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"Da bläst er! - Da bläst er! Ein Buckel wie ein Schneeberg! Es ist Moby Dick." Der weiße Wal und Kapitän Ahab, sein von unauslöschlichem Hass getriebener Jäger, sind mythische Figuren, die sich von Buch und Autor längst gelöst haben. Und doch ist Hermann Melvilles Bericht von einem ungeheuerlichen Abenteuer ein Werk, das es immer wieder zu entdecken gilt.
Das vielfach ausgezeichnete Hörspielopus (u.a. Preis der deutschen Schallplattenkritik) mit einem Aufgebot von mehr als 30 Sprechern zieht mit Pathos, Präzision und einer unendlichen Vielstimmigkeit die Hörer in seinen Bann.
Dem
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Produktbeschreibung
"Da bläst er! - Da bläst er! Ein Buckel wie ein Schneeberg! Es ist Moby Dick." Der weiße Wal und Kapitän Ahab, sein von unauslöschlichem Hass getriebener Jäger, sind mythische Figuren, die sich von Buch und Autor längst gelöst haben. Und doch ist Hermann Melvilles Bericht von einem ungeheuerlichen Abenteuer ein Werk, das es immer wieder zu entdecken gilt.

Das vielfach ausgezeichnete Hörspielopus (u.a. Preis der deutschen Schallplattenkritik) mit einem Aufgebot von mehr als 30 Sprechern zieht mit Pathos, Präzision und einer unendlichen Vielstimmigkeit die Hörer in seinen Bann.

Dem Hörspiel liegt die viel gerühmte Neuübersetzung von Matthias Jendis zugrunde, die 2001 zum 150. Jahrestag des Romans im Carl Hanser Verlag erschien.

(10 CDs, Laufzeit: ca 9h)
  • Produktdetails
  • Verlag: Dhv Der Hörverlag
  • Anzahl: 10 Audio CDs
  • Gesamtlaufzeit: 540 Min.
  • Erscheinungstermin: 16.10.2009
  • ISBN-13: 9783867174558
  • Artikelnr.: 26385432
Autorenporträt
Herman Melville (1819-91) stammte aus einer verarmten New Yorker Familie. Er ging früh zur See und verdingte sich als Matrose, unter anderem auch auf Walfängern. Seine Reisen führten ihn bis in die Südsee. 1844 kehrte er in die USA zurück, lebte als freier Schriftsteller und war von 1866-85 als Zollinspektor in New York tätig. Der Romancier und Autor von Kurzgeschichten und Lyrik gilt als einer der bedeutendsten amerikanischen Schriftsteller. Sein Meisterwerk 'Moby Dick' zählt zu den Klassikern der Weltliteratur.
Rezensionen
"Ein Glücksfall!"
(NEUE ZÜRCHER ZEITUNG)

"Macht Lust auf Abenteuer!"
(Welt am Sonntag)

"... ein Hörspiel kann kaum besser gemacht werden."
(Die Zeit)

Süddeutsche Zeitung - Rezension
Süddeutsche Zeitung | Besprechung von 25.09.2004

Der weiße Wal als schwarzer Kolben
Im Jahre 1926 erhielt Rockwell Kent (1882-1971) vom Verlag Lakeside Press den Auftrag, eine Vorzugsausgabe von „Moby Dick” zu illustrieren. Nicht nur, weil er von Jugend auf dem Meer verfallen war und als Schiffszimmermann gearbeitet hatte, war er dafür der rechte Mann. Ursprünglich von der Lithographie fasziniert, hatte Kent sich in den zwanziger Jahren dem Holzschnitt zugewandt und sich zudem als Buchillustrator einen Namen gemacht. Für „Moby Dick” nahm er sich fast vier Jahre Zeit, und als die Ausgabe 1930 erschien, wurde sie ein durchschlagender Erfolg.
In Kents Federzeichnungen war der Geist des Holzschnitts eingewandert. Ihr Zentrum war der weiße Wal, aber er pflügte durch eine Welt, in der Meer und Schiff in einem Schwarz grundiert waren, in dem sich das Abenteuer zur Katastrophe verdichtete. Oft schießt auf diesen Bildern der weiße Wal wie ein schwarzer Kolben aus dem Wasser hervor. Lange bevor 1956 John Hustons Verfilmung mit Gregory Peck in die Kinos kam, gaben diese Illustrationen, in deren Zentrum der ins Schwarze getauchte weiße Wal stand, dem Roman und seinen Figuren ein Gesicht. Nun zieren Kents Federzeichnungen die erstmals in voller Länge greifbare „Moby Dick”-Übersetzung von Friedhelm Rathjen. (Herman Melville: Moby-Dick; oder: Der Wal. Deutsch von Friedhelm Rathjen. Mit 269 Illustrationen von Rockwell Kent. Herausgegeben und mit einem Anhangversehen von Norbert Wehr. Verlag Zweitausendeins, Frankfurt am Main 2004. 992 Seiten, 42,80 Euro.)
Die Übersetzung wurde 1991 für eine geplante Melville-Werkausgabe im Hanser Verlag in Auftrag gegeben. Als sie 1993 vorlag, kam das Projekt nicht recht voran. Aus der Überarbeitung durch den Übersetzer Matthias Jendis wurde eine eigenständige Neufassung, nachdem Rathjen die Revisionen nicht akzeptieren mochte. Als 2001 bei Hanser die Jendis-Übersetzung erschien, legte die von Norbert Wehr herausgegebene Zeitschrift Schreibheft dem Publikum große Teile der Rathjen-Übersetzung vor. Exemplarisch ließen sich an den konkurrierenden Versionen, die beide auf der seit 1988 maßgeblichen „Northwestern-Newberry-Edition” fußten, zentrale Themen der Übersetzungstheorie diskutieren .
Was heißt „Treue zum Original”, wenn es, wie hier, kein Manuskript von Autors Hand gibt? Soll der Übersetzer den fremden Text in seine eigene Sprache einschmelzen? Soll er die Treue zum Ausgangstext auch dann wahren, wenn er dabei die eigene Sprache an die Grenzen der Verständlichkeit treibt? Rathjen hat sich dezidiert für die zweite Variante entschieden. Nichts hasst er mehr als „Glättungen” oder „Einebnungen”. Und da ihm Melvilles Roman „ein Meisterwerk der manierierten Exzesse” ist, muss er manchmal die Zielsprache seiner Übersetzung erst erfinden (siehe SZ vom 10. Oktober 2001). Sie wimmelt von Wortneuschöpfungen und Verballhornungen. Aber wer „Moby Dick” liebt, den können auch die Slang-Passagen nicht schrecken: „Laßt das dammich Schmatz vonna Lippen nach! Massa Stubb sag, daß ihr euch dammich Bäuche bis zum Lukerein abfülln könnt, aber bei Gotts! Das dammich Speckstakel da müßt ihr nach lassen!”
lmue
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Frankfurter Allgemeine Zeitung - Rezension
Frankfurter Allgemeine Zeitung | Besprechung von 03.12.1996

1851
Herman Melville "Moby Dick"

Nathaniel Hawthorne und Herman Melville hatten sich angefreundet und lebten, nur ein paar Meilen trennten sie, fast nebeneinander im Hügelland von Massachusetts - Jean Giono, nachdem er Melville ins Französische übersetzt hatte, hat Melvilles Übersiedlung dorthin, nach einer wunderlichen, amourös erleuchteten Englandreise des schon berühmten Autors, sehr anmutig beschrieben. Kommen Sie, lockt Melville 1851 seinen Freund (es ist Winter, als er das schreibt), "Sie können tun, was Sie wollen - sagen oder nicht sagen, was Ihnen beliebt. Und wenn Sie Lust haben, können Sie Ihren ganzen Aufenthalt im Bett zubringen, jede Stunde des Tages. Beim Glühwein können wir Weisheiten austauschen, bei Toast und Butter uns Geschichten erzählen, uns Witze erzählen und Flaschen aufbrechen vom Morgen bis Mitternacht." Herman Melville hatte eben, während er die Fahnen seines "Moby Dick" korrigierte, Hawthornes "Scharlachroten Buchstaben" gelesen und sagt (so rasch konnten sie damals lesen, und der Freund verstand das): "Das Buch hat uns entzückt; es hat uns gereizt, es noch einmal zu lesen; es hat uns einen ganzen Tag geraubt und hat uns Stoff zum Nachdenken für ein ganzes Jahr geliefert" - wir, für den "Moby Dick", brauchen schon ein paar Tage mehr, aber dann macht dieses wunderbarste aller Bücher uns für ein Weilchen zu andern Wesen. Der ungeheure Rhythmus, mit dem da Erzählung, Hymnus, Walfangtechnik sich abwechseln, die Spannung dann zwischen dem einfachen Bericht einer langen Walfangreise und einem großen individuellen Schicksal (Ahab und sein weißer Wal) mit einem ganzen Bündel wer weiß ob beantworteter oder nicht beantworteter Fragen - das alles betäubt uns und macht uns zugleich doch wacher, als wir je waren vor diesem auch rätselhaftesten aller Bücher: Wir bringen und bringen nicht heraus, welches nun das so bannende Geheimnis ist an diesem Buch, keine Einzelheit gibt das Geheimnis preis, und im ganzen ist es auf keinen Begriff zu bringen. Und so greifen wir immer wieder nach dem Buch, einmal wird es uns vielleicht doch gelingen, aber das ganze Rätsel liegt wahrscheinlich versteckt darin, daß wir nicht aufhören können zu lesen. (Herman Melville: "Moby Dick". Roman. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Alice und Hans Seiffert. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1977. 776 S., br., 24,80 DM.) R.V.

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