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Sie lebte in einem Käfig innerhalb des Gefängnisses der "DDR". "...Aus dem Osten kam sie, und der war für Ute eine rote Scheibe. Überstülpt von einem Himmelszelt voller revolutionär-sozialistischen Gedöns. Miefig war er, der Osten. Hätte sie irgendjemand wegen ihrer Herkunft bedauert, dann hätte der schon was zu hören gekriegt. Aber was sie wirklich schlimm fand, war die Tatsache, dass sie vom Rande dieser Scheibe stammte. Der verhinderte ja nicht nur den Absturz von ihr. Der grenzte Ute auch vom Rest der Scheibe aus..." Ein frischer authentischer Blick auf weithin unbekannte Grenzerfahrungen…mehr

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Produktbeschreibung
Sie lebte in einem Käfig innerhalb des Gefängnisses der "DDR". "...Aus dem Osten kam sie, und der war für Ute eine rote Scheibe. Überstülpt von einem Himmelszelt voller revolutionär-sozialistischen Gedöns. Miefig war er, der Osten. Hätte sie irgendjemand wegen ihrer Herkunft bedauert, dann hätte der schon was zu hören gekriegt. Aber was sie wirklich schlimm fand, war die Tatsache, dass sie vom Rande dieser Scheibe stammte. Der verhinderte ja nicht nur den Absturz von ihr. Der grenzte Ute auch vom Rest der Scheibe aus..." Ein frischer authentischer Blick auf weithin unbekannte Grenzerfahrungen in der DDR: das Leben im Sperrgebiet - ein Gefängnis innerhalb des Gefängnisses - und auf die in mehreren "Säuberungsaktionen" vom Unrechtsstaat verordneten Zwangsumsiedlungen. Kriemhild Frieda Marie Mader schildert den privaten, schwierigen wie gleichzeitig glücklich-behüteten Alltag in Kontrast zu den banal-bürokratischen Vergewaltigungen der eigenen Bürger im Sperrgebiet durch den "friedliebenden Arbeiter- und Bauernstaat". "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" bietet Geschichte(n) zum Anfassen. Wir erfahren Erstaunliches über die Wirkung staatlicher Willkür auf die innere Befindlichkeit der "ganz normalen" Menschen im Osten Deutschlands, ihre persönliche Zerrissenheit und die spannenden wie verunsichernden Herausforderungen für den Einzelnen in der Nachwendezeit. Dabei gibt die Autorin dem Leser einen tiefen Einblick in das Innere der Protagonistin, auf die Träume, Sehnsüchte und Wünsche, ihre Hoffnungen und Enttäuschungen, auf ihre Kraft und ihre Schwäche und schließlich auf ihre ganz eigenen Begrenzungen und weitere Schicksale ihrer Weggefährten. Ein Roman, der ohne vordergründige Sensationsgier unterhält, der durch den eigenen Sprachstil der Autorin fesselt und der aufklärt, ohne zu belehren. "Es ist wichtig zu wissen, wie unfrei die Leute hier gelebt haben, um eigentlich erst einschätzen zu können, wie wichtig die Freiheit für jemanden ist." Kriemhild Frieda Marie Mader Als Purple Schulz von Kriemhild Frieda Marie Maders Roman erfuhr und die Autorin kennenlernte, war er auf Nachfrage spontan bereit, "Sehnsucht" in einer neuen Version aufzunehmen (September 2014) und exklusiv dem eBook und dem Hörbuch "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" beizugeben.

Dieser Download kann aus rechtlichen Gründen nur mit Rechnungsadresse in A, B, D, I, L, NL ausgeliefert werden.

  • Produktdetails
  • Verlag: editionfredebold
  • Seitenzahl: 416
  • Erscheinungstermin: 10. August 2015
  • Deutsch
  • ISBN-13: 9783944607016
  • Artikelnr.: 41849309
Autorenporträt
Sie lebte unfrei und eingeschlossen im Sperrgebiet - einem Käfig innerhalb des Gefängnisses, der "DDR". Auf der einen Seite Stacheldraht, auf der anderen Seite der Schlagbaum. Der Roman "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" schildert eindrucksvoll die Schikanen einer Regierung ihren eigenen Mitbürgern gegenüber. Die Zeitzeugin und Autorin Kriemhild Frieda Marie Mader (Jahrgang1959) will, dass das Unrecht dieses ehemaligen Staates nicht in Vergessenheit gerät." Über die Autorin: Kriemhild Frieda Marie Mader, Jahrgang 1959, wuchs in dem kleinen Ort Schlagsdorf in Mecklenburg-Vorpommern, im Grenzstreifen zur BRD, auf. Eine Kindheit und Jugend hinter den Mauern des Sperrgebiets, eine Heimat, die sie selbst mit Freunden und Schulkameraden nicht teilen konnte. Ein fremdbestimmtes Leben kennzeichnete ihren Weg. Dem Traum von einer Musikerkarriere ging sie aufgrund ihres damaligen angepassten und fügsamen Charakters nicht nach und studierte stattdessen Germanistik und Slawistik in Güstrow und Minsk. Sie unterrichtete an einer Schule in Berlin, doch nach der Wende orientierte sie sich neu. Nach der Trennung von ihrem Mann arbeitete sie kurzzeitig wieder als Lehrerin, entschied sich jedoch aufgrund der dauernden Befristungen und der erheblichen Herabstufung des Gehaltes endgültig gegen diesen Beruf. Aus der DDR vermisst sie einzig die etwas langsamer fließende Zeit. Die Mauer wünscht sie sich nicht zurück, denn deren Fall bedeutet für sie Freiheit im Denken und Handeln. Daher rührt auch ihr inneres Aufbegehren gegen die Einstellung "Da kann man ja doch nichts machen." Vom Wunsch getrieben, die alten Familiengeschichten aus der Zeit im Sperrgebiet festzuhalten und sich durch das Schreiben von der Einengung und der Begrenzung zu befreien, beginnt sie ihre Autorenlaufbahn. Heute ist Frau Mader sowohl beruflich als auch privat angekommen und arbeitet neben ihrer Tätigkeit als Autorin freiberuflich als Layouterin, Trauerrednerin und Sängerin. Kriemhild Frieda Marie Mader hat gehandelt und verschwiegene und vergessene Handlungen des DDR-Regimes in ihrem autobiografisch geprägten Erstlingswerk "Vom Leben am Rand der roten Scheibe" festgehalten. Mit ihren beiden Söhnen lebt sie in Berlin, dem Ort, den sie heute als Heimat bezeichnet.