produkt als "Fontane reloaded" bezeichnet. Um es vorweg zu sagen: Mit dem Werk Theodor Fontanes, dessen Bücher als Vorläufer des modernen deutschen Romans gelten und der auf unnachahmliche Art seine Landschaftsbeschreibungen mit einer Seelenkunde zu verschmelzen verstand, hat Cornelius Pollmers Buch wenig gemein. Nicht etwa, dass er sich als Journalist, der vornehmlich über Politik und Sport im Osten Deutschlands schreibt, nicht auskennt, und gewiss hat er dort schon genug gesehen und gehört, um über die Gründe manchen Verhaltens und über die Abgründe einiger Denkweisen in Ostdeutschland Bescheid zu wissen. Das heißt, von den Tatsachen her bewegt sich Pollmer auf sicherem Terrain, aber seine Geschichten sind doch zu sehr Plaudereien, bei denen sich durchaus interessante Bekanntschaften und Begegnungen mit etwas zu viel persönlicher Befindlichkeit vermischen, um das Porträt einer Weltgegend zu schaffen, die zumindest aus westlicher Sicht durchaus noch erklärungsbedürftig ist. Hier zeigt sich, dass es nicht ganz so einfach ist, seinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf zu lassen, und dass es auch notwendig ist, seine Sprache zu disziplinieren. Dann gäbe es keine Sätze wie "Welchen Wert hat ein geruhsam gelegenes Haus im Sattgrünen, wenn die Gefahr seines Verlusts häufiger das Gefühl bestimmt als das Glück seiner Gegenwart?" oder ein paar Seiten weiter "Aber oft erkennt man die Schönheit des Waldes trotz lauter Bäumen doch schon im Wald selbst". Da war Fontane klug genug, die Kritik am eigenen Werk gleich mitzuliefern. "Ich bin keine große und keine reiche Dichternatur", beschrieb er sich selbst bescheiden. "Es drippelt nur so."

tg

"Heut ist irgendwie ein komischer Tag - Meine Wanderungen durch die Mark Brandenburg" von Cornelius Pollmer. Penguin Verlag, München 2019. 234 Seiten. Gebunden, 20 Euro.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main
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»Es gehört zu den Büchern, in die man sich schon beim Anlesen zu verlieben beginnt. Pollmer ist ein zarter, ein pfiffiger Erzähler und Fabulierer, ein genauer Beobachter, einer, der die präzise Sprache, den eleganten Kalauer und die aufrüttelnde Melancholie beherrscht.« sueddeutsche.de, Heribert Prantl