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Dieses Buch zeigt eine andere, freundliche Geschichtslinie der Deutschen - als Träger einer reichen politischen Kultur der Freiheit, des Universalismus, einer unglaublichen Vielfalt politischer Institutionen im Wettbewerb und dazu einer großen Freiheitsliteratur. Von der germanischen Frühzeit bis heute schildert uns der Autor eine herrliche Vielfalt: eine großartige genossenschaftliche Bauernkultur, die Fülle freier Städte, der Reichtum an politischer Bildung bis hin zur viel gescholtenen »Kleinstaaterei« mit ihren Fürstentümern, Abteien und Bistümern (als »Gottesstaaten«), sogar Reichsdörfern…mehr

Produktbeschreibung
Dieses Buch zeigt eine andere, freundliche Geschichtslinie der Deutschen - als Träger einer reichen politischen Kultur der Freiheit, des Universalismus, einer unglaublichen Vielfalt politischer Institutionen im Wettbewerb und dazu einer großen Freiheitsliteratur. Von der germanischen Frühzeit bis heute schildert uns der Autor eine herrliche Vielfalt: eine großartige genossenschaftliche Bauernkultur, die Fülle freier Städte, der Reichtum an politischer Bildung bis hin zur viel gescholtenen »Kleinstaaterei« mit ihren Fürstentümern, Abteien und Bistümern (als »Gottesstaaten«), sogar Reichsdörfern und »Frauenstaaten«; auch die Persönlichkeitsidee der deutschen Klassik und die einzigartige liberale Ordnungslehre des 20. Jahrhunderts sind Höhepunkte deutscher Freiheitsgeschichte. Es mangelt auch nicht an Freiheitshelden: von Arminius bis Ludwig Erhard. Die preußische Machtstaatsidee war nur eine in einem Kosmos anderer politischer Möglichkeiten und ist am Ende furchtbar gescheitert.Jede Nation, auch eine Kulturnation, braucht aus Gründen ihres Selbstverständnisses, ihrer Selbsterhaltung und ihres Identitätsbewusstseins eine »große Erzählung«. Warum nicht eine große Erzählung von Freiheit und Wettbewerb in der deutschen Geschichte? Der Autor wirbt für einen »liberalen Patriotismus«, in scharfem Kontrast zum Irrlicht eines übersteigerten zentralistischen Nationalismus. Er verleugnet nicht, dass er von der liberalen Lehre der österreichischen Schule der Ökonomie, die auch eine Sozialphilosophie ist, inspiriert wurde. Ein Buch, auf das historisch verwurzelte Freunde der Freiheit gewartet haben mögen. Nun ist es da.
  • Produktdetails
  • Verlag: Lau-Verlag
  • Seitenzahl: 284
  • Erscheinungstermin: 9. November 2020
  • Deutsch
  • Abmessung: 232mm x 159mm x 27mm
  • Gewicht: 598g
  • ISBN-13: 9783957682246
  • ISBN-10: 395768224X
  • Artikelnr.: 60298606
Autorenporträt
Professor Dr. Gerd Habermann hat nach interdisziplinärem Studium an den Universitäten Frankfurt/M., Wien, Tübingen und Konstanz mit einer Dissertation zur preußischen Sozialgeschichte abgeschlossen. Er war danach Assistent des Historikerverbandes in Heidelberg, dann am Soziologie-Lehrstuhl von Prof. Friedrich H. Tenbruck. Bei der freihändlerischen Arbeitsgemeinschaft Selbständiger Unternehmer (heute: Die Familienunternehmer) baute er ein »Unternehmerinstitut« auf und leitete es bis 2010. Habermann ist Initiator und geschäftsführender Vorstand der Friedrich August von Hayek-Gesellschaft. Seit 2003 ist er Honorarprofessor an der Universität Potsdam. Zu seinen wichtigsten Publikationen gehören: Der Wohlfahrtsstaat. Die Geschichte eines Irrwegs (3. Aufl. 2013) und Freiheit oder Knechtschaft? Ein Handlexikon für liberale Streiter (2011).
Inhaltsangabe
InhaltWarum dieses Buch?I. Wir beginnen mit den BegriffenII. Die Freiheit ganz am AnfangIII. Das Lehnswesen als Quelle des deutschen PolyzentrismusIV. Die Freiheit der BauernV. Die Ritter und ihre FreiheitVI. 3000 Republiken: Die Freiheit der StädteVII. Im Märchenland des PartikularismusVIII. Zwischen Länderautonomie und ZentralstaatIX. Persönlichkeitsideale der deutschen KlassikX. Adam Smith in DeutschlandXI. Liberalismus und DemokratieXII. Gegen Bismarcks neuen WohlfahrtsstaatXIII. Der NiedergangXIV. Wiedererwachen und neuer KampfXV. Freiheit im Deutschland der GegenwartAnhang: Auflehnung gegen die Tyrannis im 20. JahrhundertAus der benutzten LiteraturPersonenregister
Rezensionen
»Das Buch ist wie eine Schatzkammer, die den Leser reich beschenkt, sich mit dem Autor aufmacht, die vielfach in Vergessenheit geratenen Kostbarkeiten des freiheitlichen Denkens und Handelns anzusehen. Ich habe den Text mit Begeisterung und großem Gewinn gelesen.« Prof. Dr. Alfred Schüller, Universität Marburg