Kann Heimerziehung demokratisch sein? - Stork, Remi
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Der Autor untersucht in Einrichtungen der (teil-)stationären Erziehungshilfe, was die Akteure unter Partizipation verstehen, wie sie ihre Praxis bewerten und welche Ideen der Weiterentwicklung sie verfolgen. Partizipation ist eine der wichtigsten Strukturmaximen einer modernen, lebensweltorientierten Jugendhilfe. Dabei sollten die Rechte, Bedürfnisse und Interessen von Mädchen und Jungen in Einrichtungen des Bildungs- und Erziehungswesens im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen stehen. Die Praxis tut sich in konzeptioneller und alltagspraktischer Hinsicht mit dem Begriff der Partizipation…mehr

Produktbeschreibung
Der Autor untersucht in Einrichtungen der (teil-)stationären Erziehungshilfe, was die Akteure unter Partizipation verstehen, wie sie ihre Praxis bewerten und welche Ideen der Weiterentwicklung sie verfolgen.
Partizipation ist eine der wichtigsten Strukturmaximen einer modernen, lebensweltorientierten Jugendhilfe. Dabei sollten die Rechte, Bedürfnisse und Interessen von Mädchen und Jungen in Einrichtungen des Bildungs- und Erziehungswesens im Mittelpunkt der pädagogischen Bemühungen stehen. Die Praxis tut sich in konzeptioneller und alltagspraktischer Hinsicht mit dem Begriff der Partizipation nach wie vor schwer.
Die vorliegende Studie untersucht in vier Wohngruppen der (teil-)stationären Erziehungshilfe, was die Akteure unter Partizipation verstehen, wie sie ihre Praxis bewerten und welche Ideen der Weiterentwicklung sie verfolgen. Wie kann es gelingen, Beziehungen zwischen Erwachsenen und Jugendlichen so zu gestalten, dass Jugendliche sich weitgehend beteiligt fühlen und die Verantwortung der Erwachsenen gewahrt bleibt? Wie kann die Kultur der gemeinsamen Verantwortung und Mitbestimmung weiterentwickelt werden? Wie können gute Formen der gemeinsamen Entscheidungskultur entwickelt werden?
Der Band stellt die Erfolge und Misserfolge in Sachen Partizipation besonders bei Gruppenbesprechungen und der Erziehungsplanung dar und kommentiert diese kritisch. Er arbeitet erziehungstheoretische Widersprüche heraus, die sich durch den Begriff der Partizipation stellen, und gibt wertvolle Hinweise für die Weiterentwicklung der Praxis.
  • Produktdetails
  • Koblenzer Schriften zur Pädagogik
  • Verlag: Beltz Juventa
  • Seitenzahl: 264
  • Erscheinungstermin: 10. Oktober 2007
  • Deutsch
  • Abmessung: 231mm x 149mm x 20mm
  • Gewicht: 405g
  • ISBN-13: 9783779916208
  • ISBN-10: 3779916207
  • Artikelnr.: 22913658
Inhaltsangabe
Inhalt

Einleitung

1.Partizipation in der Heimerziehung: Diskurse zu theoretischen und praktischen Herausforderungen
1.1 Semantische Reflexionen
1.2 Heimerziehung - ein Feld im Wandel
1.3 Von der Heimkampagne zur Lebensweltorientierung
1.4 Formen von Partizipation
1.5 Partizipation als trojanisches Pferd zur Überwindung struktureller Probleme in der Heimerziehung?

2.Grenzen und Widersprüche moderner Partizipationspädagogik
2.1 Demokratietheoretische Begründungen für Partizipation
2.2 Partizipation in der Jugendhilfe - der Weg zum Dienstleistungsgedanken
2.3 Partizipation und Pädagogik - zur Geschichte demokratischer Erziehungsversuche
2.3.1 Das Vorbild der Kinderrepubliken
2.3.2 Demokratische Erziehung in demokratischen Institutionen - zur Kritik der Pädagogik der Kinderrepubliken
2.3.3 Versuche mit demokratischer Erziehung in Jugendwohngruppen
2.4 Moderne Versuche mit Partizipationspädagogik
2.5 Allgemeine Probleme und Widersprüche in der Partizipationspraxis und der Erziehungstheorie

3.Partizipationsforschung: Design und Verlauf einer qualitativen Pilotstudie
3.1 Idee und Vorbereitung des Forschungsprojektes
3.2 Ablauf und methodologische Begründung der Untersuchung
3.3 Datenerhebung, Auswertung, Interpretation
3.4 Einordnung und Bewertung des methodischen Vorgehens

4.Konstruktionen von Partizipation in den vier Wohngruppen
4.1 Kinderrechte als Grundlage und Grenze von Beteiligung
4.2 Jede/n Einzelne/n verstehen - Partizipation in der Beziehungsgestaltung
4.3 Regeln entwickeln und aushandeln
4.4 Kollektive Partizipation - Planung, Reflexion und Entscheidungsfindung in der Gruppe
4.5 Teilhabe am Ganzen - Sich sorgen und Verantwortung übernehmen
4.6 Es ist dein Leben - Erziehungs- und Hilfeplanung